Thursday, 23. October 2014
30.10.2010
 
 

Deutschland: Christliche Fachkräfte nicht willkommen

Redaktion

In Deutschland leben etwa vier Millionen Muslime. Unter ihnen sind auch etwa 1,5 Millionen Flüchtlinge muslimischen Glaubens. Deutschland ist demnach offen für Menschen und Flüchtlinge muslimischen Glaubens. Sie müssen keine Berufsausbildung haben, keine Qualifikation. Wir haben sie in der Vergangenheit gern aufgenommen. Ganz anders sieht es aus, wenn Flüchtlinge christlichen Glaubens mit hoher beruflicher Qualifikation (Fachkräfte) hier um Asyl und Arbeit bitten. Vor allem, wenn sie aus einem islamischen Land kommen. Ihre Aufnahme könnte aus Sicht unserer Politiker die hier lebenden Muslime verärgern. Und deshalb verweigert man hochqualifizierten Christen lieber den Aufenthalt. Ein erschreckendes Beispiel dafür ist der nachfolgende Fall.

Die koptischen Brüder Dr. Seti und Makram S. haben in Ägypten zahlreiche Morddrohungen erhalten. Sie sind Christen, koptische Christen. Ägypten war früher einmal ein christliches Land – bis vor 1.350 Jahren die Muslime kamen. Seither werden Christen in Ägypten immer wieder verfolgt und unterdrückt. Die beiden koptischen Brüder aus der Familie S. haben Mordanschläge überlebt. Und sie schafften es, Ägypten zu verlassen. Sie zählen eigentlich zu den in Deutschland begehrten Fachkräften. In Deutschland ließen sich der Arzt und der Bauingenieur zunächst von Fachanwälten beraten. Da erfuhren sie zu ihrem Erstaunen, dass in Deutschland die meisten Aufenthaltsanträge von koptischen Fachkräften abgelehnt werden. Und zwar weil sie Christen sind. Nach erfolgter Ablehnung würde dann die Rückführung an Ägypten erfolgen. Das aber würde für die Brüder der Familie S. wohl den Tod bedeuten. Denn sie hatten muslimische Straftäter in Ägypten angezeigt. Und das darf man als Christ in Ägypten nicht.

Von Deutschland flohen die beiden christlichen Fachkräfte weiter nach Schweden. Von dort will man sie wieder nach Deutschland zurückschicken. Und dann weiter nach Ägypten.

Warum sind Dr. Seti und Makram S. aus Ägypten geflohen, um in Deutschland zu arbeiten? Was haben sie getan, das die deutschen Behörden so verärgert? Antwort: Sie haben sich gegen die Diskriminierungen von christlichen Kopten in ihrer Heimat gewehrt. Sie haben Folter und die vielen Morde an Kopten verurteilt. Sie haben sich für die Menschenrechte der Kopten eingesetzt und Strafanzeigen erstattet. Sie haben der ägyptischen Staatsanwaltschaft Dokumente und Beweismaterial vorgelegt, aus denen hervorgeht, welche Politiker und ranghohen Offiziere hinter den Morden an den Kopten in den letzten 35 Jahren standen, bei denen bis zum heutigen Tage nicht einer der Mörder und Unruhestifter verurteilt wurde. Die Morddrohungen nahmen zu, nachdem Dr. S. seine Erkenntnisse in der ägyptischen Presse und auch auf koptischen Webseiten veröffentlichte. Dabei wurden auch einige Machenschaften der radikalislamistischen Moslembrüder entlarvt, etwa wie sie alle Ministerien und Behörden in Ägypten unterwanderten.

Die meisten islamischen Staaten haben die »Allgemeine Menschenrechtserklärung« der Vereinten Nationen von 1948 unterzeichnet – so auch Ägypten. Diese Erklärung beinhaltet unter anderem ein »Verbot der Diskriminierung« (Art. 2) und »Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit« (Art. 18). Die wenigsten islamischen Länder halten sich allerdings an diese Menschenrechtserklärung. Sie haben ihre eigene »Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam« von 1990. In Ägypten ist der Islam offizielle Staatsreligion und »die Hauptgrundlage der Rechtsprechung ist das Islamische Recht« (Artikel 2 der Verfassung). Gleichzeitig heißt es in Artikel 40:»Alle Bürger sind vor dem Gesetz gleich. Sie haben dieselben bürgerlichen Rechte und Pflichten, ohne Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, ihrer Volkszugehörigkeit, ihrer Sprache oder Religion oder ihres Glaubens« Der Staat garantiert laut Artikel 46 »die Glaubensfreiheit und die freie Ausübung des Glaubens«. Tatsächlich jedoch besagt die Religionsfreiheit nur Kultusfreiheit. Es gibt vielfältige gesellschaftliche Diskriminierungen und immer wieder gewaltsame Übergriffe gegen koptische Kirchen und Klöster. Dies alles aber wird von Deutschland ignoriert.

In den 90er Jahren wurden hunderttausende von Muslimen aus Bosnien hier in Deutschland aufgenommen. 2010 sieht es nicht anders aus; das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nennt in »Aktuelle Zahlen zu Asyl«, Ausgabe September 2010, Afghanistan an erster Stelle mit einem Asylantenanteil von 15,3 Prozent. Den zweiten Platz nimmt der Irak mit einem Anteil von 15,0 Prozent ein. Etwa ein Drittel der bei uns aufgenommenen Asylanten sind Moslems. Und zwar ganz sicher keine gesuchten »Fachkräfte«.

Für die zwei gebildeten Kopten, also Fachkräfte, den Arzt Dr. Seti S. und seinen Bruder, den Bauingenieur Makram S., ist dagegen kein Platz in Deutschland. Wir wollen aus wirtschaftlichen Gründen lieber keine Muslime verärgern. Das könnte dem deutschen Export schaden. Wir zeigen uns lieber großzügig gegenüber islamischen Staaten. So hat das Bundessozialgericht in Kassel soeben entschieden, dass auch Türken in Deutschland ihr ganzes Leben lang Anspruch auf Hartz-IV haben. Und das auch, wenn sie noch nie auch nur einen Tag in Deutschland gearbeitet haben! So macht man sich Freunde in der islamischen Welt. Wozu brauchen wir qualifizierte Einwanderer wie die beiden in diesem Artikel genannten ägyptischen christlichen Brüder? Denn das heute-journal hat uns doch jetzt erst stolz wissen lassen, dass 75 Prozent der türkischen Ehepartnernachzügler nach Deutschland immerhin einen Grundschulabschluss haben. Einen türkischen Grundschulabschluss. Und 25 Prozent haben nicht einmal den. Die beiden ägyptischen Christen würden mit ihrer Zuwanderung die Statistik beim Intelligenzquotienten von Einwanderern wohl gehörig nach oben treiben. Das aber können wir doch nicht zulassen, oder?

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