Freitag, 9. Dezember 2016
10.10.2013
 
 

Pleite in den USA rückt ganz nahe: Crash unmittelbar voraus

Redaktion

Die Pleite in den USA rückt jetzt tatsächlich näher. Die Beamten sind großteils nach Hause geschickt, jetzt geht es um wenige Tage, teils Stunden. Blufft die Politik nur – oder sehen wir den größten und schlimmsten Staatsbankrott der Neuzeit?

Der Untergang des Abendlandes steht bevor, wenn die Politik in den USA sich nicht zusammenreißt. Offiziell wird noch verkündet, die USA seien auf dem Weg zur Schuldenobergrenze, ab der es kein Geld mehr gibt – wenn die Politik die Grenze nicht nach oben

schiebt.

 

Die Wahrheit lautet: Schon in der vergangenen Woche wurde die Obergrenze überschritten. Die Schuldenobergrenze liegt bei 16,7 Billionen US-Dollar. Am 2. Oktober hatten die USA 16,747 Billionen Dollar Schulden gemacht. Das heißt: Die Grenze wurde überschritten, faktisch schon am 19. Mai.

Noch reagieren die Börsen fast überhaupt nicht. Der Dow Jones als Leitindex hat 15 000 Punkte knapp unterschritten, aber das hat keine Bedeutung. Der Goldpreis sinkt sogar leicht. Am 17. Oktober ist jedoch die Zeit der Umbuchungen vorbei, dann hat der Staat tatsächlich kein – neues – Geld mehr, um seine Ausgaben zu finanzieren. 30 Milliarden Dollar liegen noch in der Kasse. Dann ist aber endgültig Schluss.

 

Stellen Sie sich vor, Sie wären Gläubiger. Als Staat, Privatperson, Unternehmen. Der Schuldner eröffnet Ihnen einfach so, dass er nicht mehr zahlen kann. Anders als im Privatgeschäft können Sie hier jedoch keinen Konkursverwalter anrufen. Sie haben es mit einer Übermacht zu tun, die keine weitere Kontroll- oder Regulierungsinstanz mehr kennt.

Wenn die Märkte sich dessen bewusst werden, dürfte Panik ausbrechen. Immerhin stehen 16,747 Billionen US-Dollar Verbindlichkeiten auch 16,747 Billionen US-Dollar Forderungen gegenüber. Das betrifft die unterschiedlichsten Institutionen und Bürger. Angestellte, Beamte, Unternehmen, Versicherungen, ausländische Versicherungen, wahrscheinlich auch Ihre Lebensversicherung, Staaten wie China.

 

Misstrauen würde um sich greifen, auch zwischen Partnern, die nicht aus den USA kommen. Wer bliebe noch zahlungsfähig, wem kann Geld geliehen werden? Die Folgen wären dramatisch steigende Zinsen, und zwar weltweit. Zudem würde der Dollar noch einmal massiv sinken, und die Energiepreise, namentlich Rohöl, gingen durch die Decke.

 

Nun kann sich die Regierung in letzter Sekunde mit dem Repräsentantenhaus, also den Republikanern, noch einigen. Doch was passiert, wenn alles zu spät ist? Wenn an den weltweiten Finanzmärkten nicht alle bis zur letzten Sekunde mitpokern? Noch halten die Teilnehmer an allen Märkten erstaunlicherweise die Füße still.

Aber überall, wo Zinsen eine Rolle spielen, also vor allem bei Anleihen und damit für Versicherungen sowie an den Rohstoffmärkten kann das Pulverfass jederzeit explodieren. Es reicht, dass eine unbedachte Äußerung das bislang schlafwandlerische Vertrauen einfach sprengt. Richten Sie sich darauf ein, dass wir auf einem Pulverfass sitzen. Michael Hasenstab vom Templeton Global Bond Fund – der gut 220 Milliarden Dollar in Anleihen investiert – sagt: »Das Ganze wird böse enden.«

 

Auch Deutschland steht in diesem Zusammenhang vor dem Kollaps. Finanzexperte und Beststellerautor Michael Grandt zeigt in seinem Buch die bedrohlichen Fakten genau auf und nennt die konkreten Folgen für Ihr Vermögen. Dieser Informationsvorsprung dürfte schon bald entscheidend sein.

 

 

 


 

 

 

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