Saturday, 27. August 2016
30.11.2012
 
 

Die Hohepriester der Klimareligion in Doha: Symptome einer Geisteskrankheit

Oliver Janich

Während sich die Hohepriester der Klimareligion in Doha zur Messe versammeln, sollten wir einmal einen Blick auf die enormen Erfolge werfen, die diese Kaste bereits erzielt hat. Im ersten Teil haben wir gelernt, dass die Energiewende sowohl unter ökologischen als auch aus ökonomischen Gründen unsinnig ist.

Die Energiewende ist das Ergebnis eines kollektiven Wahns, namentlich der paranoiden Vorstellung, auf die Welt komme eine Klimakatastrophe zu. Diese Geisteskrankheit reduziert das logische Denkvermögen und führt zu folgenden Symptomen (unvollständige Liste):


Zeitungsmeldungen, wie man sie früher nur aus Planwirtschaften wie in der DDR kannte:

Die Staatsratsvorsitzende Angela Merkel verspricht genügend Strom für den Winter.

 

Planwirtschaft ist so schlecht, dass noch nicht mal die unsinnigen CO2-Ziele erreicht werden, wie beispielsweise bei der Windkraft.

Die CO2-Einsparungen existieren – ebenso wie die prognostizierte Erwärmung um zwei Grad – nur in der Fantasie, sprich in Computermodellen, nicht in der Realität.

 

Die Unfähigkeit der Zentralplaner gipfelt darin, dass beispielsweise im November nur sieben Prozent (!!!) der installierten Ökoleistung ins Stromnetz eingespeist wurden.

An manchen Stellen werden dafür Windkraftanlagen abgeschaltet, weil dort der Wind zu kräftig pustet. Manchmal wird auch Strom an der Börse ins Ausland verschenkt und teuer wieder zurückgekauft. Um den flackernden Ökostrom auszugleichen müssen konventionelle Kraftwerke am Netz bleiben und weil es teurer wäre die Kraftwerke bei geringer Auslastung herunterzufahren verschenkt man ihn eben. Der deutsche Verbraucher zahlt dabei selbstredend drauf. Natürlich ruft das wieder die Spurengaspäpste auf den Plan, die mehr Leitungen, will heißen, mehr Geld vom Bürger fordern. Die Unmöglichkeit, wider die ökonomische Realität anzuplanen, bietet den politischen Gaunern unendlich viele Möglichkeiten, mit dem Finger auf den politischen Gegner zu zeigen. So bescheinigte der oberste Levitenleser der Republik, Peer Steinbrück, Angela Merkel: »Jede Frittenbude in Deutschland wird besser gemanagt als diese Energiewende.« Genau wie bei der Bankenregulierung kritisierte Steinbrück das, was er als Finanzminister selbst verbockt hatte. Wenn er selbst dann die Frittenbude managt, darf sich Frau Merkel wieder darüber aufregen – mangels Esprit nur weniger lustig. Der Bürger kann bei dem Schmierentheater aber schon längst nicht mehr lachen, denn:

 

Bereits 600.000 Haushalten wird jährlich der Strom abgestellt.

Das ruft dann wieder die Gesellschaftsklempner auf den Plan, die dann den »Bedürftigen« nach dem Motto »linke Tasche, rechte Tasche« wieder ein paar Brotkrümelchen von den vorher abgestaubten 70 Prozent Steuern und Abgaben zurückgeben. Dabei beträgt der Aufschlag auf den Strom durch staatliche Maßnahmen bereits knapp 100 Prozent. Zusätzlich wird die Schuld bei den Ölkonzernen gesucht, obwohl ausschließlich die staatliche Geldvermehrung für den Ölpreisanstieg verantwortlich ist. In echtem Geld, also Gold, gemessen sinken alle Rohstoffpreise seit Jahrzehnten, weil durch bessere Fördermethoden und technischen Fortschritt immer mehr Rohstoffe nutzbar gemacht werden.

 

Wie bei Wahnsinnigen üblich, wird die Realität der Einbildung angepasst, wie zum Beispiel beim deutschen Wetterdienst.

 

Der Verrückte entwickelt einen Verfolgungswahn.

Er glaubt, die ganze Welt habe sich gegen ihn verschworen. Er erklärt kurzerhand die anderen Insassen in der Anstalt zu den einzig normalen Menschen. Er argumentiert damit, dass 97 Prozent der anderen Verrückten seiner Meinung sind. Den anderen Gestörten gibt man Titel wie »Klimaforscher«, obwohl Klimaforschung gar keine Naturwissenschaft wie Physik oder Chemie ist.

 

In den echten Naturwissenschaften überprüft man seine Thesen durch Experimente.

(Falsifikationstheorie von Popper: Der Wissenschaftler schlägt ein Experiment vor, mithilfe dessen die Theorie widerlegt werden kann. Kann er ein solches Experiment nicht vorschlagen, ist die Theorie von vornherein wertlos). Ein solches Experiment können »Klimaforscher« nicht vorweisen. Es gibt aber im Gegenteil Experimente, die die ursprüngliche These eines Treibhauseffekts widerlegen. Inzwischen gibt es aber Dutzende weiterer Erklärungen. Keine einzige davon konnte experimentell bewiesen oder zumindest empirisch belegt werden. Zahlreiche Studien widersprechen der offiziellen Doktrin. Über 700 Experten auf den relevanten Feldern, die nicht von Regierungsgeldern abhängen, kommen zu dem Schluss, dass der Mensch keinen signifikanten Einfluss auf das Klima hat. Da die »Journalisten« ebenfalls vom Klimawahn befallen sind, spielen diese Studien aber keine Rolle oder werden mit lächerlichen Argumenten in Zweifel gezogen, etwa, dass das alles die Werke von Lobbyisten seien. Klar, über 30.000 Lobbyisten, die beispielsweise die Oregon-Petition unterzeichnet haben. Laut der von anonymen, links-grünen Fanatikern dominierten Wikipedia sei auch diese Petition umstritten. Dabei würde ein Klick auf die FAQ-Sektion der Webseite genügen, um die Kritik an der Petition zu widerlegen. Hinweis: Die Methode, Thesen zu widerlegen, ist in jeder Wissenschaft gleich. Daher ist die Kritik an der Oregon-Petition, die Unterzeichner seien keine Klimaforscher, irrelevant.


In seinem Wahn schlägt der Verrückte wild um sich.

Er zerstört alles von Wert, alles, was das Leben der Menschen erleichtert, muss vernichtet werden.  So will der Führer des Wahrheitsministeriums, Umweltbundesamt-Chef Jochen Flasbarth Ipad und Co. verbieten. Auch dabei werden grundlegende ökonomische Zusammenhänge ignoriert.

 

Zum Leidwesen der Hohepriester der Klimareligion ist es sehr schwierig, eine Bande von Verrückten zu koordinieren.

Die einen behaupten, die Rohstoffe gingen uns aus, die anderen das glatte Gegenteil. So sagte der »Chefökonom« des Potsdamer Instituts für Kimafolgenforschung, PIK (sollte das »K« nicht ein »G« sein – in Anlehnung an den durchschnittlichen Intelligenzquotienten des gleichnamigen Nutztiers?), Ottmar Edenhofer: »Die Knappheit des 21. Jahrhunderts ist nicht die der fossilen Energieträger, sondern die begrenzte Aufnahmefähigkeit der Atmosphäre.« Liebe Leute, könnt ihr euch bei euren Märchen nicht besser absprechen? Könnte es sein, dass die Aufnahmefähigkeit eures Gehirns begrenzt ist? Der Club of Rome behauptet, uns gehen die Rohstoffe aus, Edenhofer sagt das Gegenteil und fabuliert über die »Aufnahmefähigkeit der Atmosphäre«. Ausgerechnet die Aufnahmefähigkeit der Atmosphäre soll begrenzt sein? Bei einem CO2-Anteil von 0,039 Prozent, dem niedrigsten Wert in der Erdgeschichte? Ganz abgesehen davon, dass die Atmosphäre beliebig aufnahmefähig ist, sie dünnt ja nach oben hin ganz aus.

 

Schizophrenen ist es möglich, gleichzeitig in zwei Welten zu leben.

In der einen ist der Mensch für die Erwärmung verantwortlich, in der anderen gleichzeitig für die Abkühlung. Die Verrückten erfinden für solche Zustände neue Wörter. Sie nennen es »Wetterextreme«. Die geistige Verwirrung führt zu schönen Schlagzeilen wie die der BLÖD-Zeitung: »Erderwärmung macht Winter kälter!« Dabei kann man schon in der ersten Statistikstunde lernen, dass es unmöglich ist, dass der Durchschnitt steigt, wenn die Extreme nach oben und unten zunehmen.

 

Unglücklicherweise hält sich die Realität nicht an die Einbildungen von Kranken.

Seit mittlerweile 17 Jahren ist keinerlei Erwärmung feststellbar, weshalb die Klima-Teletubbies von immer neuen Horrorszenarien wie angeblich 100 Millionen Toten aufgrund einer nicht stattfindenden Katastrophe fabulieren.

 

Die EEG-Umlage ist mittlerweile so hoch, dass selbst einer der größten Profiteure der Subventionen, Solarworld, eine Ausnahme von der Umlage beantragt hat, weil sonst die Energiekosten zu hoch wären.

Könnte irgendetwas diesen Irrsinn besser demonstrieren? Zusätzlich verlangt der Chef der Firma, Solarlobbyist Frank Asbeck, noch höhere Subventionen,weil die Chinesen Solarzellen wesentlich billiger herstellen. In der Denke dieser Staatsjunkies sind das natürlich »Dumpingpreise«. Und, haha, schuld seien die »unerlaubten Subventionen« der Chinesen. Na klar, erlaubt ist nur, was in seine Tasche fließt.

 

Bleibt noch das Argument, dass wir trotzdem etwas unternehmen müssten, weil uns die Rohstoffe bald ausgingen. Wir haben genug Rohstoffe, aber das wäre ein anderes Kapitel. Doch selbst wenn sie irgendwann knapp würden: Der Markt ist das einzige effiziente Entdeckungsverfahren für andere Methoden zur Energieerzeugung. Sobald ein Rohstoff wirklich knapp wird, fließen enorme Mengen an privatem Kapital in die Forschung. Keinen Cent davon muss der Steuerzahler bezahlen. All das Geld wird von Unternehmen aufgebracht. Viele werden sich dabei verrechnen und pleitegehen. Aber das ist das Problem der Investoren und nicht der Bürger. Denn das ist das Hauptmissverständnis über die Marktwirtschaft, das uns vom Staat in staatlichen Einrichtungen durch Umerziehung eingebläut wird: Die Marktwirtschaft ist nicht für die Unternehmen da, sondern für die Kunden, also uns alle. Der Staat existiert nur für sich und die Lobbyisten.

 

Unsere eigentliche Misere ist also, dass der Staat lauter neue Märchen erfindet, um seine Macht auszudehnen. Er wird von Leuten geführt, die entweder Psychopathen sind, die die Menschheit ausrotten wollen, oder Deppen, die nichts von Ökonomie verstehen – oft sogar beides. Das wiederum liegt an der Negativauslese in der Politik, die, wie Prof. Hans Hermann Hoppe so treffend schreibt, ein Wettbewerb der Gauner ist. Nach oben kommt, wer am besten lügt. Ökonomisches Verständnis ist dafür unnötig. Ein Unternehmer dagegen, der keine Ahnung vom Wirtschaften hat, geht einfach pleite. Und man sollte ihn auch bankrott gehen lassen und nicht mit Steuergeldern retten, wie derzeit die Banken. Er hat dann immer noch die Chance, ein neues Unternehmen zu starten, aber der Steuerzahler wird nicht damit belastet.

 

Wenn Sie sich jetzt wundern sollten, warum ich so viele Kraftausdrücke in diesen beiden Artikeln verwende: Hier sitze ich, ich kann nicht mehr. Mir täglich so viel Unsinn anhören zu müssen und dabei selbst als »Klimaleugner«, Idiot oder »Verschwörungstheoretiker« hingestellt zu werden, weil ich mir noch nicht die Gehirnzellen weggesoffen habe, hat mich zu einem Therapiefall gemacht. Meine Therapie: Deppen als Deppen zu bezeichnen. Versuchen Sie es auch mal. Es befreit.

 

 

 

 


 

 

 

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