Montag, 5. Dezember 2016
18.03.2015
 
 

»Gender Gaga« – Erfolgsautorin Birgit Kelle spricht über Bäckx, Ampelweibchen und den »Puff für alle«

Redaktion

Auf Einladung des Hayek-Clubs München referierte jüngst Birgit Kelle über ihr neues Buch Gender Gaga in München. Während uns der Mainstream Kelle als »homophob« und »irgendwie gestrig« verkaufen will, lauschte das zahlreich erschienene Publikum einer selbstbewussten Frau, die ebenso geistreich wie charmant die »Genderforschung« ad absurdum führte.

 

Schon am Vortag konnte man sich in der Sendung hart aber fair mit Frank Plasberg ein Bild von Birgit Kelle machen. Kelle war einem breiteren Publikum durch ihr Buch Dann mach doch die Bluse zu aufgefallen. Das Buch hatte sie aus ihrem vielbeachteten, unter gleichem Titel erschienenen Beitrag für The European – Das Debatten-Magazin entwickelt – ein Blog-Eintrag, der sich in kürzester Zeit mit über 200 000 Klicks zum Quotenknaller mauserte. Seinerzeit wandte sich Kelle gegen die feministische »#aufschrei«-Kampagne. Diese hatte das so genannte »Dirndlgate« zwischen dem damaligen FDP-Spitzenkandidaten Rainer Brüderle und einer Stern-Journalistin zum Anlass genommen, die Republik mit einer »Sexismus«-Debatte zu überziehen. Kelle zeigte sich unaufgeregt: »Wo persönliche Befindlichkeit als ausreichender Gradmesser erscheint, um Sexismus zu definieren, verkommt der Begriff zur Beliebigkeit.«

 

Ihre feministisch gesinnten Geschlechtsgenossinnen verübelten ihr nicht nur die Demontage der »gerechten Sache«, sondern vermutlich auch ihren Erfolg. Im »Juste Milieu« der Feminismus- und Gender-Bewegten gilt sie seither als Unperson und wird mit unterschiedlichsten Schmähungen bedacht: Von der »Antifeministin« über die »Anwältin der Hausfrauen« und die »Wutmutter« ist da alles dabei. Argumente gegen ihre Position sind da schon dünner gesät. Zu allem Überfluss ist Kelle auch noch katholisch, verheiratet und Mutter von vier Kindern – vom selben Mann!

 

 

»Weibchenschema« und »Zwangsheteronormativität«

 

In ihrem neuen Buch beschäftigt sie sich also mit »Gender Gaga« – den Auswüchsen von »Genderforschung« und der »Gender Mainstreaming« genannten Gender-Politik. Das tat sie wiederum so scharfzüngig und charmant, dass sie inzwischen von der Gegenseite zur »gefährlichen Person« geadelt wurde. Denn Kelle fragt sich schon länger, wofür man Gender-Studien und Gender Mainstreaming überhaupt brauche? Als das Thema seinerzeit aufkam, galt es als so absurd, dass Berichte darüber als »Verschwörungstheorie« abgetan wurden. Vorangetrieben wurde die Sache dennoch – mit Steuermitteln! »Alles eine Frage der Sozialisation«, lautet das Credo dieser Ideologie, und zwar auch in Bezug auf das Geschlecht, das nach dortiger Auffassung nichts mit Biologie zu tun habe, sondern lediglich als soziale Rolle konstruiert sei.

 

Vor allem Feministinnen vertraten diese Auffassung, mit der sie Mädchen vor dem »Weibchen-Schema« bewahren wollten. Nach Auffassung der »Genderforschung« sind wir Gefangene der »Zwangsheteronormativität« als Folge der Sozialisierung in solche »Rollenstereotype«. Die Gender-Theoretiker sind nun angetreten, die Menschen aus dieser Situation zu »befreien«. Denn viele Jungen hätten einfach nie die Chance gehabt, so eine »richtig gute Frau« zu werden.

 

Gendersensibel ab 1. April!

 

Frauen – so eine der früheren Forderungen – müssten »sprachlich sichtbar« werden. Geschehe dies nicht, sei das eine Form der »Diskriminierung«. Ausgerechnet der CSU-Verkehrsminister Peter Ramsauer machte den Anfang und gestaltete das Verkehrsministerium gendersensibel um. Ob der 1. April mit Hintersinn für die Umsetzung der Maßnahme gewählt wurde, ist nicht bekannt. In der gesamten Straßenverkehrsordnung strotze es nur so von »Diskriminierungen«. So wurden aus Radfahrern (männlich!) Radfahrende, aus Fußgängern »zu Fuß Gehende«, etc. Weil das manchmal sehr unhandliche Wortungetüme ergibt, heißt in Bern der Fußgängerübergang nun wieder Zebrastreifen – wodurch sich hoffentlich keine (weiblichen) Zebras diskriminiert fühlen. Das aber ist noch lange nicht der Endpunkt der Entwicklung. Den Gender-Theoretikern gehe es nämlich auch darum, alle anderen Geschlechter sprachlich sichtbar zu machen. Bei Facebook gibt es davon inzwischen mehr als 60 zur Auswahl. Der nächste 1. April kann also kommen.

 

Wie die anderen Geschlechter sprachlich sichtbar gemacht werden könnten, darüber hat die Freie Universität Berlin einen Leitfaden für »sprachsensibel Sprachhandelnde« herausgegeben – wir sprechen nicht mehr, wir »sprachhandeln« nun. Dabei entstehen ganz neue Deklinationen: »Bäcka« oder »Bäckx« könnte auch einem transsexuellen Bäcker gerecht werden. Die Frage nach diesem lautet dann übrigens auch nicht mehr »wer?«, sondern »wex?«

 

Diskriminiert ist, wer sich diskriminiert fühlt

 

Auch die Diskriminierungsebene werde auf eine völlig neue Dimension gehoben. Man muss nicht mehr faktisch nachweisen, diskriminiert zu werden, es genüge, wenn man sich diskriminiert fühle. Bereits dann ist der andere schuldig. Und dieser andere ist im Zweifel der heterosexuelle, weiße Mann, der ganz oben »auf dem Index« stehe – als Aggressor, einer der Kriege führe, das Geld verschleudert und Frauen unterdrückt. Männlichkeit an sich wird aus Sicht dieser Bewegung zum Problem, sagt Birgit Kelle. Frauen dagegen seien empathisch und mitfühlend, weshalb wir eben auch diese typisch weibliche Perspektive und damit mehr Frauen in Vorständen bräuchten. Aber halt, war da nicht etwas? Sind Rollenstereotype nicht alleine das Produkt falscher Erziehung? Genau da liegt das Problem. Das typisch Weibliche wird immer dann hervorgeholt, wenn es nutzt. Wenn es aber schadet, dann soll es die zwei Geschlechter plötzlich nicht mehr geben.

 

Solche Widersprüche tauchen in der gesamten Bewegung auf. Die Konsequenz daraus ist aber nicht, den offensichtlichen Unsinn einzustampfen, sondern noch mehr Lehrstühle (derzeit rund 180!) einzurichten – es müsse halt einfach nur noch mehr geforscht werden. Alleine auf EU-Ebene wurden in den Jahren 2007 bis 2013 für Projekte zur »Gender-Gerechtigkeit« 3,56 Mrd. Euro ausgegeben. Der Betrag darf deshalb als gesichert gelten, weil sich Feministinnen über die geringe (!) Höhe beschwerten.

 

Neue Spielwiesen

 

Eine ganz neue Spielwiese ist die »Intersektionalität«. Kelle meinte augenzwinkernd, dass sie aufgrund ihrer rumänischen Herkunft sogar einen »Doppelopferstatus« habe – als Frau mit Migrationshintergrund. Wenn man nur lange genug nachdenke, sei jeder irgendwie diskriminiert. Opfer sind deshalb so wichtig, weil sie Budgets sichern. Aus diesem Grund nannte Kelle den Weltfrauentag auch den »Das Glas ist halb leer«-Tag. Da werden nicht etwa Erfolge gefeiert, sondern es wird begründet, warum wir die Etats auch nächstes Jahr wieder brauchen. Nichts sei schlimmer, als dass ein Problem gelöst werde. Menschen verdienen ihren Lebensunterhalt damit, dass Frauen Opfer sind. Bei Erfolg droht Arbeitslosigkeit.

 

Je mehr Geld wir aber investieren, um Diskriminierung beiseite zu schaffen, desto mehr Diskriminierung wird entdeckt – auch dort, wo man sie nicht einmal erahnte, etwa bei den Berliner »Ampelweibchen«. Da stelle sich nun die spannende Frage, wie man eigentlich eine Frau als Piktogramm darstelle, ohne dass sie stereotyp weiblich aussehe, aber dennoch als Frau erkennbar sei – natürlich ohne dabei andere Geschlechter zu diskriminieren?

 

Von oben nach unten

 

Aktuell durchwandere die Gender-Perspektive alle gesellschaftlichen Bereiche – selbst die Forstwirtschaft oder die Mathematik. Sie gelte als Leitprinzip der Politik – obwohl sie kaum ein Politiker erklären kann. Ausgangspunkt war die UN-Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking, auf der Gender Mainstreaming als Handlungsmaxime festgelegt wurde. Dann kam es über die EU auf Nationalstaatsebene – alles ohne Legitimation durch einen Parlamentsbeschluss. Normale gesellschaftliche Veränderungen gehen vom Bürger aus – also genau andersherum. Bei der Umsetzung werde heute nach oben verwiesen, weil es ja auf UN- oder EU-Ebene so beschlossen wurde. Nachdem die heutige Erwachsenengeneration für das Thema aber weitgehend verloren sei, fokussiert man sich auf die Kinder.

 

Reizthema »Sexuelle Vielfalt«

 

Bei den Bildungsplänen zur sexuellen Vielfalt werde zwar unter dem Titel »Toleranz« diskutiert, tatsächlich stehe dort aber »Akzeptanz« – ein feiner Unterschied. Bloße Toleranz sei inzwischen sogar schon zu »ausgrenzendem Handeln« erklärt worden. Betrachte man die Unterrichtsmaterialien, werde klar, in welche Richtung es gehe – etwa die Unterrichtseinheit »Ein Puff für alle«, in der Schüler der neunten Jahrgangsstufe ein Bordell so zusammenstellen sollen, dass alle sexuellen Praktiken berücksichtigt werden. Oder der Berliner Medienkoffer für die Sekundarstufe, in dem die pantomimische Darstellung von Porno, Darkroom oder Gruppensex angeregt wird.

 

Wer Vergleichbares auf der nächsten Weihnachtsfeier anregte, dem wäre eine Anzeige wegen sexueller Belästigung sicher. Eltern aber, die sich dagegen verwahren, werden als »homophob« oder »fundamentalistisch« gebrandmarkt. So sei die Logik in diesem Land inzwischen aufgebaut. Aber was bezwecke man eigentlich mit solchen »Eisbrecherspielen« bei neun- bis zehn-jährigen Kindern? Laut Kelle ist das nicht Aufklärung, sondern Heranführung an die Sexualität. Nutzt das dem Kind, oder soll es geöffnet werden? Die Sache habe einen »ganz üblen Beigeschmack«.

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (33) zu diesem Artikel

27.05.2015 | 12:00

Maranatha

DIE TORHEIT UND BLINDHEIT DER BEWUSSTEN "VERDUMMTEN" MENSCHHEIT!Tatsächlich ist der Feminismus von der Elite erfunden worden, ein bewusster sozialer Umbau, um beide Geschlechter zu neutralisieren, in dem man Frauen maskulin und Männer feminin macht. Dadurch werden Frauen gegen die Ehe und die Mutterschaft aufgehetzt und Männer finden keine Frauen mehr, die eine Familie gründen wollen. Es wird ihnen eingeredet, die „Karriere“ wäre wichtiger als die traditionelle...

DIE TORHEIT UND BLINDHEIT DER BEWUSSTEN "VERDUMMTEN" MENSCHHEIT!

Tatsächlich ist der Feminismus von der Elite erfunden worden, ein bewusster sozialer Umbau, um beide Geschlechter zu neutralisieren, in dem man Frauen maskulin und Männer feminin macht. Dadurch werden Frauen gegen die Ehe und die Mutterschaft aufgehetzt und Männer finden keine Frauen mehr, die eine Familie gründen wollen. Es wird ihnen eingeredet, die „Karriere“ wäre wichtiger als die traditionelle Mutterrolle und die von der Elite kontrollierten Medien verbreiten diese Lügenbotschaft. Nur, was für eine Karriere soll das sein? In einem Büro sitzen und Papier von links nach rechts bewegen? An einer Maschine stehen und immer die gleiche Handbewegung machen? Oder wenn es dann mal hoch kommt, als Chefin andere Kollegen anzutreiben und auszubeuten?

Die Rockefellers und Rothschilds haben den Feminismus erfunden, um die Familie zu zerstören und um die Mann-Frau-Beziehung zu vergiften. Ein typischer Fall von Teile und Herrsche. Ihr Ziel ist es eine Bevölkerung von egoistischen Individuen zu schaffen, welche den idealen steuerbaren Konsumenten darstellen. Ausserdem wollen sie damit die Welt entvölkern, in dem immer weniger Kinder geboren werden. Und sie wollen eine einzige Weltregierung errichten, die alles bestimmt und kontrolliert.

Warum? Weil diese globale Geldelite meint sie sind Götter, da sie Geld mit ihren Zentralbanken aus dem Nichts schaffen können. Geld regiert die Welt ist ihr Motto. Damit und mit dem Zins und Zinseszins-System und der totalen Verschuldung versklaven sie die Menschheit. Jeder der ihnen zu diesen Zielen im Weg steht wird vernichtet.

Wenn der Feminismus echt wäre, dann gebe es ihn nicht mehr, seit dem Ende der Diskriminierung der Frauen. So gibt es diese Ideologie weiter als Werkzeug der Elite, um ihre Agenda der Destabilisierung, Bevölkerungsreduktion und der Zerstörung der westlichen Gesellschaft zu vollziehen.


27.05.2015 | 11:41

Maranatha

DEM FEMINUSMUS FOLGT NACH PLAN DER GENDERWAHNSINN!!!! Nicholas Rockefeller sagt dazu folgendes: "Der Feminismus ist unsere Erfindung aus zwei Gründen. Vorher zahlte nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern, jetzt fast alle weil die Frauen arbeiten gehen. Ausserdem wurde damit die Familie zerstört und wir haben dadurch die Macht über die Kinder erhalten. Sie sind unter unserer Kontrolle mit unseren Medien und bekommen unserer Botschaft eingetrichtert, stehen nicht mehr unter...

DEM FEMINUSMUS FOLGT NACH PLAN DER GENDERWAHNSINN!!!!

Nicholas Rockefeller sagt dazu folgendes:

"Der Feminismus ist unsere Erfindung aus zwei Gründen. Vorher zahlte nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern, jetzt fast alle weil die Frauen arbeiten gehen. Ausserdem wurde damit die Familie zerstört und wir haben dadurch die Macht über die Kinder erhalten. Sie sind unter unserer Kontrolle mit unseren Medien und bekommen unserer Botschaft eingetrichtert, stehen nicht mehr unter dem Einfluss der intakten Familie. In dem wir die Frauen gegen die Männer aufhetzen und die Partnerschaft und die Gemeinschaft der Familie zerstören, haben wir eine kaputte Gesellschaft aus Egoisten geschaffen, die arbeiten (für die angebliche Karriere), konsumieren (Mode, Schönheit, Marken), dadurch unsere Sklaven sind und es dann auch noch gut finden."

"Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als MANN und FRAU schuf er sie. - 1.Mose 1,27


08.04.2015 | 20:30

Holger Jahndel

Es war einer der größten britischen Skandale im vergangenen Jahr. Im mittelenglischen Rotherham wurden über Jahre hinweg mindestens 1.400 Mädchen im Alter zwischen 11 und 15 Jahren von pädophilen Ringen systematisch missbraucht und prostituiert. http://www.kla.tv/index.php?a=showportal&keyword=bildung&id=5573 Bereitet Politik mit familienzerstörenden Beschlüssen Nährboden für gezielten Kindesmissbrauch? 19.03.2015 Liebe Zuschauer, herzlich willkommen zu unserer heutigen...

Es war einer der größten britischen Skandale im vergangenen Jahr. Im mittelenglischen Rotherham wurden über Jahre hinweg mindestens 1.400 Mädchen im Alter zwischen 11 und 15 Jahren von pädophilen Ringen systematisch missbraucht und prostituiert. http://www.kla.tv/index.php?a=showportal&keyword=bildung&id=5573 Bereitet Politik mit familienzerstörenden Beschlüssen Nährboden für gezielten Kindesmissbrauch? 19.03.2015 Liebe Zuschauer, herzlich willkommen zu unserer heutigen Sendung. Es war einer der größten britischen Skandale im vergangenen Jahr. Im mittelenglischen Rotherham wurden über Jahre hinweg mindestens 1.400 Mädchen im Alter zwischen 11 und 15 Jahren von pädophilen Ringen systematisch missbraucht und prostituiert. Nachdem in den Medien beim Bekanntwerden der Fälle vor allem von in Banden organisierten Tätern mit vorwiegend pakistanischen Migrationshintergrund die Rede war, berichtete der Schweizer Radiosender SRF 1 am 17. März 2015 , dass auch Politiker, Fernsehmoderatoren und Richter sich jahrzehntelang an den Kindern vergangen haben sollen. Die Polizei wusste offenbar davon und vertuschte die Übergriffe sogar. Die Aussage von Herrn Dr. Martin Vogt, einem deutschen Jugendforscher, bekommt durch das Bekanntwerden dieser neuesten Fakten ein ganz besonderes Gewicht. Ich zitiere: „Die Dauervergewaltigungen gediehen nicht ohne Grund in einem Milieu vorstädtischer Arbeitersiedlungen mit zerrütteten Familien. Emotional verwahrloste Mädchen waren die perfekten Opfer. Kein positives Bild von Vater und Mutter, keine Vorstellung von Geborgenheit und von sich als Mensch, der geliebt wird.“ Erinnern wir uns noch einmal: Über Jahre hinweg konnten pädophile Ringe aus einem Filz von Politikern, Moderatoren und Richtern unzählig viele Kinder missbrauchen, weil sie in schwierigen familiären Verhältnissen aufwuchsen und in ihrem Leben wenig Liebe und Schutz erfahren haben. Wir haben in verschiedensten Sendungen auf kla.tv unter der Rubrik Bildung und Erziehung in den letzten Monaten über gezielte, familienzerstörende Maßnahmen seitens der Politik und verschiedenster Lobbyverbände berichtet. Hier ein AKTUELLES Beispiel: Am 10. März 2015 wurde trotz zahlreicher Proteste aus der europäischen Bevölkerung im EU-Parlament der sogenannten Tarabella-Entschließung statt gegeben. Nach Estrela und Lunacek der dritte Versuch dieser Art. Neben dem Menschenrecht auf Abtreibung war auch das Tarabella-Papier von Forderungen durchzogen, die tief in das Familien- und Privatleben der Menschen eingreifen. Männer und Frauen werden dazu aufgefordert, ihre „beruflichen, familiären und sozialen Verpflichtungen ausgewogener“ aufzuteilen. Statt „sich nur um Haushalt und Kinder zu kümmern“ oder halbtags zu arbeiten, sollen Frauen in „typischen Männerdomänen“ vollzeitlich arbeiten. Damit Eltern „gebührend zum Wachstum in Europa beitragen können“, sollen deren „Kinder ganztätig betreut werden“, heißt es in der Begründung des Berichtes. “Geschlechtsspezifische Stereotypen” - das meint die Vorstellung, dass der Junge ein Junge und das Mädchen ein Mädchen ist und sie sich auch so verhalten - müssen bekämpft und schließlich überwunden werden. Alles im Namen der Gleichstellung und ganz im Sinne des Gender Mainstreaming. Ob Tarabella, Estrela oder Lunacek, all diese politischen Entscheidungen forcieren einen Umerziehungsprozess von Mensch und Gesellschaft, der familienzerstörend wirkt. Damit wird, wie in England geschehen, massiver Kindesmissbrauch erst möglich. Wenn selbst Politiker diesen pädophilen Ringen angehören, stellt sich die Frage, ob die familienzerstörenden politischen Maßnahmen am Ende nur Mittel zum Zweck sind? Nur durch Verbreiten dieser Sendung, liebe Zuschauer, und vor allem durch ein harmonisches Familienleben, wo Kinder echte Liebe und Schutz erfahren, kann derartigen perversen Bestrebungen seitens der Politik und Gesellschaft ein Ende bereitet werden. In diesem Sinne: einen guten Abend! von ah.


23.03.2015 | 11:52

Labolg

Nicht verschwiegen werden sollte, dass Gender Mainstreaming auch ein wenig ungesund für Frauen, Mütter und Kinder ist. Zum Beispiel das Negieren bedeutsamer und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften mit der Folge, dass häufig der Body nur noch wichtig und die an sich höhere weibliche Depressionsneigung noch gesteigert werden. Vergessen der für Sprach- und Kognitiventwicklung wichtigen frühkindlichen Mutterbindung (infolge des frühen flüssigkeitsgekoppelten Hörens des...

Nicht verschwiegen werden sollte, dass Gender Mainstreaming auch ein wenig ungesund für Frauen, Mütter und Kinder ist. Zum Beispiel das Negieren bedeutsamer und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften mit der Folge, dass häufig der Body nur noch wichtig und die an sich höhere weibliche Depressionsneigung noch gesteigert werden. Vergessen der für Sprach- und Kognitiventwicklung wichtigen frühkindlichen Mutterbindung (infolge des frühen flüssigkeitsgekoppelten Hörens des Foeten im Mutterleib) mit der Folge von Sprach-, Lese- und Rechtschreibstörungen durch Fremdbetreuung. Probleme durch Cortisolausschüttung (gefährliches Stresshormon) und Schlafmangel mit entsprechendem Wachstumshormonmangel von Krippenkindern mit Hippocampusminderung (Lernmaschine des Gehirns). Erschreckende Zunahme von Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen. [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 5. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 (http://www.medrum.de/content/buchbestellung-vergewaltigung-der-menschlichen-identitaet) und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-945818-01-5 (http://www.medrum.de/content/wie-der-genderismus-krank-machen-kann)]


20.03.2015 | 17:37

Burgi

Ich pflichte der Heiligen Jungfrau Maria zu !
Einen solchen Schwachsinn können sich auch nur Schwachsinnige ausdenken.
Leider wird auch die Deutsche Sprache dadurch richtig verunstaltet.
Wenn diesem Wahn nicht Einhalt geboten wird, wird sie demnächst verschwinden und wir werden unserer Identität völlig beraubt.
Aber dazu mal ein klares Wort zu sagen, dafür hat die Kanzlerin keine Zeit. Muss ja "Weltgeschichte" schreiben, auf amerikanisch !


20.03.2015 | 03:27

De_Zinke

Frühsexualisierung...Gender BS ...die ganzen Meldungen über Kinderpornos u. Missbrauch bei Royals, Bilderbergern u Razingern .....sie tun alles um uns unsere zukunft zu Rauben oder sie Elend zu machen. Soetwas passiert doch blos mit Gesellschaften die in Richtung Klippe zusteuern. Lasst uns dieses Pack loswerden und wieder Menschen sein die sich in der Welt umschauen können ohne ihre Tränen unterdrücken zu müssen !!!

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