ARD Politmagazin Panorama: Klimawandel ist ein Verliererthema!
Michael Limburg
Unter dem reißerischen Titel »Hitze, Feuer, Flut: die verdrängte Klimakatastrophe« brachte das bekannte chronisch links-schrille ARD »Polit«-Magazin Panorama - sich selbst einstufend als »eines der erfolgreichsten Politik-Magazine im deutschen Fernsehen« einen Beitrag zum Klimawandel, der es in sich hatte. Obwohl im Beitrag jedes Wetterextrem der letzten Jahre als Beweis für die Klimakatastrophe mit mahnend tragischer Stimme untermalt, herhalten musste, war es selbst für die Hardliner des NDR, die lautesten Verkünder einer kommenden Klimakatastrophe, Zeit einzugestehen, dass sich ihr heißgeliebtes Massenerziehungs-Thema vom menschengemachten Klimawandel tot gelaufen hatte. »The debate is over« kann man daher in Abwandlung eines gegenteilig gemeinten Zitates des grünen Governators Schwarzenegger sagen. Klimawandel interessiert nicht mehr.
Im Ankündungstext wurde noch tapfer geschrieben:
»An immer größeren Katastrophen mangelt es in diesem Jahr nicht. In Pakistan sind 1400 Menschen im Hochwasser ertrunken, am Nordpol ist ein riesiges Gletscherstück abgebrochen, in Russland brennen nach einer enormen Hitzewelle riesige Waldflächen und Moskau liegt unter einer dicken Rauchwolke. Und dann noch diese Meldung: 2010 ist das heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung vor 130 Jahren - weltweit!«
»Und jetzt holt sie uns wieder ein, die Klimakatastrophe!« behauptete dann, ungetrübt von jeder Sachkenntnis, Moderatorin Anja Reschke*.
Und weiter im Text:
»Worüber hätten wir jetzt normalerweise diskutiert? So wie in all den anderen Jahren? Über die Klimakatastrophe! Doch das Thema ist ziemlich out, die Deutschen sind offenbar klimamüde.«
Panorama Moderatorin Anja Reschke zum Klimawandel
Aber es kam noch schlimmer: »Klimawandel ist ein Verliererthema!« befand treffend Dagmar Dehmer, ebenso klimaangstbesessene Redakteurin beim linksliberalen Berliner »Tagesspiegel«. Die Öffentlichkeit hätte nach dem Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen die »Nase so was von voll«, dass sie keine Beiträge zum Thema mehr auf die Vorderseiten brächte. Und von Klimakanzlerin Merkel glaubt sie, dass diese nicht mit dem Klimathema »untergehen« wolle. Das wäre aus unserer Sicht verständlich!
Und der sonst um keine Aussage zu den schlimmen Folgen eines von seinen Modellen herbeigerechneten Klimawandels verlegene Chef des Potsdam Institutes für Klimafolgenforschung Schellnhuber befand resignierend, Klimawandel sei in der veröffentlichten Meinung gar »ein Tabuthema« geworden. Doch der im Beitrag ebenfalls zu Worte kommende junge Mann aus dem Volke sagt es drastischer: »Es interessiert doch eh´ keinen«.
Nur Umweltminister Röttgen gab sich tapfer, die Kanzlerin -lt. Kommentator- immer noch »an seiner Seite wähnend« und befand: »Der Kimapolitk ist ein zentrales Zukunftsthema« Wessen Zukunft meinte der Minister? Evtl. seine?
Ähnlich frustriert ist wohl der Oberpriester der Alarmisten - Al Gore:
›Der Krieg ist verloren!‹ declares confused, angry, trembly-handed Al Gore in bunker conference call
So beschreibt der Journalist James Dellingpole vom Telegraph die resignierende Rede des Gurus.
* Anja Reschke: Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Sozialpsychologie in München. 1993 freie Reporterin bei Antenne Bayern. 1998 Volontariat beim NDR. Seit 2000 freie Autorin bei Panorama, seit Juli 2001 Moderatorin bei Panorama.
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