Monday, 26. September 2016
22.11.2015
 
 

Sabatina James: Soll Deutschland ein islamischer Staat werden?

Redaktion

Scharfe Kritik an der deutschen Flüchtlingspolitik hat die pakistanisch-österreichische Buchautorin und Menschenrechtlerin Sabatina James (33) geübt. Sie warnte in einem Interview mit der »Neuen Osnabrücker Zeitung« vor den Folgen einer ungeregelten islamischen Einwanderung: »Wir müssen uns zwei Fragen stellen. Sollen in Deutschland die Menschenrechte erhalten bleiben? Soll Deutschland ein islamischer Staat werden?«

 

Es sei eine »Politik gegen Menschenrechte«, wenn alle Flüchtlinge einen deutschen Pass erhielten, ohne dass vorher geprüft worden sei, »ob sie demokratietauglich oder gewaltbereit sind«. Wenn sich später herausstelle, dass es sich um gewalttätige Islamisten handele, könne man sie als Deutsche nicht abschieben.

Wenn in den nächsten Jahren bis zu zehn Millionen junge muslimische Männer nach Deutschland kämen, stellten sie in ihrer Altersgruppe die Mehrheit: »Das ist dann ein islamisches Deutschland.« Wenn die Flüchtlingsströme unvermindert anhielten, könne das durchaus der Fall sein.

 

Warum gibt es keinen Aufstand der Muslime in Deutschland?

 

Ferner kritisierte sie, dass gewalttätige junge Männer, die Christen, Jesiden und demokratische Muslime in den Asylbewerberheimen angriffen, in Deutschland bleiben könnten: »Sie müssen zurückgeschickt werden.« Sie dürften kein Asylrecht erhalten. Nach ihrer Ansicht kann Europa nicht voraussetzen, dass alle Flüchtlinge demokratische Werte teilten. Sie seien in ihren Herkunftsländern wie Syrien oder Afghanistan mit der Überzeugung aufgewachsen, »dass Frauen nicht gleichberechtigt und Nicht-Muslime keine im rechtlichen Sinne vollwertigen Menschen sind«.

 

Dies sei die offizielle Haltung der Organisation für Islamische Zusammenarbeit. James bedauerte, dass die in Europa lebenden Muslime sich dagegen nicht auflehnten: »Es sagt niemand, da sind wir dagegen. Mir fehlt der Aufstand. Da sind Muslime nicht glaubwürdig.«

 

Warum sind auf der Straße keine missionierenden Christen?

 

Sie kritisierte auch, dass Deutschland radikale muslimische Prediger kaum in die Schranken weise: »Wir lassen sie gewähren und wundern uns, wenn ihnen die Jugend folgt.« Von einigen salafistischen Aussteigern wisse sie, dass sie auf der Suche nach Gott gewesen seien.

 

Es sei daher ein Armutszeugnis für die Kirchen, dass es heute in Deutschland einfacher sei, »auf der Straße einen Salafisten zu finden, der Korane verteilt, als einen Christen, der einem die Bergpredigt erklären kann.« Wörtlich fügte sie hinzu: »Ich finde, Salafistenprediger gehören nicht in unsere Gesellschaft.«

 

Trotz Morddrohungen: Keine Angst vor dem Tod

 

James wird wegen ihrer Kritik am Islam stark angefeindet: »Ich habe Morddrohungen bekommen, deshalb habe ich auch Personenschützer.« Sie habe als Christin aber keine Angst vor dem Tod. Sie wisse, »dass das Leben auf der Erde nicht das letzte Glück ist, sondern, dass man für die Ewigkeit geschaffen ist.«

 

Auch andere Islam-Kritiker könnten sich in der Öffentlichkeit nicht mehr ohne Personenschutz bewegen: »Damit ist faktisch die freie Meinungsäußerung in Deutschland nicht mehr gewährleistet. Man weiß ja nie, welche Äußerung am Ende zu viel war.«

 

Hilfe für unterdrückte muslimische Frauen

 

James wuchs in Pakistan auf und kam als Zehnjährige mit ihrer Mutter nach Österreich, wo ihr Vater arbeitete. Er wollte sie mit einem muslimischen Cousin verheiraten, der sie wiederholt sexuell missbrauchte. Sie tauchte unter und entschied sich mit 18 Jahren für den christlichen Glauben. Ihre eigene Familie bedrohte die Konvertitin daraufhin mit dem Tod. Seit 2004 lebt sie in einem Opferschutzprogramm der Polizei. Sie gründete 2006 das Hilfswerk »Sabatina«, das zwangsverheirateten und unterdrückten muslimischen Frauen beisteht. Es gewährt den Opfern Zuflucht, Rechtsbeistand und psychosoziale Hilfe. Im Juli erhielt James den »Hoffnungsträgerpreis« des württembergischen Gemeinschaftsverbandes »Die Apis«.

 

 

 

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