Thursday, 29. September 2016
26.02.2015
 
 

Manipulation beim Spiegel: Wir machen Moskau zum Kriegstreiber

Peter Harth

Der Spiegel schiebt Russland einen »Fahrplan in den Krieg« unter. Darin sind die Annexion der Krim und die Eskalation in der Ukraine von langer Hand vorbereitet. Dumm nur: Das Papier kommt gar nicht aus dem Kreml. Die Urheber könnten die USA sein. Warum schweigt das Nachrichtenmagazin über diesen Aggressor?

 

Lügen ist so einfach. Man lässt einfach das Wichtigste weg. Der Spiegel hat dafür einen Experten, den Moskau-Korrespondenten Benjamin Bidder. Bereits 2014 unterschlägt er dem Leser bei einer repräsentativen Umfrage die halbe Fragestellung. Plötzlich werden die Deutschen zu Putin-Hassern, die Sanktionen gegen Russland wollen – ohne Wenn und Aber. Eine dreiste Manipulation, sie passt aber zu Bidders Titelgeschichte »Böses Erwachen« und dem Titelbild der Ausgabe: »Stoppt Putin jetzt!«.

Jetzt verbreitet Bidder wieder anti-russische Propaganda, weil er das Wichtigste verschweigt: »Moskau soll die Annexion von Teilen der Ukraine langfristig vorbereitet haben.« Der Korrespondent liefert dafür den Beweis – ein geheimes Strategiepapier – das gar nicht geheim ist. In Russland kann das jeder in der Nowaja Gaseta nachlesen.

 

Die Zeitung wird nicht vom Kreml kontrolliert, sondern durch den Oligarchen Alexander Lebedew finanziert. Der ist ein erbitterter Feind Vladimir Putins, bezahlt auch die russische Opposition, lebt in London und besitzt mehrere Zeitungen in Großbritannien.

 

Ein verbannter Oligarch finanziert die Anti-Putin-Propaganda

 

Die Nowaja Gaseta nennt sich das Sprachrohr der russischen Opposition und Putin bekämpft sie mit allen Mitteln. Dabei sterben sogar Journalisten, allerdings setzt auch die Zeitung Kopfgeld auf die Täter aus. Ein regelrechter Krieg von beiden Seiten. Die Zeitung ist parteiisch, betreibt einen Kampagnen-Journalismus gegen Putin und belastet den Kreml mit diesem Geheimpapier jetzt schwer.

 

Bidder verschweigt, dass diese Zeitung ein ideales Werkzeug für Putins Feinde ist. Stattdessen schreibt er von der »angesehenen Moskauer Tageszeitung« und dem Chefredakteur Dmitri Muratow, der das Dokument für »echt« hält. Weitere Beweise gibt es nicht, gesehen hat es auch niemand. Das Strategiepapier soll es aber in sich haben. Ein »Drehbuch« für den geplanten Zerfall der Ukraine. Bereits vor dem Ukraine-Konflikt und dem Sturz des moskautreuen Präsidenten Viktor Janukowitsch geschrieben. Im Klartext heißt das bei Bidder: Moskau hat alles von Anfang an geplant. Den pro(!)-westlichen Staatsputsch auf dem Maidan-Platz, die Annexion der Krim und später den Anschluss der Ostukraine an Russland.

 

Das »Geheimpapier« stammt nicht aus dem Kreml

 

Dieses Papier stempelt Moskau zum Alleinschuldigen, hat aber einen Fehler: Es stammt nicht aus dem Kreml. Gut in Bidders Text versteckt, taucht der Strippenzieher hinter dem Papier auf: der russische Oligarch Konstantin Malofejew. Er ist Geschäftsführer des Investmentfonds Marshall Capital Partners. Der ukrainische Geheimdienst SBU bezeichnet ihn als Agenten des russischen Geheimdienstes GRU. Ein Widerspruch, denn die russischen Behörden verfolgen Malofejew wegen Korruption.

 

Dieser Oligarch träumt von einer Wiedergeburt des Zarenreiches, ist Monarchist und hat keinen Kontakt zu Putin. Selbst russische Journalisten schreiben, dass er die ostukrainischen Rebellen zwar unterstützt, dabei aber auf eigene Faust handelt. Von diesem mysteriösen Oligarchen stammt das vermeintliche »Drehbuch« für den Ukraine-Krieg. Er hat es Putin in die Hand gedrückt, der es seitdem in die Realität umsetzen soll.

 

Putin weicht vom »Drehbuch« ab

 

Hier wird es kurios: Bidder schreibt zwischen den Zeilen, dass der Kreml – gesteuert durch das geheime »Drehbuch« Malofejews – selber den moskautreuen Viktor Janukowitsch stürzt. Weil der ein Mensch »ohne Moral und Willensstärke« sei. Absurd, denn Putin handelt damals ganz anders. Er bedrängt den ukrainischen Präsidenten Tage zuvor: Janukowitsch muss endlich Kiew verlassen, um den Putsch zu verhindern. Janukowitsch gibt aber auch dann nicht nach, als 70 Demonstranten im Kugelhagel von Scharfschützen auf dem Maidan sterben. Da zieht Putin die Notbremse und zwingt Janukowitsch am Telefon zum Rückzug. Wenn es also dieses »Drehbuch« gibt, dann hat der Kreml dagegen verstoßen.

 

Durch die gesamte Ukraine-Krise zieht sich ein gleichbleibendes Muster: ständige Eskalation. Wer am 20. Februar 2014 wirklich auf die Demonstranten schießt, ist immer noch ein Geheimnis. Bidder unterstellt Russland, dass es selber schießen ließ, um die Ukraine ins Chaos zu treiben. Die pro-westlichen Rebellen – viele von ihnen eindeutig Rechtsextreme – beschuldigten damals die Berkut-Einheiten von Präsident Janukowitsch. Als der am 22. Februar flieht, ändern die Putschisten ihre Meinung. Kaum in der neuen, nicht gewählten Regierung, behauptet der neue Innenminister Arsen Awakow das Gegenteil. Eine »dritte Macht« habe schießen lassen. »Diese Macht ist nicht ukrainisch.«

 

Wem nutzt die ständige Eskalation in der Ukraine?

 

Der USA oder Russland? Rein machtpolitisch manövrieren die Schüsse auf dem Maidan Russland in die Sackgasse: Eine russlandfeindliche Regierung kommt in Kiew an die Macht, die das Land in die NATO bringen will. Das Muster der Eskalation vom Maidan-Platz wiederholt sich seitdem ständig. Mitte April 2014 sterben drei pro-russische Demonstranten in der südostukrainischen Stadt Mariupol. Sie geraten vor einem Stützpunkt der ukrainischen Armee in einen Kugelhagel.

 

Eine alte Frau berichtet von vermummten Scharfschützen, die auf dem Dach ihres Hauses plötzlich das Feuer eröffnen. Nach den Schüssen gerät die Demonstration außer Kontrolle. Es fliegen Molotow-Cocktails, die ukrainischen Soldaten schießen. Hinterher glauben beide Seiten: Sie haben sich nur verteidigt.

 

Am 2. Mai 2014 zünden russlandfeindliche Ukrainer ein Gewerkschaftshaus in Odessa an. In diesem Pogrom sterben bis zu 100 Menschen. Wieder entfachen Scharfschützen vorher eine Spirale gegenseitiger Gewalt: Sie erschießen vier Menschen. Was auffällt: Die angeblich pro-russischen Vermummten tragen rote Armbinden und sprechen sich mit der ukrainischen Polizei ab. Die sind eigentlich ihre Gegner. Sogar der Vize-Chef der Odessaer Polizei, Dmitri Futschedschi, instruiert die Provokateure.

 

Provokateure unter falscher Flagge

 

Wieder und wieder geraten westliche Militärberater der OSZE unter das Feuer der ukrainischen Armee. Immer aus Versehen, aber tote NATO-Berater aus Deutschland, Estland oder Tschechien würden den Konflikt natürlich weiter anheizen. Am 21. Januar 2015 verhandeln die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Russlands und der Ukraine gerade zäh über eine neue Waffenruhe, schon sprengt einen Tag später eine Granate im ostukrainischen Donezk acht oder 13 Menschen in den Tod. In einem Gebiet, das bisher nicht umkämpft ist.

 

Putin beschuldigt die ukrainischen Truppen, die Ukraine macht die Rebellen verantwortlich. Beide Seiten liefern sich anschließend heftige Kämpfe im Kessel von Debalzewo. Was als Randnotiz untergeht: Die Rebellen nehmen eine Gruppe gefangen. Diese »Saboteure« sollen für den Anschlag verantwortlich sein.

 

Die USA benutzen Europa und die Ukraine

 

Wenn es wirklich ein Drehbuch der Eskalation gibt – ein Strategiepapier zur Destabilisierung einer ganzen Region direkt vor Russlands Grenzen – dann verläuft der Film nicht zu Gunsten Moskaus, sondern eher nach Washingtons Wünschen. Auch offiziell geben sich die USA unversöhnlich. Während Merkel und Hollande Anfang Februar um einen Kompromiss mit Putin ringen, denken die USA laut über Waffenlieferungen an die Ukraine nach.

 

Die fatale Logik sprechen sie auf der Münchner Sicherheitskonferenz offen aus: Der Krieg muss den »Blutzoll« für Putin immer höher treiben, bis er zu teuer für Russland wird und seine Wirtschaft zusammenbricht.

 

Den »Blutzoll« zahlen soll die Ukraine in einem aussichtslosen Stellvertreter-Krieg gegen Russland. Die USA sehen aber auch Europa nur als Mittel zum Zweck. Das macht Vize-Präsident Joe Biden bereits im Oktober 2014 deutlich. Europa wird damals zu Sanktionen gegen Russland gezwungen:

»Es waren die amerikanische Führung und der Präsident der Vereinigten Staaten, der […] Europa in Verlegenheit brachte, damit es aufstehe und wirtschaftlichen Schaden in Kauf nehme.«

 

Der Stellvertreterkrieg zwischen Russland und den USA

 

Die USA brachten bisher zwölf Staaten des ehemaligen Ostblocks direkt in die NATO. Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Mazedonien sind Beitrittskandidaten. Georgien möchte mit Unterstützung der USA so schnell wie möglich folgen. Die Ukraine unter Julija Timoschenko wollte das auch. Seitdem der moskautreue Nachfolger Janukowitsch gestürzt ist, versinkt das Land wegen dieser Frage im Bürgerkrieg. Putins Plan von einer eurasischen Wirtschaftsunion als Gegengewicht zur EU liegt in Trümmern.

 

Wenn man den Konflikt in der Ukraine als Stellvertreterkrieg zwischen Russland und den USA sieht, gewinnen die USA mit jeder weiteren Eskalation. Es ist kein Zufall, dass False-Flag-Operationen die Spezialität der amerikanischen Außenpolitik sind. Auch in der Obama-Ära unterwandert die letzte Supermacht ganze Staaten: In Kuba betreiben die USA über Strohmänner ein twitter-ähnliches Nachrichtensystem, ZunZuneo. Über Propaganda und falsche Nachrichten soll das Netzwerk die kubanische Jugend zu einer Rebellion anstiften. Die wollen aber nicht. Das Projekt wird 2012 eingestellt. Eine erstaunliche Parallele: In kurzer Zeit haben sich erstaunlich viele junge Ukrainer radikalisiert. Was in Kuba misslang, fällt dort offenbar auf fruchtbaren Boden. Dort entsteht schnell eine kritische Masse, die den russlandfreundlichen Janukowitsch aus dem Amt jagt.

 

Ukrainische Soldaten sprechen Englisch

 

Dies schaffen sie aber erst nach der blutigen Eskalation auf dem Maidan-Platz, als Scharfschützen über 70 Demonstranten erschießen. Stehen die USA auch hinter dieser False-Flag-Operation, ist sie diabolisch: Menschen sterben für den Westen – aber nicht durch die Hand ihrer prorussischen Gegner. Die wahren Täter sind ihre eigenen Förderer, die Vereinigten Staaten. Ein organisiertes Gemetzel, um eine Regierung an die Macht zu bringen, die zum alten NATO-Kurs zurückkehrt.

 

Die USA haben Spezialkräfte, die solche False-Flag-Operationen durchführen können. Aber sie tragen nachweisbar noch mehr zur Eskalation bei: US-Söldner, die direkt in die Kämpfe eingreifen. Der Bundesnachrichtendienst bestätigt das, im Januar 2015 spricht auch der Sicherheitsexperte Michael Lüders auf Phoenix von »500 Söldnern der Blackwater-Organisation« (Hinweis: »Blackwater« heißt inzwischen »Academi« und gibt zu: Die neue ukrainische Regierung kooperiert militärisch mit den USA.

 

Diese falschen Soldaten der ukrainischen Armee fallen natürlich auf. Eine Reporterin filmt einen Söldner, der nur englisch spricht. In einem anderen Video ist ein weiterer ausländischer Soldat zu sehen.

 

All das sind wichtige Aspekte des Krieges in der Ukraine. Trotzdem hinterfragen die deutschen Mainstream-Medien nicht, wer von dieser Eskalation profitiert: Nicht Russland, auch nicht Europa, sondern die USA. Das ist der Teil der Wahrheit, der verschwiegen wird. Ohne den man das Ganze nicht versteht. Dieses »Drehbuch« der Eskalation gibt es in einer anderen Hauptstadt, Washington. Leider ist Spiegel-Autor Bidder aber ein Meister im Weglassen mit einem Tunnelblick allein auf Moskau.

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (64) zu diesem Artikel

13.04.2015 | 21:30

Herta Kurz

Herrlich wie sich der Spiegel von seinen Abonnenten entfernt. Wer sich so eine "Hetzblatt" anschaut und sogar noch abonniert - na ja, vielleicht wäre Trudi Gerstner die Märchentante noch was für sie..


13.04.2015 | 21:18

Herta Kurz

Je aggressiver die USA sich aufführt je mehr verliert sie an Anhängern. Das sind nur noch die absoluten Idioten die diese Kriegstreiberei unterstützen. Aber was gut ist, USA macht sich selber verhasst und fördert eigentlich die grossen Staaten wie China etc. auf, sich mit Russland zu verbünden. Was will da denn noch die EU resp. Westeuropa dagegen machen wenn es dann doch soweit kommen sollte und es ein Flächenbrand gibt. Dann ade Deutschland und ganz Westeuropa. Ich möchte der...

Je aggressiver die USA sich aufführt je mehr verliert sie an Anhängern. Das sind nur noch die absoluten Idioten die diese Kriegstreiberei unterstützen. Aber was gut ist, USA macht sich selber verhasst und fördert eigentlich die grossen Staaten wie China etc. auf, sich mit Russland zu verbünden. Was will da denn noch die EU resp. Westeuropa dagegen machen wenn es dann doch soweit kommen sollte und es ein Flächenbrand gibt. Dann ade Deutschland und ganz Westeuropa. Ich möchte der Madame Merkel anraten endlich mal ihr Hirn in Funktion zu setzen und vielleicht hat sie dann doch mal einen Lichtblick in dem ihr klar wird, auf wessen Seite sie steht, und was sie ihrem Volk, für das sie geschworen hat da zu sein, schuldig ist, um Schaden von ihm abzuwenden. So hat sie doch einmal grossartig ihre Hand erhoben zum Eid. Oder leidet sie etwa schon an Demenz?????


06.03.2015 | 17:22

LarsLonte

Frau Merkel, Schluß mit der Unterstützung für Nazis in der Ukraine! Wir Bürger akzeptieren nicht, dass die deutsche Regierung mit Nazis in der Ukraine zusammenarbeitet und fordern, dass das unverzüglich aufhört. Weiterhin wird gefordert, dass ein Dossier, welches von E.I.R. verfasst und als Sonderdruck der Neuen Solidarität veröffentlicht wurde, sofort in den Massenmedien veröffentlicht werden muss, um der einseitigen Berichterstattung über die Ukraine entgegenzuwirken. Dieses...

Frau Merkel, Schluß mit der Unterstützung für Nazis in der Ukraine! Wir Bürger akzeptieren nicht, dass die deutsche Regierung mit Nazis in der Ukraine zusammenarbeitet und fordern, dass das unverzüglich aufhört. Weiterhin wird gefordert, dass ein Dossier, welches von E.I.R. verfasst und als Sonderdruck der Neuen Solidarität veröffentlicht wurde, sofort in den Massenmedien veröffentlicht werden muss, um der einseitigen Berichterstattung über die Ukraine entgegenzuwirken. Dieses Dossier faßt die Einmischung westlicher Geheimdienste beim Aufbau der Nazis in der Ukraine zusammen. http://www.bueso.de/ukraine


04.03.2015 | 15:33

rotepmal

@Alex: Gehirn ist auch da, aber viele haben sich für die andere Seite entschieden - sonst wären sie auch nicht dort - und einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Das wissen sie und deshalb reagieren sie auch so aufgebracht, wenn sie den Spiegel vorgehalten bekommen.


04.03.2015 | 14:50

rotepmal

@triamos: Man sollte diese Hefte vielleicht auch einmal auf Eis legen?


04.03.2015 | 14:43

rotepmal

@Chris!: Endlich einer, der hier mal Bescheid weiß. Wann kandidiert Putin denn endlich als Bundeskanzlerin? Oder ist sein Deutsch noch nicht akzentfrei genug?

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