Samstag, 21. Januar 2017
15.08.2016
 
 

Wie »Augstein« gegen das Burka-Verbot kämpft: Jens Spahn (CDU) ist schwul!!

Peter Bartels

»Freie Sicht auf freie Bürger!« Bild fordert mal wieder was. Nach langer Zeit. Diesmal das Burka-Verbot. Oh, wird Muttchen Moslem bibbern. Und der Ober-Wählervertreiber der SPD erst, der Stegner Ralf. Von der ewigen grünen Staats-Knete-Kassiererin Claudia ganz zu schweigen. Sie alle werden sich jetzt wahrscheinlich vor Schreck auf den Gebetsteppich werfen und flehen: Allahu akbar, lass diesen Kelch an uns vorüber gehen: Ausgerechnet einer von der CDU führt diese Kutten-Knilche an. Schlimmer: Das Männeken ist auch noch schwul!

 

Das Männeken heißt Jens Spahn, sieht älter aus, ist aber erst 36 und CDU-Finanz-Staatssekretär. Alle in Berlin und anderswo wissen, dass sein Lebensabschnitt-Partner ein (!) Journalist ist (steht jedenfalls bei Wikipedia). Trotzdem sabbelt keiner groß drüber, seit Spahn sich 2012 nach zwei Jahren Grübelzeit im Spiegel »geoutet« hat, wie das so schick Neudeutsch heißt.

 

Aber ausgerechnet in der letzten Spiegel-Ausgabe »enthüllte« jetzt Erb-Kapitalist Jakob Augstein (nein, nicht vom Rudi, der Martin Walser ist sein Bluts-Paps), dass der meist bleiche CDU-Mann, der immer so aussieht, als hätte er zu viele Augentropfen genommen, »homosexuell« ist. Wörtlich schreibt das Walser-Söhnchen:

 

»Ich bin burkaphob.« ... Das (ist) natürlich eine lustige Formulierung. Weil Spahn homosexuell ist und man ja weiß, das viele Muslime ernste Schwierigkeiten mit Homosexualität haben, also homophob sind. Und nun sagt Spahn, er sei eben burkaphob. Ätsch. Das Jakoble ein paar linksäugige Zeilen hetero-höhnisch weiter: »Wer Phobien hat, sollte eine Therapie machen.«

 

Natürlich sorgt sich das schwerreiche Jakoble nur um die Gesundheit von CDU-Homo Spahn; 1,4 Milliarden homophoben Muslimen den Onkel Doktor zu empfehlen, wäre ja auch weder praktikabel noch zumutbar. Auf die Schnelle jedenfalls.

 

Dann aber wandelt der »Augstein« von Augsteins Gnaden oberlehrerdeutsch auf Sven Hedins Pfaden: »Erster Schritt: die Welt wahrnehmen, wie sie ist. Burkas werden in Afghanistan und Pakistan getragen (Boah ey, wusste hier keiner!). Es handelt sich um bodenlange Gewänder, die Kopf und Körper bedecken (Boah!!).«

 

Die Welt wahrnehmen, wie sie ist ... in Pakistan ... in Afghanistan, also nicht in Deutschland! Gemach, der Millionär-Mogul schießt sich noch mal ins Knie: »Hier wird über ein unsinniges Gesetz geredet – es richtet sich an Pubertäre, Provokateure und Populisten«, tautogrammiert er. Dann philosophisch-soziologisch: »Es ist schon so: Die Verbrechen der Islamisten haben wenig mit dem Islam zu tun, aber unsere Borniertheit sehr viel mit uns selbst.«

 

Noch Fragen, Rudi Augstein, auf welcher Wolke auch immer Du gerade döst? »Die Verbrechen haben wenig mit dem Islam zu tun.« Also doch ein bisschen ... bisschen wenig oder bisschen viel? Und was ist wenig? 130 gemetzelte Fans in einem Pariser Musikschuppen, denen man das Gemächte abschnitt und in den Mund stopfte? 50 geschlachtete Schwule in einer Disco in Orlando? Oder meint Walsers Seitensprung nur die drei mit der Axt zerhackten chinesischen Touristen im Zug von Erlangen?

 

Es ist die hinlänglich bekannte und sattsam wiederholte Scheuklappen-Ideologie aller Gutmenschen von Marx bis Murcks: Mathe ist, was wir sagen, also die grüne Claudia und so. Euklid? Doofmann! Und wir sagen: 2 mal 2 sind 3! Wer‘s nicht kapiert, ist halt Spießer. Oder Nazi. Aber zum Glück gibt es ja neuerdings manchmal wieder ein bisschen Bild. Jedenfalls überredeten Kaischis Ritter der Schwafelrunde jetzt acht »Politiker und Experten«, zu sagen, »warum sie gegen Vollverschleierung auf unseren Straßen sind«. Das ist zwar schon eine windelweiche Relativierung der vollmundig auf Seite 1 angekündigten Forderung: »Schluss mit Vollverschleierung in Deutschland«. Denn auf Seite 2 gehts nur noch um »Straßen«. Was subkutan insinuiert: Im Klassenzimmer doch, bei der Polizei, im Gerichtssaal.

 

Eine Muslima, die Anwältin werden will, klagte bekanntlich gegen das Kopftuchverbot im Dienst. Und das Augsburger Verwaltungsgericht hatte sich sofort der Scharia unterworfen: Bei Allah, sie darf!! Es ist nicht überliefert, ob die Richter ihr Urteil in beflissener Proskynese- Haltung verkündet haben, also kniend ... Jedenfalls wundert es nicht, dass Cemile Giousouf weiter vehement lächelnd für Kopftuch und Schleier in Deutschland kämpft. Immerhin, das niedliche Muslima-Pummelchen ist Integrationsbeauftragte der CDU!! Nein, die süße Muslima hat »überhaupt« kein Problem mit dem »C« in der CDU. Warum auch? Ist ja lange her, dass »C« einst für »Christlich« stand. Merkel-lang her.

 

Aber manchmal scheint sich bei Springer offenbar doch jemand an den dösenden Christen-Gott zu erinnern. Bild murrt: »Sie tragen Vollkörper-Gewänder, ihre Augen können nur durch einen kleinen Schlitz sehen: Frauen in Burkas und Nikabs sind komplett verschleiert!« Und listet dann volle Backen die üblicherweise verfügbaren Tapferen auf, die mit Kaischi (Tanit?) gegen die Vollverschleierung kämpfen sollen. Wolfgang Bosbach, CDU: »Weil (die) Burka Ausdruck ist für eine integrative Abgrenzung ...« (Verstanden? Jedenfalls klingt‘s wie »dagegen«.) Wie Seyran Ateş, Anwältin und Autorin: »Weil Frauen entmenschlicht ... zum Besitzobjekt für Männer werden.« (Kurdin, aber deutlich Deutsch.) Oder Heinz Buschkowsky, Ex-SPD-Bürgermeister von Berlin-Neukölln (»Klein-Istanbul«): »Die Burka ist finsterstes Mittelalter.« (Geht doch, Buschi!)

 

Ex-Wein-Königin und CDU-Vize Julia Klöckner macht lieber auf Semantik, was auf Deutsch so wenig wie Jein heißt: »Die Vollverschleierung ist kein Zeichen religiöser Vielfalt.« (Ach ne!?) Und Josef Schuster, Zentralrat der Juden (Präsident!) knautscht sicherheitshalber die Kippa in die Hosentasche: »Für mich drückt sie (die Burka) das Gegenteil einer offenen Gesellschaft aus.« Dorothee Bär, CSU, haut dann mit vollem Fäustchen in die weißblauen Wolken: »Wir haben lange für die Gleichberechtigung von Frauen gekämpft ...«. Und Frank Henkel, Berliner CDU-Innensenator, holt sich souverän präsidial das »Goldene Ei« für den Eiertanz des Jahres: »Wir müssen diskutieren ... Immer nur zu sagen, was alles nicht geht, hilft niemandem.« (Wir haben mal wieder verstanden!)

 

Keiner von den grünen Staatsknete-Verjublern unterstützt Bild beim Kutten-Kampf. Keiner von der historischen Umfaller-FDP. SED-Linke wie Kipping oder Riexinger muss auch Bild nicht groß fragen. Die verlieren inzwischen genau so viele Wähler an die AfD wie die SPD-Genossen. Und rätseln immer noch rotäugig, woran das bloß liegen kann ... Dann listet das Blatt auf, wo in Europa muslimische Vollverschleierung schon verboten ist: in Belgien (seit 2010), in Frankreich (2012), seit Sommer im Schweizer Kanton Tessin; hier müssen Allahs Sklavinnen bei Verstoß sogar 10 000 Franken (9100 Euro) berappen. Und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (sic) wies schon vor zwei Jahren die Klage einer französischen Muslima »in allen Punkten« zurück: Das Verbot der Vollverschleierung ist ... keine Diskriminierung, kein Verstoß gegen Meinungs- und Religionsfreiheit!

 

Das ficht freilich Augsteins Adoptionssöhnchen Jakob nicht an: Die schwedische Richterin (klar wie Kloßbrühe) und die deutsche Richterin (klar wie Halal-Brühe) waren dagegen: »In den offenen europäischen Gesellschaften könne niemand ein Recht geltend machen ... durch ›Modelle kultureller und religiöser Identität‹, die vom Üblichen abwichen, womöglich vom ›französischen und europäischen Lebensstil sehr weit abweichen‹, beeinträchtigt zu sein.«

 

Auch nicht kapiert? Ich versuchs mal auf Deutsch: Christen-Kreuze am Hals sind verboten, Allah-Mode mit Schlitz im Kaftan nicht!

 

Und so lässt der millionenschwere Links-Darsteller Jakob A. denn auch seine Katze aus dem Sack: »Auch die Burka kann ein Zeichen von Freiheit sein.« Hat schließlich im Kern »seine Mehrheit« am EU-Gerichtshof für Menschenrechte gesagt. Die mathematische Mehrheit nicht? Dumpfbacken, kommt ihm nicht schon wieder mit Euklid. Oder Demokratie.

 

Rudi Augstein, magst ruhig sein: Das Jakoble ist und wird nicht Chefredakteur vom Spiegel. So blöd sind die Jungs von der Mitarbeiter KG noch nicht. Die Damen und Herren Mehrheitsgesellschafter sehen ja selbst, wie klein Bild geworden ist.

 

Übrigens: Nach der letzten großen Umfrage sind 62 Prozent der Deutschen für ein Burka-Verbot. Das haben bestimmt auch das CDU-Muttchen und ihr SPD-Dickerchen zur Kenntnis genommen. Mehr offensichtlich aber nicht ...

 

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