Thursday, 26. May 2016
31.01.2012
 
 

SOS Finanzamt: Wie Bürger zu »gläsernen Melkkühen« werden

Michael Brückner

In den kommenden Jahren müssen die Deutschen wahrscheinlich für mehr als eine Billion Euro haften. Die Bundesregierung – also der Steuerzahler – bürgt für die Summe. Die Finanzämter werden darauf vorbereitet, die Daumenschrauben kräftig anzuziehen.

Mit der vom Bundestag beschlossenen Wiederbelebung des Bankenrettungsfonds SoFFin steigt das Haftungsrisiko für die Steuerzahler jetzt auf eine Summe, die den kompletten Steuerzahlungen

der Bürger von fast zwei Jahren entspricht. Der Bundestag hatte Ende Januar 2012 beschlossen, den 2010 stillgelegten Bankenrettungsfonds SoFFin im Umfang von 480 Milliarden Euro zu reaktivieren. Deutsche Steuerzahler haften zudem im Falle eines Zahlungsausfalls der vier PIGS-Länder Griechenland, Irland, Portugal und Spanien sowie Italiens schon jetzt mit 595 Milliarden Euro (allein das entspricht den gesamten Steuereinnahmen eines Jahres). Die EU debattiert zudem über Ausweitungen der Rettungspakete. Klar ist somit: Deutsche Steuerzahler haften derzeit für mehr als eine Billion Euro. Und irgendwoher muss das Geld für den absehbaren Ernstfall schließlich kommen. Im Bundesfinanzministerium wurde inzwischen ein Fachmann für Enteignungen eingestellt. Und die Finanzbehörden arbeiten mit einer Datenbank, die auf den unverfänglichen Namen »Zauber« getauft wurde. Das alles ist aber erst der Anfang vom bevorstehenden Griff in die Taschen jener, die für Krisenzeiten vorgesorgt haben.

 

Immer häufiger schnüffeln die Finanzämter in den Konten der Bürger – im letzten Jahr mehr als 63.000 Mal. Die heimliche Kontoabfrage macht Sparer und Anleger zu »gläsernen Melkkühen«. Doch die Methoden der Behörden sind viel subtiler. Sie könnten die Vorstufe für eine planmäßige staatliche Abzocke der Bürger sein. Lesen Sie, was andere Ihnen über die Schnüffelpraktiken der Finanzämter verschweigen.

 

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