Saturday, 27. August 2016
19.02.2016
 
 

Auf dem linken Auge blind: Bundestag beschäftigt RAF-Terrorist

Peter Orzechowski

Es ist schon merkwürdig geworden in unserer Republik: Da beschäftigt ein Bundestagsabgeordneter der Linken einen wegen fünffachen Mordes verurteilten ehemaligen RAF-Terroristen. Keiner merkt’s. Keiner regt sich auf. Bis eine mutige Wochenzeitung der unter Dauerbeschuss der Öffentlichkeit stehenden angeblichen Rechten es aufdeckt.

 

Seltsam: Schwarz vermummte Autonome – in ihrem Aussehen den IS-Kämpfern nicht unähnlich – greifen AfD-Büros und Polizisten an, stecken Autos in Brand und führen mancherorts ein Terror-Regime. Aber nur wenige regen sich auf. Denn der wahre Feind sitzt ja angeblich rechts.

 

Seltsam auch: Die Medien machen gegen rechts mobil, beschwören die Gefahr von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Sie wettern gegen Verlage, die auch andere Meinungen als die Mainstream-Propaganda zu Wort kommen lassen, wie zum Beispiel der Kopp Verlag.

 

Sie brandmarken Zeitungen und Zeitschriften, die unbequemerweise die herrschende Propaganda nicht mitmachen, wie zum Beispiel die Wochenzeitung Junge Freiheit. Aber auf dem linken Auge sind die staatstragenden Medien blind.

 

Hätte es nicht die Wochenzeitung Junge Freiheit aufgedeckt, wüsste bis heute vermutlich niemand, dass Diether Dehm, Bundestagsabgeordneter der Partei Die Linke, den früheren RAF-Terroristen Christian Klar in seinem Bundestagsbüro beschäftigt.

 

Der 63 Jahre alte Klar gestalte als freier Unternehmer für ein kleines Honorar die Website des Abgeordneten. »Er macht nur die Technik und hat keinerlei Zugriff auf Inhalte«, sagte Dehm am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Klar mache das seit Jahren. Die Deutsche Presseagentur hatte auf einen Bericht der Jungen Freiheit reagiert.

 

Dehm habe versucht, im Bundestag einen Hausausweis für Klar zu beantragen. Das sei ohne Begründung abgelehnt worden. Nach Angaben Dehms befasste sich der Ältestenrat des Bundestages in dieser Woche mit dem Fall.

 

Gegenüber der Jungen Freiheit wollte sich eine Sprecherin der Bundestagsverwaltung nicht zu dem Fall äußern und verwies auf die Zuständigkeit der Linke-Fraktion.

 

Deren Pressesprecher Michael Schlick wollte auf Anfrage der Jungen Freiheit die Personalie ebenfalls nicht kommentieren. Zuständig sei das Büro Dehms.

 

Eine dortige Nachfrage, was die Beweggründe Dehms waren, Klar als Mitarbeiter anzustellen, blieb bislang unbeantwortet.

 

Der 1952 geborene Klar gehörte zur zweiten Generation der RAF, die unter anderem 1977 für die Entführung und Ermordung von Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer verantwortlich war. Klar war 1982 verhaftet worden. 1985 verurteilte das Oberlandesgericht Stuttgart ihn wegen neunfachen, gemeinschaftlich begangenen Mordes und elffachen Mordversuchs zu fünfmal (!) lebenslanger Freiheitsstrafe und einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren.

 

Dennoch wurde er bereits Ende 2008 auf Bewährung entlassen. Diese vorzeitige Entlassung ist bis heute umstritten, weil keine möglichen Gründe für einen solchen Gnadenakt vorlagen.

 

Üblicherweise gelten ein öffentliches Reue- und Schuldbekenntnis oder klärende Aussagen zu unaufgeklärten Morden als Gründe. Christian Klar hatte vor seiner Begnadigung keine entsprechenden Signale gegeben.

 

 

 

 

 

 

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