Monday, 25. July 2016
24.10.2010
 
 

Adolf Hitler – »geboren« in Versailles? (2)

Michael Grandt

Der »Friedensvertrag« von Versailles gilt in den Augen politisch korrekter Geschichtswissenschaftler nicht als Grund für Hitlers Aufstieg. Sonst könnte ja der Schluss gezogen werden, dass dessen Erfolg durch die unmenschlichen Bedingungen der Alliierten ermöglicht worden wäre, was die gängige Geschichtsschreibung auf den Kopf stellen würde. Und doch spricht vieles dafür.

In dieser Folge: Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges – 2. Teil

Vorbemerkung:

Wir sind immer noch massiven Geschichtsverfälschungen ausgesetzt. Das gilt besonders für die Zeit zwischen 1914 und 1945 und speziell für das Dritte Reich. Überaus eifrig damit beschäftigt, uns die »Wahrheit« näherzubringen, ist dabei der mit vielen Aufzeichnungen und Preisen geehrte Prof. Dr. Guido Knopp, der zwischenzeitlich fast alle Dokumentationen über die Zeit des Nationalsozialismus, die im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt werden, betreut. Aber auch seine Bücher sind überaus erfolgreich, obwohl sie für einen Historiker der wahre Albtraum sind: häufig keine Fußnoten, keine Quellenangaben und Zitate, die einfach so im Raum stehen. Nicht umsonst bemängeln Kritiker, dass die Knoppsche Geschichtsdarstellung zu oberflächlich sei und die Zusammenhänge stark vereinfacht werden. Doch wie kaum ein anderer Historiker beeinflusst Knopp mit seinen Dokumentationen und Büchern die Meinung der Menschen. Zeit also, ihm und seinen Mainstream-Kollegen auf die Finger zu schauen und ihre Behauptungen unter die Lupe zu nehmen. In unregelmäßigen Abständen werde ich deshalb zu diesem Thema Artikel veröffentlichen.

Ich agiere dabei als Journalist und fühle mich nichts anderem als der objektiven Recherche verpflichtet. Der Leser kann sich so ein eigenes Bild machen. Kritikern sei angeraten, nicht polemisch zu reagieren, sondern die angegebenen Quellen zu widerlegen.


Österreich-Ungarn, gestärkt durch die Rückendeckung seitens des Deutschen Reiches, stellte am 23. Juli 1914 ein Ultimatum an Serbien (1) und verlangte in diesem von der serbischen Regierung eine öffentliche Verurteilung der großserbischen Propaganda, deren Unterdrückung und die Mitwirkung der österreichischen Regierung bei der Untersuchung des Attentates (2).

Daraufhin setzten vielseitige Vermittlungsbemühungen ein: Deutschland ersuchte Russland, Serbien zur Räson zu bringen, Russland hingegen Deutschland, mäßigend auf Österreich-Ungarn einzuwirken. Nur Frankreich drängte Russland zur raschen Mobilmachung. (3)

 

Mobilmachungen und Kriegserklärungen

 

Zur Überraschung Wiens akzeptierte Serbien fast alle Forderungen mit der Ausnahme, dass es nicht bereit war, österreichische Ermittlungsbeamte, die das Attentat am österreichisch-ungarischen Thronfolger aufklären sollten, auf seinem Territorium zu dulden. (4)

Aber nur drei Stunden nach Übergabe der Antwortnote erfolgte die serbische Mobilmachung. (5) Die Donau-Monarchie antwortete sechs Stunden später ihrerseits mit der Teilmobilmachung von acht Armeekorps. (6) Österreich-Ungarn zog einen Krieg nun in Erwägung. Den britischen Plan einer Viermächte-Konferenz als auch die russische Idee, den Konflikt vor das Haager Schiedsgericht zu bringen, lehnte der österreichisch-ungarische Außenminister ab. (7)

Am 24. Juli 1914 sagte dann auch der russische Ministerrat zu, in vier Militärdistrikten eine Mobilmachung vorzubereiten, die am 25./26. Juli eingeleitet wurde. (8). Am 28. Juli erfolgte schließlich die Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien. (9) Am 29. Juli teilte der britische Außenminister Edward Grey den Deutschen mit, Großbritannien würde sich aus dem sich abzeichnenden Konflikt nicht heraushalten. (10) Daraufhin forderte der deutsche Reichskanzler Bethmann-Hollweg die Österreicher zur Vermittlung auf. Wörtlich hieß es in seiner Depesche an die deutsche Botschaft in Wien:

»Wir müssen, um allgemeine Katastrophe aufzuhalten oder Russland ins Unrecht zu setzen, dringend wünschen, dass Wien Konservation mit Russland beginnt. Wir sind zwar bereit, unsere Bündnispflicht zu erfüllen, müssen es aber ablehnen, uns von Wien in einen Weltbrand hineinziehen zu lassen.« (11)

Doch es war bereits zu spät und die Dinge nahmen unaufhaltsam ihren Lauf: Zwei Tage später, am 30. Juli, entschloss sich Russland dann endgültig zur Generalmobilmachung (12), was Kaiser Wilhelm II. wie ein Schock traf. Aus Ostpreußen kamen Meldungen über russische Truppenbewegungen an der Grenze. (13) Wilhelm II. schickte eine letzte Depesche an den russischen Zaren Nikolaus II. mit folgendem Inhalt:

»Die Verantwortung für die Sicherheit meines Reiches zwingt mich zu vorbeugenden Verteidigungsmaßnahmen. In meinem Bestreben, den Frieden der Welt zu erhalten, bin ich bis an die äußerste Grenze des Möglichen gegangen. Die Verantwortung für das Unheil, das jetzt die ganze zivilisierte Welt bedroht, wird nicht auf mich fallen.« (14)

Der Kaiser konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen, dass aber genau dies fünf Jahre später im Vertrag von Versailles durch die Siegermächte festgeschrieben werden würde und dem deutschen Volk viele Jahrzehnte lang Reparationszahlungen auferlegt würden.

Am 31. Juli forderte Deutschland Russland auf, die Mobilmachung zu beenden, was nicht geschah. (15) Am 1. August 1914 um 17.30 Uhr machte Deutschland dann selbst mobil, nachdem Frankreich bereits um 15.30 Uhr die allgemeine Mobilmachung befohlen hatte (16), und erklärte Russland den Krieg, nachdem der deutsche Botschafter in St. Petersburg, Friedrich Graf von Pourtalès, am Vorabend ein letztes, ergebnisloses Gespräch mit dem russischen Außenminister Sasonow geführt hatte (17). Graf von Pourtalès hatte den russischen Außenminister Sasonoff dreimal hintereinander gefragt, ob er die verlangte Erklärung betreffs Einstellung der Kriegsmaßnahmen gegen Deutschland und Österreich geben könne und nach dreimaliger Verneinung der Frage schließlich die Kriegserklärung übergeben. (18)

Seltsam mag es in diesem Zusammenhang anmuten, dass russische Truppen bereits in der Nacht vom 1. auf den 2. August an mehreren Stellen die ostpreußische Grenze überschritten hatten (19), was auf eine noch frühere russische Mobilmachung schließen lässt, sonst hätten die Verbände zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht an diesen Ausgangstellungen sein können.

Festzustellen ist jedoch, dass Deutschland als letzter Staat mobilmachte.

 

Eine »Falle« für den deutschen Kaiser

 

Auch Frankreich, das seit 1870 von einem Vergeltungskrieg gegen Deutschland träumte (20), hatte mit der Mobilmachung seine Verpflichtungen gegenüber Russland (21) erfüllt. Zuvor hatte der englische Außenminister Grey den Franzosen noch versichert, Deutschland werde sie nicht angreifen, wenn diese sich im Falle eines Krieges gegen Russland neutral verhalten würden (22). Doch diese Chance zu einem Frieden zwischen Deutschland und Frankreich war durch die vorherige französische Mobilmachung zunichtegemacht worden.

Frankreich hatte Deutschland den Krieg zu diesem Zeitpunkt noch nicht erklärt, denn Präsident Poincarè hatte in einem Gespräch mit dem russischen Botschafter in Paris, Alexander P. Iswolski, noch am 1. August erläutert, dass es aus »Erwägungen, die hauptsächlich England« betreffen, besser wäre, wenn »die Kriegserklärung nicht von Seiten Frankreichs, sondern von Deutschland« erfolge (23).

Dies geschah offensichtlich nur aus einem Grund: Die Engländer zu einem Krieg gegen Deutschland zu bewegen – und tatsächlich tappte der Kaiser in diese »Falle«: Deutschland erklärte Frankreich am 3. August formell den Krieg. Einen Tag später erfolgte dann die englische Kriegserklärung an Deutschland. (24) Am 6. April 1917 wird auch die USA Deutschland den Krieg erklären, nachdem England in den Jahren zuvor massive amerikanische Unterstützung erhalten hatte, ähnlich wie dann im Zweiten Weltkrieg. (25)

 

Deutsche Kriegsschuld?

 

Wie wir aus diesen Ereignissen ersehen können, trug folglich kein einzelner Staat besondere Schuld am Ausbruch des Ersten Weltkrieges (26), wenn man auch Österreich-Ungarn (27), Serbien, Frankreich und vielleicht Russland in die größte Verantwortung nehmen könnte. Aber nicht das Deutsche Reich.

Einige Jahre nach dem Ersten Weltkrieg veröffentlichte die deutsche Reichsregierung die Akten des deutschen Auswärtigen Amtes von 1870 bis 1914. Mit diesen 40 Bänden konnte sie überzeugend die Alleinschuld Deutschlands am Kriegsausbruch widerlegen. (28) 1950 erklärten führende französische und deutsche Historiker bei einer Tagung: »Die Dokumente erlauben es nicht, einer Regierung oder einem Volk im Jahre 1914 einen vorsätzlichen Wunsch nach einem europäischen Krieg zuzuschreiben.« (29) Der Krieg war wahrhaftig »ein Kind von Furcht und Unsicherheit, geboren von einem internationalen System aus bewaffneten und souveränen Staaten« (30), wie es der britische Historiker David Stevenson beschreibt.

Dennoch lautete Artikel 231, der sogenannte »Kriegsschuldartikel« im Versailler Vertrag: »Die alliierten und assoziierten Regierungen erklären und Deutschland erkennt an, dass Deutschland und seine Verbündeten als Urheber für alle Verluste und Schäden verantwortlich sind, die die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Staatsangehörigen infolge des Krieges, der ihnen durch den Angriff Deutschlands und seiner Verbündeten aufgezwungen wurde, erlitten haben« (31).

Noch viel schlimmer als die beträchtlichen, historisch bis dahin einzigartigen wirtschaftlichen und finanziellen Forderungen war für die deutsche Bevölkerung diese moralische Demütigung. Die himmelsschreiende Ungerechtigkeit brachte die Massen gewaltig auf, was auch Adolf Hitler und allen Gegnern des Versailler Vertrages Jahre später in die Hände spielen sollte.

 

In der nächsten Folge: »Geschlagene« Deutsche?

 

 

__________

Quellen:

(1) Leopold Graf Berchtold, Außenminister von Österreich-Ungarn am 14.07.1914 an den österreichischen Kaiser Franz Joseph: »Der heute festgesetzte Inhalt der nach Belgrad zu richtenden Note ist ein solcher, dass mit der Wahrscheinlichkeit einer kriegerischen Auseinandersetzung gerechnet werden muss.« Der englische Außenminister Edward Grey nannte das Ultimatum später »das übelste Schriftstück, das je von einem Staat an einen anderen gerichtet wurde«. (Vgl. dazu: Heinrich Jaenecke: »Das Attentat«, in: GeoEpoche, Nr. 14/2004, S. 31, 32.)

(2) Janusz Piekalkiewicz: Der Erste Weltkrieg, Düsseldorf/Wien 1988, S. 22.

(3) Jaenecke, S. 32.

(4) Ebd.

(5) Nach Piekalkiewicz aus rein »defensivem Charakter« (S. 24), was die Österreicher aber nicht wissen konnten oder wollten.

(6) Piekalkiewicz, S. 24.

(7) Jaenecke, S. 32.

(8) Piekalkiewicz, S. 28.

(9) Vgl.: Österreichisch-ungarisches Rotbuch. Diplomatische Aktenstücke zur Vorgeschichte des Krieges 1914, Wien 1915, Dok. 37, S. 117; die Kriegserklärung kann auf http://zeit1.uibk.ac.at/quellen/rauch11b.htm#dok3 abgerufen werden.

(10) »If war breaks out, it will be the greatest catastrophe that the world ever has seen« (Jaenecke, S. 35).

(11) Vgl. Hew Strachan: »Der Krieg des Kaisers«, in: Die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts, Spiegel Special 1/2004, S. 20; Jaenecke, S. 34.

(12) Piekalkiewicz, S. 31: »Nikolaus II. kann aber seine Anordnung nicht mehr rückgängig machen. Die Aufhebung des Mobilmachungsbefehles hätte eine ungeheure Verwirrung gestiftet und nach Ansicht der Kriegspartei eine Revolution gegen den Zaren entfacht«.

(13) Jaenecke, S. 33.

(14) Auch Bethmann Hollweg erklärte, der Kaiser habe bis in die letzten Stunden für den Frieden gearbeitet (Jaenecke, S. 33 f.).

(15) Russland wurden zwölf Stunden Zeit zur Demobilisierung gegeben (Piekalkiewicz, S. 33).

(16) Ebd.

(17) Jaenecke, S. 34.

(18) Piekalkiewicz, S. 35.

(19) Ebd.

(20) Winston Churchill: Der Zweite Weltkrieg, Frankfurt/M. 2004, S. 21.

(21) Bereits im Juli 1914 hatte der französische Präsident Raymond Poincaré bei einem offiziellen Staatsbesuch in St. Petersburg/Russland zugesichert: »Serbien hat warme Freunde im russischen Volk, und Russland hat einen Verbündeten, Frankreich.« (Jaenecke, S. 31 f.).

(22) Piekalkiewicz, S. 36.

(23) Piekalkiewicz, S. 44.

(24) Strachan, S. 14 ff.

(25) Gerhard Hirschfeld/Gerd Krumeich/Irina Renz: Enzyklopädie Erster Weltkrieg, Paderborn 2004, S. 638.

(26) Strachan, S. 15; »Keine europäische Großmacht war völlig schuldlos«, schreibt Jaenecke, S. 29; auch Henry A. Kissinger schreibt in seinem Buch Die Vernunft der Nationen, Berlin 1994 auf Seite 178: »Jahrzehntelang haben die Historiker darüber debattiert, wer für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges zur Verantwortung zu ziehen sei. Doch es ist kaum möglich, ein einzelnes Land als alleinigen Verursacher dieses verheerenden Zusammenstoßes auszumachen. Jede Großmacht trug ihr Maß an Kurzsichtigkeit und Verantwortungslosigkeit dazu bei, und dies mit einer Unbekümmertheit, die man sich später, als die Katastrophe in das kollektive Bewusstsein eingedrungen war, kaum noch vorstellen konnte.« Weitere Bücher zum Thema: Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Band 4: Vom Beginn des Ersten Weltkrieges bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914–1949, München 2003; Roger Chickering: Das Deutsche Reich und der Erste Weltkrieg, München 2002; John Keegan: Der Erste Weltkrieg – Eine europäische Tragödie; Hew Strachan: Der Erste Weltkrieg – Eine neue illustrierte Geschichte, o. O. 2004; Wolfgang Michalka (Hrsg): Der Erste Weltkrieg – Wirkung, Wahrnehmung, Analyse, Weyarn 1997; Niall Fergusson: Der falsche Krieg – Der Erste Weltkrieg und das 20. Jahrhundert, München 2001.

(27) Der österreichisch-ungarische Außenminister »will den Krieg, hier und heute« (Jaenecke, S. 30).

(28) Johannes Lepsins/Albrecht Mendelssohn-Bartholdy/Friedrich Thimme: Die Große Politik der Europäischen Kabinette 1871–1914. Sammlung der Diplomatischen Akten des Auswärtigen Amtes, Band 1–40, Berlin 1922–1927. Auch in Russland und anderen Ländern wurden Dokumente veröffentlicht: M. N. Prokowsky (Hrsg): Die internationalen Beziehungen im Zeitalter des Imperialismus. Dokumente aus den Archiven der zaristischen und der provisorischen Regierung, deutsch: Berlin 1931; Gisbert von Romberg (Hrsg): Die Fälschungen des russischen Orangebuches, Berlin 1922; Milos Boghitschewitsch: Die auswärtige Politik Serbiens 1903–1914, Berlin 1928–1931; im März 1921 schloss Deutschland Frieden mit den USA; trotz der Tatsache, dass diese den Versailler Vertrag nicht ratifiziert hatten, erklärte der US-Staatssekretär Charles E. Hughes in einem Telegramm: »Die hiesige Regierung hält im Verein mit den Regierungen der Alliierten Deutschland für den Krieg verantwortlich.« (Papers relating to the Foreign relations of the United States, 1921, Washington 1936, Band 2, S. 40).

(29) Vgl. dazu: D. E. Lee (Hrsg): The Outbreak of the First World War: Who Was Responsible?, Boston 1966, S. 64.

(30) David Stevenson: Der Erste Weltkrieg, Düsseldorf 2006, S. 684

(31) Vgl. Teil VIII: Wiedergutmachungen, Abschnitt I: Allgemeine Bedingungen, Art. 231 (Kriegsschuldartikel) des Friedensvertrages von Versailles vom 28. Juni 1919 (http://www.documentarchiv.de/wr/vv08.html).

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