Saturday, 25. June 2016
03.03.2014
 
 

Nackt-Demo: »Danke« für den Massenmord an Deutschen

Michael Grandt

Unglaublich, wie weit es in unserem Land schon gekommen ist: In Dresden wurden im Februar 1945 rund 25 000 Frauen, Kinder und alte Menschen von britischen Bomben verbrannt und zerfetzt. Zum 69. Jahrestag posierten nun zwei nackte und maskierte Protestiererinnen vor der Altstadtkulisse. Auf ihren Oberkörpern stand »Thanks Bomber Harris«. Eine Verhöhnung der Opfer und Hinterbliebenen, ein unglaublicher Skandal.

Zwei junge Aktivistinnen der Protestbewegung »Femen« und der »Antifa« mit nacktem Oberkörper, Gesichter maskiert und die erhobenen Hände zu Fäusten geballt. So standen sie vor der Altstadtkulisse Dresdens, »Thanks Bomber Harris« und »Antifa Action« auf die Haut gepinselt.

Provokation auf Kosten der Opfer und Hinterbliebenen eines der größten Massenmorde an Deutschen. Zwar hat sich die Organisation zwischenzeitlich für die Aktion entschuldigt, das macht sie aber nicht weniger schlimm.

 

Die Hölle auf Erden


Der englische Luftwaffengeneral und Oberbefehlshaber des Royal Air Force Bomber Command, Sir Arthur Travers Harris (1892-1984) hatte 1945 die Bombardierung der Stadt Dresden befohlen. Der dabei entfesselte Feuersturm war die Hölle auf Erden. Die Druckwellen der Luftminen zerstörten im ersten Schritt Dächer und Fenster, damit die dann abgeworfenen Brandbomben in den bloßgelegten Dachstühlen starke Feuer entfachen konnten, die entstandenen Verbrennungsgase zogen die kühle Frischluft an. Dadurch wurde das Feuer durch einen selbstverstärkenden Rückkopplungseffekt in den unteren Häuseretagen immer weiter angefacht. Die Temperaturen von über 2000 Grad Celsius waren so hoch, dass selbst Schutzkeller und Bunker keinen ausreichenden Schutz mehr boten.

 

Jedes Opfer ist eines zu viel


Die Strahlungshitze zerstörte Stahl, brachte Straßenbeläge zum Schmelzen, Häuser stürzten ein. Überall Feuer, Qualm, Menschen, die schreiend am Boden lagen oder wie Fackeln brannten, Frauen und Kinder, viele ohne Köpfe, Arme und Beine, wie Zeitzeugen berichteten. Wegen Seuchengefährdung wurden die Leichen später auf dem Altmarkt aufgeschichtet und auf einem Scheiterhaufen verbrannt.

 

Dieses illegitime »Terrorbombardement« (wie der Ethiker Thomas A. Cavanaugh die Luftangriffe auf Dresden bezeichnete) war auf das Töten von Zivilisten als unmittelbares Ziel ausgerichtet, eine sinnlose, aber beabsichtigte Massenvernichtung.

 

In politisch korrekter Zählweise fanden bei diesem verheerenden Feuersturm 25 000 Menschen den Tod. Doch auch nach den neuesten Forschungsergebnissen ist nicht sicher, wie viele Einwohner und welche Siedlungsdichte die Dresdner Innenstadt im Februar 1945 hatte, wie viele Dresdner sich damals als Soldaten, KZ-Häftlinge oder Flüchtlinge außerhalb des Stadtgebiets befanden oder wie hoch die Zahl der Flüchtlinge aus dem Osten war, die sich in der Innenstadt aufhielten. Wie viele Getötete wurden nicht aufgefunden, verschüttet oder vollständig verbrannt?

 

Politisch unkorrekte Zahlen gehen von mindestens 135 000 Toten aus. Der Report of the Joint Relief 1941-1946 des Internationalen Roten Kreuzes nennt eine Opferzahl von 275 000.

»Dummer« Kommentar auf eine »dumme« Botschaft


Und jetzt zwei halbnackte »Aktivistinnen«, die »Bomber Harris« auch noch für seinen Massenmord an unschuldigen Zivilisten »danken«. Menschenverachtender geht’s nicht.

 

Und so reagierte die Stadt Dresden hoch offiziell auf den Protest: Stadtsprecher Kai Schulz lamentierte lediglich: »Schöne Brüste, aber leider eine dumme Botschaft.«

 

Doch leider auch ein dummer Kommentar des Stadtsprechers, der sich in meinen Augen durch das fehlende Fingerspitzengefühl gegenüber den Opfern und der Hinterbliebenen für dieses Amt selbst disqualifiziert.

 

Kaum auszudenken – und ich wage es kaum zu schreiben – was geschehen würde, wenn sich russische Aktivistinnen bei Hermann Göring für die Bombardierung von Stalingrad »bedanken« und in Pose stellen würden.

 

 

 

 


 

 

 

 

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