Saturday, 25. June 2016
23.05.2014
 
 

Mitglied der Bilderberg-Gruppe räumt öffentlich ein, die Treffen der Gruppe seien einflussreicher als das Weltwirtschaftsforum in Davos

Paul Joseph Watson

Ein Mitglied der Bilderberger erklärte gegenüber dem renommierten deutschen Magazin Cicero, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit tagende Konferenz, die in der kommenden Woche in Kopenhagen stattfindet, besitze größeren Einfluss als das Weltwirtschaftsforum in Davos. Dort gehe es vor allem um »reines PR-Blabla«.

In einer Vorabveröffentlichung eines Artikels in der Juni-Ausgabe des in Berlin erscheinenden Magazins Cicero wird ein namentlich nicht genanntes Mitglied der Bilderberg-Gruppe mit den Worten zitiert: »Es würden jene Sätze ausgesprochen, auf die es ankommt. Man lerne unglaublich viel. ›Davos ist dagegen reines PR-Blabla.‹«

Diese Äußerung ist in vieler Hinsicht außerordentlich bemerkenswert, bedenkt man, wie unterschiedlich die Bilderberg-Konferenzen und das Weltwirtschaftsforum in Davos von den Medien behandelt werden.

 

Während jedes Jahr Hunderte von Journalisten und Medienvertretern nach Davos pilgern und dann Tausende von Artikeln erscheinen, werden die Bilderberg-Konferenzen von nur ganz wenigen Medien überhaupt erwähnt, und wenn, wird die Bedeutung dieser Treffen heruntergespielt und als »Kinderschreck« für Verschwörungstheoretiker dargestellt.

 

Der frühere Herausgeber des Cicero, der frühere Kulturstaatsminister Michael Naumann, arbeitete zuvor eng mit dem Bilderberg-Mitglied und Herausgeber der einflussreichen Wochenzeitung Die Zeit, Josef Joffe, zusammen.

 

Die obige Äußerung steht im Einklang mit früheren Erklärungen anderer prominenter Teilnehmer an den Bilderberg-Konferenzen und untermauert die Tatsache, dass die weitgehend im Verborgenen tätige Organisation tatsächlich erheblichen Einfluss besitzt, und es sich keineswegs um eine »Quasselbude« handelt, wie sie schon gewohnheitsmäßig von den Mainstreammedien bezeichnet wird.

 

So räumte der frühere NATO-Generalsekretär und Bilderberger Willy Claes 2010 in einem Radiointerview ein, die Teilnehmer der Bilderberg-Konferenzen seien angehalten, in ihren jeweiligen Wirkungsbereichen die Entscheidungen umzusetzen, die auf den jeweiligen Jahreskonferenzen der Machtelite formuliert worden seien.

 

Der Herausgeber der britischen Zeitung The Observer und ebenfalls Teilnehmer an Bilderberg-Konferenzen, Will Hutton, schrieb 1988: »Bilderberg gehört zu den wichtigsten Zusammenkünften des Jahres… Der dort gefundene Konsens definiert den Rahmen, in dem Politik weltweit gemacht wird.«

 

Und 2009 brüstete sich der Vorsitzende der Bilderberg-Gruppe, der belgische Vicomte Étienne Davignon, damit, der Euro sei ursprünglich eine Idee der Bilderberger gewesen. Und tatsächlich belegen Dokumente, die die britische BBC veröffentlichte, dass die Bilderberg-Gruppe bereits 1955 über eine europäische Einheitswährung diskutierte – fast 50 Jahre vor der offiziellen Einführung des Euro (1999 als Buchgeld und 2002 als Bargeld).

 

Und von der Bilderberg-Konferenz 2006 im kanadischen Ottawa sickerten Informationen durch, aus denen hervorgeht, dass man dort das Platzen der Immobilienblase und die darauf folgende Wirtschafts- und Finanzkrise vorbereitete, die dann zwei Jahre später über die Welt hereinbrach.

 

Die diesjährige Jahreskonferenz der Bilderberg-Gruppe wird vom 29. Mai bis zum 1. Juni im Fünf-Sterne-Hotel Marriott in Kopenhagen stattfinden. Vertreter vor Ort werden die aktuelle Berichterstattung fortsetzen.

 

 

 

 


 

 

 

 

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