Sunday, 24. July 2016
16.11.2014
 
 

Phantom-Schmerz beim Spiegel

Peter Harth

Deutsche »Rechtsextreme, Verschwörungstheoretiker und Phantom-Experten« will der Spiegel in den russischen Medien entdeckt haben. Dort sollen sie für den Kreml die Wahrheit verdrehen und Propaganda machen. Das ist übertrieben. Wirklich beschämend ist aber: Der Spiegel fälscht selbst die Wahrheit und betreibt als deutsches Leitmedium Propaganda.

 

Wer nichts weiß, muss eben auch das Verrückte glauben. So geht es den armen Russen, die von Putins Staatsmedien belogen und betrogen werden. Das dürfte der Gedanke sein, mit dem sich Benjamin Bidder in Moskau an den Computer setzt und »Propaganda für den Kreml – Putins deutsche Gehilfen« schreibt.

Und der Russland-Korrespondent des Spiegels macht aus seiner Idee ein Stück in rustikaler Gangart: »Mit den Auftritten der« deutschen »Rechtsextremen, Verschwörungstheoretiker und Phantom-Experten versuchen die Kreml-Medien ihren Zuschauern und Lesern vorzugaukeln, Berlin habe sich auf die Seite des Kreml geschlagen.«

 

Diese These von Bidder ist zunächst erst einmal nur eins: eine wilde Verschwörungstheorie. Dabei steht der Spiegel doch selbst auf Kriegsfuß mit Verschwörungstheoretikern und denen, die er dafür hält.

 

Schlechter Journalismus macht noch keine gute Propaganda

 

Leider (oder zum Glück) zündet Bidders Verschwörungstheorie von Moskaus fünfter Kolonne in Deutschland überhaupt nicht. Das Ganze wird zum Rohrkrepierer und zerstört den Glauben der Spiegel-Leser an ihr deutsches Leitmedium. Unter seinem Beitrag reiht sich ein Leserkommentar an den anderen, was denn nun von der ganzen Sache eigentlich zu halten ist. Das ganze Trauerspiel füllt nur deshalb nicht mehr als neun Seiten, da weitere Kommentare bereits am Erscheinungstag gesperrt werden. Doch was macht die Spiegel-Leser so ratlos, so skeptisch, so enttäuscht?

 

Zunächst einmal begeht Bidder den journalistischen Kardinalfehler: Seine »Phantom-Experten« bleiben Phantome. Er verlinkt einfach nicht auf die Quellen, die er für seine Recherchen doch wohl nutzte. Die er im Sinne eines guten und transparenten Journalismus offenlegen muss. Kein Link zu Beiträgen russischer Staatsmedien, die doch unterwandert sein sollen von deutschen Phantom-Experten.

 

Der Spiegel verlinkt in diesem Beitrag nur auf den Spiegel – also sich selbst. Was natürlich den Vorteil hat, dass der Leser glauben muss, was der Spiegel schreibt, selbst wenn es eine Verschwörungstheorie ist. Oder hat niemand Bidders Ironie verstanden? Womöglich will er nur zeigen: »Seht her, liebe Spiegel-Leser, genauso funktionieren russische Staatsmedien!« Das ist aber nicht das Einzige, was im Dunkeln bleibt.

 

Eine Schnitzeljagd nach Phantomen

 

Als »rätselhaft« bezeichnet der Journalist etwa »Kert Maier«, einen »deutschen Politologen«, der auf dem Webportal ukraina.ru klagen soll, dass »in Deutschland das Putin-Verstehen verboten wird«. Dieses Phantom Kert Maier muss eine Moskau-Marionette sein, denn ukraina.ru lässt Bidders Anfrage »mit der Bitte um einen Kontakt zu Maier […] unbeantwortet«. Der Leser wird vermuten, dass da doch etwas vertuscht wird! 1:0 für Bidders Verschwörungstheorie. Oder auch nicht. Allein eine einfache Google-Suche zeigt, dass der Name Kert Maier nur in diesem Spiegel-Beitrag verwendet wird oder dort, wo darüber diskutiert wird. Ansonsten gibt es ihn nicht.

 

Vielleicht heißt er Kurt Maier, vielleicht Kret Maier, der auf der Webseite Radio Stimme Russlands zitiert wird. Vielleicht ist er eine Schöpfung russischer Journalisten, vielleicht eine Erfindung Bidders, ein deutscher Journalist und seit 2009 in Russland. Der Spiegel unterstellt den Russen ja eine Ethik zur Wahrheitsvermeidung, vielleicht färbt die nach fünf Jahren in Moskau ab? Nein, das wäre jetzt eine Verschwörungstheorie. Trotzdem: Erkennen Sie hier schon die von Moskau gesteuerte fünfte Kolonne? Eher nicht.

 

Wohl deshalb greift Bidder tief in den Giftschrank des Spiegels und zum Vorschein kommt Christoph Hörstel. Laut Bidder einer von vielen »deutschen Experten mit zweifelhaftem Hintergrund«, die »schwer beliebt« sind bei »russischen Medien«. Hörstel verbreite dort »extreme Thesen«, Ria Nowosti nenne ihn »Berater der deutschen Regierung«. Hörstel wurde bereits 2012 vom Spiegel als »weitgehend diskreditiert« öffentlich hingerichtet. Trotzdem erfährt der Leser nicht, zu welch »extremen Thesen« sich Hörstel in den russischen Medien denn versteift. Was doch das eigentlich Interessante ist. Der Spiegel schweigt.

 

Eine kurze Suche nach dem Namen Hörstel bei Ria Nowosti ergibt ganze zwei Treffer. In einem Beitrag bittet Hörstel den ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko um die Freilassung eines russischen Journalisten. Eine sehr »extreme These«. Hörstel wird dort zwar als »namhafter deutscher Berater und Publizist« bezeichnet, aber keineswegs mit der Bundesregierung in Verbindung gebracht.

 

»Putins Gehilfen« – bitte meldet euch

 

Gibt es sie nun überhaupt, »Putins deutsche Gehilfen« mit der Fernsteuerung aus Moskau? Am Ende bleibt nur der Phantom-Professor »Lorenz Haag«, der sich in russischen Zeitungen »mühelos zu Außenpolitik, Wirtschaft, Raumfahrt und Krim-Krise äußert«, schreibt Bidder. Journalisten des NDR haben sich auf eine Schnitzeljagd nach dem Phantom gemacht und auch tatsächlich gefunden oder auch nicht. Das wissen sie selbst nicht genau, doch was sie finden, ist eine unfreiwillig komische Posse um einen alten Mann, der sich versteckt, der vielleicht Verbindungen zum russischen Geheimdienst hatte oder hat, der aber kaum der »deutsche Professor« sein kann, zu dem ihn Bidder aufbauscht.

 

Wenn das alles ist, was Moskau auf die Beine stellt, war es viel Wirbel um nichts. Es gibt keine zahlreichen deutschen Gehilfen, keine fünfte Kolonne. Menschen wie Ken Jebsen oder Christoph Hörstel schmeichelt es vielleicht, in russischen Medien zitiert zu werden, eben weil sie in Deutschland Ausgestoßene unter den Journalisten sind. Aber im Grunde ist der Kern dieser Geschichte »Lorenz Haag«, der Phantom-Experte, der aufflog. Oder vielmehr nur der Name. Von russischen Journalisten womöglich benutzt, um Dinge zu sagen, die in den Staatsmedien gelesen werden sollen. Propaganda eben, wie es sie so oft in der Ukraine-Krise gibt.

 

Woher der Hass der Leser kommt

 

Also nicht so schlimm? Können wir uns zurücklehnen, weil all das weit weg ist im autoritären Russland? Nein. Der Spiegel nennt sich das Sturmgeschütz der Demokratie. Warum bläst also das deutsche Leitmedium diese Geschichte zu einer Verschwörungstheorie auf? Unsauber, mit verdrehten Wahrheiten, übertrieben und nicht durch Quellen belegt? Warum diese Angstmache vor dem bösen Russen, der uns unterwandert? Das Magazin kritisiert die russischen Medien für etwas, was es selbst tut.

 

 

Das ist nicht die erste propagandistische Ausfall-Leistung des Spiegels seit der Ukraine-Krise. Seine Titelgeschichte »STOPPT PUTIN JETZT!« vom 28. Juli 2014 beschert dem Nachrichtenmagazin eine tiefe Vertrauenskrise. Seine Leser laufen Sturm in den Kommentarspalten, in Blogs, in Foren.

 

Der Vorwurf der Kriegshetze verbindet sich hier mit einem regelrechten Hass auf Journalisten. Weil die Leser im Spiegel nicht mehr wiedererkennen, was sie einst an ihm schätzten: Kritische Distanz zum Thema, Transparenz der Quellen, Sorgfalt bei der Recherche, der Dialog mit den Lesern. Auf die Vorwürfe der Leser reagiert das Nachrichtenmagazin mit der Parole: Klappe halten! Es wirft alle Kritiker in einen Topf und erklärt sie zu einem aus Russland gesteuerten Online-Mob.

 

Der Abstieg vom unabhängigen Magazin zum Sprachrohr der Bundesregierung

 

Besonders große Abscheu erregt das Cover, das die Opfer des in der Ukraine abgestürzten Fluges MH17 ganz privat, menschlich und verletzlich zeigt. Woher auch immer die Bilder stammen – jedenfalls ohne das Wissen ihrer Familien – die Toten schreien den Lesern auf dem Titelbild entgegen: »STOPPT PUTIN JETZT!«. Was das noch mit Journalismus zu tun hat und ob das nicht schon Kriegstreiberei ist, das fragt sich der Deutsche Presserat. Der Presserat hält es für eine politische Aussage und missbilligt das Cover, was der Spiegel aber seinen Lesern verschweigt. Lieber rechtfertigt er sich damit: »Diese Forderung auf der ersten Seite ähnelt der veränderten Haltung der Bundesregierung.« Ein Nachrichtenmagazin ernennt sich selbst zum Staatsmedium.

 

Nun kann sich jeder fragen, wie sehr er Journalisten noch vertrauen kann, die in einem Konflikt so offen für eine Seite eintreten und am anderen Ende ein Feindbild zementieren. Werden sie mir auch Dinge erzählen, die nicht in das Raster passen? Schließlich soll ich mich für das Gute und gegen das Böse entscheiden. Was ist aber, wenn der Leser sagt: Da sind Unklarheiten, ich habe berechtigte Zweifel.

 

Wie der Spiegel mit einer manipulierten Umfrage Politik macht

 

Denen nimmt der Spiegel die Entscheidung ab. »STOPPT PUTIN JETZT!«, hinter der kriegstreibenden Titelgeschichte soll auch eine knappe Mehrheit von 52 Prozent der Bundesbürger stehen, die genauso denken. Sagt zumindest das Nachrichtenmagazin, gestützt durch eine repräsentative Umfrage von TNS-Infratest. Weil der Spiegel ein Leitmedium ist, kopieren ihn andere Journalisten. Genau diese Umfrage verteilt sich über die Nachrichtenagenturen in alle Medien.

 

Es gibt dabei nur einen kleinen Schönheitsfehler, der Manipulation heißt. In der vielkritisierten Titelgeschichte des Spiegels schreibt ausgerechnet Benjamin Bidder: »Nach einer Umfrage für den Spiegel sind 52 Prozent der Deutschen für härtere Sanktionen, selbst wenn das ›viele Arbeitsplätze‹ kosten würde.« Dumm nur, dass das nicht die Frage ist, die TNS-Infratest stellte. Dort hieß es noch: »Sollten die Sanktionen verschärft werden, auch wenn dadurch viele Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet wären?«


Die Manipulation wird hier sehr deutlich. Während in der Umfrage die Möglichkeit genannt wird, dass durch härtere Sanktionen auch Arbeitsplätze gefährdet sein könnten, formuliert der Spiegel später die Frage um. Selbst nach dem Verlust vieler Arbeitsplätze wäre eine Mehrheit der Deutschen für härtere Sanktionen gegen Russland. Das klingt natürlich stärker, ist aber ein Verstoß gegen den Pressekodex. Das Katastrophale bleibt aber, dass ganz Deutschland eine vermeintliche Mehrheit zur Kenntnis nimmt, die es so nicht gibt. Auf die vom Spiegel umformulierte Frage hätten keine 52 Prozent der Befragten mit Ja geantwortet.

 

Der Journalismus wird das Opfer der von ihm entfachten Paranoia

 

Willkommen auf der Schlachtbank der Propaganda. Zurückbleiben verunsicherte Leser mit der Angst, dass Nachrichten verdreht, Fakten verschwiegen, Journalisten gekauft und Deutschland mit Westeuropa in den Konflikt mit Russland getrieben wird. Eigentlich eine Angst vor Mainstream-Medien insgesamt, denn Spiegel wie auch Tagesschau sind die Hausnummern, denen die meisten Journalisten wie im Gänsemarsch folgen.

 

Die Politiker reden einen neuen Ost-West-Konflikt herbei, einen neuen Eisernen Vorhang, vor dem Deutschland wie ein Krieger Stellung bezieht und der Russland aus Europa hinausdrängt. Politiker können so etwas sagen, weil sie parteiisch sind. Bisher verstanden Medien ihre Aufgabe aber darin, die Politik als vierte Gewalt zu kontrollieren. Jetzt glauben das ihre Leser nicht mehr. Zu Recht, möchte man meinen, wenn sich der Spiegel wieder einmal ein Propaganda-Wettrennen mit russischen Staatsmedien liefert und über eine fünfte Kolonne von Moskau treuen deutschen »Rechtsextremen, Verschwörungstheoretikern und Phantom-Experten« fabuliert.


Im Krieg stirbt zuerst die Wahrheit, doch wer bringt sie um? Mehr und mehr Deutsche sehen, dass die deutschen Medien bereits ohne sie in den Krieg gezogen sind. Aber je schlichter sie den Konflikt beschrieben, je mehr Putin zum Synonym für das Böse wird, je weniger gesagt wird, was nicht in das Raster passt, desto stärker gedeihen offenbar alternative Sichtweisen.

 

Udo Ulfkotte schrieb ein Buch über »Gekaufte Journalisten«. Es steht auf Platz sechs der Spiegel-Bestsellerliste. Mathias Bröckers und Paul Schreyer eroberten mit Wir sind die Guten − Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren Platz sieben auf der Paperback-Bestsellerliste des Kultur-Spiegels. Soviel hätten sie nie ohne die Propaganda des Spiegels erreicht. Und hier greift ein Zahnrad in das andere: Wer kritische Leser leichtfertig als einen von Russland gesteuerten Online-Mob abkanzelt, wie das der Spiegel tut, für den ist jeder Deutsche, der mit den russischen Medien spricht, genauso Teil der Verschwörung der »Putin-Versteher«.

 

Ob diese im Spiegel kultivierte Paranoia allerdings hilft, dass die Leser dem ehemaligen Sturmgeschütz der Demokratie wieder ganz vertrauen? Die Antwort ist eindeutig: Nein. Das verlorene Vertrauen hat sich schon zu Hass gesteigert.

 

 

 

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Leser-Kommentare (41) zu diesem Artikel

24.02.2015 | 13:34

neuland

Die Parallele zwischen der Popularität des Begriffs Lügenpresse und dem Entstehen von Kriegen ist in der Tat erschreckend. Die Gefahr ist nicht gering, dass es nun wieder soweit ist. Hier mal eine kleine Übersicht der größten Klopfer, welche sich ´Lügenpresse´ und insbesondere die ÖR in 2014 leisteten: http://neuland.mustermann.org/gesellschaft/medien/luegenpresse.php


24.11.2014 | 22:12

GLADIO

Wo der Staat ist, ist Macht. >>> Wo Macht ist, ist Gewalt. >>> Wo Gewalt ist, wird der moralisch Minderwertige angezogen. >>> (Albert Einstein)


22.11.2014 | 00:02

Keiner weint

den Qualitätsmedien mehr nach. Richtig erkannt von Steinmeier. Interessanterweise verteufelt der Außenminister keinesfall etwa Berichterstattungen von Eva Herrmann, Udo Ulfkotte und Sarrazin, die auf die Missstände in den Medien hinweisen, da schau her. Von den Qualitätsmedien werden doch gerade diese Personen in die "rechte" Ecke gestellt, so als würde Ulfkotte am liebsten den Adolf wieder auferstehen lassen. Interessant, interessant, von Deutungshoheit, Konformität,...

den Qualitätsmedien mehr nach. Richtig erkannt von Steinmeier. Interessanterweise verteufelt der Außenminister keinesfall etwa Berichterstattungen von Eva Herrmann, Udo Ulfkotte und Sarrazin, die auf die Missstände in den Medien hinweisen, da schau her. Von den Qualitätsmedien werden doch gerade diese Personen in die "rechte" Ecke gestellt, so als würde Ulfkotte am liebsten den Adolf wieder auferstehen lassen. Interessant, interessant, von Deutungshoheit, Konformität, weiter auseinanderklaffender Schere zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung spricht er. Das geht mir runter wie Butter, zumal er von dunklen Fernsehbildschirmen spricht (Mein Fernseher landete vor 8 Jahren auf dem Müll, lese auch keine Zeitung, Info nur mehr übers Internet, unter vielen anderen auch Portale wie z.B. Kopp . (Zahle die Zwangsgebühren, aber deshalb muß ich mich nicht verarschen lassen). Steinmeier hat die Situation erfasst. Die Strategen in den Qualitätsmedien lebten bisher in einem Paralleel-Universum und haben jeglichen Bezug zur Realität verloren. Die panischen Reaktionen der Spiegel-Redakteure, die ihren allzukritischen Usern den Account gesperrt haben, sprechen Bände. Die lügnerischen, manipulativen und einseitigen Berichterstattungen über die Ukraine-Krise waren der Tropen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Kriegshetzer wie BILD, FAZ, WELT und SPIEGEL sind als Kriegshetzer von den Menschen "in diesem unserem Lande" mit ein paar Mausklicks nebenan bei den freien Medien als Lügner enttarnt worden. Die vierte Macht im Staate, die Qualitätsmedien, sind ein absterbender Ast in der Evolution. Den freien Portalen im Internet gehört die Zukunft.
Weiter so, Kopp-Verlag und alle anderen, ihr seid auf dem richtigen Weg, die kriegen vor euch das grosse
Zittern. Die fetten Jahre sind für die "Herrschaften" vorbei.


18.11.2014 | 21:49

rotepmal

@Wolf: Es ist schlimmer. Die deutschen Massenmedien wurden instrumentalisiert. Sie sind top down Agenten der Angloamerikanischen Eliten. Sie machen hier in Deutschland ihre "Innenpolitik", was eigentlich schon alles aussagt. Zu der Zeit als der Spiegel sich noch anders gab, wurde er halt nicht in dem Maße wie heute zu Kriegspropagandazwecken eingespannt. Der Wendpunkt begann mit dem Zusammenbruch der UDSSR, dem selbstinszenierten 9/11 und der Suspendierung der...

@Wolf: Es ist schlimmer. Die deutschen Massenmedien wurden instrumentalisiert. Sie sind top down Agenten der Angloamerikanischen Eliten. Sie machen hier in Deutschland ihre "Innenpolitik", was eigentlich schon alles aussagt. Zu der Zeit als der Spiegel sich noch anders gab, wurde er halt nicht in dem Maße wie heute zu Kriegspropagandazwecken eingespannt. Der Wendpunkt begann mit dem Zusammenbruch der UDSSR, dem selbstinszenierten 9/11 und der Suspendierung der US-Verfassung. Den Rest bis zum heutigen Tage kennen Sie ja sicherlich. Deutschland braucht Souveränität und dazu gehört auch eine freie Presse. Beides hatten wir seit Ende von WWII keinen einzigen verdammten Tag. Wird Zeit dass wir uns unsere Rechte zurückholen!


18.11.2014 | 18:25

Josef Renger

Spiegel? Wer liest denn den noch?


18.11.2014 | 13:35

Mohr

Ich bekam z.B. am vorigen Samstag Post von " Die Zeit" mit der Bitte man möge doch einen Fragebogen ausfüllen, bezüglich wie in Zukunft " Die Zeit " gestaltet werden könnte. Dann obendrauf warb man noch mit vier Gratiszeitungen und bei Gefallen wurde die Leserschaft mit Geschenken gekotert. Für mich ein Indiz , das ihnen die Leserschaft wegläuft. Was habe ich mit der " zeitigen Post "getan?. Ab in den Müll. Denn dorthin gehört sie in meinen Augen hin....

Ich bekam z.B. am vorigen Samstag Post von " Die Zeit" mit der Bitte man möge doch einen Fragebogen ausfüllen, bezüglich wie in Zukunft " Die Zeit " gestaltet werden könnte. Dann obendrauf warb man noch mit vier Gratiszeitungen und bei Gefallen wurde die Leserschaft mit Geschenken gekotert. Für mich ein Indiz , das ihnen die Leserschaft wegläuft. Was habe ich mit der " zeitigen Post "getan?. Ab in den Müll. Denn dorthin gehört sie in meinen Augen hin.

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