Monday, 29. August 2016
29.11.2012
 
 

Die Hohepriester der Klimareligion in Doha: lamettabügelnde Paranoiker mit akutem Gehirnzellenmangel

Oliver Janich

Der Wahnsinn der Energiewende lässt sich in zwei einfachen, logischen Sätzen widerlegen. Je knapper eine Ressource ist, desto teurer ist sie.  Jede Art der Energieerzeugung, die teurer ist als eine andere, verschwendet also mehr knappe Ressourcen.

Dieser Artikel könnte an dieser Stelle enden. Da wir aber in einer Zeit leben, in der uns Schlafwagenschaffner regieren und Intelligenzallergiker über sie berichten, sollen hier diese Sätze näher erläutert werden. Alle Kosten sind Energiekosten. Um einen Rohstoff zu fördern und zu transportieren, benötigt man Energie. Um den Rohstoff zu verarbeiten, wird wiederum Energie verbraucht. Selbst die Arbeitskosten sind Energiekosten. Denn der Arbeiter benutzt das Gehalt, das

er bekommt, um Produkte einzukaufen, deren Herstellung Energie benötigt. Er braucht ein Dach über den Kopf, Wärme, Licht und selbst zur Beschaffung der Nahrung ist Energie nötig. Die Nahrung selbst entsteht durch Energie. Pflanzen zum Beispiel wandeln Wasser und das »Giftgas« CO2 (Huch!!!!) mittels Photosynthese in Zucker und Sauerstoff um. Die optimale CO2-Konzentration für Pflanzen liegt bei einem Vielfachen der heutigen Werte. Ohne CO2 gäbe es kein Leben auf dieser Erde. Der CO2-Gehalt ist auf dem niedrigsten Stand in der Erdgeschichte. Wenn überhaupt, sollten wir uns Sorgen machen, dass zu wenig CO2 in der Luft ist, nicht zu viel. Bei höheren Temperaturen und höherem CO2-Gehalt gibt es mehr Pflanzen, mehr Tierarten, sprich mehr Leben, liebe Lamettabügler.

 

 

Der Preis für Energie ist also ein Gradmesser dafür, wie viel für die Bereitstellung der Energie an Energieaufwand nötig war. So genannte »erneuerbare Energien« (die es schon wegen des Energieerhaltungssatzes nicht geben kann) sind teurer. Das heißt, bei ihrer Herstellung wurden knappere Ressourcen und damit mehr Energie verbraucht. Erneuerbare verschwenden also mehr Ressourcen und »beuten« die Natur mehr aus als herkömmliche Energieträger.

 

Wenn unsere Gehirnakrobaten das verstehen würden, würden sie auch kapieren, warum uns die »Rettung des Weltklimas« etwas kostet. Die UN bezifferten die Rettungskosten vor einer fiktiven Katastrophe auf 45 Billionen Dollar. Das sind alles Energiekosten, die nicht angefallen wären, wenn uns die Hohepriester der Klimareligion nicht eingeredet hätten, dass ein Spurengas wie CO2, das nur zu 0,039 Prozent in der Atmosphäre vorkommt, die Erde verbrennen würde (obwohl es ohnehin seit 150 Jahren keine gefährliche Erderwärmung gibt).

 

Aber alle Kosten sind auch bei irgendeinem Unternehmen Erträge. Das sind genau die Unternehmen, die uns dieses Märchen auftischen. Vertreter dieser Unternehmen finden sie beim Club of Rome versammelt, der uns mit immer neuen pseudowissenschaftlichen Studien das Ende der Welt prophezeit. Es lässt sich schwer sagen, ob die Unternehmen nur auf die Regulierung reagierten und deshalb den Staat beeinflussten oder ob der Lobbyismus von Anfang an die Ursache war. Sicher ist: Ohne das Gewaltmonopol des Staates könnten die ökologistisch gleichgeschalteten Medien den ganzen Tag die Klimareligion rauf und runter beten, die Bürger würde das nicht jucken. Sie würden weiterhin die billigsten und damit die ressourcenschonendsten, also mit dem geringsten Energieaufwand hergestellten, Produkte kaufen. Denn es liegt in der menschlichen Natur, von zwei Zuständen den angenehmeren vorzuziehen. Und der angenehmere Zustand ist in diesem Fall auch der ressourcenschonendere.

 

Aber selbst wenn das Klimamärchen stimmen würde, wäre die Energiewende unsinnig. Es wird immer CO2 anfallen. Die Energie, die eine Solarzelle abgibt, reicht in der Regel nicht, um eine Solarzelle herzustellen, denn sonst würde Solarenergie ohne Subventionen Geld abwerfen. Wäre es anders, könnte ein Solarzellenhersteller seine Fabrik mit Solarenergie betreiben. Es sind also wiederum herkömmliche Energien notwendig, um die Solarzelle herzustellen. Aber dasselbe könnte man doch auch über Kohle sagen? Nein, denn die Energie, die wir aus der Kohle gewinnen, wurde vorher von der Natur in sie gesteckt. Die Energie, die durch natürliche Prozesse in der Kohle gespeichert wurde, ist höher als die Energie, die wir aufwenden müssen, um sie zu fördern. Deshalb wirft sie Ertrag ab (soweit nicht auch sie subventioniert wird). Es ist daher durchaus möglich, den Kohleabbau und ein Kohlekraftwerk mit Strom aus Kohle zu betreiben. Jede Art der Subventionierung führt also zu Ressourcenverschwendung und zu CO2-Ausstoß, was ein, wenn auch nicht der wichtigste, Grund sein mag, dass der CO2-Ausstoß trotz der »Bemühungen« nicht sinkt.

 

Das Lamentieren darüber, dass die Energiewende zwar gut gemeint, aber schlecht gemacht sei, führt  in die Irre. Es handelt sich um Planwirtschaft. Natürlich sind bürokratische Planer immer schlecht und die Horrormeldungen sind ein Zeugnis davon. Gegen grundlegende ökonomische Gesetze kommt aber auch der beste Planer nicht an. Er kann etwas weniger verschwenden, wenn er gut plant, aber ganz vermeiden kann er es nicht. Die enormen Kosten dieser Planwirtschaft zahlt natürlich der Normalbürger.

 

Konfrontieren Sie bitte jeden Politiker, Journalisten, »Klimaforscher« oder Stammtischklimaretter mit dem simplen ökonomischen Gesetz vom Anfang des Artikels. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird Ihnen entgegengehalten, der Staat müsse für eine Anschubfinanzierung sorgen, damit die »Erneuerbaren« irgendwann effizient würden. Dann antworten Sie, dass noch kein nützliches Produkt in der Geschichte der Menschheit den Staat gebraucht hat, um sich durchzusetzen (wenn er dann »Teflon« sagt, fangen Sie an zu gähnen oder zu lachen: Teflon wurde von DuPont erfunden, nicht von der NASA). Erst recht benötigt ein Produkt, das so ein wichtiges Problem wie die Energiefrage löst, keinen Anschub. Jeder, der in diesem Feld etwas Nützliches erfindet, ist über Nacht steinreich. Und wie toll das mit der jahrelangen milliardenschweren Subventionierung funktioniert hat, kann man ja jetzt und in den kommenden Jahren am Strompreis ablesen.

 

Fazit: Der Klimawahn führt zu einer ernsthaften Erkrankung des Gehirns, die das logische Denkvermögen aussetzt. Schilda ist kein Dorf, sondern ein Kontinent namens Europa. Der Rest der Welt ist längst aufgewacht, was der wahre Grund dafür ist, dass man sich auch in Doha wieder nicht auf verbindliche »Klimaziele« einigen wird, auch wenn es dort wirklich sehr heiß ist.

 

Im nächsten Teil beschäftigen wir uns mit den Symptomen dieser Geisteskrankheit namens Klimawahn.

 

 

 

 


 

 

 

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