Monday, 27. June 2016
21.11.2014
 
 

»Voll auf die Presse«: Journalismus in der Glaubwürdigkeitskrise

Peter Harth

Der Mainstream-Journalismus nervt die Menschen. Überall schreibt er das Gleiche, doch ihm glauben immer weniger. Die Lage ist so ernst, dass jetzt sogar die Politik Angst bekommt. Bei den Lead-Awards wäscht Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier allen versammelten Top-Journalisten den Kopf. Eine Bankrotterklärung für die Angepassten und Einfallslosen.

 

Was ist dieser Frank-Walter Steinmeier doch für ein Spielverderber. Da versammeln sich am Freitagabend (14. November 2014) Deutschlands Top-Journalisten bei den Lead Awards. Man ist in Hamburg unter sich, man feiert sich und denkt an Champagner oder getrüffelte Poularde.

 

Ansonsten zeichnet sich die Branche gegenseitig für herausragenden Journalismus aus. Plötzlich tritt da dieser Bundesaußenminister Steinmeier ans Rednerpult und beginnt mit seiner unglaublichen Rede:

»Wenn ich Journalist wäre, würde ich den Zustand der Verlags- und Medienbranche wahrscheinlich mit solchen Schlagzeilen beschreiben: Small is beautiful; voll auf die Presse – Journalismus in der Glaubwürdigkeitskrise.«

 

»Werden Journalisten die Bergleute des 21. Jahrhunderts?«

 

»Wie bitte?« Unruhiges Tuscheln. »Hat der das gerade wirklich gesagt?« Einige wachen auf, andere dämmern weiter im Winterschlaf. Eine spitze Bemerkung hinter vorgehaltener Hand: »Als Journalist würde ich gerade das nicht schreiben.« Unterdessen macht Steinmeier weiter mit seinen Schlagzeilen: »Vor dem Bildschirm ist es duster – Werden Journalisten die Bergleute des 21. Jahrhunderts?« Die Anwesenden haben gerade das Atmen vergessen.

 

So etwas trifft ins Herz – weil es eigentlich die Journalisten sind, die solche Nadelstiche verteilen. Hinter ihren versteinerten Gesichtern wissen sie es aber selbst: Steinmeier hat ja recht. Es sieht wirklich düster aus. Das Licht am Ende des Tunnels lässt bereits so lange auf sich warten, dass sich viele fragen, ob der Zug überhaupt noch fährt.

 

Nicht erst seit der Ukraine-Krise laufen den Medien ihre Leser weg, aber die Putin-Hetze wirkt wie ein Brandbeschleuniger und dem Journalismus brennt das Wichtigste ab, was er hat: der Glaube an seine Aufrichtigkeit.

 

Es wird so einseitig wie schon lange nicht mehr berichtet, immer öfter kommt es zu Unwahrheiten und Verzerrungen in der Berichterstattung. Die Menschen werden auf einen Konflikt mit Russland eingeschworen – besonders auch vom Leitmedium Spiegel. Das Nachrichtenmagazin erklärt sich selbst zum Sprachrohr der Bundesregierung, manipuliert Umfragen und fordert, dass Putin gestoppt wird. Leser, die dahinter Hetze und Manipulation aus Washington sehen, verteufelt der Spiegel als ferngesteuerten Online-Mob aus Russland.

 

»Der Leser ist schuld, der ist halt dumm und frech.«

 

Gerade in ihrer größten Krise entdecken die Mainstreammedien ihre Linientreue zu den Parteien. Während der Journalismus in seiner ökonomischen Krise stirbt und abgewickelt wird, gedeiht der Rest durch öffentlich-rechtliche Subventionen weiter gut. Obwohl oder gerade weil die Aufsichtsräte mit Politikern und »staatsnahen Personen« überragend bestückt sind.

 

Natürlich spricht Steinmeier als Politiker nicht über die aufdringliche Anbiederung der Medien an die Politik. Für die Parteien nimmt all das bereits peinliche Ausmaße an. Wenn der Spiegel sich offen zum Sprachrohr der Bundesregierung ernennt, erweist er ihr einen Bärendienst und macht beide zum Gespött.

 

Das restliche Trauerspiel beschreibt der Bundesaußenminister aber überraschend offen: »Wenn Medien in die Krise geraten, kann das die demokratische Gesellschaft nicht kalt lassen. Umso mehr, als die Medien zurzeit sogar in einer doppelten Krise stecken. Ihr Wirtschaftsmodell ist in Bedrängnis geraten, und gleichzeitig beginnt eine Debatte über ihren Deutungsanspruch und ihren Informationswert.«

 

Die uralte Allianz zwischen Politik und Journalismus

 

Der ein oder andere Journalist träumt bei diesen Worten davon, dass die ganze Branche unter staatlichen Bestandsschutz schlüpfen darf, eben weil man sich staats-tragend sieht. Aber wenn der Bundesaußenminister über die »Debatte um den Deutungsanspruch« des Journalismus spricht, redet er über eine Branche, die nichts mehr anzubieten hat. Es bestand ein uralter Deal zwischen Journalismus und Politik: Was aus den Mündern der Politiker kommt, schreiben Journalisten auf und pflanzen es in die Köpfe der Menschen.

 

Sehen die Menschen in den Überbringern der Botschaft aber nur noch Lügner, verkommt die Botschaft selbst zum schlechten Witz. Das ist der Punkt, an dem die Schwäche der Journalisten zur Krise der Politik mutiert, weil ihr die Menschen abhandenkommen.

 

Dass das nicht passieren darf, weiß jeder Nachwuchspolitiker. Die Medien offenbar nicht und deshalb spricht Steinmeier wie zu einem bockigen Kind: »Was sind die Ursachen der Glaubwürdigkeitskrise? Die einfachste Erklärung wäre: Der Leser ist schuld, der ist halt dumm und frech. Der kapiert nicht, wie gut die Zeitungen sind. Aber mit dem Leser ist es wie mit dem Wähler. Man kann sich über ihn ärgern, aber man sollte ihn nicht ignorieren und am besten sehr ernst nehmen.«

 

Nun könnte er die Journalisten arrogant nennen, dass sie in einer Blase leben und schreiben, die immer weniger mit dem Leben der Menschen zu tun hat. Steinmeier geht es aber diplomatischer an: »Es gibt aber auch eine […] mögliche Ursache für das Misstrauen: Vielleicht waren sich die Journalisten einfach ihres Deutungsmonopols zu sicher. Vielleicht haben sie ihr Herrschaftswissen zu lange vor sich her getragen und nicht gemerkt, welche neue Form von Öffentlichkeit das Internet entstehen ließ.« Eine Öffentlichkeit, die im Internet selbst Informationen und Meinungen produziert oder die Medien kontrolliert.

 

»Erstaunliche Homogenität« und »Konformitätsdruck« in deutschen Redaktionen

 

Steinmeier muss als geschickter Populist spüren, wie die Schere zwischen veröffentlichter Meinung und öffentlicher Meinung in Deutschland immer weiter auseinandergeht. Die Journalisten vor ihm sind ein Musterbeispiel an Gehorsam und Anbiederung. Eigentlich müsste er sie dafür loben, wenn sie nicht der Politik damit schaden würden.

 

Also macht der Bundesaußenminister etwas Unerhörtes und ruft die eifrigen Untertanen zum Ungehorsam auf. Das ist es wert, einmal im Ganzen gelesen zu werden: »Vielfalt ist einer der Schlüssel für die Akzeptanz von Medien. Die Leser müssen das Gefühl haben, dass sie nicht einer einzelnen Meinung ausgesetzt sind.

 

Reicht die Vielfalt in Deutschland aus? Wenn ich morgens manchmal durch den Pressespiegel meines Hauses blättere, habe ich das Gefühl: Der Meinungskorridor war schon mal breiter. Es gibt eine erstaunliche Homogenität in deutschen Redaktionen, wenn sie Informationen gewichten und einordnen. Der Konformitätsdruck in den Köpfen der Journalisten scheint mir ziemlich hoch.«

 

Journalisten ignorieren ihre Leser

 

»Das Meinungsspektrum draußen im Lande ist oft erheblich breiter. Wie viele Redakteure wollen Steuersenkungen, Auslandseinsätze, Sanktionen? Und wie viele Leser?« […] »Journalisten müssen nicht dem Leser nach dem Munde schreiben, genauso wenig, wie wir Politiker nur auf Umfragen starren sollten. Aber Politiker und Journalisten gleichermaßen sollten die Bedürfnisse ihrer Leser und Wähler nicht dauerhaft außer Acht lassen.«

 

Der Leser darf »nicht dauerhaft« ignoriert werden. Kann es eine größere Ohrfeige für Journalisten geben? Sie erfüllen ihre Aufgabe nicht mehr und werden in den Augen der Politik zum nutzlosen Werkzeug. Bei Champagner und getrüffelter Poularde dürfte manchem Top-Journalisten deshalb eine Schlagzeile des SPD-Politikers Steinmeier im Halse stecken geblieben sein: »Der Letzte macht das Licht aus – Massenentlassungen erschüttern Deutschlands Redaktionen.«

 

 

 

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Leser-Kommentare (44) zu diesem Artikel

22.12.2014 | 16:47

Rodolfo

Das Allermeist ist hier bereits gesagt bzw. ge- und beschrieben worden. Deshalb will ich mich nur auf die Re4de Steinmeiers konzentrieren, von der ich vermute, dass sie bei diesem Presse-Anlass deshalb SOOO gehalten wurde, weil die Bundesregierung fürchtet, ihr billigstes, bisher einigermassen geachtetes Propaganda-Instrument einzubüssen! Denn wenn immer mehr Menschen den BRD-Massenmedien nicht mehr glauben, dann hat es die Politik noch schwerer als ohnehin, ihre Politik...

Das Allermeist ist hier bereits gesagt bzw. ge- und beschrieben worden. Deshalb will ich mich nur auf die Re4de Steinmeiers konzentrieren, von der ich vermute, dass sie bei diesem Presse-Anlass deshalb SOOO gehalten wurde, weil die Bundesregierung fürchtet, ihr billigstes, bisher einigermassen geachtetes Propaganda-Instrument einzubüssen! Denn wenn immer mehr Menschen den BRD-Massenmedien nicht mehr glauben, dann hat es die Politik noch schwerer als ohnehin, ihre Politik glaubhaft "rüberzubringen"!

Steinmeier redet also insbesondere deshalb SOOO, weil er als wichtiger Vertreter einer Vasallen-Regierung fürchten muss, dass sogar sein liebstes "Stimmvieh", die BT-Mehrheit aus CDSU&SPD nicht mehr wie bisher alles abnickt oder beschliesst, was die Regierung von ihr verlangt, sondern z.B. aus Furcht vor dem Verlust der eigenen Pfründen den Oppositions-Gang einschalten, d.h. nicht mehr wie anhin mitspielen könnte!


14.12.2014 | 21:29

Holger Jahndel

Stefan Niggemeier monogram STEFAN NIGGEMEIER Die Wahrheit über die Lügen der Journalisten 24.10.2014 Die Wahrheit über die Lügen der JournalistenVIEW FULLSCREEN FACEBOOK TWITTER PRINT EMAIL 32COMMENTS Der ehemalige FAZ-Redakteur Udo Ulfkotte behauptet, dass Pressefreiheit in Deutschland nur eine Illusion ist. Sein "Enthüllungsbuch" über angebliche Medien-Manipulationen verkauft sich bestens, ist aber selbst voller Übertreibungen, Verdrehungen und Unwahrheiten. Ein...

Stefan Niggemeier monogram STEFAN NIGGEMEIER Die Wahrheit über die Lügen der Journalisten 24.10.2014 Die Wahrheit über die Lügen der JournalistenVIEW FULLSCREEN FACEBOOK TWITTER PRINT EMAIL 32COMMENTS Der ehemalige FAZ-Redakteur Udo Ulfkotte behauptet, dass Pressefreiheit in Deutschland nur eine Illusion ist. Sein "Enthüllungsbuch" über angebliche Medien-Manipulationen verkauft sich bestens, ist aber selbst voller Übertreibungen, Verdrehungen und Unwahrheiten. Ein Faktencheck. +COMMENTSSo weit ist es schon gekommen mit der Manipulation durch vermeintliche Qualitätsmedien: Das ZDF ist „dafür verantwortlich, dass die FDP aus dem Bundestag geflogen ist“. So steht es im Buch „Gekaufte Journalisten“ von Udo Ulfkotte, gleich im Vorwort, und am Ende des Satzes steht eine Fußnote und hinten im Buch die zugehörige Quelle, und wenn an Behauptungen Fußnoten hängen mit Quelle, dann ist ja wohl klar, dass sie stimmen. https://krautreporter.de/46--die-wahrheit-uber-die-lugen-der-journalisten


02.12.2014 | 19:39

Der Summsemann

Der durch und durch scheinheilige Frank Walter hätte ehrlicherweise den Journalisten sagen sollen, dass sie unauffälliger Lügen sollen, da dies sonst die wahren Pläne der Politikschaffenden in Gefahr bringt! Man merkt inzwischen, dass die gesamte Bevölkerung noch nicht vollkommen verblödet ist. Die kollektive Lügerei und das Weglassen an Informationen, gefährdet das politische Handeln, wenn es auffliegt. Der Mainstream sollte sich zumindest einen kritischeren Anstrich geben. So...

Der durch und durch scheinheilige Frank Walter hätte ehrlicherweise den Journalisten sagen sollen, dass sie unauffälliger Lügen sollen, da dies sonst die wahren Pläne der Politikschaffenden in Gefahr bringt! Man merkt inzwischen, dass die gesamte Bevölkerung noch nicht vollkommen verblödet ist. Die kollektive Lügerei und das Weglassen an Informationen, gefährdet das politische Handeln, wenn es auffliegt. Der Mainstream sollte sich zumindest einen kritischeren Anstrich geben. So tun als ob, reicht vielen MSM-Konsumenten schon!


29.11.2014 | 19:09

Deus ex Machina

Allabendlich wird eine neue Tagessau durch das mediale Dorf getrieben - und es gibt wahrscheinlich noch viel zu viele Menschen, die sich das teilnahmslos mit anschauen. (Selbst dieser Nachrichtensprecher in seinem einzwängenden Anzug - kann der überhaupt frei atmen? Na, braucht der nicht, ist sowieso nur eine Sprechpuppe!) --- Selbst Gabriel de Tarde hätte sich dies nicht vorstellen können, nämlich wie gleichgeschaltetet die einzelnen Kanäle untereinander sind sowohl als auch...

Allabendlich wird eine neue Tagessau durch das mediale Dorf getrieben - und es gibt wahrscheinlich noch viel zu viele Menschen, die sich das teilnahmslos mit anschauen. (Selbst dieser Nachrichtensprecher in seinem einzwängenden Anzug - kann der überhaupt frei atmen? Na, braucht der nicht, ist sowieso nur eine Sprechpuppe!) --- Selbst Gabriel de Tarde hätte sich dies nicht vorstellen können, nämlich wie gleichgeschaltetet die einzelnen Kanäle untereinander sind sowohl als auch welchem Einfluß von oben sie - die doch eigentlich unabhängig sein sollten - unterworfen sind. Dabei werden sie noch nicht einmal gezwungen, sondern meistenteils machen sie es freiwillig - und das nicht einmal aus vorauseilendem Gehorsam, sondern aus schierer Dummheit und Anpasserei (vielleicht in dem irrtümlichen Glauben, "up to date" zu sein, wie man neudeutsch sagt, schaut man sich aber das Programm der Dritten an: lauter alte Kamellen aus der "goldenen" Zeit der BRD). --- Zensur ist selbstverständlich eine Form von Propaganda. Das Verbot von Kommentaren zu aktuellen und brisanten Themen ist selbstverständlich auch eine Form von Propaganda. (Denn zur letzteren gehört es auch, in den Augen der Machthaber und deren Kontrolleure unliebsame Meinungen zu unterdrücken, ja letztendlich gar nicht den Menschen vor die Augen zu bringen, also zu löschen u. dgl. mehr). Die TAGESSCHAU.de geht zusammen mit der SZ.de mit "gutem" Beispiel voran in die zumindest mediale Diktatur - Krökenreden wie letztlich von unserem Außenminister (vgl.: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/peter-harth/-voll-auf-die-presse-journalismus-in-der-glaubwuerdigkeitskrise.html ---) helfen da nur wenig (schon bezeichnend, daß ausgerechnet ein Außenminister vor heimischen Journalisten spricht ...) --- Herr Harth, ich gebe Ihnen völlig recht, wenn Sie sagen, der Fehler im System sei der Leser --- doch systemtheoretisch betrachtet, muß man feststellen: Der Fehler im System ist ebenso auch das Medium, frei nach Marshall McLuhan: "The Media is the Mass-Age".


28.11.2014 | 08:00

Bieni

Die wirklichen Ursachen der Probleme werden auch hier nur in einer Schattierung berührt zudem verschweigt auch Herr Steinmeier die Hälfte. Was unseren Medien fehlt ist zum einen Qualität. Ich will nicht hören oder lesen, dass Bomben hochgehen. Soetwas höre ich am Kneipentisch. Ich will auch nicht hören, dass Journalisten englische Vokabeln können, unsere Heimat- und Muttersprache ist Deutsch und nicht Legastenenglisch. Noch weit katastrophaler ist jedoch, dass sich unsere...

Die wirklichen Ursachen der Probleme werden auch hier nur in einer Schattierung berührt zudem verschweigt auch Herr Steinmeier die Hälfte. Was unseren Medien fehlt ist zum einen Qualität. Ich will nicht hören oder lesen, dass Bomben hochgehen. Soetwas höre ich am Kneipentisch. Ich will auch nicht hören, dass Journalisten englische Vokabeln können, unsere Heimat- und Muttersprache ist Deutsch und nicht Legastenenglisch. Noch weit katastrophaler ist jedoch, dass sich unsere Medien zum Meinungsmacher und Massenmanipulator für Interessengruppen gemacht haben, die da heißen Wirtschaft und die von Steinmeier verschwiegene Hälfte, die Politik. Dieses Verkommen zum Propagandainstrument beinhaltet Weglassen von Nachrichten, Fälschen von Nachrichten, Vermischung von Berichterstattung mit Meinungsmache und Lügen. Leider wissen alle diese Journalisten sehr genau, was sie tun und auch Hr Steinmeier weiß sehr genau, wie sehr die Medien zum Propagandainstrument verkommen sind und von der Politik genutzt werden. Der Gebührenbeitrag wurde nicht von ungefähr so beschlossen, leider ruht sich der Großteil unsere Bürger staatsergeben aus und zahlt brav und TTIP ist nur eines von vielen Beispielen, die eben nicht durch die Qualitätsmedien, aber sehr wohl zu Recht in die öffentliche Diskussion und Kritik geraten sind.


24.11.2014 | 14:18

Deus ex Machina

Es ist schon eine diplomatischen Ironie, daß ausgerechnet ein Außenminister vor heimischen Journalisten spricht.

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