Sunday, 25. September 2016
14.09.2014
 
 

Universitäten untersuchen deutsche Journalisten-Korruption

Redaktion

Der neue Sachbuch-Bestseller Gekaufte Journalisten schlägt gerade nicht nur im Medienbereich wie eine Bombe ein. Gleich mehrere Universitäten wollen die im Buch genannten konkreten Beispiele käuflicher Berichterstattung in renommierten Zeitungen wie der FAZ zum Anlass für neue Studien nehmen und die gut dokumentierten Vorwürfe wissenschaftlich nachprüfen.

 

Derzeit kommt es knüppeldick für deutsche Leitmedien: Die Deutschen sehen die USA so kritisch wie schon lange nicht mehr und wollen sich von der Bevormundung durch die Washingtoner Besatzungsmacht emanzipieren. Die Deutschen haben vor allem die Kriegshetze von Qualitätsmedien – wie der FAZ – schlicht satt. Handelsblatt-Chef Gabor Steingart vergleicht die Hetze von Zeitungen wie der FAZ inzwischen mit Hooligans.

 

Und dann erscheint – mitten in den Horrornachrichten über Massen von Bürgern, die Massenmedien den Rücken kehren, ein neues Sachbuch, in dem zum ersten Mal mit Namen, Fakten und allen Belegen dokumentiert wird, wie Journalisten von Leitmedien im deutschsprachigen Raum für pro-amerikanische Berichterstattung geschmiert werden.

 

Nicht nur das: Besonders erschreckend ist, dass renommierte Journalisten, die jeder von uns aus Fernsehen, Radio oder Zeitungen kennt, Verpflichtungserklärungen unterschrieben haben.

 

Das, was man früher mit der einstigen DDR in Verbindung brachte – das ist da draußen offenkundig auch heute in den Leitmedien der Bundesrepublik Realität. Wer Gekaufte Journalisten gelesen hat, der versteht, warum unsere Medien heute Kriegshetze betreiben und es nicht abwarten können, deutsche Soldaten auf das nächste Schlachtfeld bei den Stellvertreterkriegen der USA zu führen. Das Sachbuch hat zu einem Aufschrei unter Journalisten geführt, denn Massen von ihnen werden demaskiert.

 

Und nicht nur Medienwissenschaftler der Universität Leipzig wollen es jetzt ganz genau wissen und die vielen Fakten noch einmal wissenschaftlich nachprüfen: Die Universität Leipzig kennt sich mit der Thematik grundsätzlich schon bestens aus. Dort hat auch der Wissenschaftler Uwe Krüger seine weithin beachtete hervorragende Doktorarbeit Meinungsmacht zu den Elitenetzwerken, in denen sich deutsche Journalisten verfangen haben, vorgelegt.

 

Nicht nur die Medienwissenschaftler der Universität Leipzig könnten nun viele Artikel aus den Archiven renommierter Zeitungen und die Anschuldigungen gegen bekannte Journalisten den Ausführungen in Gekaufte Journalisten gegenüberstellen. Auch an der Jacobs University in Bremen und bei der Initiative Nachrichtenaufklärung der Technischen Universität Dortmund, Institut für Journalistik, besteht offenbar Interesse daran, die unglaublichen Fakten – etwa in Zusammenhang mit zu vergebenden Bachelor-Arbeiten und Dissertationen – auf den Prüfstand zu stellen.

 

Im Klartext bedeutet das alles: Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wird ein neues Sachbuch von Wissenschaftlern verschiedener Universitäten vom Tag des Erscheinens an auseinandergenommen und penibel auf die Korrektheit der Angaben hin überprüft. Der Kopp-Verlag begrüßt und unterstützt diese Arbeit. Denn Gekaufte Journalisten muss man schließlich auch gekaufte Journalisten nennen und öffentlich demaskieren dürfen.

 

 

 

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Leser-Kommentare (41) zu diesem Artikel

16.09.2014 | 09:51

Jim Becker

Klingt nach einem großartigen Buch.
Auf das Medienkartell hat ja schon Eva Herman aufmerksam gemacht; meine Freunde vom "Orden der Patrioten" und ich werden ihr dafür ewig dankbar sein!
Es ist sehr schön, dass es jetzt ein neues Buch über diese Mediengaunerbande gibt, das hoffentlich noch mehr Menschen aufklärt.


16.09.2014 | 07:45

Elisa

@Michel"..... das die manipulative Schreiberei dieser Staatsmedien allerdings bei vielen Frauen, welche keinen Mann haben um sich zu orientieren, nicht nach Veränderung und Verbesserung streben, weil sie naturgemäß das erhalten was da ist, daß diese Frauen in ihrer Meinung manipuliert werden ..."Lieber MichelMit dieser Aussage haben sie ganz schön daneben gegriffen. Machen Sie aus diesem Thema keinen unzutreffenden Geschlechterkampf, für das ist es viel zu ernst. Es...

@Michel
"..... das die manipulative Schreiberei dieser Staatsmedien allerdings bei vielen Frauen, welche keinen Mann haben um sich zu orientieren, nicht nach Veränderung und Verbesserung streben, weil sie naturgemäß das erhalten was da ist, daß diese Frauen in ihrer Meinung manipuliert werden ..."

Lieber Michel
Mit dieser Aussage haben sie ganz schön daneben gegriffen. Machen Sie aus diesem Thema keinen unzutreffenden Geschlechterkampf, für das ist es viel zu ernst. Es gibt Menschen, die lassen sich leichter, andere weniger leicht von herangetragenen Meinungen beeinflussen, und zwar bei Männern wie bei Frauen. Plausibilitäten und Beweisführungen sind in einer Aussage massgebend, nichts anderes.


15.09.2014 | 23:12

Maria

Ist doch Klasse, dann MÜSSEN die Journalisten ihre Quellen preisgeben und damit werden mehr und mehr Hintermänner aus der unerkannten Versenkung an die Klare Luft kommen und dann endlich weggepustet werden, hinein in die Versenkung der Unwichtigkeit :) - einer nach dem anderen. Die Menschen müssen endlich erkennen, dass die diese Art der Demokratie ein Auslaufmodell ist, denn sie ist ungerecht, kriminell und fernab von Wahrheit und Transparenz, ein Sumpf der Geheimniskrämerei...

Ist doch Klasse, dann MÜSSEN die Journalisten ihre Quellen preisgeben und damit werden mehr und mehr Hintermänner aus der unerkannten Versenkung an die Klare Luft kommen und dann endlich weggepustet werden, hinein in die Versenkung der Unwichtigkeit :) - einer nach dem anderen. Die Menschen müssen endlich erkennen, dass die diese Art der Demokratie ein Auslaufmodell ist, denn sie ist ungerecht, kriminell und fernab von Wahrheit und Transparenz, ein Sumpf der Geheimniskrämerei mit einem Ziel: Macht und Gier. Nur Menschen, die einander schätzen und lieben, die füreinander einstehen UND die FÜR das LEBEN eintreten, die Mutter Erde mit all ihren Wesen an die ERSTE Stelle setzen, die sind die Zukunft. Das Parteiensystem stirbt und die Familien, Großfamilien, Gemeinden, Familienlandsitze, Regionen, ... sind am Wiederauferstehen/Erblühen. Regionalgeld, Ubuntu, freie Nationen, die sich freiwillig untereinander vernetzen, ... Die Zeit ist reif - Hier und Jetzt :).


15.09.2014 | 19:10

Hans-Dieter Braun

Dieses Buch war notwendig und ich hoffe, daß es viele lesen. Ich habe es in zwei Tagen "verschlungen". Danke an Herrn Ulfkotte ! Wie sagte doch Aragon: "Und wenn ich sage Journalist, dann meine ich Drecksau...." Sicher ist das überspitzt und pauschal, aber viele Leitmedienjjournalisten sollten sich an die Nase fassen.


15.09.2014 | 16:30

Nonkonformer

Warum nicht Journalisten kaufen, Politiker sind doch auch gekauft, Verwalter u. Juristen, also besonders Richter, haben oft Nebentätigkeiten, die als anrüchig zu gelten haben! Natürlich muß der dt. Journalist eh sich so verhalten, daß er der Medienhoheit der 3 westl. Siegermächte, überwcacht durch die gr. Siegermacht, den VSA, entspricht, sonst droht die Kündigung. Wer bestreitet daß es diese Meidenhoheit bis 2099 gibt, der irrt, ihm wird täglich in allen Medien per...

Warum nicht Journalisten kaufen, Politiker sind doch auch gekauft, Verwalter u. Juristen, also besonders Richter, haben oft Nebentätigkeiten, die als anrüchig zu gelten haben! Natürlich muß der dt. Journalist eh sich so verhalten, daß er der Medienhoheit der 3 westl. Siegermächte, überwcacht durch die gr. Siegermacht, den VSA, entspricht, sonst droht die Kündigung. Wer bestreitet daß es diese Meidenhoheit bis 2099 gibt, der irrt, ihm wird täglich in allen Medien per Nichtveröffentlichung der zahlreichen Tabuthemen vorgeführt, daß es so ist! Zensur, die ich leider auch hier schon zweimal, ebenso zweimal bei mmnews und natürlich xfach bei ZEIT, SZ oder FAZonline erfahren habe, bestätigen meine Gewißheit über dieses Faktum.. Natürlich gehört zu den "Großen Drei" auch die Kanzlerakte u. die Beschlagnahme des dt. Goldschatzes v. 3460 Tonnen bis 2099 auch dazu, und jetzt warte ich wieder auf den Zensor!


15.09.2014 | 15:32

Michel

Für den kritischen Bürger ist das nicht besonders neu. Schlimm wäre allerdings, wenn diese Medien a la Spiegel, FAZusw. Geld aus dem Medientopf der GEZ bekommen würden, nun da sie sowieso allesamt in finanziellen Schwierigkeiten sind. Das wäre ein weiterer Schritt hin zu einer DIktatur. Anzumerken wäre noch, das die manipulative Schreiberei dieser Staatsmedien allerdings bei vielen Frauen, welche keinen Mann haben um sich zu orientieren, nicht nach Veränderung und Verbesserung...

Für den kritischen Bürger ist das nicht besonders neu. Schlimm wäre allerdings, wenn diese Medien a la Spiegel, FAZ
usw. Geld aus dem Medientopf der GEZ bekommen würden, nun da sie sowieso allesamt in finanziellen Schwierigkeiten sind. Das wäre ein weiterer Schritt hin zu einer DIktatur.
Anzumerken wäre noch, das die manipulative Schreiberei dieser Staatsmedien allerdings bei vielen Frauen, welche keinen Mann haben um sich zu orientieren, nicht nach Veränderung und Verbesserung streben, weil sie naturgemäß das erhalten was da ist, daß diese Frauen in ihrer Meinung manipuliert werden und so ihr Wahlrecht in gewisser Weise für eine politische Richtung gekauft wird. Auch schneidet sich die politische und wirtschaftliche Elite dieses Landes letztendlich ins eigene Fleisch. Ein Land muß Kräften, welche die Gerechtigkeit in einem Land fördern freien Spielraum lassen, sonst verfault die Gesellschaft von innen. Gewisse Volksgruppen beobachten das Geschehen in unserem Land mit Argusaugen und heraushängender Zunge. Und vor allem haben die die Zeit auf ihrer Seite, aber das ist ein anderes abendfüllendes Thema.

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