Die Trickser: Die zehn dreistesten Euro-Lügen
Michael Brückner
Beim Thema Euro-Krise wird verharmlost und schöngeredet. Doch allmählich dämmert es sogar den gutgläubigsten Zeitgenossen, dass die so genannte Euro-Rettung vor allem die deutschen Steuerzahler und Sparer viele Milliarden Euro kosten wird. Mit immer neuen Euro-Märchen versuchen sich die Verantwortlichen noch einmal über die nächste Bundestagswahl zu retten. Nachfolgend die zehn dreistesten Euro-Lügen.

Die von einem parteiübergreifenden Polit-Kartell abgenickte Griechenland-Rettung erinnert Klaus-Peter Willsch irgendwie an die Titanic. Auch auf dem gesunkenen Luxusdampfer habe die Kapelle bis zum Untergang gespielt, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete. Er sollte es eigentlich
wissen. Immerhin gilt er als Haushaltsexperte seiner Fraktion. Aber auf der Kommandobrücke der Titanic will man solche Warnungen nicht hören. Man lässt die Kapelle weiterhin ihre verlogenen Weisen spielen.
Die jüngsten Beschlüsse der Euro-Finanzminister und des IWF zur Finanzierung der so genannten Griechenland-Hilfe sind nur eine neue Partitur des Vertuschens, Beschwichtigens und Vertagens. »Das ganze Konstrukt dient dazu, die Lasten für den Steuerzahler zu kaschieren«, stellt der Commerzbank-Ökonom Christoph Weil goldrichtig fest. »Der Eisberg wird dem Schuldendampfer nicht ausweichen, auch wenn noch mehr aufs Tempo gedrückt wird«, warnt Union-Haushaltsexperte Willsch. Höchste Zeit also, die zehn dreistesten Euro-Lügen zu entlarven:
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- Die Freien Wähler: Partei ohne klares Konzept
- Geheimakte Syrien: Kein Platz für die Wahrheit?
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