Saturday, 27. August 2016
05.11.2015
 
 

Staatsjournalist behauptet: Die »Lügenpresse« lügt wirklich nicht

Markus Mähler

Marco Bertolaso ist Nachrichtenchef beim Deutschlandfunk – durch den Segen der Zwangsgebühr ein Staatsfunk-Paradies, wo der Journalismus seine Krise aussitzen darf. Ausgerechnet aus diesem Biotop heraus erklärt der Staatsjournalist seinem Publikum, warum die »Lügenpresse« nicht lügt, jedenfalls »nie absichtlich«. Das seien stets nur »handwerkliche Fehler«. Doch das bezweifeln immer mehr Journalisten sogar in der Mainstream-Zunft. Es wird immer offensichtlicher, dass bewusst manipuliert wird.

 

Über Stil lässt sich ja nicht streiten: Wie ein gütig-strenger Vater setzt sich Marco Bertolaso den Leser auf den Schoß und redet geduldig auf ihn ein. So wirkt Bertolasos Stellungnahme, die an die »Dunkeldeutschen« und das »Pack« geht – von Journalisten liebevoll nur »die da draußen« genannt.

 

Sieben schöne Ausreden aus der Medienblase, warum die »Lügenpresse« jetzt doch nicht lügt. Die Belehrten kommen sich dabei zwar wie bockige Kinder vor, denen nebenbei jeder Funken Menschenverstand abgesprochen wird – aber nett und sanft macht er es schon, der Monsignore Bertolaso. Eine Standpauke im Knuddelsound.

 

Er ist Nachrichtenchef beim Deutschlandfunk und der ist mehr als nur ein Radiosender. Das journalistische Schwergewicht hat riesige, schwer verdauliche, auch intelligente Nachrichtenstücke im Programm – ist aber eher nichts für das Volk, sondern eine Eichstation der Journalisten im Land. Die können sich dort selber überprüfen:

Welchen Ton müssen wir bei unseren Themen anschlagen? Den politisch-korrekten Kurs hören sie zuerst im zwangsfinanzierten Deutschlandfunk, der nicht Staatsfunk genannt werden will.

 

Die Wahrheit hinter der Amnesie: K wie Karriere steht im Parteibuch

 

Wer sich auf Bertolaso einlässt, bekommt einen verträumt-fluffigen Blick darauf, wie Journalisten gerne sein wollen, wenn sie nicht unter ökonomischen Zwängen leiden. Aber auch er verschweigt das Tabuthema politischer Netzwerke.

 

Lagerbildungen unter Journalisten? Das ist für den Nachrichtenchef schon so lange her, er kann sich gar nicht mehr daran erinnern. Oder will er es nicht? »Ich wüsste von den meisten in der Redaktion nicht einmal zu sagen, wen oder was sie wählen.« Die Wahrheit hinter der Amnesie sieht so aus: Gerade für öffentlich-rechtliche Journalisten ist das Parteibuch immer noch der Karrierefaktor Nummer eins.

 

Während Bertolaso vom Deutschlandfunk den deutschen Zuschauern erklärt, wie unabhängig die »Lügenpresse« vorgeblich ist, baut die Deutsche Welle als staatlicher Auslandsfunk in Osteuropa ein Medien-Netzwerk auf. Journalisten werden dort für Anti-Putin-Propaganda geschult und bezahlt. Hand in Hand mit der EU-Außenministerin Federica Mogherini, dem deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier, einem paneuropäischen Propagandaministerium und der NATO-Propaganda-Stabsstelle in Riga.

 

Immer nur »handwerkliche Fehler« und »nie mit Absicht«

 

Das aber nur am Rande der Karte großer politisch-journalistischer Verstrickungen, die es ja nicht geben soll. Zurück zum beschaulichen Deutschlandfunk, wo der nette Bertolaso naiv behauptet, dass die »Lügenpresse« immer nur »handwerkliche Fehler« macht – wenn es doch passiert, war es ein Unfall und »nie mit Absicht«. Das große Misstrauen der Deutschen gegenüber ihren Medien ist bloß ein Anfall von Massenpsychose? So einfach kann man es sich auch machen, aber Bertolaso tut noch mehr: Schimpft uns lieber »Grundgesetzpresse«, schreibt er. Darf man das als Drohung verstehen? Nach dem Motto: Wir haben sowieso den Staat auf unserer Seite?

 

Nein, er setzt sich nur selber die Scheuklappen auf. Bertolaso behauptet, dass öffentlich-rechtliche Journalisten gut sein müssen, weil sie vom Bürger ja ihren Auftrag bekommen haben – durch das Grundgesetz, an das sich die selbsternannten Musterknaben halten, sagen sie zumindest selber. Ein »großes System«, was den kleinen Bürger mit Brot und Zirkusspielen sediert, das gibt es nicht. Genauso wenig wie Spieler im »großen System«, die aus einem Machtinstinkt heraus den Status quo erhalten wollen; die dafür Medien instrumentalisieren, um die Meinungsmacht im Land in eine Richtung zu schubsen. Sind alles bloß irre Verschwörungstheorien.

 

Wenn alles gut ist – was spaltet gerade dann unser Land?

 

Es gibt bloß die Bürger, ihre Journalisten und jetzt ist es auch mal gut. Die Rauchgranate wurde abgefeuert. Bertolaso hat gesprochen. Sagt das sofort den Spindoktoren und Lobbyisten. Es gibt sie nicht! Sagt es den Kommunikationswissenschaftlern. Sie forschen nur über Hirngespinste! Sagt der Flüchtlingskrise: Sie existiert nicht, genauso wenig wie der umstrittene Kurs einer einsamen Kanzlerin. Komisch, was spaltet dann gerade das ganze Land, Parteien, Freundschaften und Büros? Ach ja: Wollen wir ohne »Obergrenze« sein oder ist pragmatische Herzlosigkeit nicht die bessere Lebensversicherung? Dazu gehört auch die brutale Einsicht, dass aus drei Millionen Flüchtlingen mit Anspruch auf Nachzug der Familie ganz schnell zehn Millionen werden.

 

Das Willkommen wird zur Sprengladung, mit der sich Deutschland seine gesellschaftliche und soziale Zukunft ruiniert. Am totalen Multi-Kulti können auch Nachkommen von Gastarbeitern, die in den 1960er-Jahren hier eingewandert sind, kein Interesse haben. Gerade wird aber erbittert darum gestritten, ob sich ein ganzes Land an die Wand fährt oder nicht.

 

Die Flüchtlingskrise entlarvt die »Lügenpresse« wieder besonders deutlich

 

Und das ist auch wieder der Punkt, an dem sich die »Lügenpresse« selbst entlarvt. Willkommen in der Tabuzone, Marco Bertolaso. Hier geht es schon lange nicht mehr um die Wahrheit, sondern um Meinungsmacht, um politische Karrieren, um die Zukunft von Millionen Menschen, um eine historische Krise und die Verantwortung in den Geschichtsbüchern dafür. Das ist der ideale Nährboden für Hass, Hetze und Manipulationen.

 

Plötzlich mutieren intelligente Journalisten wieder zu einem Rudel namens »Lügenpresse«, das wortreich und im Gleichschritt mit der Großen Koalition auf das Volk einknüppelt – bloß weil man dort nicht glauben will, dass wir es schaffen. Halt: Es ist viel schlimmer. Die Flüchtlingskrise ist wieder ein Tropfen in das große Fass, auf dem steht: »Wir glauben gar nichts mehr.« Vor allem nicht, dass von diesem Politikbetrieb noch irgendein brauchbares Konzept für unsere Zukunft kommt – und die unserer Kinder.

 

Nicht die Lüge ist das Problem, sondern die Manipulation der Massen

 

Ob das stimmt oder schon Paranoia ist, spielt keine Rolle. Es wird ein Gefühl der Ohnmacht in die Welt gesetzt. So etwas provozieren Medien, wenn sie immer einseitiger das erlaubte Meinungsspektrum verengen, wenn sie immer aggressiver nur eine politische Linie durchpeitschen, wenn sie hetzen oder den Pranger samt Scheiterhaufen wieder einführen. Nicht die Lüge mutierte hier zum Problem, sondern ihre große Schwester, die Manipulation der Massen. Genau deshalb glauben immer weniger Deutsche noch an ihre Medien.

 

Wir sind nun sogar an einem Punkt, an dem das auch Journalisten sagen – jedenfalls über andere Journalisten. Das konservativste aller gedruckten Leitmedien ist die FAZ. Es verrät einiges, wenn die verknöcherte Zeitung jetzt gegen das ZDF schießt, wo hinter bunten Mainzelmännchen konservative Parteien den Ton angeben. CDU und CSU. Also Parteien, die unbedingt Werte oder wenigstens Deutschland erhalten wollten – das war vor Merkel, vor der Flüchtlingskrise. Jetzt sieht man mit dem Zweiten schlechter, urteilt die FAZ: »Das öffentlich-rechtliche Fernsehen ist in der Flüchtlingskrise vor allem für Durchhalteparolen zuständig. Es beweist dabei, warum es der Politik so lieb und teuer ist.«

 

TTIP: Für ein bisschen Anti-Amerikanismus durch den PEGIDA-Fleischwolf

 

Die Links-Außen-Zeitung taz giftet gegen den nicht ganz so linken Spiegel, weil das Nachrichtenmagazin beim Thema TTIP und Freihandelsabkommen plötzlich ganz auf Linie der Bundesregierung umschwenkt. Das hat natürlich rein gar nichts damit zu tun, dass besagte Bundesregierung pünktlich zur großen Anti-TTIP-Demo in Berlin Geld unter den »Holzmedien« verteilte. In Form von ganzseitigen Anzeigen, auf denen Sigmar Gabriel lächelnd für das Freihandelsabkommen wirbt: »Bangemachen gilt nicht!«

 

Die deutsche Industrie wird es freuen, den Steuerzahler ärgern. Was aber die taz regelrecht auf die Palme brachte: Schiebt doch der Spiegel einfach Hunderttausende links- und gewerkschaftstreue Anti-Amerikanisten in das Lager der »Dunkeldeutschen« ab. Dort dürfen Mainstream-Medien genüsslich jeden Insassen durch den PEGIDA-Fleischwolf drehen. »Wir bei den rechten Irrläufern?« Pfui, sagt da die taz!

 

BILD-Pingpong in der Flüchtlingskrise – wer glaubt dieser Presse noch?

 

Über den politischen Hetzkurs der BILD in der Flüchtlingskrise schüttelt bereits das ganze Volk mit dem Kopf. Die »Volks«-Zeitung mit dem eingebauten transatlantischen Treueschwur spielt irres Pingpong mit unseren Gefühlen. Erst eklige Bilder aus einem Hähnchenfleischlaster voll mit verwesenden Flüchtlingen, dann ein ertrunkenes Kind aus Syrien, später eingebetteter Journalismus: Gemeinsam mit Migranten auf der Balkanroute nach Deutschland. Zwischendurch jagte das Springerblatt in eigener Sache »Dunkeldeutsche« und »Pack«, die dann maximalwirksam an den BILD-Pranger genagelt wurden. Und jetzt? Empört sich ausgerechnet die BILD wieder gegen Flüchtlinge. Schluss mit der Märchenstunde: »Jetzt kommen die Afghanen«, »Slowenien wird überrannt«, »Wir müssen an einer Festung Europa bauen«. Wer soll dieser Presse noch irgendetwas glauben?

 

Markus Gärtner liefert in seinem Buch »Lügenpresse« zahlreiche weitere Fallbeispiele, wie zuverlässig und akkurat die deutschen Leitmedien ihre Leser »informieren«. Etwa, wenn der griechische Premier Alexis Tsipras in einer heißen Euro-Verhandlungsnacht im Juli 2015 erst »gekreuzigt« wird (Telegraph), dann eine »mentale Wasserfolter« (Guardian) durchleidet – die WELT aber offenbar aus einem Parallel-Universum schreibt: »Europa, so kann man es sehen, hat sich, als es wirklich darauf ankam, von seiner guten Seite gezeigt. Es siegte die Mäßigung, der Wille zur Verständigung.«

 

Realsatire bis zum Bürgerkrieg: Das Spiel zur Lügenpresse

 

Wohin man auch schaut: Verdammt viele Lügen in der Presse, verdammt wenig Meinungsfreiheit – oder was meinen Sie, Herr Bertolaso? Ausgerechnet der Deutschlandfunk liefert die Realsatire zur »Lügenpresse« ab. Nicht mit dem netten Grundsatzartikel seines Nachrichtenchefs. Der schweigt, wo es unbequem wird. Es geht um diesen Beitrag: das Computerspiel zur Lügenpresse, eine Zensur-Simulation. Natürlich rein fiktiv in einer Bananenrepublik am Rande zum Bürgerkrieg. Ähnlichkeiten zu Deutschland sind rein zufällig. Der Spieler muss Nachrichten auswählen und Überschriften setzen. Selber mal Lügenpresse spielen.

 

Jede Schlagzeile kann das Land weiter in die Krise führen, jedes verschwiegene Wort die Katastrophe abwenden. Der Reporter Thomas Ruscher sagt im Radiostück über das Spiel: »Befolgt der Spieler seine Anweisungen und Befehle, oder handelt er nach seinem Gewissen?« Irgendwie verrät dieser Satz auch viel über die Rolle von Journalisten – nicht nur beim Deutschlandfunk.

 

 


Wie der Bevölkerung Kriegspolitik verkauft wird

In der Moderne mussten die Kriegsfürsten immer darauf bedacht sein, ihre Expansionspolitik der eigenen Bevölkerung als humanitäre oder defensive Notwendigkeit schmackhaft zu machen. Bis heute hat sich daran nichts geändert: »Sadam Hussein verfügt über ein ganzes Arsenal von Massenvernichtungswaffen«. »Die serbische Soldateska schickt sich an, einen Genozid an der albanischen Mehrheit im Kosovo zu begehen«…

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Warum der Begriff »Lügenpresse« gerechtfertigt ist

Den deutschen Leitmedien laufen die Leser davon. Hohe Auflagenverluste, Anzeigeneinbrüche und massive Kritik aus der Leserschaft - das sind die Symptome einer Medienlandschaft, die völlig versagt. Journalisten sind nicht nur gekauft, sie verhalten sich ihren Lesern gegenüber auch wie Oberlehrer. Anstatt ihre Leser objektiv zu informieren, versuchen sie diese durch Fälschen, Verdrehen und Verschweigen politisch korrekt zu erziehen und zu manipulieren…

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Journalisten manipulieren uns im Interesse der Mächtigen

Können Sie sich vorstellen, dass Geheimdienstmitarbeiter in Redaktionen Texte verfassen, welche dann im redaktionellen Teil unter den Namen bekannter Journalisten veröffentlicht werden? Wissen Sie, welche Journalisten welcher Medien für ihre Berichterstattung geschmiert wurden? Da geht es im Hintergrund zu wie bei den einstigen Ehrungen der »Helden der Arbeit« in der früheren DDR - da wird Propagandaarbeit ausgezeichnet...

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Leser-Kommentare (22) zu diesem Artikel

05.11.2015 | 22:28

Jabberwoqui

@ A.H. von Loen Ihre Idee ist so gut, daß sie direkt von mir sein könnte (:-))!! Aber Spaß beiseite! Ich weiß nicht wie viele Foristen insgesamt hier mitschreiben, die sicherlich viele Freunde haben die ähnlich wie sie denken ("Wenn 2 einander gleichgesinnt, der eine den anderen zum Freund gewinnt! lernte ich in meinder Schulzeit!) Über 50 Jahre her. Aber wenn wir genügend Gleichgesinnte finden, die die "Zwangsgebühren" wegen inobjektiver Berichterstattung in den...

@ A.H. von Loen Ihre Idee ist so gut, daß sie direkt von mir sein könnte (:-))!! Aber Spaß beiseite! Ich weiß nicht wie viele Foristen insgesamt hier mitschreiben, die sicherlich viele Freunde haben die ähnlich wie sie denken ("Wenn 2 einander gleichgesinnt, der eine den anderen zum Freund gewinnt! lernte ich in meinder Schulzeit!) Über 50 Jahre her. Aber wenn wir genügend Gleichgesinnte finden, die die "Zwangsgebühren" wegen inobjektiver Berichterstattung in den staatlichen Medien verweigern, müsste doch etwas erreichbar sein! Lassen wir diese Gebühren beitreiben! Das kann nicht viel kosten! (wenn es Ihnen zu hoch erscheint, legen Sie Widerspruch ein) Wenn wir viele genug sind, wird es den Sendern wirklich weh tun!! Es soll zwar im Osten Deutschlands schon Gang und Gäbe sein, daß Fahrzeuge von Säumigen blockiert werden, aber Menschen, die ihre Autos in Garagen stellen, müssen das wohl nicht befürchten. Und vor allem sollten die Blockierer erst mal beweisen müssen, aufgrund welcher Rechtsgrundlage sie diese Fahrzeugblockierungen durchführen! Ich denke, dazu gibt es kein Gesetz! Wenn Sie das auch noch in Ihrem Freundes - und Bekanntenkreis weitererzählen, sollten so viele Gebührenverweigerer zusammenkommen, daß selbst die Mainstreampresse darüber berichtet! Und dann sind die staatlichen Sender in der Erklärungspflicht, warum Bürger, die keinen Fernsehapparat besitzen Zwangsgebühren zahlen sollen!! Nun denn, packen wirs an!


05.11.2015 | 21:18

Thomas Wunderlich

Lieber Alfred Putz. Bitte versauen Sie mir nicht die Tour, indem Sie meinen Beitrag nach unten verschieben. Danke schön. ... http://www.derwunderlichethomas.pen.io/


05.11.2015 | 21:12

Thomas Wunderlich

mhhhh lecker...die Blonde auf dem Foto würde ich gerne mal unters Kleidchen fassen .... http://www.derwunderlichethomas.pen.io/


05.11.2015 | 20:54

Thomas Wunderlich

Lieber Ulrich Neumann, und was ist mit den Gebühren die Dir laufend von den Öffentlichen abgeknöpft werden sollen. Es ist doch klar, als ich das mit den Zeitungen gelesen habe, die auch an den Tropf möchten, daß sie trotzdem senden alla Eduard Schnitzler obwohl sie keiner sehen will. www.DDRZweiPunktNull.de


05.11.2015 | 16:15

Gustav Staedtler

Die weltlichen Medien sind nicht des Gottes Medium, und von daher können sie nur Lügenmedien sein.


05.11.2015 | 15:22

willy_winzig

Na gut, dann setzen wir eben die Bundeskanzlerin ab. Und dann ? Was kommt danach wieder nur ein neuer Bundeskanzler, der genau so weitermacht. Was ist damit gewonnen? Damit Sie wissen, wer in unseren Land das Sagen hat möchte ich hier nochmals den leider kürzlich verstorbenen Egon Bahr zitieren: Die BRD-Kanzler, so Egon Bahr mit Zitaten von Brandt, mussten gegenüber den Siegermächten, »einen Unterwerfungsbrief« unterzeichnen, der die im Grundgesetz und in Verträgen mit den...

Na gut, dann setzen wir eben die Bundeskanzlerin ab. Und dann ? Was kommt danach wieder nur ein neuer Bundeskanzler, der genau so weitermacht. Was ist damit gewonnen? Damit Sie wissen, wer in unseren Land das Sagen hat möchte ich hier nochmals den leider kürzlich verstorbenen Egon Bahr zitieren: Die BRD-Kanzler, so Egon Bahr mit Zitaten von Brandt, mussten gegenüber den Siegermächten, »einen Unterwerfungsbrief« unterzeichnen, der die im Grundgesetz und in Verträgen mit den Siegern formal festgestellte Souveränität der BRD wieder aufhob. +++Bahr dazu 2009: "Brandt war empört, dass man von ihm verlangte, »einen solchen Unterwerfungsbrief« zu unterschreiben. Schließlich sei er zum Bundeskanzler gewählt und seinem Amtseid verpflichtet. Die Botschafter könnten ihn wohl kaum absetzen! Da musste er sich belehren lassen … Brandt schloss: »Also habe ich auch unterschrieben« – und hat nie wieder davon gesprochen." So Bahr in Die Zeit am 08.09.2009. Bahrs systementblößende Aussage war keine Eintagsfliege im Jahr 2009. Im Oktober 2011 wiederholte er in der Jungen Freiheit die Tatsache der Kanzler-Unterwerfung gegenüber den Alliierten : "In der Zeit habe ich geschildert, wie dem frisch gewählten Bundeskanzler Willy Brandt bei Amtsantritt ‚drei Briefe‘ an die Botschafter der Westmächte zur Unterschrift vorgelegt wurden. Damit sollte er zustimmend bestätigen, was die Militärgouverneure in ihrem Genehmigungsschreiben zum Grundgesetz vom 12. Mai 1949 an verbindlichen Vorbehalten gemacht hatten. Als Inhaber der unkündbaren Siegerrechte für Deutschland als Ganzes und Berlin hatten sie diejenigen Artikel des Grundgesetzes suspendiert, also außer Kraft gesetzt, die sie als Einschränkung ihrer Hoheit verstanden." Vgl. (JF, 16.10.2011)+++ und was sagte der Ex Bundeskanzler Willy Brandt dazu? "Dieses Grundgesetz haben uns die Amerikaner, um es vorsichtig zu sagen, anempfohlen. Man könnte auch sagen, auferlegt." (BUNTE, 14.2.1991, S. 94)+++ Merken Sie es sich gut, damit Sie wissen wo Sie ansetzen müssen. Es nützt niemanden, wenn Sie gegen die Deutschen Politiker kämpfen, Sie müssen sich schon die Mühe machen das System zu erkennen und verstehen! Hier nur ein kleiner Tipp womit Sie anfangenden sollten. Haben Sie schon mal etwas gehört vom Londoner Zehnmächtepakt, American Committee for a United Europe (das durch Norman Thomas und Burton K. Wheeler mit dem America First Committee und durch Harry D. Gideonse mit der Mont Pelerin Society, verbunden war), Dünkirchener Vertrag, Brüsseler Pakt, Europäische Verteidigungsgemeinschaft, Haager Europa-Kongress, Hertensteiner Programm und Hertensteiner Kreuz, Monnet-Plan, Pleven-Plan und Schuhman-Plan. Wenn Sie diese Vorgänge nicht kennen, werden Sie niemals verstehen welche Kräfte wirklich hinter der heutigen EU stehen. Deutschland hat natürlich hier auch eigene Pläne, die bis auf den deutschen Wirtschaftstag (DWT) zurück gehen, und einen einheitlichen Wirtschaftsraum von Odessa bis Lissabon fordert! Wenn Sie diese Pläne und die Hintergründe nicht kennen, dann werden Sie mt jedem Lösungsversuch scheitern, und Alles nur noch viel schlimmer machen.

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