Tuesday, 24. May 2016
07.11.2013
 
 

Zwangsenteignung kommt….

Redaktion

Vor Wochen berichteten wir an dieser Stelle von den IWF-Plänen zur Zwangsenteignung. Die Pläne werden angesichts der Krise konkreter. Inzwischen dementieren erste Stellen. Wir gehen davon aus, dass die Zwangsenteignung gerade in Deutschland kommt. Die Pläne liegen bereits in der Schublade.

Die Euro-Krise geht unvermindert weiter, auch wenn die großen Medien dies derzeit verschweigen. Spanien und Frankreich sind die aktuell größten Krisenherde, die ihre Schulden nicht in den Griff bekommen. Was bedeutet das?

 

Die Länder können sich schlicht nicht mehr selbst mit Kapital versorgen – und das heißt, die Euro-Zone wird definitiv zum weiteren Zuschussgeschäft. Im Mittel dürfte das Defizit für die Staaten alleine im Jahr 2014 bei vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegen, so unsere Schätzung. Der IWF (Internationale Währungsfonds) scheint das ähnlich zu sehen.

 

Drei Billionen Euro – das Volumen der Zwangsenteignung


Vor gut sechs Jahren betrug die Schuldenquote noch 60 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt – nicht bezogen auf ein Jahr, sondern insgesamt. Wenn diese noch akzeptierte Quote wieder erreicht werden soll, bräuchte die Euro-Zone drei Billionen Euro. Dies sind gut 30 Prozent des Volkseinkommens.

 

In Deutschland wären fast 0,6 Billionen Euro fällig. Das Gesamtvermögen liegt bei 4,8 Billionen Euro. Eine Vermögensabgabe von zehn Prozent wäre also die »Lösung« für das herrschende Problem – und damit eine realistische Variante. Der IWF hatte genau das vorgeschlagen und dementiert nun.

Diese Form der Zwangsenteignung würde auf der einen Seite Vertrauen zerstören und wäre auf der anderen Seite kaum durchsetzbar. Denn auch die Politik selbst müsste herhalten, die Bürokratie und sonstige Eliten. Der Finanzbedarf aber bleibt:

 

Es geht um zehn Prozent des privaten Vermögens. Der Anteil scheint realistisch. Wenn Sie also Vermögen haben, können Sie auf dem einen oder anderen Wege zehn bis 15 Prozent gedanklich abschreiben. Die Form der Enteignung spielt fast keine Rolle. Es reicht eine erhöhte Inflationsrate. Oder höhere Abgaben auf Immobilienvermögen. Höhere Mehrwertsteuern oder die Finanztransaktionssteuer für Geldanleger.

 

Alles ist möglich. Wenn es eine Vermögensabgabe gibt, dann wahrscheinlich rückwirkend. Denn ansonsten nähme die Politik schlicht Fluchtbewegungen in Kauf. Wer das vermeiden möchte, müsste also schon jetzt Vermögen »verschwinden« lassen – etwa in Form von Goldkäufen oder Aktieninvestitionen. Geeignet dafür wird Vermögen sein, das noch vergleichsweise unsichtbar ist. So bieten sich Lebensversicherungsverträge zum vorzeitigen Verkauf an. Kleinere Kontoguthaben können ebenfalls relativ schnell abgeräumt werden.

 

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