Donnerstag, 23. März 2017
14.07.2016
 
 

»Hass-Kommentare« – wie Zeit und Facebook-Stasi das ZDF in die Knie zwingen

Peter Bartels

Man muss diese ZDF-Glatze nicht mögen. Und die Klatschsendung Hallo Deutschland auch nicht. Immer dieselben »People«, neudeutsch »celebrities«, die da angehimmelt werden. George Clooney, Til Schweiger, »Schweini« – wer immer gerade heiratet oder dezent bis ordinär gepupst hat, halt. In Hallo Deutschland geistert aber auch ab und zu besagter Glatzkopf Achim Winter mit großer Brille und noch größerem ZDF-Mikro durch die Gassen. Mal quatscht er Passanten wegen irgendwelcher Belanglosigkeiten an. Mal labert er irgendwelche Belanglosigkeiten zurück – meist in die Kamera. Diesmal hat er offenbar zu viel »Quatsch« gequatscht. Die große Wochenzeitung Zeit hat den Mann mit dem Quatschkopf mit Määnzer Zungenschlag an den Pranger gestellt. Sie fordert unverblümt (nicht mal durch die Blume) das Schafott: Fernsehrat!

 

Denn beim Humor hört links bekanntlich der Spaß auf. Die Zeit greint online herzergreifend los: »ZDF macht Kampf gegen Hasskommentare lächerlich«. Unter der drohend roten Spitzmarke »Rechtsextremismus« keift ein Tilman Steffen wie einst Goebbels im Berliner Sportpalast: »Polizei, Politiker und Initiativen kämpfen gegen Hetze im Netz. Ein ZDF-Reporter macht sich in einem Beitrag darüber lustig. Der wird jetzt Thema im Fernsehrat.«

Der Quatsch wird immer quätscher, bis er quietscht? Ach, was: Zeit-Steffen startet sogar den rotbraunen Stuka (für die mit der Gnade der späten Geburt: Sturzkampfbomber): »Facebook gründet eine Taskforce gegen Hasskommentare, das Bundeskriminalamt lässt bundesweit Wohnungen durchsuchen: Gegen Kriminelle und menschenverachtende Äußerungen im Netz wird hart gekämpft. Auch die Amadeu Antonio Stiftung erläuterte jüngst, wie sich rassistische Hetze erkennen lässt und wie ihr zu begegnen ist ...«

 

Der Schaum auf der rotbraunen Brille des Zeit-Schreibers wird offenbar immer dichter: »In Hallo Deutschland hat das ZDF ... das Thema aufgegriffen. In der dreiminütigen Rubrik ›Wochenrückblick‹ versucht Achim Winter, Passanten Kommentare zu entlocken. Dazwischen präsentiert er in launig gehaltenem Tonfall seine eigene Meinung. (Diesmal) ... Zum Thema Hasskommentare.«

 

Dann stöhnt der Zeit-Mann wie weidwund auf: »Seitdem sieht sich die Amadeu Antonio Stiftung ›schwer getroffen‹. Der Beitrag sei ›verstörend‹, schreibt der Vorsitzende des Stiftungsrates, Konfliktforscher Andreas Zick, an den ZDF-Fernsehrat in einer Beschwerde, die Zeit Online (klar doch!) vorliegt. Ähnliche Schreiben gingen an die Intendanz ... Die Stiftung verlangt, den Beitrag aus der Mediathek zu löschen.«

 

Schließlich greint Tilman Steffen allen Ernstes und augenscheinlich namentlich der eigentlich seriösen Zeit (immerhin war bis vor Kurzem Deutschlands beliebtester Politiker, Helmut Schmidt, viele Jahre Herausgeber!): »Zu Beginn begrüßt Winter (der ZDF-Glatzkopf) seine Twitter-Freunde als ›Jungs‹, die ihn ›aufrecht halten‹, da er sonst nicht mehr wisse, ›was er machen soll‹, weil die Amadeu-Stiftung jetzt ›gegen Hate Speech aufpassende Leute anschwärzt‹«. Natürlich »enttarnt« der Zeit-Missbraucher (Chefredakteur di Lorenzo scheint großzügiger mit der Zeit zu sein, als ich früher war) sofort, wer diese »Freunde« sind, vor allem, was sie so für Nazi-Dreck absondern.

 

Der eine hatte offenbar im Nachtrag der muslimischen Massen-Sexorgie am Kölner Dom gelästert: »Oh, muslimische Frauen unter den Opfern! Eventuell nehmen Ermuttlungen ja jetzt Fahrt auf«. Dazu setzt Zeit-Steffen in Klammern, wie einst die Stasi Körpergerüche in Einweckgläsern sammelte: »Orthografie wie im Original« – worin er instantan offenbar eine unterschwellige, perfide Kausalität zu »Muttchen« Merkel witterte!

 

Einen anderen Twitter-Freund von ZDF-Winter enttarnte der Zeit-Zerberus so: »Der ... ergänzt einen Tweed über ein Mädchen, das im Kindergarten ein muslimisches Kopftuch trägt, mit den Worten: ›Und auf dem zugehörigen Kindergartenfest gibt es Geflügelwurst. Die schmeckt ja allen gut und ist auch viel gesünder.‹« – »Ob der (ZDF-) Redaktion von Hallo Deutschland die Gesinnung der Twitterer nicht aufgefallen sei« ... barmte der Zeit-Verplemperer ... »wollte ein Sprecher nicht kommentieren«.

 

Immerhin »erwischt« der Zeit-Wächter den ZDF-Nazi selbst bei einer schweren Mainstream-Verfehlung, Zitat (sorry, Giovanni, er schreibt das wirklich so): »Winter selbst retweetet und liked (auch noch das!) in seinem eigenen Twitter-Account Beiträge anderer Twitterer mit muslimfeindlichen und nationalistischen Inhalten. Darunter ein Foto von einem Gulaschgericht, ergänzt mit den Worten ›aber ok für unsere geschenkten Mitbürger, oder?‹ ... In seinem (Hallo-Deutschland-) Beitrag bezeichnet Winter die Suche nach Hasspostings im Netz als ›Bespitzelung‹. Er verabschiedet sich von den Zuschauern mit den Worten, er ›rufe jetzt mal bei Frau Kahane an ... die ist ja für jeden Tipp dankbar‹.«

 

Dann kommt, was dem Zeit-Redakteur im Stürmer-Stil bei Goebbels mindestens den Gestapo-Ehrendolch, bei Mielke den Stasi-Verdienstorden beschert hätte (bei Chefredakteur Giovanni di Lorenzo hoffentlich einen Tritt in den Arsch): »Damit spielte er auf die Stasi-Vergangenheit Kahanes an, die im Alter von 19 Jahren von dem DDR-Spitzeldienst angeworben worden war.« Und: »Die Stasi-Vergangenheit Kahanes sei detailliert aufgearbeitet und transparent ... Ein Gutachten bestätigte ... dass Kahanes Stasi-Mitarbeit keinem anderen Menschen geschadet hat.«

 

Diese Dame Kahane (glaubt es oder lasst es) ist wirklich Vorstandsvorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung. Sie »befehligt« die neue (?) Horch-und-Guck-Truppe von inzwischen 150 Netz-Nerds, die mit größtem Wohlwollen von SPD(!!)-Justizminister Maas tun, was sie mal gelernt hatten: Schnüffeln! Und ausgerechnet die angeblich liberal-konservative Zeit lässt sich vom Kläffer dieser Spitzel-Chefin zum Transmissionsriemen eines Systems erniedrigen, gegen das auch dieses Blatt mal, wenn auch mit intellektuellen Glacéhandschuhen, gekämpft hat.

 

Kabane war 19, also volljährig, und damit auch in der DDR erwachsen. Sie wusste, was sie bei Stasi-Mielke unterschrieb und von den 80 Millionen »Nazis«, die einst angeblich hinter Hitler standen, müssen heute noch, nach 70 Jahren, 81 Millionen büßen...

 

Und Andreas Zick, »Konfliktforscher« und Vorsitzender des Amadeu-Stiftungsrates, der jetzt den ZDF-Abweichler Winter »bedroht«, das ZDF via Fernsehrat auf ZK-Linie zwingen will? Wann immer ein öffentlich-»rechtlicher«, von Zwangsgebühren alimentierter TV-Sender in diesem (noch) unserem Lande eine qualifizierte »Nazifizierung« braucht (oder eine Ent-Sozialistifizierung!), wird er an die Mikrofone gerufen. Schlappe sechs Wochen bevor die Moslem-Massen über das »Fleisch« der ungläubigen Mädchen und Frauen herfielen, zog er die Erfahrungen von Millionen Europäern in England, Frankreich, Schweden – die Befürchtungen von Millionen Deutschen ins Lächerliche: »Alles Vergewaltigungsmythen!«

 

Er ist fast am Ziel: Die Stasi kontrolliert Twitter, Facebook und YouTube. Das BKA, der Justiz-, der Innenminister applaudieren begeistert oder verdruckst. Jetzt muss der ZDF-Intendant wieder mal unter die Guillotine. Bei Böhmermanns Erdowahn hat er ja schon geübt. Und folgsam gezeigt, wie man so was überleben kann: Unterwerfen!

 

 

 

 

 

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