Saturday, 23. July 2016
13.02.2012
 
 

Nach Hetzkampagne: Offener Brief von Wirtschaftsprofessoren an die Geschäftsführung der Stuttgarter Zeitung

Redaktion

Nach einer diffamierenden Kampagne der Stuttgarter Zeitung gegen Redner und Teilnehmer eines Kongresses zur Zukunft des Euro am 4. Februar 2012 in Stuttgart haben nicht nur die Euro-Kläger Professor Schachtschneider und Professor Hankel einen offenen Brief an die Geschäftsführung der Stuttgarter Zeitung verfasst. Wir veröffentlichen diesen nachfolgend in vollem Wortlaut.

Offener Brief an die

Stuttgarter Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH

Geschäftsführer Dr. Richard Rebmann

und Holger Gayer, Ressortleiter Lokales Stadt Stuttgart

Plieninger Straße 150

70567 Stuttgart (Pressehaus)

Telefon (0711) 7205-0

E-Mail: cvd@stn.zgs.de

 

 

Verfasser: Professor Karl-Albrecht Schachtschneider, Professor Wilhelm Hankel, Professor Bernd-Thomas Ramb, Dr. Bruno Bandulet, Dr. Udo Ulfkotte, Jochen Kopp (Verleger) und Eva Herman

 

 

 

Sehr geehrter Herr Dr. Rebmann, sehr geehrter Herr Gayer,

 

 

wir, die Unterzeichner dieses Schreibens, haben am Samstag, dem 4. Februar 2012, in der Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen vor 1.000 Zuhörern unter dem Veranstaltungsmotto »Europa vor dem Crash« als Redner Vorträge über die möglichen Gefahren der Euro-Krise gehalten. Der Verleger Jochen Kopp hatte Menschen aus allen Gesellschaftsschichten eingeladen, damit diese sich mithilfe der Vorträge aus unterschiedlichen Perspektiven ein Bild über mögliche Szenarien machen und rechtzeitig darauf vorbereiten konnten. Die Veranstaltung hatte keinen politischen Hintergrund und befasste sich ausschließlich mit Wirtschafts- und Finanzfragen. Moderiert wurde die Veranstaltung zur Euro-Problematik von Eva Herman.

 

Durch die einseitige mediale Berichterstattung Ihres Unternehmens, insbesondere durch Überschriften, die Auswahl von Zitaten vor und nach der Veranstaltung, wurden wir Redner ebenso wie die Moderatorin Eva Herman, der Verlag und nicht zuletzt die Gäste in Ihren Medien als mutmaßliche Rechtsextremisten und Rechtspopulisten bzw. als Besucher einer Veranstaltung mit solchen Inhalten diffamiert. Mitarbeiter Ihres Unternehmens haben beispielsweise in der Filder-Zeitung vom 3. Februar 2012 Professor Schachtschneider wahrheitswidrig zum NPD-Mann gemacht. In anderen Artikeln haben Ihre Medien behauptet, unsere Zuhörer seien möglicherweise Neonazis aus der Region. In weiteren Berichten haben Ihre Medien den Lesern suggeriert, dass bei unseren Vorträgen »strafrechtlich relevante Äußerungen« gefallen sein könnten. Und es wurde behauptet, dass von uns »verschwörungstheoretischer Rechtspopulismus verbreitet« werde. Ihre Mitarbeiter haben diese und ähnlich lautende rufschädigende Formulierungen wahrheitswidrig immer wieder verbreitet. Ihre Journalisten haben uns zu keinem Zeitpunkt die Möglichkeit gegeben, zu ihren schwerwiegenden Vorwürfen Stellung zu nehmen. Als Quelle für die Vorwürfe berufen sich Ihre Journalisten ohne innere Distanzierung und zumindest ausgewogene Gegendarstellung vielmehr beispielsweise auf die vom Verfassungsschutz beobachtete »Antifa«.

 

Bis heute können Sie nicht einen Zuhörer vorweisen, welcher der Veranstaltung rechtsradikale oder rechtspopulistische Inhalte hätte entnehmen können: Es gab sie schlicht nicht!

 

Wir erwarten eine Stellungnahme und fordern Sie dazu auf, die vor allem durch die einseitige Berichterstattung geförderten schwerwiegenden Beschuldigungen gegen uns in aller Form öffentlich richtig zu stellen beziehungsweise richtig stellen zu lassen.

 

 

Die Unterzeichner:

 

Professor Karl-Albrecht Schachtschneider

 

Professor Wilhelm Hankel

 

Professor Bernd-Thomas Ramb

 

Dr. Bruno Bandulet

 

Dr. Udo Ulfkotte

 

Jochen Kopp

 

Eva Herman

 

 

Rottenburg, den 13. Februar 2012

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Europa vor dem Crash: KOPP-Kongress ein voller Erfolg

Redaktion

Um es gleich vorwegzusagen: Dieser Kongress war ein Riesenerfolg. Fast tausend Menschen waren dem Aufruf des KOPP-Verlags am vergangenen Samstag gefolgt, pünktlich um neun Uhr morgens strömten die Gäste in die Filderhalle im schwäbischen Leinfelden-Echterdingen. Sie alle wollten sich aus erster Hand darüber informieren, wie es derzeit um  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Politisch korrekt: Was unsere Nachrichten derzeit verschweigen

Udo Ulfkotte

In der von Zwangsgebühren finanzierten »Aktuellen Kamera« (Tagesschau) werden in diesen Tagen abends Freudentränen über den kurz bevorstehenden Endsieg an der Euro-Front verkündet, die unendliche Kraft der BRD-Wirtschaft und die große Weisheit unserer geliebten Führerin Angela Merkel wird wie zu besten DDR-Zeiten gelobt. Und zum wohligen Gruseln  mehr …

Europa vor dem Crash: KOPP-Kongress ein voller Erfolg

Redaktion

Um es gleich vorwegzusagen: Dieser Kongress war ein Riesenerfolg. Fast tausend Menschen waren dem Aufruf des KOPP-Verlags am vergangenen Samstag gefolgt, pünktlich um neun Uhr morgens strömten die Gäste in die Filderhalle im schwäbischen Leinfelden-Echterdingen. Sie alle wollten sich aus erster Hand darüber informieren, wie es derzeit um  mehr …

Keine Gen-Lebensmittel in Monsanto-Kantine

Redaktion

Das Bemühen um ein Verbot gentechnisch veränderter Lebensmittel findet neue Mitstreiter – ausgerechnet unter Angestellten von Monsanto, dem Unternehmen, das in vorderster Reihe für die Einführung von Gen-Pflanzen kämpft.  mehr …

Hollywood als psychologische Klimakatastrophe: Eine nicht gehaltene Rede

Gerhard Wisnewski

Vom 2. bis 5. Februar 2012 fand in Teheran eine Konferenz über Hollywood, seine Filme und seine Propaganda statt. Titel: »Hollywoodism«. Neben vielen internationalen Filmemachern war auch KOPP-Autor Gerhard Wisnewski eingeladen. Doch ein Blick auf die Webseite der Konferenz überzeugte Wisnewski davon, dass er dort nicht hinfahren kann. Denn der  mehr …
Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

Werbung

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.