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Natürlich werden die Fakten bei der Berichterstattung in den Mainstream-Medien fast durchweg falsch dargestellt. Es hat nichts mit gefährlichen Gurken zu tun, denn E. coli wächst überhaupt
nicht auf Gurken. E. coli ist ein Stamm von Darmbakterien, die nur in den Gedärmen von Tieren (und Menschen) wachsen. Also ist die Quelle dieses E. coli nicht pflanzlichen, sondern tierischen Ursprungs.
Doch das geben die Medien nicht zu. Denn hier zieht man gegen Gemüse zu Felde, während gleichzeitig die entsetzlichen Praktiken der industriellen Fleischproduktion geschützt werden sollen. Besonders der [US-Arznei- und Nahrungsmittelbehörde] FDA passen solche Ausbrüche ins Konzept, da sie ihr eine stärkere moralische Autorität verschaffen, um rigoros gegen Gärten und Bauernhöfe vorzugehen. In den USA versucht man seit Jahren, frisches Obst und Gemüse zu bestrahlen und zu begasen.
Inzwischen haben Wissenschaftler den Code dieses besonderen tödlichen E. coli-Stamms entschlüsselt. Jetzt sagen Mikrobiologen der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf: »Im Rahmen der ersten noch vorläufigen Analyse konnten bereits mögliche Anhaltspunkte für die ausgeprägte Aggressivität und Resistenz gegenüber Antibiotika dieses E. coli-Stamms dargestellt werden … Zudem kann nun erforscht werden, wie es zur Entstehung des neuartigen E. coli-Stamms gekommen ist, warum sich der Stamm in rasender Geschwindigkeit verbreiten kann und wieso das ausgelöste Krankheitsbild so schwer verläuft.«
Keine Berichterstattung über die offensichtliche Quelle dieses neuen Stamms
Wie zu erwarten war, tun die Mainstream-Medien so, als hätten sie keine Ahnung über den Ursprung dieses neuen Stamms. Sie kratzen sich am Kopf und konzentrieren sich ausschließlich auf die »Killergurken« – ein ziemlich dürftiges Stück Fehlinformation.
Wollen Sie wissen, wo dieses E. coli in Wirklichkeit seinen Ursprung hat? Beim Antibiotika-Missbrauch in der industriellen Viehaufzucht.
In den industriellen Viehaufzuchtbetrieben werden nämlich Rinder, Schweine und Geflügel unter so haarsträubend schmutzigen Bedingungen aufgezogen, dass sie mit Antibiotika vollgepumpt
werden müssen, nur um die Ausbreitung von Infektionen zu verhindern. Diese ständige Antibiotika-Gabe erzeugt im Darm dieser Tiere einen perfekten Nährboden für Supererreger.
Mit dem Kot scheiden die Tiere Milliarden E. coli-Bakterien aus – und dieser Kot wird anschließend aufgesammelt und als Dünger für Feldfrüchte verwendet. Die Feldfrüchte wachsen also auf Böden, die belastet sind mit Tierfäkalien, in denen sich antibiotikainduzierte Supererreger befinden.
Gemüse, das mithilfe von E. coli-Dünger gezogen wird, kommt in unsere Supermärkte, wo es die Leute kaufen und vor dem Verzehr nicht gründlich waschen. Wenn sie das Gemüse dann essen, wird das E. coli in ihrem Darm wieder aktiv. Und da so viele Menschen Antibiotika einnehmen, die die eigene gesunde Darmflora ausschalten, herrscht im Darm eine perfekte Umgebung für eine Infektion durch Lebensmittel.
Deshalb sterben die Menschen. Es ist alles eine Frage von Ursache und Wirkung.
Antibiotika spielen also bei dieser Tragödie eine doppelte Rolle: Zum einen werden sie bei der Tieraufzucht in großem Stil missbräuchlich angewendet und zum anderen von den Ärzten bei der Behandlung ihrer Patienten. Und trotzdem zögern die Medien aus irgendeinem Grund, diese offenkundige Tatsache zu berichten. Als weigerten sie sich, die Wahrheit zu sagen: E. coli-Supererreger sind ein Problem von Antibiotika, nicht von Gemüse!
Was die Presse über diesen Ausbruch sagt – toll!
Es folgen einige erstaunliche Zitate aus der Presse:
Chinesische und deutsche Wissenschaftler haben die DNS des E. coli-Bakteriums analysiert, sie kommen zu der Erkenntnis, dass der Ausbruch durch einen »völlig neuen, super-toxischen« Stamm verursacht wurde, der mehrere antibiotikaresistente Gene enthält, heißt es in einer Erklärung des BGI-Labors in der chinesischen Stadt Shenzhen. Allem Anschein nach handele es sich bei dem Stamm um eine Kombination von zwei E. coli-Typen.
»Es ist ein besonderer Stamm, der noch nie zuvor bei einem Patienten isoliert worden ist«, erklärt Hilde Kruse, Expertin für Nahrungsmittelsicherheit bei der Weltgesundheitsorganisation WHO gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press. Dieser neue Stamm weise »zahlreiche Charakteristika auf, die dazu führen, dass er ansteckender ist und mehr Gifte produziert« als viele der E. coli-Stämme, die natürlich im menschlichen Darm vorkommen. Eine erste genetische Sequenzierung des Stammes zeige eine bisher unbekannte Kombination von zwei E. coli-Bakterien mit aggressiven Genen, was eine mögliche Erklärung dafür liefern könnte, warum der Ausbruch so massiv und gefährlich sei, hieß es von Seiten der Behörde.
Wie Sie sich vor E. coli schützen können
Was kann man aber praktisch tun, um sich vor einem mit E. coli kontaminierten Gemüse zu schützen? Hier sind VIER ganz einfache Maßnahmen:
- Essen Sie heimische Produkte. Bauen Sie ihre Lebensmittel selbst an oder kaufen Sie auf dem örtlichen Bauernmarkt.
- Waschen Sie Ihr Gemüse. Bei sorgfältigem Waschen sind selbst E. coli kein Problem. E. coli finden sich nur auf Gemüse, das nicht richtig gewaschen wurde.
- NEHMEN SIE PROBIOTIKA EIN. Je mehr »freundliche« Bakterien Sie im Darm haben, desto weniger kann sich das E. coli dort einnisten. Die Wahrheit über diese Infektionen – die Ihnen niemand erzählt – ist: die Darmflora ist praktisch bei jedem, der sich mit toxischen E. coli infiziert, vorgeschädigt. Die Einnahme von Probiotika verschafft Ihnen ein Puffer gegen eindringende Schädlinge.
- VERMEIDEN SIE ANTIBIOTIKA. Viele unbedarfte Ärzte verschreiben ihren Patienten Antibiotika, beispielsweise bei Virusinfektionen und Asthma – Erkrankungen, die gar nicht auf Antibiotika ansprechen.
Diese vier einfachen Schritte können praktisch jeden vor einer E. coli-Infektion durch Lebensmittel schützen. Warum erklären die Mainstream-Medien den Menschen solche einfachen Schritte nicht? Vermutlich, weil sie zu sehr damit beschäftigt sind, die Verantwortung auf Gurken, Tomaten und Spinat zu schieben. Sie verstehen nichts von der einfachen Dynamik der Mutation und Ausbreitung des E. coli-Supererregers.
Nahrungsmittelsicherheit ist doch nicht so schwer zu verstehen. Sie ist viel einfacher, als man Ihnen weismachen will. Und sie beruht auf der einfachen Idee, dass man Rinder, Schweine und Geflügel nicht unter dreckigen, unmenschlichen Bedingungen aufziehen sollte, in der eine ständige Antibiotika-Gabe unumgänglich ist, nur um die Tiere am Leben zu halten.
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