Tuesday, 24. May 2016
12.10.2015
 
 

Vorbild Islam-Banking: Adieu Zinsen?

Michael Brückner

Das traditionelle Bankgeschäft mit Muslimen gilt als schwierig: Sie dürfen weder Zinsen verlangen noch zahlen. Manche Gutmenschen-Banken haben sich diesem Prinzip angeschlossen und versprechen eine bessere Welt ohne Zinsen. Doch gibt es viele Möglichkeiten, das Zinsverbot kreativ zu umgehen. Die »Miete für’s Geld« wird meistens nur anderweitig kassiert.

 

Welches Verhältnis ein Mensch zu Zinsen und Zinseszinsen hat, hängt entscheidend davon ab, ob er Gläubiger oder Schuldner ist. Wobei sich diese Frage aktuell kaum stellt, nachdem die führenden Notenbanken die Sparer mit Zinsen nahe der Nulllinie ohnehin schleichend enteignen.

 

Anfang Oktober lag der Biallo-Tagesgeldindex, der die durchschnittliche Verzinsung von Tagesgeld bei ausgewählten Banken abbildet, bei 0,31 Prozent. Wer also 25 000 Euro auf die hohe Kante gelegt hat, bekommt pro Jahr 77,50 Euro Zinsen – vor Steuern und Inflation, wohlgemerkt. Und es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis bei diesem Enteignungsprozess gleichsam der Turbo angeworfen wird und Negativzinsen auch für Privatanleger eingeführt werden.

 

Immer mehr Geldinstitute scheinen derweil aus der Nullzins-Strategie ein Geschäftsmodell zu machen. Die einen, um Geldgeschäfte nach islamischem Scharia-Recht anzubieten, die anderen, um sich als Gutmenschen-Banker zu positionieren. Beide Gruppen arbeiten nach dem Prinzip der Zinslosigkeit – mehr oder weniger.

 

In Deutschland erhielt unlängst die KT Bank AG, eine Tochter der türkischen Kuveyt Türk Katilim Bankasi A.S., als erstes islamisches Geldinstitut die Volllizenz durch die Finanzaufsicht Bafin. Ihre Produkte unterscheiden sich in einem wichtigen Punkt von denen nicht-islamischer Institute: Im Islam ist es verboten, Zinsen zu nehmen oder zu zahlen.

 

Wie soll ein Muslim dann aber zum Beispiel in Deutschland eine Immobilie finanzieren? Die KT Bank glaubt, eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu haben. Hat ein Muslim eine Immobilie gefunden, kauft die Bank das Objekt und verkauft es anschließend an den Kunden zu einem höheren Preis. Er zahlt also keine Zinsen, dafür aber eine höhere Gesamttilgung.

 

Handelsgeschäfte mit Gewinnerzielungsabsicht sind nämlich islamkonform. Wenn man Zinsen als »Miete für’s Geld« definiert, dann handelt es sich auch bei diesem Zuschlag auf den Kaufpreis um nichts anderes als verdeckte Zinsen, oder genauer: um das sogenannte Aufzinsungsprinzip.

 

Derlei pragmatische Lösungen sind gefragt, denn der Bedarf an Sharia-konformen Dienstleistungen wächst stetig. Sowohl im Privatkundensektor als auch im milliardenschweren Geschäft mit islamischen Staaten. Rund 20 Prozent der mindestens vier Millionen Muslime, die derzeit in Deutschland leben (die genaue Zahl kennt niemand) wünschen sich angeblich eine islamische Bank. Aufgrund der derzeitigen Massenzuwanderung könnte sich diese Zahl bald deutlich erhöhen. Die »zinslose« KT Bank rechnet innerhalb von drei Jahren mit 20 000 Kunden.

 

Viel lukrativer erscheinen die Geschäfte mit Scheichs und Staatsfonds aus islamischen Ländern. Elf der weltweit 20 größten Staatsfonds stammen aus islamischen Nationen. Vor allem Institute in Luxemburg wollen daran verdienen. Nachdem das Großherzogtum seinen Status als Steueroase weitgehend verloren hat, will man offenkundig vom Anlagebedarf islamischer Staaten profitieren.

 

Unterdessen hat auch der britische Premierminister David Cameron angekündigt, London werde zur Drehscheibe für islamische Finanzgeschäfte. Eine britische Staatsanleihe unter Scharia-Recht gibt es bereits.

 

Kaum überraschend, dass auch Goldman Sachs bei diesen lukrativen Geschäften mit im Boot ist. Schon 2011 legte Goldman erstmals eine zinslose Anleihe nach Scharia-Recht auf, die allerdings floppte. Erst der zweite Versuch 2014 war offenbar erfolgreicher.

 

Wenn es ums Geschäft geht, legen auch islamische Banken die Scharia nicht allzu streng aus. Im Jahr 2014 ging mit der National Commercial Bank (NCB) das größte Geldinstitut Saudi-Arabiens an die Börse. Muslimische Geistliche rieten ausdrücklich vom Kauf dieser Aktie ab, weil die Bank das Zinsverbot nicht konsequent einhalte.

 

Wie dem auch sei, am Ende war es mit einem Volumen von umgerechnet 4,8 Milliarden Euro der weltweit zweitgrößte IPO im Jahr 2014 nach Alibaba. Die für Kleinanleger reservierte Tranche der NCB-Aktie war 23-fach überzeichnet. Ganz ohne Zinsen geht eben die Chose wohl doch nicht.

 

Davon gehen wohl auch die Initiatoren des in Russland geplanten »orthodoxen Bankensystems« aus. Mit Unterstützung der russisch-orthodoxen Kirche soll demnächst ein neues Bankensystem nach islamischem Vorbild gegründet werden, allerdings mit einem bemerkenswert geringen Grundkapital von eben mal 5,5 Millionen Euro. Die Geschäfte der Bank werden der orthodoxen Moral unterworfen. Von einem Zinsverbot ist keine Rede, lediglich von einem Verzicht auf »Wucherzinsen«.

 

Eine »bessere Welt« strebt die neue Gemeinwohlbank in Wien an, die sich sozusagen als Raiffeisenbank 2.0 versteht. Sie will nach Angaben ihrer Chefs dort wieder anfangen, wo Raiffeisen und die Sparkassen begonnen haben. Wer Anteile an dieser Genossenschaft erwirbt, bekommt keine Dividende. Und die Kunden will man »einladen«, auf Sparzinsen zu verzichten.

 

Allzu schwer dürfte das den Kunden angesichts des derzeitigen Zinsniveaus wohl nicht fallen. Das deutsche Gutmenschen-Institut Ethik Bank (Claim: »Faires Geld«) beglückt seine Kunden aktuell mit 0,01 Prozent Zinsen, was sehr nahe an dem Zinsverzicht der neuen österreichischen Gemeinwohlbank ist.

 

In Schweden sind schon seit Jahren die JAK-Banken tätig (JAK steht für Land, Arbeit und Kapital). Wer einen Kredit aufnehmen will, zahlt keine Zinsen, muss aber in der Tilgungsphase zusätzlich sparen. Kunden, die zum Beispiel einen Kredit in Höhe von 100 000 Euro aufnehmen, müssen etwa 200 000 Euro zurückzahlen.

 

Das angesparte Kapital steht ihnen erst nach der Tilgungsphase zur Verfügung. Bis dahin können andere Bankmitglieder das Geld in Anspruch nehmen. Mit der Kombination von Sparen und Tilgung ist dieses System nicht allzu weit von dem Prinzip der Bausparkassen entfernt, auch wenn keine Zinsen gezahlt werden.

 

Ganz neu ist die Idee der Zinsfreiheit übrigens nicht: Viele der sogenannten Regionalwährungen beruhen auf diesem Prinzip. Das Geld soll nicht gehortet, sondern in Umlauf gebracht werden. Bei den meisten Alternativwährungen verliert Geld im Laufe der Zeit an Wert (»Schwundgeld«). Nichts anderes wäre der Effekt bei der Einführung von Negativzinsen.

 

Wie aber soll ein durchschnittlich verdienender Mensch eine ausreichende private Altersvorsorge aufbauen ohne Zins- und Zinseszinseffekt? Wie soll die Sicherheit seiner Lebensversicherung und Betriebsrente gewährleistet sein? Wie soll eine Sparkultur entstehen, ohne den Lohn jährlicher Zinsen? Wie sollen Stiftungen funktionieren ohne ausreichende Kapitalerträge?

 

Wer glaubt, in einer zinsfreien Gesellschaft lebte es sich besser, der verlagert nur die Probleme. Im besten Fall regt er die Fantasie an, um Alternativlösungen zu suchen – wie das Beispiel der Baufinanzierung durch die KT Bank belegt.

 

 

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (12) zu diesem Artikel

14.10.2015 | 05:05

Shamael

Diese Praktiken kennen wir doch bereits alle vom Grossmarkt. Fernseher Flachbildschirm, 52 Zoll, 0% Zinsen, 1488 euro. 24 Raten zu 62 euro pro Moanat. Bei Barzahlung 10% Rabatt. Dass die Leute sich für so dumm verkaufen lassen.


12.10.2015 | 20:15

MANNANAN

Das Bretton Woods Abkommen wurde am 27.07.1944 in der Stadt Bretton Woods in den USA abgeschlossen. So wurde das Bretton Woods System als Ordnung der Nachrkiegswährungen der westlichen Welt unter Führung der USA mit dem US Dollar begründet. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/bretton-woods-system.html Forum für ein neues Paradigma, siehe auch internationales Finanzsystem und BRICS Staaten http://newparadigm.schillerinstitute.com/ AIIB und BRICS-Entwicklungsbank:...

Das Bretton Woods Abkommen wurde am 27.07.1944 in der Stadt Bretton Woods in den USA abgeschlossen. So wurde das Bretton Woods System als Ordnung der Nachrkiegswährungen der westlichen Welt unter Führung der USA mit dem US Dollar begründet. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/bretton-woods-system.html Forum für ein neues Paradigma, siehe auch internationales Finanzsystem und BRICS Staaten http://newparadigm.schillerinstitute.com/ AIIB und BRICS-Entwicklungsbank: ein neues Paradigma für Entwicklung http://www.bueso.de/node/7967 Im 18. und 19. Jahrhundert gab es im rheinischen Raum das System der katholischen Gemeinde Sparkassen in Selbstverwaltung der Kommunen bzw. Gemeinden die zinsfrei bzw. auf Basis zinsfreier Kredite arbeiteten. Ähnlich wie in Russland. Der sogenannte "rheinische Kapitalismus" der katholischen Soziallehre. Die auch Ludwig Erhard als Vorbild für die "soziale Marktwirtschaft" der 50er und 60er Jahre diente! Als die Spekulation noch beschränkt und begrenzt war und hoch besteuert wurde! Siehe auch Trennbanksystem und Glass Steagall Gesetz! Die Unternehmenssteuern waren niedrig, die Steuern auf Spekulation aber waren hoch und gezielt! Im 18. und 19. Jahrhundert wurden zinsfreie Kredite vor allem an mittelständische Unternehmer und Betriebe (wo auch heute noch im Mittelstand neben Handwerk und Bauindustrie die meisten Leute arbeiten bzw. die meisten Arbeitsplätze generiert werden) und Handwerker im rheinischen Raum vergeben. Finanziert wurden die Gemeinde Sparkassen mit den starken Kommunen im dezentralen Föderalismus des rheinischen Gebietes über Gewinnbeteiligungen an real erwirtschafteten Unternehmensgewinnen. Es wurde auch produktive Kredit Schöpfung ohne exponentielle Zins-Belastung bzw. ohne mehrfacher Rückforderung des geschöpften Geldes zwecks Investition etwa in reale Infrastruktur und öffentliche Aufträge vorgenommen! Auch heute noch scheitert es bei verschuldeten Betrieben, welche einen Kredit aufnehmen mußten, häufig an den Zinsen bzw. Zinszahlungen und Zinsforderungen der Banken. Exponentielles Geldmengenwachstum ist ohnehin auf die Dauer unmöglich, bei der Kredit Ausgabe bzw. Kredit Schöpfung durch Privat Banken hinter den Zentral Banken wie der Federal Reserve Bank FED der USA und der BIZ in Basel mit sogenanntem FIAT Geld bzw. FIAT Währungen wird eben immer mehr Geld zurückgefordert als tatsächlich in Umlauf gebracht wurde und tatsächlich real zur Verfügung steht! Ich empfehle auch den BüSo Kandidaten Cheminade in Frankreich (LaRouche Bewegung) und in Deutschland Prof. Eberhard Hamer vom Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover als Begründer der Mittelstandsökonomie (er plädiert für eine Quantitätswährung) und die Bücher und Artikel des verstorbenen Prof. Wilhelm Hankel. Siehe auch das Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz http://www.zeit-fragen.ch siehe auch ältere Artikel zur Ökonomie und Währungen und EU und Euro und Dollar und Banken und EFTA und Griechenland und Sparpolitik und Freihandel usw. Für ein Trennbanksystem und ein neues Glass Steagall Gesetz, siehe auch "Neue Solidarität"! http://www.bueso.de EIR Nachrichtenagentur


12.10.2015 | 19:25

Vanessa

Keine Zinsen, aber Terror! In Israel werfen die Palästinenser mit Steinen und greifen mit Messern an. Ein junges Palästinenserweib, 16 Jahre, greift mit Messer sogar die Polizei an. Auch Steine können töten und diese Leute haben viel Erfahrung mit Steine werfen. Die Juden möchten Frieden und lassen sich viel gefallen. Doch diesmal werden sie hart durchgreifen. Ist auch richtig. Terror geht nicht. Ich habe Angst, bei uns wird es mal genauso. Der Islam kennt keinen Frieden. Er...

Keine Zinsen, aber Terror! In Israel werfen die Palästinenser mit Steinen und greifen mit Messern an. Ein junges Palästinenserweib, 16 Jahre, greift mit Messer sogar die Polizei an. Auch Steine können töten und diese Leute haben viel Erfahrung mit Steine werfen. Die Juden möchten Frieden und lassen sich viel gefallen. Doch diesmal werden sie hart durchgreifen. Ist auch richtig. Terror geht nicht. Ich habe Angst, bei uns wird es mal genauso. Der Islam kennt keinen Frieden. Er will erobern. Und die Muslimes agen. "Erst die Samstagsmenschen, (die Juden) dann die Sonntagsmenschen, (die Christen) Gläubige Menschen, bitte ich um ein Gebet für den Frieden von Israel. Danke.


12.10.2015 | 18:10

Tom Hess

Auch das Christentum kennt das Zinsverbot. Bei uns haben es aber die Vorläufer heutiger Großbanken und Konzerne (die Medici als Päpste in Verbindung mit dem Ablasshandel) weggewischt. Zinsen sid an eiem Geldsytem das eigentliche Problem. Während der eigentliche Geldbetrag durch einen Kredit oder eine Anleihe generiert wird, kommen Zinsen obern drauf. Daher muss das System jedes Jahr expotenziell wachsen und es bläht sich immer schneller immer mehr auf...

Auch das Christentum kennt das Zinsverbot. Bei uns haben es aber die Vorläufer heutiger Großbanken und Konzerne (die Medici als Päpste in Verbindung mit dem Ablasshandel) weggewischt. Zinsen sid an eiem Geldsytem das eigentliche Problem. Während der eigentliche Geldbetrag durch einen Kredit oder eine Anleihe generiert wird, kommen Zinsen obern drauf. Daher muss das System jedes Jahr expotenziell wachsen und es bläht sich immer schneller immer mehr auf http://www.deutschland-war-gestern.de/euro-und-d-mark/geld-ist-nichts-wert-es-ist-bedrucktes-papier-oder-es-sind-nullen-und-einsen-im-pc/


12.10.2015 | 16:49

Na sowas!

"Schwundgeld" ist KEINE Alternativwährung, sondern eine Währung die "währt", wenn das Geld "gelten" soll. Unser herkömmliches Geld ist den auf dem Markt angebotenen Waren und Leistungen in der Regel überlegen, da es mit einem "Mehrwert" ausgestattet ist. Es stellt sich als Tausch- und Zahlungsmittel den Marktteilnehmern nur dann zur Verfügung, wenn dieser Vorteil (Zins) entrichtet wird. Wird dieses Privileg von den Marktteilnehmer nicht...

"Schwundgeld" ist KEINE Alternativwährung, sondern eine Währung die "währt", wenn das Geld "gelten" soll. Unser herkömmliches Geld ist den auf dem Markt angebotenen Waren und Leistungen in der Regel überlegen, da es mit einem "Mehrwert" ausgestattet ist. Es stellt sich als Tausch- und Zahlungsmittel den Marktteilnehmern nur dann zur Verfügung, wenn dieser Vorteil (Zins) entrichtet wird. Wird dieses Privileg von den Marktteilnehmer nicht beachtet, "streikt das Geld" einfach und mutiert zum Wertaufbewahrungsmittel. Es verläßt sein sicheres Versteck erst wieder, wenn es sich wieder "rentiert" oder ein "Schnäppchen" gemacht werden kann. Na Sowas!


12.10.2015 | 15:02

Jayden

Der Artikel wirft einige Sachverhalte durcheinander. Überstrahlt wird das Ganze mit der sehr offenen Antipathie gegen den Islam. Der Zins ist nicht das Problem. Wohl aber der Zinseszins und seine explosive und zerstörerische Kraft. Hier empfehle ich Dirk Müller und seine Erklärung mit dem Joseph-Pfennig. Warum muß ein Häuslebauer den Kaufpreis doppelt oder dreifach zurückzahlen ? Wo fließen die Zinsen hin ? Was ist daran verkehrt, daß dieses Geld im Umlauf bleibt statt...

Der Artikel wirft einige Sachverhalte durcheinander. Überstrahlt wird das Ganze mit der sehr offenen Antipathie gegen den Islam. Der Zins ist nicht das Problem. Wohl aber der Zinseszins und seine explosive und zerstörerische Kraft. Hier empfehle ich Dirk Müller und seine Erklärung mit dem Joseph-Pfennig. Warum muß ein Häuslebauer den Kaufpreis doppelt oder dreifach zurückzahlen ? Wo fließen die Zinsen hin ? Was ist daran verkehrt, daß dieses Geld im Umlauf bleibt statt Superreiche megareich zu machen. Die fünf Billionen Vermögen in Deutschland verteilen sich auf 10% der Bevölkerung. 50% der Bevölkerung hat nicht. Der Rest schlägt sich so durch. Aber durch den Zinseszins werfen die 5 Billionen astronomische Beträge ab, die durch die gesamte Bevölkerung erwirtschaftet werden müssen. Was Reiche noch reicher und Arme noch reicher macht. Ein zinsloses System würde der gesamten Bevölkerung sehr gut tun. Mich stört nicht, daß es die Scharia auch macht. Ist mir sogar ziemlich egal.

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