Tuesday, 30. August 2016
08.01.2016
 
 

Schengen macht’s möglich: Dank offener Grenzen werden bundesweit Geldautomaten gesprengt

Stefan Müller

2015 war gleich mehrfach ein Rekordjahr. Egal, ob es um eine maximale Entfernung der Bundesregierung zum Bürger, Höchstwerte in der illegalen Massenmigration oder um Kriminalität ging. Dabei zeigte sich gerade im letzten Bereich, welche »Segnungen« durch die Öffnung der Grenzen nach Deutschland schwappen. Bereits 2014 wurden so z.B. bundesweit insgesamt 116 Fälle von gesprengten Bankautomaten gemeldet – ein absoluter Rekord. Doch 2015 wurde diese Zahl laut BKA-Angaben bereits erneut übertroffen.

 

Als die Grenzkontrollen am 26. März 1995 in Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Spanien und Portugal durch das Schengen-Abkommen abgeschafft wurden, überschlugen sich die Politiker bei ihren Schilderungen in den grellsten Farben, wie vorteilhaft und fortschrittlich die damit angeblich verbundene »Reisefreiheit« sein würde.

 

Der bodenständige Bürger wunderte sich mehrheitlich über diese Sichtweise der Dinge, denn wer nicht z.B. gerade als Fernfahrer arbeitete, wurde von den Grenzkontrollen meistens nur bei

Urlaubsfahrten in das benachbarte Umland tangiert.

 

Vielmehr stellte sich der normal denkende Mensch bereits damals die Frage, wie sich eine Öffnung der Grenzen wohl auf die Kriminalitätsrate auswirken würde.

 

Das »Heilmittel« gegen diese Bedenken war die Einführung des Schengen-Informationssystems (SIS), mit dem Polizeibehörden und andere Sicherheitsdienste ihren Datenbestand besser abgleichen können sollten.

 

Damit waren die damals mehrheitlich noch eher obrigkeitshörigen Deutschen etwas beruhigt. 2015 sollte sich dann zeigen, welch vernichtend geringen Stellenwert ein reines »Informationssystem« im Vergleich zu Grenzkontrollen hat.

 

Die Profiteure und Haupttriebkräfte des Schengener Abkommens waren ganz klar Unternehmen, die von einem freien Warenverkehr und einem besseren Austausch von Waren und Dienstleistungen profitierten. Besonders die Großunternehmen erhielten Chancen, mit denen sie unglaubliche Wettbewerbsvorteile gegenüber kleineren Konkurrenten ausspielen konnten.

 

Das klassische Beispiel dafür ist wohl der Betreiber einer Großbäckerei, der seine Brötchen preisgünstig im Ausland produziert und dann an seine Backshops im ganzen Bundesgebiet verteilen lässt. Gegenprobe: Wie viele kleine und selbstständige Bäckereien gibt es noch in Ihrem Wohnort?

 

Alles, was irgendwie mit der EU zusammenhing, war bereits schon damals »alternativlos«, wenn auch die Schöpferin dieses Begriffs (glücklicherweise) noch nicht in ihrem Amt als Bundeskanzlerin war. Schengen wurde durchgewinkt und wir alle müssen nun mit den Konsequenzen leben.

 

Heute kann man ganz klar sagen, dass Schengen die Mutter der grenzübergreifenden Kriminalität ist. Unmittelbar nach der Öffnung der europäischen Binnengrenzen wurden die europaweit operierenden Einbrecherbanden zum »notwendigen Übel«, ja sozusagen fast zum Bestandteil der dunklen Jahreszeit. Schengen sei Dank!

 

Es ist fast ironisch, dass nun auch die Industrie (respektive die Banken) mit den negativen Folgen ihres so heißgeliebten »freien Marktes« konfrontiert wird: Böse Menschen schleichen sich nachts in die zugänglichen Geldausgabebereiche, leiten Gas in das Innere der Geldautomaten und zünden es. Die Täter verschwinden dann mit dem Geld in meist besonders PS-starken Autos und hinterlassen völlig zerstörte Bankräume.

 

Bevorzugte Zielorte sind ländliche Gebiete mit guter Autobahnanbindung, idealerweise in Grenznähe. Besonders erwähnenswert ist hier eine Verfolgungsjagd auf einen dunkelblauen Audi im September 2015, die in Düsseldorf begann und in den Niederlanden erfolglos abgebrochen werden musste. An dieser Aktion waren zwei Dutzend Streifenwagen und ein Helikopter beteiligt. Wer fühlt sich hier nicht an den Hollywood-Klassiker »Ein ausgekochtes Schlitzohr« mit Burt Reynolds erinnert?

 

Einbrecherbanden aus Südosteuropa, der Missbrauch von Bankdaten, PKW-Diebstähle, Drogenhandel und Zigarettenschmuggel sowie die erwähnten Sprengungen von Geldautomaten waren bereits 2014 alarmierende Gründe für eine kritische Revision des Schengen-Systems. In diesem Jahr wurde die EU dann zusätzlich mit einer Massenmigration in der Größenordnung einer Völkerwanderung konfrontiert.

 

Wie ist es zu interpretieren, wenn sich der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in dieser Situation am 25.11.2015 zu diesem Ausspruch genötigt sieht: »Scheitert Schengen, scheitert auch der Euro«? Was müsste denn noch passieren, damit auch eingefleischte EU-Fetischisten einmal ganz grundlegend ins Grübeln kommen?

 

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir alle eine völlig falsche Vorstellung von dem Konstrukt der Europäischen Union und auch des Euro an sich haben. Obwohl viele von uns absolute Skeptiker waren, haben wir dennoch auch an die angeblichen Vorteile dieser Ideen geglaubt, denn damit hat man uns ja nahezu ununterbrochen gefüttert.


Was wäre denn, wenn der Einzelne von uns den »gewählten« Vertretern in Berlin und dem EU-Parlament völlig egal wäre, da diese nur einer sehr kruden Utopie folgen, die absolut nichts mit den Bedürfnissen der jetzigen Bevölkerung zu tun haben? Was wäre, wenn diese Utopie sogar sehr starke negative Effekte auf uns alle hätte?

 

Genau das thematisiere ich auch in meinem neuen Buch Gefährlich! – Band 2: Nutze die geniale Macht des Sog-Prinzips. Befreie Dich aus diesem Sklavensystem. Wie sein Vorgänger ist es ein Buch, das den Leser sehr direkt anspricht, aber eben auch auf Themen wie die mentale Versklavung und die Ideologie des »freien Marktes« eingeht.

 

Aber Vorsicht: Nach der Lektüre könnten Sie Ihre Meinung zu gewissen Themen vielleicht revidieren wollen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Das Milliardengeschäft mit den Flüchtlingen

Reich werden mit Armut. Das ist das Motto einer Branche, die sich nach außen sozial gibt und im Hintergrund oft skrupellos abkassiert. Die deutsche Flüchtlingsindustrie macht jetzt Geschäfte, von denen viele Konzerne nur träumen können. Pro Monat kostet ein Asylbewerber den Steuerzahler etwa 3500 Euro.

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