Sunday, 25. September 2016
19.11.2014
 
 

Kein Spermaschlucken in der Schule: »Demo für alle« attackiert linke Ideologisierung des Sexualunterrichts

Redaktion

Die Proteste von Eltern gegen eine Frühsexualisierung ihrer Kinder sowie gegen die linke Gender-Ideologie in Deutschland breiten sich aus. Nach der jüngsten Demonstration in Stuttgart – der fünften in diesem Jahr − ist nun auch eine für den 22. November in Hannover geplant.

 

Die »Demo für alle« für Familie und gegen eine von Gender-Ideologie beeinflusste »Bildungspolitik« hatte in Stuttgart knapp 3.000 Menschen gegen die von Grün-Rot betriebene Politik auf die Straße gebracht.

Ein entsprechender Bildungsplan im Land wurde schon vor Monaten verschoben.

 

Zusätzlichen Druck übt auch das Eingreifen des Philologenverbandes im »Ländle« aus. Dieser vertritt mehr als 8.000 Lehrerinnen und Lehrer an den öffentlichen und privaten Gymnasien.

 

Der Verband attackiert jedoch nicht nur die Bildungspolitik der Landesregierung in Stuttgart, sondern auch die Sexualpädagogik in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

 

Der Philologenverband und die aufgebrachten Eltern kritisieren unter anderem geplante Unterrichtsinhalte wie Spermaschlucken, Gangbang, Gruppensex-Konstellationen und »Dirty Talking«. Auch die Frage, »wie betreibt man einen Puff?«, wollen diverse Lobbygruppen mit Hilfe neuer Bildungspläne in die Klassenzimmer bringen.

 

Die Organisatoren der »Demo für alle« in Hannover beschreiben die bildungspolitische Situation in Niedersachsen so:

»Der rot-grüne Ideologisierungswahn tobt sich akut in Niedersachsen aus. So plant die Landesregierung u.a., neue Schulbücher nur noch dann zuzulassen, wenn sie die ›Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten berücksichtigen und angemessen behandeln und abbilden‹ – das gilt für alle Fächer.«

Mehr noch:

»Schulen sollen künftig, unterstützt von der Schwullesbischen Initiative SchLAu Niedersachsen, Schulaufklärungsprojekte durchführen und den Kindern ›Begegnung mit Menschen unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Identität ermöglichen‹.«

Ein Entschließungsantrag der Regierungsparteien SPD und Grüne sehe vor, die Schulen zur Zusammenarbeit mit Homo-Lobbygruppen zu verpflichten. Geplant ist eine Stellungnahme des Landtags dazu am Ende des Jahres.

 

Im Vorfeld der Demo in Hannover kursiert eine Petition von »Eltern 21«, die den rechtlichen Status Quo fordert und es ablehnt, die sogenannte »sexuelle Vielfalt« zum Unterrichtsthema an Grundschulen zu machen.

 

 

 

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Leser-Kommentare (52) zu diesem Artikel

18.03.2015 | 23:25

Bodo Matern

Ich verstehe Breijvik von Tag zu Tag besser.


05.03.2015 | 19:59

Grauber

Diese Vögel bekommen irgendwann das, was sie sich (un)redlich verdient haben .


03.03.2015 | 13:02

H

Ray@ geh doch lieber mal zum Psychiater, bevor Du die Allgemeinheit jetzt bespuckst. Bisher war mir das Thema Homosexualität eigentlich egal! Aber wie 1% der Bevölkerung sich jetzt ins Rampenlicht bringt und eine völlig bescheuerte Opferrolle, mit sinnlosen Forderungen, ist einfach unangemessen. Das geht mir so auf den Zeiger!!! Haben wir in Deutschland im Moment keine anderen Sorgen, als den Genderirrsinn???


07.12.2014 | 20:16

Tommy

@Ray: Was genau ist bitte schön daran "braun"? Braun ist, genau wie die linke Ideologie, totalitär & Meinungsfreiheit ist hier nicht erwünscht. Letzteres habe ich anhand der Gegendemonstranten erlebt, die gegen die "Demo für alle" am 22.11. in Hannover aufmarschierten. Die Presse hatte unsere Demo mit falschen Anschuldigungen belastet, sodaß die Gegendemonstranten mit negativer Voreinstellung gekommen sind. Uns wurde zur Last gelegt, wir wären homophob....

@Ray: Was genau ist bitte schön daran "braun"? Braun ist, genau wie die linke Ideologie, totalitär & Meinungsfreiheit ist hier nicht erwünscht. Letzteres habe ich anhand der Gegendemonstranten erlebt, die gegen die "Demo für alle" am 22.11. in Hannover aufmarschierten. Die Presse hatte unsere Demo mit falschen Anschuldigungen belastet, sodaß die Gegendemonstranten mit negativer Voreinstellung gekommen sind. Uns wurde zur Last gelegt, wir wären homophob. Als wir zwei Gegendemonstranten in aller Ruhe erklärten, daß wir eben nicht homophob oder schwulenfeindlich sind, gaben sie unserem Standpunkt recht & gingen still weg. Ich habe mir also durchaus ein Bild von der Realität gemacht. Was ich in Hannover erlebt habe, hatte nichts mehr mit einem "freien Land" zu tun. Denn auch die Stadtverwaltung war uns nicht gerade zugetan, daß selbst ein Hannoveraner Personalchef uns "Dumpfbacken" genannt hat. Und daß, obwohl wir die Homosexuellen tolerieren. Von Toleranz uns ggü habe ich aber nichts gemerkt. Wir demonstrierten gegen den rot-grünen Lehrplan, der Kinder schlichtweg überfordert. Kindern wird in perverser Art & Weise viel zu früh gezeigt, wie man Sexualität erfahren kann & wie man ein Puff aufbaut. Ich weiß von Kindern, die in einem solchen Unterricht kollabierten. Die unlogische Gender-Ideologie fließt in dem neuen Lehrplan mit rein, gegen die es aufzustehen gilt.


28.11.2014 | 00:48

ray

Die meisten hier schwimmen in der Braunen Suppe rum, nicht fähig sich selbst ein Bild der Realität zu machen. So Braun wie mein Darmende wenn die flüssige Kacke rausspritzt. Solche Leute wie ihr waren damals Schuld an der Nazi Zeit. Braunes Gesindel braunes


28.11.2014 | 00:31

ray

Ok Spermaschlucken ist ja wirklich Quatsch. Dass man aber Randgruppen aktiv ausschließt das finde ich schlimm. Homosexualität ist ebenso natürlich wie Heterosexualität. Ebenso Frauen die einen Penis haben oder Männer die eine Vagina besitzen. Es tut mir leid wenn das nicht jedem klar ist, aber solche Menschen gibt es nunmal. Die alten Zeiten sollten endlich vorbei sein, wo man gegebenheiten einfach verheimlicht. Die Realität ist halt einfach anders. Mir hätte es sehr viel Leid...

Ok Spermaschlucken ist ja wirklich Quatsch. Dass man aber Randgruppen aktiv ausschließt das finde ich schlimm. Homosexualität ist ebenso natürlich wie Heterosexualität. Ebenso Frauen die einen Penis haben oder Männer die eine Vagina besitzen. Es tut mir leid wenn das nicht jedem klar ist, aber solche Menschen gibt es nunmal. Die alten Zeiten sollten endlich vorbei sein, wo man gegebenheiten einfach verheimlicht. Die Realität ist halt einfach anders. Mir hätte es sehr viel Leid erspart, wenn man in meiner Schulzeit auf Homosexualität eingegangen wäre. Dadurch dass das Thema schlicht verboten war. Wurde ich bis vor etwa 15 Jahren noch in der Schule, angespuckt, wurde geschlagen, und musste mir anhören dass ich abnormal bin.Und meine Mutter wäre besser dran wenn sie mich abgetrieben hätte. Ich leide noch heute unter den beleidigungen. Und bin nicht mehr arbeitsfähig. Sie wollen also noch mehreren diesem Leid aussetzen. Pfui Teufel.Ihr seid erbärmlich...

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