Mittwoch, 23. August 2017
22.05.2012
 
 

Alle Gefahr geht vom Volke aus: Politiker zittern vor Wutbürgern

Michael Brückner

Angeschlagen, abgestraft, abgewählt: die vermeintliche Euro-Rettung frisst ihre Retter. Europas Bürger rebellieren. Spätestens seit den Wahlen in Griechenland und Frankreich werden die Wähler überall zunehmend rebellisch.

Nicht namenlose Spekulanten, skrupellose Hedgefondsmanager oder unfähige Banker fürchtet der Kapitalmarkt, sondern einen viel mächtigeren Gegner: die Völker Europas. Sie drohen beim billionenschweren Monopoly der so genannten Euro-Rettung zu echten Spielverderbern zu werden. Längst schauen Analysten nicht mehr auf steigende Zinsen für Anleihen aus europäischen Pleitestaaten, sondern auf Wahlergebnisse. Der offene Widerstand der Griechen gegen die herrschende politische Klasse und der Ausgang der Präsidentschaftswahlen in Frankreich waren erst der Anfang. Ende Mai stimmen die Iren über den Fiskalpakt ab – Ausgang ungewiss. Im Frühsommer werden die Griechen abermals wählen und vermutlich den Austritt aus der Euro-Zone besiegeln. In Italien könnten die Tage von Ministerpräsident Mario Monti gezählt sein. Und spätestens seit dem Wahldebakel in Nordrhein-Westfalen scheint auch die deutsche Bundesregierung nur noch auf Abruf zu amtieren.

 

Dabei hatte eigentlich alles nach Plan begonnen. In Brüssel, Paris und Berlin war man sich einig darüber, die Bürger in den Pleitestaaten keinesfalls über die drastischen Sparauflagen abstimmen zu lassen und sie erst recht nicht zu vorgezogenen Wahlen zu den Urnen zu rufen. Zyniker mögen darin eine gewisse Logik erkennen: Die Menschen wurden nicht gefragt, ob sie den Euro wollten. Also spielt ihre Meinung auch keine Rolle, wenn der Euro gerettet werden soll, was augenscheinlich nicht gelingt.

 

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