Samstag, 10. Dezember 2016
25.01.2016
 
 

Münchner Stadtrat will unbedingt pompöse Moschee

Peter Orzechowski

So viel Geduld hat die Stadt München mit keinem anderen Bauherrn: Weil der Imam das Geld noch nicht zusammen hat, reserviert ihm die rot-schwarze Stadtregierung das Grundstück – nun schon seit über einem Jahr. Die Münchner Bürger schäumen.

 

Ein muslimisches Prestigeprojekt soll es werden: Für rund 30 Millionen Euro will Imam Benjamin Idriz in München ein Islamzentrum bauen - mit illuminiertem Minarett, Moschee, Gemeindezentrum und einem öffentlichen Platz. Das Grundstück, das er dafür erwerben will, liegt in erstklassiger Lage unweit des Olympiageländes und kostet rund 4,4 Millionen Euro. Und weil sich die Spenden aus dem saudi-arabischen Raum immer wieder verzögern, verlängert die Stadt München ein ums andere Mal die Frist für die Grundstücks-Reservierung.

 

Das vorgesehene städtische Filetbaugrundstück an der Dachauer Straße bleibt noch bis zum 30. Juni 2016 für das Projekt reserviert. Spätestens bis dahin muss die Großspende eingegangen sein, mit der der Kaufpreis für das Areal hinterlegt werden kann. Das hat nun der Ältestenrat des Münchner Stadtrats einstimmig beschlossen und damit die Reservierung zum dritten Mal verlängert. Wenn der Grundstückspreis fristgerecht hinterlegt werden kann, haben die Initiatoren bis zum Ende des Jahres Zeit, die Gesamtfinanzierung des Projekts nachzuweisen.

 

Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sagte dem BR gegenüber, dass es sich dabei um die letzte Verlängerung handle. Man wolle mit der Unterstützung des Projekts zeigen, dass man »es mit der Religionsfreiheit in der Stadt ernst nehme«, auch wenn es Geduld brauche.

 

Das umstrittene geplante Islamzentrum in München stand schon länger im Zwielicht: Im Dezember 2015 war die Rede von einer Großspende über fünf Millionen Euro von einem bislang anonymen saudi-arabischen Geschäftsmann. Die CSU-Bundestagsabgeordneten Johannes Singhammer und Hans-Peter Uhl forderten sofortige Transparenz.

 

Damals hieß es, der Spender sei ein über 80 Jahre alter ehemaliger Geschäftsmann aus Saudi-Arabien. In Saudi-Arabien herrscht mit dem Wahhabismus ein überaus rückständiger und radikaler Islam.

 

Wenn anonyme Saudis im großen Stil für das geplante Münchner Islamzentrum spenden, so befürchteten damals Münchner Bürger, würden radikale Kräfte auf das Münchner Zentrum Einfluss nehmen wollen.

 

Ein Bürgerentscheid gegen die Protz-Moschee mobilisierte 66 400 Bürger. Danach entbrannte ein Rechtsstreit. Derzeit befasst sich der Bayerische Verwaltungsgerichtshof damit.

 

Sollten die Richter den Bürgerentscheid abwürgen, wird mit Sicherheit ein neues Bürgerbegehren gestartet. Die über den Islam und Imam Idriz informierten Münchner Bürger werden den Bau dieses Korankraftwerks nicht widerstandslos hinnehmen.

 

Im Dezember forderten die Münchner CSU-Abgeordneten Singhammer und Uhl vom Initiator des Projekts, dem umstrittenen Penzberger Imam Benjamin Idriz, die »unverzügliche Offenlegung des Spendernamens und der Hintergründe«.

 

Die beiden Bundestagsabgeordneten erklärten abschließend: »Das Grundgesetz in Deutschland garantiert Religionsfreiheit. Das schließt den Bau von Gotteshäusern selbstverständlich mit ein. Wer den Bau von Gebetsstätten, Kirchen oder Gotteshäusern mit seinem Geld unterstützen will, kann seine Ziele nach allgemeiner Erfahrung schneller verwirklichen, wenn er Grundregeln der Transparenz einhält.«

 

Bis jetzt ist die Identität des angeblichen Spenders unbekannt

 

Fragwürdig ist in dieser Sache die Rolle von Ex-OB Christian Ude (SPD). Er ist Vorsitzender des Kuratoriums für den Neubau einer Moschee. Er hatte sich zuletzt laut Münchner Merkur sehr optimistisch geäußert und sogar von einem Durchbruch bei der Finanzierungsfrage gesprochen. Das nährt bei Beobachtern den Verdacht, Ude könne über die Identität des dubiosen saudischen Spenders informiert sein, sie aber für sich behalten.

 

Noch fragwürdiger ist Imam Benjamin Idriz, der sich schon vor Jahren mit Spendengeldern aus dem arabischen Raum eine repräsentative Moschee im oberbayerischen Penzberg, das liegt 50 Kilometer südlich von München, hat bauen lassen. Idriz stand jahrelang unter Beobachtung des Verfassungsschutzes, bis er sich öffentlich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekannte.

 

Seine Kontakte zu den Saudis und Kataris sollen sehr gut sein. Daher ist zu erwarten, dass er das Geld für den pompösen Neubau in München von seinen Gönnern erhalten wird.

 

Erst gestern hatten ja die Saudis erklärt, sie wollten zwar keinen einzigen ihrer muslimischen Brüder als Flüchtling aufnehmen, aber dafür Geld geben, um 200 Moscheen in Deutschland zu bauen.

 

 

 

 

 

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