Friday, 27. May 2016
06.02.2015
 
 

Maybrit Illners Talkshow: Mit Zuckerbrot, Peitsche und Ignoranz in den Krieg gegen Russland

Peter Harth

Sie sind das Traumpaar der Waffenlobbyisten: NATO-Generalsekretär Stoltenberg und Verteidigungsministerin von der Leyen. Er rüstet das westliche Bündnis gegen Russland auf, sie schenkt ihm deutsches Geld und Soldaten. Bei Maybrit Illner halten beide das für »völlig angemessen« – verstehen aber weder Russland noch den Ukraine-Konflikt. Ein gefährlicher Mix aus Säbelrasseln und Unwissen, den 69 Prozent der Deutschen ablehnen.

 

Es ist der paradoxeste Satz des Abends und er kommt von den Falschen: »Militärisch ist dieser Konflikt nicht zu lösen«, sagt Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Frederick Kempe, Präsident der US-Denkfabrik Atlantic Council, wiederholt ihn. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg wünscht der diplomatischen Mission von Merkel und Hollande alles Gute: Sie »versuchen mit neuem Elan eine friedliche Lösung für den Konflikt in der Ukraine zu finden«.

 

Halt. Lautete das Motto der ZDF-Talkrunde nicht: »Russland gegen den Westen«? Maybrit Illner stand doch gestern nicht von ungefähr vor einer zerbrochenen Europakarte, die in Flammen aufgeht.

 

Mit düsterer Miene fragte sie: »Erleben wir die Epochenwende von der Nachkriegszeit zur Vorkriegszeit?« Alle Zeichen stehen auf Krieg und jetzt das! Friedenstöne aus der »Aufrüstfraktion«. Stoltenberg wirkt blass, angespannt und nervös, genau wie von der Leyen.

 

Stoltenbergs NATO-Pläne: Zurück in den Kalten Krieg

 

Den Auftritt bei Illner haben sie als Höhepunkt eines PR-Coups geplant. Hand in Hand bereiten sie den bereits seit Januar vor. Von der Leyen verspricht der NATO heimlich Geld und Soldaten. Deutschland marschiert ganz vorne mit, wenn das westliche Bündnis gegen Russland in Stellung geht: 30 000 Soldaten unter deutscher Führung, eine »Speerspitze«, eine »schnelle Eingreiftruppe«.

 

Dazu sechs neue Stützpunkte direkt vor Putins Nase. Der »größte Strategiewechsel in der Geschichte der NATO«, sagt Stoltenberg. Eigentlich ist es der Rückschritt in den Kalten Krieg.

 

Merkel hat Stoltenberg in dieser Talkrunde die Show gestohlen. Auch die USA scheinen auf dem falschen Fuß erwischt worden zu sein. Trotzdem wünscht Stoltenberg der Bundeskanzlerin alles »Gute«.

 

Er weiß: Russland, aber auch der Westen haben zu viel eskalieren lassen. Der Konflikt lässt sich weder schnell noch friedlich lösen. Die kriegstreibende Rolle seines Bündnisses ignoriert er völlig. Was der Chefstratege wirklich will, macht er nach dem Schock zum Start schnell klar: »Nur eine starke NATO ist die Basis für eine gute Beziehung zu Russland.«

 

Mit Stärke meint er Waffen, obwohl doch der Konflikt »militärisch« nicht zu gewinnen ist. Das ist unlogisch, deshalb schiebt er nach: »Was wir tun, ist völlig angemessen.«

 

Warum die Strategie der NATO scheitern muss

 

Das findet Matthias Platzeck (SPD) nicht. Er stellt Stoltenberg ein vernichtendes Zeugnis für die gescheiterte Strategie der NATO aus. Der brandenburgische Ministerpräsident und Vorsitzende des Deutsch-Russischen Forums entschuldigt sich zunächst in dieser Runde: »Ich versuche zumindest, Putin zu verstehen.«

 

Die »Russen werden nie auf Zuckerbrot und Peitsche reagieren. In dieser Gesellschaft herrscht eine andere Mentalität, in diesem Volk spielen Dinge wie Gesichtswahrung, Stolz, Symbole, Gesten eine ganz andere Rolle als in unserer nüchternen Art, Politik zu machen. Hier ist Rom, dort ist Byzanz.«

 

Anders gesagt: Die NATO gibt Milliarden für Aufrüstung aus, die das Gegenteil von dem erreicht, was sie angeblich will. Säbelrasseln schafft keinen Frieden, sondern führt zu mehr Krieg. Russland fühle sich durch die Osterweiterung von NATO und EU politisch wie militärisch »marginalisiert«, sagt Platzeck.

 

Der Russland-Freund wirkt müde und resigniert. Er sagt Stoltenberg nicht direkt ins Gesicht, dass jeder weitere Ost-Stützpunkt der NATO mehr Öl ins Feuer gießt.

 

Waffen und Milliarden für den Krieg in der Ukraine

 

Was die USA wollen, bringt Frederick Kempe von der US-Denkfabrik Atlantic Council dafür umso klarer auf den Punkt: Russland weiter durch eine »Drohkulisse« an den Verhandlungstisch zwingen – durch Einschüchtern, Sanktionieren und Ausgrenzen wie beim Petersburger Dialog.

 

Bisher hat das zum Krieg geführt. Den will Kiew auch weiter, weiß Kempe: »Die Ukrainer möchten einen ›gefrorenen Konflikt‹ wie in Georgien und Moldawien vermeiden.« Der Hardliner spielt sogar das Orakel für den weiteren Verlauf des Krieges. Präsident Obama stattet die Ukraine bald mit Waffen aus – »defensiven« Waffen, natürlich.

 

Außerdem fließen Milliarden in die ukrainische Armee. Da hat er seinen Satz zu Beginn der Sendung längst vergessen: »Der Konflikt ist militärisch nicht zu gewinnen.«

 

Verteidigungsministerin auf Blindflug

 

Wirr erscheinen die Äußerungen der Verteidigungsministerin. Von der Leyen sieht die Ukraine als ein Land, in dem die »Menschen entschieden haben, sich gerne dem Westen zuzuwenden«. Wo man die »Freiheit der Presse« hochhält. Falsch. Das Land ist zutiefst gespalten, darum versinkt es im Bürgerkrieg. Der Ostteil der Bevölkerung war gegen eine NATO-Einbindung.

 

Beide Landesteile stehen sich unversöhnlich gegenüber. Kiew trocknet gerade die soziale Infrastruktur des Ostens aus. Renten werden nicht gezahlt, Schulen bleiben geschlossen. Katja Kipping, Parteivorsitzende der Linken, stellt die unwissende Verteidigungsministerin regelrecht bloß. Die »politische Landschaft« sei von Oligarchen auf beiden Seiten gestört.

 

Als Hintergrund: Durch deren Korruption verliert Kiew immer mehr Unterstützung in der Bevölkerung. Die Rebellen erobern Stadt um Stadt im Osten. 8000 ukrainische Soldaten sind eingekesselt, die Armee ist zerrüttet und will sich nicht für Oligarchen opfern. Es kämpfen offenbar nur noch die fanatischen »Aidar«- und »Asow«-Brigaden.

 

Die USA als lachender Dritter: Was Europa und Russland verlieren

 

Den drohenden Kollaps des Landes übersieht von der Leyen völlig. Nicht umsonst bietet Realpolitikerin Merkel Moskau weitgehende Autonomie und eine Vergrößerung des Territoriums für die prorussischen Rebellen.

 

Das Unverständnis der Verteidigungsministerin wird nur übertroffen durch die Ignoranz des NATO-Chefstrategen. Der antwortet auf Illners Bemerkung, »Russland fühlt sich von der NATO-Osterweiterung bedroht«, so: »Ich akzeptiere das nicht als Argument.« Dieses Argument ist aber die Grundlage des gesamten russischen Handelns.

 

Deutsche lehnen die Pläne der NATO ab

 

Stoltenberg sucht keinen Kompromiss, versteht nicht einmal die Konfrontation mit Russland. Deshalb bleibt auch diese Talkrunde ohne Ergebnis. Beide Seiten stehen sich weiter unversöhnlich gegenüber. Platzeck gelingt zum Schluss aber immerhin ein Einwurf zum Nachdenken: Der Westen sei kein einheitlicher Block.

 

Bei der Neuordnung der Welt denken die USA zwar immer an die Demokratie, aber auch an »ihre Interessen«. Oft in »umgedrehter« Reihenfolge. Eskaliert der Konflikt weiter, können Europa und Russland am Ende beide verlieren – die USA und China gewinnen dafür in jedem Fall.

 

Das haben offenbar auch die Deutschen verstanden. In einer repräsentativen Umfrage der ARD lehnen 69 Prozent den dauerhaften Aufmarsch der NATO in den osteuropäischen Mitgliedsstaaten ab.

 

 

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Leser-Kommentare (66) zu diesem Artikel

11.02.2015 | 09:51

konrad leute

Man kann wieder einmal feststellen: Die Ursache Allen Übels ist die einseitige nur auf Machtund Profitmaximierung ausgerichtet Außenpolitik Amerikas. Das Interessante daran ist zweifelsohne, dassAmerika es immer wieder versteht, die ihnen hörigen Verbündeten für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen. !!Frau Merkel bemüht sich wirklich sehr ernsthaft die Dinge ins Positive zu lenken. Aus Amerika nur Hohn und Spott darüber. Sie wird als "Weichei" abqualifiziert. Die Frage...

Man kann wieder einmal feststellen: Die Ursache Allen Übels ist die einseitige nur auf Macht
und Profitmaximierung ausgerichtet Außenpolitik Amerikas. Das Interessante daran ist zweifelsohne, dass
Amerika es immer wieder versteht, die ihnen hörigen Verbündeten für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen. !!
Frau Merkel bemüht sich wirklich sehr ernsthaft die Dinge ins Positive zu lenken. Aus Amerika nur Hohn und Spott darüber. Sie wird als "Weichei" abqualifiziert. Die Frage ist doch: Wer hat denn diese Sauerei in der Ukraine angezettelt? Dürrenmatt lässt grüßen!!(Brandstifter).


11.02.2015 | 00:33

Odys

Daß jemals die nahezu gesamte „Führungselite“ derart erbärmlich verlogen sein kann, übersteigt – alles dagewesene. Die deutsche „Kriegsschuld“ wird so erbarmungslos ins unendliche aufgeblasen und bedient. Die „Alleinschuld“ an WK I und WK II (von der anglikanischen Elite hochgepokert) wird derart abartig und bösartig bedient, daß wir da doch bitteschön nicht umhin können WK III ganz vor mit dabei zu sein. Wer die Masche kennt, rechnet folglich und vollend´s damit, daß der...

Daß jemals die nahezu gesamte „Führungselite“ derart erbärmlich verlogen sein kann, übersteigt – alles dagewesene. Die deutsche „Kriegsschuld“ wird so erbarmungslos ins unendliche aufgeblasen und bedient. Die „Alleinschuld“ an WK I und WK II (von der anglikanischen Elite hochgepokert) wird derart abartig und bösartig bedient, daß wir da doch bitteschön nicht umhin können WK III ganz vor mit dabei zu sein. Wer die Masche kennt, rechnet folglich und vollend´s damit, daß der erste Schuß dem „Richtigen“ zugeschoben wird. Der Einzelne steht wie gelähmt vor einer Verschwörungstheorie, die so monströs ist, daß er sie einfach nicht fassen kann. J.Edgar Hoover, Leiter des FBI und Freimaurer* "Der gesunde Menschenverstand ist blind sowohl für das äußerst Böse wie für das höchst Gute." Karl Jaspers Wehe der Welt der Ärgernis halben! Es muß ja Ärgernis kommen; doch w e h e dem Menschen, durch welchen Ärgernis kommt! "Der Stein, den die Bauleute* verworfen haben, ist zum Eckstein geworden" Wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.


08.02.2015 | 10:49

Beate Hall

Bevor einer Krieg aus den USA anfängt, sollen sie erst mal den Krieg in eigenen Land bekämpfen und keine Leute aus Asien, Native America oder sonstige Bevölkerungsgruppen wegsperren um ihre Gefängnisindustrie zu unterstützen. Die landen oft wegen Nonsens oder unschuldig , wo sie nicht landen sollten. Wenn die Amerikaner sich hier mit TTIP durchsetzen sollten, kommt das zu uns auch noch. In Deutschland können sie zwar aufrüsten, aber dabei sollte es auch bleiben.


08.02.2015 | 00:16

Der Toni

Gut dass ich seit mehr als 9 Jahren keinen Fernseher mehr habe; damit bleibt mir viel seltsames erspart. Ich denke, dass die Rundfunkgebühren sicher für viele Sendungen Verwendung finden, die mit heißer Nadel gestrickt wurden und werden. Dabei zählt für die Fernsehleute nur noch die Sendezeit mit irgendeinem Aktionismus auszufüllen. Einen Krieg wird die ARD sicherlich nicht auslösen; aber sicherlich geistiges Bauchweh. Ich möchte meine Rundfunkbeiträge und GEZ-Gebühren für die...

Gut dass ich seit mehr als 9 Jahren keinen Fernseher mehr habe; damit bleibt mir viel seltsames erspart. Ich denke, dass die Rundfunkgebühren sicher für viele Sendungen Verwendung finden, die mit heißer Nadel gestrickt wurden und werden. Dabei zählt für die Fernsehleute nur noch die Sendezeit mit irgendeinem Aktionismus auszufüllen. Einen Krieg wird die ARD sicherlich nicht auslösen; aber sicherlich geistiges Bauchweh. Ich möchte meine Rundfunkbeiträge und GEZ-Gebühren für die letzten 20 Jahre zurück, und zwar verzinst mit dem aktuellen Dispozinssatz.


07.02.2015 | 18:14

Jana33758

Henry Kissinger(Avram ben Elazar) äußerte sich 1979 in Brüssel wie folgt: “Ihr Europäer müßt schon verstehen, daß, wenn es in Europa zu einem Konflikt kommt, wir Amerikaner natürlich keineswegs beabsichtigen, mit euch zu sterben.” (Unabhängige Nachrichten Bochum Nr. 8, 1981).


07.02.2015 | 15:41

ben

Worüber verhandeln Merkel, Hollande und Putin? Außer den ewig gleichen Schlagwörtern sind alle Artikel ohne Gehalt? Merkel: Separatisten! Putin: Nato! Hollande: Appell! Gewonnen! Putin gibt! Hollande: Moskautreu! Merkel: Friedensinitiative! Putin: Appell! Gewonnen! - Die spielen: Wer hat das Schlagwort?

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