Samstag, 10. Dezember 2016
09.03.2015
 
 

Aus Angst vor Sex-Übergriffen: Prostituierte sollen Asylbewerber gratis befriedigen

Peter Harth

100 Asylbewerber kommen ins Dorf – jetzt haben die Frauen Angst vor einer Vergewaltigung. Pfarrer Ulrich Wagner kommt da eine Idee voll christlicher Nächstenliebe: Sollen doch Prostituierte die Sex-Gier der Flüchtlinge mindern. Gratis! Sein Motto: »Freie Liebe für freie Menschen«. Bezahlen dürfen das Steuerzahler oder ein »Unterstützerkreis«, der den Flüchtlingen die Stange hält.

 

Eine Asyldebatte im oberbayrischen Siegertsbrunn schreibt Geschichte: Prostituierte sollen die 100 Flüchtlinge in der Gemeinde mit Gratis-Sex befriedigen. Das fordert Pfarrer Ulrich Wagner ausgerechnet bei einer örtlichen CSU-Veranstaltung. Die Partei fährt bei Asylbewerbern zwar einen harten Kurs, versteht unter »schneller« Abfertigung aber etwas ganz anderes.

 

Der evangelische Pfarrer sorgt sich um das Rundum-Wohl der Flüchtlinge: »Wir geben ihnen zu essen, zu trinken und sagen: Das Problem ist gelöst. Ist es aber nicht.« Die sexuellen Bedürfnisse dürfen bei den Asylbewerbern nicht länger auf der Strecke bleiben. Diese kuriose Forderung aus dem schönen Oberbayern hat aber auch eine ganz weltliche Ursache.

 

Sex zur Besänftigung, das ist bei den Bonobos gängige Affen-Praxis

 

Es ist die Angst vor den Flüchtlingen: »Der Gedanke kam, als mir ein Freund erzählt hat, dass in [die Gemeinde] 100 Asylbewerber kommen und jetzt viele Angst hätten, dass so viele Männer die Frauen im Ort belästigen könnten. Ob begründet oder nicht: Diesen Ängsten will ich damit begegnen. Denn es gibt sie.«

 

Sex zur Besänftigung, das ist bei den Bonobos gängige Affen-Praxis. Bei den Menschen in Siegertsbrunn offenbar jetzt auch. Kann der kleine Ort aber aus eigener Kraft so viele Prostituierte für die Asylbewerber stellen? Nein. Deshalb entwickelt Wagner ortsübergreifende Ideen zur Finanzierung der Schäferstündchen: »Es gab ja mal einen Hartz-IV-Empfänger, der einklagen wollte, dass ihm seine Bordellbesuche bezahlt werden.«

 

Fremdenverkehr mit Asylbewerbern

 

Sexuelle Gratis-Befriedigung aus der Hand der Steuerzahler – das wird ein juristischer Hindernislauf mit bürokratischen Hürden. Dabei leiden doch die Asylbewerber unter akutem Samenstau. Deshalb will der Pfarrer erst einmal schnelle Abhilfe schaffen: »Vielleicht findet sich auch da ein Unterstützerkreis.«

 

Dem schlägt er bereits einen Namen vor: »Freie Liebe für freie Menschen«. Sozusagen ein Spenderverein, damit sich nie wieder Flüchtlingssamen fruchtlos auf Siegertsbrunner Boden ergießt.

 

In den Schoß der Prostituierten – dahin will der umtriebige Pfarrer das Problem lenken. Und klopft gleich bei den Bordellen an. Sein Aufruf in den Medien: »Ich bin ohne Scheu. Vielleicht erklärt sich auch ein Bordellbesitzer bereit, ein gutes Werk zu tun. Am Vormittag ist da ja eh nicht viel los, vermute ich.«

 

»Mir ist gerade speiübel!«

 

Die Frage ist hier natürlich: Sieht sich Wagner wirklich als Retter der Dorffrauen-Unschuld? Er meint es tatsächlich ernst. Gibt sogar dem Münchner Merkur ein Interview und erntet dort Entsetzen bei den Lesern. Etwa mit seiner Bemerkung: »Der Bedarf ist doch da.«

 

Offenbar versteht der Oberbayer nicht, dass Prostituierte auch einen freien Willen haben und niemand sie zum Flüchtlings-Koitus zwangsverpflichten kann.

 

Die Leser finden darauf in ihrem Feedback an die Merkur-Redaktion deutliche Worte, wie zum Beispiel »Ellie«: »Mir ist gerade speiübel!« »Hasn« schüttelt nur mit dem Kopf: »Was für ein Schwachsinn. Sexuelle Übergriffe sind mit eiskalter Härte zu sanktionieren und nicht mit Puffgutscheinen.«

 

Wagner sieht sich am Rande des Münchner Speckgürtels offenbar als Vorreiter der sexuellen Freizügigkeit: »Wer darf denn sowas noch sagen, wenn nicht ein evangelischer Pfarrer?« Angst vor den Wut-Reaktionen hat er nicht: »Ich muss mich allein vor dem Herrgott verantworten.«

 

Christliche Nächstenliebe: Warum opfert Wagner nicht seine Frau Vera?

 

Vielleicht ermahnt der ihn, das Treiben mit dem Gratis-Sex noch einmal zu überdenken. Wer in Deutschland Asyl erhält, der wird in seiner Heimat verfolgt. Leidet dort also unter Zwängen.

 

Wagners Bärendienst sieht nun so aus: Er erniedrigt Prostituierte zum Frei-Sex mit Asylbewerbern. Gibt es ein perverseres Signal an die Flüchtlinge? »Seht her. Ihr seid wegen der Grundrechte hier, die sind uns aber selber nichts wert.« So wenig wie die Prostituierten, die Wagner aus Angst und für den dörflichen Frieden opfern möchte.

 

Wenn Wagner das unter christlicher Nächstenliebe versteht, warum opfert er nicht seine eigene Frau Vera für den Fremdenverkehr mit Asylbewerbern? Vermutlich, weil sie ihn mit gutem Recht eher vor die Türe setzt. Wir leben in einem Rechtsstaat. Kommt es wirklich zu sexuellen Übergriffen in Siegertsbrunn, dann hat die Justiz ein probates Mittel gegen die Täter: Abschiebung. Alles andere wäre primitive Anbiederung.

 

 

 

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Leser-Kommentare (145) zu diesem Artikel

28.07.2015 | 12:30

Frank Weber

Unglaublich solche Zeilen lesen zu müssen und Gedankengänge eines Geistlichen, mich sieht man schon lange nicht mehr in einer Kirche. Habe Jeglichenbglauben an Kirche und Politik verloren.


30.03.2015 | 17:07

T.Rex

Der Proframmdirektor: Und wenn ein Teil dieser Migranten auf Kinder steht, dann ist dieses verkommene Subjekt von Pfaffe sicher sehr begeistert und stellt zu allerrst seine eigenen Kinder/Enkel zur Verfügung. Schließlich gehört das zur Willkommenskultur und zur Gastfreundschaft.


30.03.2015 | 11:45

Der Programmdirektor

Dieser verkommene Wagner hat doch eine Migrantengruppe völlig vergessen: Es gibt unter den Moslems doch sehr viele Schwule Migranten. Mein Vorschlag: jedem Pfaffen seinen Migranten ! Dann sollten ja die moslemischen Agressionen endlich ein Ende haben.


18.03.2015 | 08:54

T.Rex

Ich wüsste ein prima Mittel, das aber sicher nicht angewendet werden wird: Alle die Gutmenschen, die sich so um diese Asylneger sorgen, MÜSSEN ein halbes Dutzend von ihnen aufnehmen und sie von hinten bis vorne bedienen, was natülich ihre weiblichen Verwandten zur Verfügung stellen beinhaltet. Und dann kann auch ein Stäuble Charles feststellen, was für herrliche Menschen er bei sich aufgenommen hat. Oder sind diese Asylneger dann auf ein Mal keine herrlichen Menschen mehr? Und...

Ich wüsste ein prima Mittel, das aber sicher nicht angewendet werden wird: Alle die Gutmenschen, die sich so um diese Asylneger sorgen, MÜSSEN ein halbes Dutzend von ihnen aufnehmen und sie von hinten bis vorne bedienen, was natülich ihre weiblichen Verwandten zur Verfügung stellen beinhaltet. Und dann kann auch ein Stäuble Charles feststellen, was für herrliche Menschen er bei sich aufgenommen hat. Oder sind diese Asylneger dann auf ein Mal keine herrlichen Menschen mehr? Und diesem Pfaffen, der da äußert, dass er sich nur vor Gott verantworten muss, sollte man dezent beibringen, dass er auch eine Verantwortung gegenüber seinen Mitmenschen hat.


16.03.2015 | 22:55

Mox

Moralischer Verfall einer Gesellschaft. Die Kirche als Steigbügelhalter des Systems!


16.03.2015 | 22:50

K-H

Dieser Pfarrer scheint anscheinend aus dem gleichen Deutschenhasser- Loch gekrochen zu sein, wie das Merkel. Das Merkel als Pfarrerstochter hasst doch auch die Deutschen und möchte sie im Dienste des Großkapitals zu Sklaven aller möglichen Ausländer machen. Es wird Zeit, das sich mehr und mehr Deutsche nichts mehr daraus machen, beim allerkleinsten Protest gegen die fortschreitende Islamisierung und den Import von Sozialhilfe- Empfängern aus aller Welt sogleich als Braunbe und...

Dieser Pfarrer scheint anscheinend aus dem gleichen Deutschenhasser- Loch gekrochen zu sein, wie das Merkel. Das Merkel als Pfarrerstochter hasst doch auch die Deutschen und möchte sie im Dienste des Großkapitals zu Sklaven aller möglichen Ausländer machen. Es wird Zeit, das sich mehr und mehr Deutsche nichts mehr daraus machen, beim allerkleinsten Protest gegen die fortschreitende Islamisierung und den Import von Sozialhilfe- Empfängern aus aller Welt sogleich als Braunbe und nazis bezeichnet zu werden. Dieser Knüppel wurde schon so oft benutzt, das er morsch geworden ist - wie weiland bei "Peter und der Wolf".

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