Monday, 29. August 2016
11.11.2013
 
 

Sparkasse warnt vor Enteignung: Der Super-Crash

Redaktion

Die nächsten Vorboten des gigantischen Crashs treffen ein. Jetzt warnt sogar schon die Sparkasse davor, dass »deutsche Sparer dauerhaft enteignet werden«. Lassen wir den Sparkassen- und Giroverbands-Präsidenten zu Wort kommen.

Das Deutschlandradio interviewte den Sparkassen- und Giroverbands-Vorstand Karl-Peter Schackmann-Fallis zur Herabsetzung des Leitzinses in der Euro-Zone. 0,25 Prozent beträgt der Leitzins gerade noch. Der Sparkassen-Vorstand selbst spricht daher von »Enteignung«, auch

wenn ihm die Bedeutung des Wortes mit seinen Konsequenzen nicht ganz klar sein dürfte.

 

Enteignung und Crash: Sparkasse aufseiten der Kritiker


Die Enteignung leitet der Vorstand aus den Inflationsraten ab. Ob offiziell oder inoffiziell gemessen, die Preise steigen schneller als die Sparzinsen. Das ist ein realer Vermögensverlust, den auch die Sparkasse inzwischen beklagt.

 

Zwar könne die Sparkasse nicht ausrechnen, wie viel Geld täglich verschwindet, die Tatsache allerdings sei kaum zu diskutieren. Wege zur Rettung gäbe es demnach auf der einen Seite kaum, auf der anderen Seite jedoch soll(t)en Sie Ihr Geld dennoch zur Sparkasse tragen.

 

Fangen wir mit den Lösungsvorschlägen an: Sparangebote – mit höheren Zinsen – gäbe es dennoch. Diese Verträge sollen Sie wahrscheinlich zeichnen. Gemeint sind Verträge über Sparpläne, vor denen just andere Ökonomen warnen. Wer bei niedrigen Zinsen Verträge abschließt, ist bei wieder anziehenden Zinsen der Verlierer.

 

Zudem empfiehlt Schackmann-Fallis Wertpapiere und wird – ohne es klar auszusprechen – Aktien meinen. Anleihen sind wegen der niedrigen Zinsen genauso sinnlos wie Tagesgeld- oder Festgeldkonten. Aktien aber verkaufen die Fondsgesellschaften, so auch die Deka der Sparkasse, vor allem über Investmentfonds. Diese Fonds werden bei Beratungen verkauft. Just jene Beratung hat die Regierung zugunsten des Verbraucherschutzes mit zahlreichen Protokollpflichten belegt, die es bis dahin nicht gab.

 

Die Sparkasse warnt: »Die Belastung der Kunden steigt enorm an«. Und empfiehlt eine Abkehr von der Regulierungsflut. An dieser Stelle klinken wir uns aus der Argumentation aus. Beratung tut not, gerade vor dem Super-Crash, wenn die Geldmenge weiter steigt. Indes sind Fonds eines der teuersten und nutzlosesten Instrumente im Kampf gegen die Inflation. Indizes laufen statistisch betrachtet mit mehr als 80-prozentiger Sicherheit deutlich besser als aktiv gemanagte Aktienfonds.

 

Zudem sind die hohen Gebühren Gift für den Kapital- oder Vermögensschutz. Daher bietet es sich eher an, in Aktien zu investieren, ohne Fonds zu nutzen – oder gleich echte Sachwerte wie Gold zu kaufen. Dies werden Sie nicht bei der Sparkasse umsetzen können, und Sie werden es dort auch nicht sicher und jederzeit verfügbar aufbewahren können.

 

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