Monday, 21. May 2012
06.01.2012
 

Empfehlungen an Christian Wulff: Aussitzen!

Redaktion

Bundespräsident Wulff sitzt in der Klemme. Nach seinen Erklärungen im vorgestrigen ARD/ZDF-Interview ist die Sache noch lange nicht ausgestanden: Nun scheint der Kampf erst richtig loszugehen. Die Medien sind mit den Erklärungen des Bundespräsidenten nicht zufrieden, sie legen nach, neue Unstimmigkeiten tauchen auf, die Umfragen über Wulff sind wechselhaft. Ken Jebsen von KenFM untersucht den Fall näher.

Zwar gibt der Journalist dem Noch-Bundespräsidenten einige Empfehlungen, wie dieser sich in der Notlage verhalten könnte: »Aussitzen! Und: Bleiben Sie auf Distanz zum Volk, zur Presse, zu den Kollegen«. Und Jebsen nutzt auch die Gelegenheit, die Rolle der Mediensysteme und Politprotagonisten zynisch zu beleuchten, er vergleicht die Kartelle von Macht-»Connections«, Presse und Regierungsvertretern mit ähnlich funktionierenden Strategien der Weltpolizei in den USA.

 

Gegen die globalen Finanzmachenschaften, so KenFM, ist das, was Christian Wulff hier derzeit »auf dem Kerbholz« hat, jedoch nichts weiter als eine Lappalie. Deswegen müsse dieser jetzt seine Strategie ändern. Einer der vor Ironie triefenden Vorschläge dafür lautet: Artikel 5 des Grundgesetzes abschaffen und die Medien unter Konzernkontrolle stellen. Jebsen nennt Beispiele aus den USA, wo dies schon längst der Fall ist. Er bringt derzeitige US-Skandale auf den Tisch, wo nach neuesten Gesetzen jedermann willkürlich als Terrorist festgenommen und in Haft gebracht werden kann.

 

Jebsen tröstet: Nicht er, Wulff, habe das Amt des Bundespräsidenten demontiert, sondern dies sei schon zu Horst Köhlers Zeiten geschehen: Weil dieser Wahrheiten ausgesprochen hatte, die niemand öffentlich hören wollte, und deswegen gehen musste.

 

Letztlich sind alle diese Ereignisse jedoch nur Anzeichen dafür, dass die weltweit kaputten und missbrauchten Systeme von Politik und Medien nun zusammenbrechen werden, ist sich Jebsen sicher. Und deswegen erst einmal: »Aussitzen«!

 

Hören Sie den gesamten KenFM-Bericht hier:

 

 

 

 

 

 


 

 

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