Thursday, 28. July 2016
10.10.2013
 
 

Medienüberwachung: Lange totgeschwiegene Maßnahmen zur totalen Kontrolle laufen weiter

Redaktion

Anfang des Jahres wachten die privaten Medien auf und berichteten über einen EU-Medienskandal, der sich andeutete: Eine Beratergruppe empfahl der EU-Kommission, die »Medien stärker vom Staat überwachen zu lassen, um Pluralismus und Qualität zu wahren«. FAZ und viele Internet-Foren griffen diesen Vorschlag auf. Seitdem ist Ruhe im Wald. Jetzt startet eine neue Kampagne.

Früher kam die Macht laut dem chinesischen Revolutionsführer Mao Tse-Tung aus den Gewehrläufen. Heute kommt die Macht aus den Medien, wie Politik-, Medien- und Kommunikationsforscher schon lange wissen. Revolutionen finden ihren Weg auch heute noch

immer schnell zu den Schaltstellen der Macht in staatlichen oder großen privaten Medien. Jeder Aufstand wird durch die Erstürmung großer Redaktionsbüros begleitet. Inzwischen spielen auch die neuen sozialen Medien wie in Nordafrika sichtbar eine immer wichtigere Rolle.

 

Kontrolle hat, wer die Medien beherrscht. Das weiß auch die EU, und so fühlte sich die Staatengemeinschaft mit hoher Sicherheit gut beraten, als Anfang des Jahres ein Beratungsunternehmen eine stärkere staatliche Überwachung einforderte, »um Pluralismus und Qualität zu wahren«. Eine seltsame Empfehlung zwar, Einschnitte zu fordern, um damit mehr Meinungsfreiheit zu fördern. Aber mehr als einen drei, vier Tage anhaltenden Aufschrei von FAZ bis zur NWZonline gab es nicht.

 

Seitdem herrscht Ruhe. Die EU werkelt weiter. Da die Sache aber auch politisch vorangetrieben werden muss, wundert die Aussage von WDR-Intendant Tom Buhrow nicht: Hiernach steht der WDR am Abgrund. Es soll sich laut Medienberichten ein »strukturelles Milliardendefizit« eröffnen. Sinngemäß fragt sich der WDR bereits, ob das bisherige Programm so wie bislang aufrechterhalten werden kann. Die Forderung nach Gebührenerhöhung ist gerade spürbar.

 

Die aber wird es politisch nicht ohne weiteres geben. Das weiß auch der WDR-Intendant, so ist anzunehmen. Also dienen solche Aussagen – neben der reinen Wahrheitsfindung – sicher auch der Vorbereitung von Attacken gegen private Medien. So ist der Werbemarkt meist umstritten und die Öffentlich-Rechtlichen fordern mehr Beinfreiheit. Das heißt: freiere Zeiten, in denen sie werben dürfen, mehr Möglichkeiten.

 

Die Privaten klagen indes meist darüber, dass sie mit der Werbung insgesamt nicht annähernd so viel einnehmen können wie die Öffentlich-Rechtlichen haben und bekommen. Vom fest zementierten Werbekuchen wollen die Öffentlich-Rechtlichen aber einen ordentlichen Batzen selbst bekommen oder behalten. Ausgedehnte Werbezeiten würden einen höheren Anteil darstellen und gleichzeitig die private Konkurrenz kleinhalten.

 

Insofern passen die Gebührenklagen – indirekte Kostenklagen – und das Thema Medienüberwachung durchaus zusammen. Nachdem längere Zeit Ruhe war, kommt das Thema wieder. Wir rechnen damit, dass die privaten Medien mehr Schwierigkeiten haben werden als bislang.

 

Wie diese Medien tatsächlich funktionieren, beschreibt Eva Herman in ihrem Buch Das Medienkartell – wie wir täglich getäuscht werden. Die ehemalige Tagesschau-Sprecherin ist der Meinung: »Wir werden täglich getäuscht.« Fakten dazu:

  • 86 Prozent aller Qualitätsjournalisten schätzen sich als politisch rot-grün ein. Dies spiegelt die tatsächlichen Mehrheitsverhältnisse nicht wider.
  • Europa wird von den Medien politisch korrekt umerzogen.
  • Über die Entwicklung im Nahen Osten oder Nordafrika wird einseitig berichtet.

Lesen Sie mehr dazu in diesem ausgesprochen spannenden und aufklärenden Werk einer Frau, die es wissen muss. Eva Herman hat lange Jahre selbst mitten im Zentrum dieser Macht gesessen.

 

 

 


 

 

 

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