Tuesday, 26. July 2016
31.07.2014
 
 

Wirtschaftskrieg: USA schaden Russland und Europa

Michael Brückner

Seite an Seite zeigen sich Amerikaner und Europäer, wenn es um Sanktionen gegen Russland geht. Und die Mainstreammedien hetzen kräftig mit. Dabei treffen die Maßnahmen nicht nur Russland, sondern vor allem auch die EU. Die US-Konzerne haben in diesem perfiden Wirtschaftskrieg nicht viel zu verlieren. Die europäischen Unternehmen schon.

 

Der 5. Februar 2003 war ein trüber Tag in New York. Und zwar nicht nur meteorologisch. Es war auch ein dunkler Tag für die politische Glaubwürdigkeit der US-Regierung. Im Weltsicherheitsrat der UN wurde gelogen, dass sich die Balken bogen. Von mobilen Labors zur Herstellung von Giftgas im Irak war da die Rede. Von »Yellow Cake«, einem Rohstoff zur Anreicherung von Uran.

 

Dreist wurde die Weltgemeinschaft an der Nase herumgeführt, denn keiner dieser Beweise erwies sich als stichhaltig. Es handelte sich um reine Geheimdienst-Propaganda. In der Hauptrolle: der damalige US-Außenminister Colin Powell, der später diesen Auftritt als »Schandfleck« seiner Karriere bezeichnen sollte.

Es blieb aber nicht nur beim »Schandfleck«. Die unglaubliche Märchenstunde im UN-Sicherheitsrat lieferte die angebliche Rechtfertigung für den Irakkrieg mit den bekannten Folgen.

 

Nun hören wir von »erdrückenden Indizien«, wonach Russland im Allgemeinen und Präsident Putin im Besonderen für den Abschuss des Malaysian-Airlines-Fluges MH 17 mitverantwortlich seien. »Wie man jetzt so gut wie sicher weiß, wurde Flug MH 17 mit Raketen aus russischen Beständen abgeschossen, die ohne Billigung Putins kaum in die Ukraine gelangt wären«, stellt der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe fest.

 

Das liefert dem Magazin offenbar die Rechtfertigung für den Cover-Titel »Stoppt Putin jetzt«. Einen Imperativ, den man durchaus als Beitrag zur Kriegstreiberei verstehen könnte. Viele Leser haben das offenkundig auch so wahrgenommen, jedenfalls folgte ein wahrer Proteststurm in den sozialen Netzwerken. Für die Redaktion war die Sache klar.

 

Dahinter hätten »auch organisiert auftretende, anonyme User« gesteckt, »die schon seit Monaten jegliche Kritik an Russland mit einer Flut an Wortmeldungen in den Foren vieler Online-Medien kontern«, schreiben die Hamburger Magazin-Journalisten auf Spiegel Online.

 

Heute geht es nicht um einen heißen Krieg gegen den Irak, sondern um das, was François Schaller, Chefredakteur der Genfer Zeitung L’Agefi, als »eine Vorwegnahme des Krieges mit anderen Mitteln« bezeichnet. Und zu diesen »anderen Mitteln« gehören offenkundig Wirtschaftssanktionen.

 

Vorausgegangen war ein verbissener Propagandakrieg, der seinen ersten Höhepunkt während der Olympischen Winterspiele in Sotschi erreichte. Damals ging es angeblich noch um Schwule. Immerhin erschien dem Bundespräsidenten der Vorgang so gravierend, dass er in einem einmaligen Affront seine Anwesenheit bei diesem internationalen Sport-Event absagte. Das freilich war nur der Auftakt.

 

Nun beginnen deutsche Politiker, die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland infrage zu stellen. Allen Ernstes wird sogar der künftige Chef der Münchner Philharmoniker ins Visier der Hetzer genommen. Neu ist das nicht, schon Ende vergangenen Jahres protestierten Schwule und Lesben gegen den russischen Musiker. Grund: Er unterstützt angeblich Präsident Putin.

 

Und nun muss ein mehr als mysteriöser Flugzeugabsturz, dessen wirkliche Ursache bislang noch niemand kennt, als Rechtfertigung für umfassende Wirtschaftssanktionen gegen Russland dienen. Sanktionen, die obendrein vor allem die Europäer treffen. Besonders die deutsche Chemie- und Automobilindustrie. Experten gehen davon aus, dass der russische Automarkt in diesem Jahr um mindestens 14 Prozent einbrechen wird. Ausgerechnet Opel, mit viel Geld vor der Pleite gerettet, dürfte am stärksten unter den Sanktionen leiden.

 

Als Folge der finanziellen Maßnahmen gegen Russland könnten am Bankenplatz London bis zu 2000 Jobs verloren gehen. Auch der Energiekonzern BP sieht schwierigen Zeiten entgegen, immerhin hält das Unternehmen einen Anteil von 20 Prozent am russischen Ölgiganten Rosneft. Einzig Frankreich darf die von Moskau bestellten Kriegsschiffe an Russland liefern. Offenkundig befürchtete die EU, die im Raum stehenden Strafzahlungen könnten die am Rande der Pleite lavierende Grande Nation in zusätzliche Kalamitäten bringen.

 

Besonders betroffen von den Sanktionen gegen Russland sind überdies kleine Länder wie die Schweiz und Österreich. Die Eidgenossen müssen die Maßnahmen mittragen, obwohl sie nicht der EU angehören. In Bern fürchtet man ansonsten neue Strafmaßnahmen der USA gegen Schweizer Banken. Auch deutsche Banker zittern vor Washington und fahren seit Wochen ihr Russlandgeschäft stark zurück.

 

Dennoch – die Europäer handelten mit ihren gegen Russland verhängten Sanktionen sozusagen in vorauseilendem Gehorsam. Einen möglichen Grund dafür nennt ausgerechnet der Spiegel in seiner Anti-Putin-Nummer.

 

Darin wird Heather Conley, die Europachefin der so genannten Denkfabrik Center for Strategic & International Studies in Washington, mit folgenden Sätzen zitiert: »Wenn die Europäer bei Sanktionen nicht Schritt halten, könnten sie durch die Hintertür dazu gezwungen werden, weil US-Behörden sonst Strafmaßnahmen verhängen könnten, sollten EU-Firmen weiter mit geächteten russischen Finanzinstituten zusammenarbeiten.«

 

Interessant erscheint in diesem Zusammenhang auch eine schon vor mehreren Monaten vorgenommene Untersuchung der Unternehmensberatung IBISWorld. Danach beträgt der Anteil der Russischen Föderation und der Ukraine am gesamten Handelsvolumen der USA gerade einmal 1,1 Prozent. Mit anderen Worten: Während die europäischen Unternehmen leiden, stecken die US-Konzerne den Ausfall locker weg.

 

Washington kann für den Moment zufrieden sein: Die Wirtschaftssanktionen treffen Russland als einen der wichtigsten BRICS-Staaten. Und gleichsam im Nebeneffekt wird auch Europas Wirtschaft geschwächt. So etwas nennt man dann wohl »Globalisierung«. Jene, die Sanktionen einsetzten, machten es, weil sie die Macht und Gewalt auf ihrer Seite wüssten, stellt der bereits zitierte Schweizer Journalist François Schaller goldrichtig fest.

 

 

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Leser-Kommentare (50) zu diesem Artikel

07.08.2014 | 07:10

Querdenker737

@MB, ich stimme Ihren Kommentaren voll und ganz zu, denn ich empfinde das schon seit Jahren genauso wie Sie und offensichtlich viele der anderen Kommentator(inn)en auch! Nur machen wir uns nichts vor, die Verwirklichung dessen ist mit unserer Marionettenregierung niemals zu machen, wobei ich hierbei aber auch die Oppositionsparteien nicht davon ausnehme. Keine der etablierten Parteien im Bundestag würde jemals den Schritt gehen und die Amis endlich und endgültig nach Hause...

@MB, ich stimme Ihren Kommentaren voll und ganz zu, denn ich empfinde das schon seit Jahren genauso wie Sie und offensichtlich viele der anderen Kommentator(inn)en auch! Nur machen wir uns nichts vor, die Verwirklichung dessen ist mit unserer Marionettenregierung niemals zu machen, wobei ich hierbei aber auch die Oppositionsparteien nicht davon ausnehme. Keine der etablierten Parteien im Bundestag würde jemals den Schritt gehen und die Amis endlich und endgültig nach Hause schicken. Aus meiner Sicht sind diese nämlich entweder alle total USA-Hörig oder die Amis haben durch ihre umfassenden, langjährigen Spionagetätigkeiten genügend Druckmittel in der Hinterhand... Wie auch immer, solange die amtierende politischen Kaste am Ruder ist, wird es niemals möglich sein Deutschland in einen souveränen und neutralen Staat zu verwandeln. Für die Verwirklichung benötigt Deutschland vollkommen neue Köpfe, eine neue Generation von Politiker(inne)n und vor allem auch neue demokratische Parteien im Bundestag. Selbst wenn es nicht zum WK3 kommen sollte und es so weiter geht wie es diese Herrschaften geplant haben, dann ist der Niedergang der europäischen Bürger so sicher wie das Amen in der Kirche. Wir befinden uns dann endgültig in einer EU-Diktatur und werden von einer amerikanisch gesteuerten Zentralregierung in Brüssel regiert und vom Raubtierkapitalismus " Made in USA" endgültig ausgesaugt. Man sieht doch bereits wie die Tendenzen sind und wessen Interessen in Brüssel eigentlich vertreten werden, jedenfalls nicht die der europäischen Normalbürger. Ansonsten gäbe es diese unsäglichen Geheimverhandlungen bezüglich der Freihandelsabkommen mit der USA und Kanada, wie CETA, TTIP und TISA, überhaupt nicht. Ansonsten gäbe es auch nicht diese absolut und in jeder Hinsicht unverantwortliche EU-Osterweiterung und die auch damit verbundene NATO-Osterweiterung. Ansonsten gäbe es auch nicht die Vernichtung unserer Altersvorsorge und die massiv drohende Altersarmut, Aufgrund der Zinspolitik der europäischen Zentralbank. Es ist allerhöchste Zeit, daß der deutsche Michel aufwacht und die Verhältnisse klärt, das hätte auch Signalwirkung auf die Bevölkerung der anderen EU-Staaten.


05.08.2014 | 21:16

Ulrich

Die Zukunft liegt in Eurasien. Je schneller eine neue, gerechte Leitwährung gefunden wird, die Hochgeschwindigkeitsverbindungen zwischen Lissabon und Wladiwostok, Peking und Duisburg fertig sind, desto schneller werden wir den Albtraum "Amerikanische Besatzungsmacht" los. Und dafür sollten alle Kräfte mobilisiert werden! Hier liegt unsere Chance. Das Faszinierende ist, in dieser Beurteilung sind sich die Wirtschaft und die ehemals "Verschwörungstheoretiker"...

Die Zukunft liegt in Eurasien. Je schneller eine neue, gerechte Leitwährung gefunden wird, die Hochgeschwindigkeitsverbindungen zwischen Lissabon und Wladiwostok, Peking und Duisburg fertig sind, desto schneller werden wir den Albtraum "Amerikanische Besatzungsmacht" los. Und dafür sollten alle Kräfte mobilisiert werden! Hier liegt unsere Chance. Das Faszinierende ist, in dieser Beurteilung sind sich die Wirtschaft und die ehemals "Verschwörungstheoretiker" genannten Bürger sogar mal einig! Wenn das kein gutes Omen ist?


04.08.2014 | 22:42

Stan1974

Ich danke für den Link auf dieses Video - https://www.youtube.com/watch?v=ZI9m25wXoMM. Nach einem etwas eigenen Beginn, bringt es doch die Dinge recht plausibel auf den Punkt. Ich fürchte, dass das genau der Weg ist, in den wir jetzt gehen. Ich hoffe gleichzeitig, dass die Leserkommentare, nicht nur hier beim Kopp Verlag, sondern und vor allem in den Mainstreammedien, die tatsächliche Einstellung der Bevölkerung widerspiegeln - nämlich eine überwiegend kritische.


04.08.2014 | 22:37

der Rote Wichtel

Jeder vernünftig Denkende fragt sich, warum die Regierenden der europäischen Staaten die schandhafte Sanktionspolitik gegen Russland, von den Amis vorgeschlagen bzw. aufgezwungen, anscheinend ohne Widerspruch mittragen. Oder warum auch andere, für den Normalbürger nachteilige Entscheidungen getroffen werden. Die Marionetten an den Schalthebeln haben alle noch die Bilder des zerstörten Wagens von Jörg Haider vor Augen oder den schmierenkomödienhaften Prozess gegen...

Jeder vernünftig Denkende fragt sich, warum die Regierenden der europäischen Staaten die schandhafte Sanktionspolitik gegen Russland, von den Amis vorgeschlagen bzw. aufgezwungen, anscheinend ohne Widerspruch mittragen. Oder warum auch andere, für den Normalbürger nachteilige Entscheidungen getroffen werden. Die Marionetten an den Schalthebeln haben alle noch die Bilder des zerstörten Wagens von Jörg Haider vor Augen oder den schmierenkomödienhaften Prozess gegen Ex-Bundespräsident Christian Wulff im Kopf. Beide haben es gewagt, öffentlich Kritik an der internationalen Hochfinanz zu äußern. Der eine ist sein Leben los, der andere seine politischen Ämter und Reputation...


04.08.2014 | 21:36

Heidi

Ich frage mich je länger je mehr woher diese enorme Angst vor den Amis kommt. Würden alle Staaten mal endlich einsehen wer hier der Kriegstreiber und der ständige Forderer ist, und mal sagen: Nun aber fertig! Dann könnte sich USA mal besinnen wer hier auf der Welt das Sagen hat. Aber solange alle kuschen wird die USA-Elite in ihrem Grössenwahn nur unterstützt. So arbeiten sie immer noch auf eine NWO hin. Soll ihnen das denn wirklich gelingen??? Sie haben doch eigentlich genug mit...

Ich frage mich je länger je mehr woher diese enorme Angst vor den Amis kommt. Würden alle Staaten mal endlich einsehen wer hier der Kriegstreiber und der ständige Forderer ist, und mal sagen: Nun aber fertig! Dann könnte sich USA mal besinnen wer hier auf der Welt das Sagen hat. Aber solange alle kuschen wird die USA-Elite in ihrem Grössenwahn nur unterstützt. So arbeiten sie immer noch auf eine NWO hin. Soll ihnen das denn wirklich gelingen??? Sie haben doch eigentlich genug mit Lügen die Menschheit betrogen und irregeführt. Wer glaubt denn hier noch was von dort kommt?


03.08.2014 | 18:51

Franz Schwarz

Nicht von ungefähr wird der Deutsche von der übrigen Welt immer noch mit einer Zipfel bzw ener Schlafmütze
Karikaturiert. Nur nicht aufmucken!!

MfG
Franz

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