Montag, 5. Dezember 2016
16.11.2015
 
 

IS in Deutschland – ein erster Beweis?

Peter Orzechowski

Ein algerischer Asylbewerber in Arnsberg im Sauerland soll die Terrornacht von Paris angekündigt haben: Das berichtet die Westfalenpost. Bereits am 8. November soll er gegenüber zwei syrischen Mitbewohnern gesagt haben, dass in vier Tagen Paris in Angst und Schrecken versetzt werden soll. Auch von einer Bombe soll er gesprochen haben.

 

Nach dem Anschlag, so berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer Onlineausgabe am Sonntag, hätten sich die beiden Syrer bei der Polizei gemeldet und ihre Aussage gemacht, worauf der Mann sofort verhaftet worden sei.

Gegenüber den Behörden habe der Algerier gesagt, von den Anschlägen nichts gewusst zu haben. Wenn man ihn einsperre, würde aber auch in Arnsberg etwas passieren. Außerdem soll er geäußert haben, Frankreich zu hassen.

 

Der Vorfall in der 70 000-Einwohner-Stadt an der Ruhr ist aus dreierlei Gründen bedeutsam: Zum einen widerlegt er die Propagandalüge, die immer wieder von deutschen Politikern und Medien verbreitet wird – zuletzt am Wochenende von Sahra Wagenknecht – dass »IS-Kämpfer doch nie mit dem Schlauchboot über das Mittelmeer zu uns kämen« (wie denn dann? mit First-Class-Tickets von Syrian Airlines?). Ich habe in verschiedenen Artikeln hier auf Kopp Online über die Warnungen der Sicherheitsbehörden berichtet, die genau das befürchten, nämlich dass IS-Terroristen als Flüchtlinge getarnt in Mitteleuropa einsickern.

 

Die Anschläge von Paris zeigen, dass diese Prognose richtig war und dass die offizielle Propaganda gelogen hat.

 

Der Vorgang im Arnsberger Asylbewerberheim zeigt noch ein Zweites. Nämlich, wie Behörden sämtliche Berichterstattung im Zusammenhang mit den Flüchtlingsströmen manipulieren.

 

Zunächst wollten die Arnsberger Behörden den Fall »klein kochen«, um keine falschen Signale auszusenden. Hans Wulf, Ratsmitglied der Grünen und als Beauftragter ganz nahe am Geschehen in der Notunterkunft, bestätigte nun aber den Sachverhalt.

 

Dennoch wiegelt aber Wulf immer noch ab: Man müsse »vermutlich von einem Spinner« ausgehen. »Ob der Mann glaubwürdig ist, werden wir jetzt prüfen müssen«, so Wulf gegenüber der Westfalenpost. Bei den Vernehmungen drohte der Algerier, dass auch in Arnsberg etwas passieren werde, wenn man ihn inhaftieren sollte.

 

Seit Samstag also ist der Algerier wegen »Nichtanzeigens einer Straftat« in Untersuchungshaft. Wie lange der Mann bereits in Deutschland lebt, ist den Behörden noch nicht bekannt.

 

Und damit sind wir bei dem dritten Beweis, den uns der Arnsberger Fall bringt: Niemand in Deutschland weiß genau, wie viele Flüchtlinge sich im Land befinden, wer sie sind und wo sie sich aufhalten.

 

Dazu passt eine Meldung aus Athen: In den »Hotspots« genannten griechischen Aufnahmezentren werde nach wie vor nur ein Bruchteil der Migranten registriert. In Griechenland abgewiesene Asylbewerber können ungehindert die Grenze überschreiten und nach Nordeuropa weiterreisen.

 

Das brachten Recherchen des ZDF-Magazins Frontal 21 zutage. Griechenland sei nicht bereit, »Gefangenenlager« für Flüchtlinge zu errichten, sagt dazu Innenminister Joannis Mouzalas: »Flüchtlinge sind freie Menschen. Wir können sie nicht einsperren«.

 

Gleiches lassen die Griechen aber offenbar auch für abgewiesene Asylbewerber gelten, die in Griechenland einen Ausweisungsbefehl erhalten – sie können problemlos und ungehindert die Grenze überschreiten und nach Nordeuropa weiterreisen… Um dann hier unregistriert unterzutauchen.

 

 

 

 

 

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Reich werden mit Armut. Das ist das Motto einer Branche, die sich nach außen sozial gibt und im Hintergrund oft skrupellos abkassiert. Die deutsche Flüchtlingsindustrie macht jetzt Geschäfte, von denen viele Konzerne nur träumen können. Pro Monat kostet ein Asylbewerber den Steuerzahler etwa 3500 Euro. Bei einer Million neuer Asylbewerber allein 2015 sind das monatlich 3,5 Milliarden Euro - also pro Jahr 42 Milliarden Euro.

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