Wie Autobauer ihre Verkaufszahlen manipulieren
Michael Brückner
Offiziell sind sie noch die Stars der Branche: Die deutschen Automobilhersteller fahren ihrer europäischen Konkurrenz davon. Doch die Absatzzahlen sind offenkundig manipuliert.

Jedes dritte Fahrzeug wird von einem Händler oder sogar direkt vom Hersteller gekauft. Aber auch damit kann sich die Branche nicht länger schönrechnen. Die Einbrüche bei den Verkaufszahlen sind alarmierend. Deshalb machen die Verbände Druck in Sachen Euro-Rettung – auf Kosten der Steuerzahler. Vor fast einem Jahr sagte Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche auf einem Kongress
mittelständischer Unternehmer in der Nähe von Frankfurt seinen französischen Konkurrenten schwere Zeiten voraus: Der Peugeot-Citroën-Konzern (PSA) sei zu sehr auf die europäischen Märkte ausgerichtet, was angesichts der Euro-Schuldenkrise brisant erscheine.
Die großen deutschen Autobauer – und natürlich die Marke Mercedes – hätten hingegen rechtzeitig auf China und andere Schwellenländer gesetzt. Sie seien daher glänzend aufgestellt, wie das im Manager-Jargon üblicherweise heißt. Die Wahrheit sieht völlig anders aus.
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- So manipulieren Autobauer Verkaufszahlen
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