Wednesday, 27. July 2016
27.08.2015
 
 

Brisante Allianz: Rocker-Boss leistet Treueschwur auf Islamischen Staat

Stefan Schubert

Das Albtraumszenario sämtlicher Sicherheitsbehörden ist eingetreten. Teile der kriminellen Rocker- und Gangszene vermischen sich mit terroristischen Gruppen. Auch Deutschland ist von dieser Entwicklung bereits betroffen.

 

In ganz Europa war in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum von rockerähnlichen Gruppierungen und Streetgangs zu beobachten. Einen der Schwerpunkte bildet dabei Deutschland mit von Migranten dominierten Gangs wie United Tribuns, Satudarah oder den kurdischen Median Empire. Einerseits fühlen sich die jungen Männer von dem oft ethnisch begründeten Zusammenhalt angezogen, andererseits vom offen zu Schau gestellten Lifestyle aus Bodybuilding und dem schnellen Geld aus dem Rotlichtmilieu.

 

Viele Mitglieder starten mit der Bande im Rücken eine umfängliche kriminelle Karriere, es häufen sich Verurteilungen wegen Drogenhandels, Zwangsprostitution, Waffen- und Menschenhandels bis hin zum Mord. Insofern verwunderte die Gründung der Kamikaze Riders MC in Brüssel nicht wirklich.

Brüssel ist eine typische Millionenstadt in Europa, die einen hohen muslimischen Bevölkerungsanteil aufweist und immer tiefer in der Kriminalität und No-go-Areas versinkt. Die Zustände abseits der Glaspaläste der EU-Kommissare waren bereits mehrfach Thema bei Kopp Online und weiteren Medien.

 

Die Gründungsmitglieder der Kamikaze Riders MC sind Said Saouti, der bereits eine Haftstrafe wegen Einbruch- und Waffendelikten verbüßte, sowie Abdelouafi Elouassaki und dessen zwei Brüder, die als Einwanderer in Brüssel leben. Die Clubmitglieder, allesamt marokkanischer Herkunft, fahren keine schweren Harley Davidson, sondern hochmotorisierte japanische Rennmaschinen, mit denen sie rücksichtslos im Pulk inmitten des Stadtverkehrs und über Autobahnen rasen.

 

Auch in Deutschland forderten solche illegalen Rennen dieses Jahr schon mehrere Tote, allein in Köln wurden bereits drei völlig unbeteiligte Bürger totgerast. Auf YouTube posieren die Kamikaze Riders neben ihren Maschinen und vor BMWs und Audis in ihrem Gang-Outfit: Die marokkanische Flagge wird zur Vermummung benutzt. Stolz wird die »Kill«-Tätowierung auf der Faust in die Kamera gereckt und man sieht Said Saouti in Großaufnahme.

 

Er hat sich mittlerweile einen typischen Salafistenbart wachsen lassen. Denn Said Saouti, der 2013 nach dem Unfalltod von Abdelouafi die alleinige Führung der Kamikaze Riders übernommen hat, ist seit Jahren als ein gefährlicher belgischer Salafist bekannt.

 

 

So dauerte es nicht lange, bis auf einer Facebook-Seite der Kamikaze Riders immer häufiger islamistische Fotos prangten, darunter eine mit Kalaschnikows bewaffnete zehnköpfige Kampfeinheit, die mit dem Abzeichen des Islamischen Staates versehen ist.

 

Saouti gilt als bekennender Islamist. In den sozialen Netzwerken verbreitet er Kampf-Aufrufe von Abdullah Azzam, der als Vater des islamischen Dschihad und Mentor von Osama bin Laden gilt. Unter seinem Kampfnamen »Said Abu Shahid« postet er noch heute auf YouTube islamistische Propaganda.

 

Auf seiner Facebook-Seite leistet Saouti den Treueschwur auf den Islamischen Staat. Dabei ist er modisch mit einer Schlumpf-Jacke von Adidas gekleidet, während im Hintergrund die schwarze Flagge der Kopfabschneider steht.

 

Nur wenige Zeit später verstärkten sich die Terroraktivitäten der Brüsseler Gang. Houssien und Hakim Elouassaki gelten ebenso wie der Kamikaze-Boss Saouti neben ihrer Stellung in der Motorradgang zudem als Führungsfiguren der Sharia4Belgium.

 

Das ist eine Terrororganisation, die erklärtermaßen beabsichtigt, in unserem Nachbarland ein islamistisches Land herbeizubomben und dort die Scharia einzuführen. Über das Sharia4Belgium-Netzwerk, das wie keine andere Organisation die Radikalisierung von Muslimen in Belgien betreibt, setzten sich die Brüder nach Syrien ab und beteiligten sich an Kampfhandlungen auf Seiten des IS.

 

In deren Verlauf wurde Houssien getötet, während sein Bruder mit einer Schusswunde überlebte und nach Belgien zurückkehrte, um seine Wunde in einem Krankenhaus versorgen zu lassen. Hakim wird zudem verdächtigt, an Ermordungen und Vergewaltigungen in Syrien beteiligt gewesen zu sein. Über einen Anwalt ließ er die Anschuldigungen zurückweisen.

 

In der Nachbetrachtung dieser rasanten terroristischen Entwicklung wirkt die Gründung der Kamikaze Riders MC wie eine bewusst gewählte neue Rekrutierungsmethode von Salafisten, um auf die populäre Schiene von Rockerclubs aufzuspringen.

 

Ein Albtraumszenario, das sich jederzeit in Deutschland wiederholen kann. Eine der größten Gefahren birgt der Zugang dieser Szene zum riesigen Waffenarsenal der Organisierten Kriminalität. Auch in Deutschlang gab es bereits eine Vielzahl von Beschlagnahmungen im Rocker- und Gangmilieu.

 

Von Sturmgewehren über Handgranaten bis hin zu Sprengstoff war alles dabei. Diese Entwicklung ist in dem Thriller Der Konvertit berücksichtigt – die dortige Kalaschnikow für einen Terroranschlag auf eine Bundeswehrkaserne stammt aus den geschilderten Gangkreisen.

 

Zudem ist Deutschland bereits mit einer Motorradgang an diesem barbarischen Krieg beteiligt, dem Median Empire MC, einem Rockerclub, dem hauptsächlich Kurden angehören. In seiner Gründungsstadt Köln eskalierte sofort die Lage, als er sich Scharmützel und einen Schusswaffenanschlag mit den Hells Angels um eine Vormachtstellung im Milieu und der Türsteherszene lieferte.

 

Unter ihrem iranischstämmigen Präsidenten Azad, einem ehemaligen Aktivisten der terroristischen PKK, der zuvor auch Mitglied im vom Miri-Clan dominierten Mongols MC war, legte sich diese Rockergruppe eine eigene politische Agenda zu.

 

Diese besteht daraus, bedrohte Kurden zu unterstützen, ausdrücklich auch mit Waffengewalt und Kriegseinsätzen. Während die Gräueltaten des IS in kurdischen Gebieten nicht enden, ist auf einschlägigen Internet-Seiten der Kurden-Rocker eine ständig steigende Militanz zu beobachten.

 

Sie reicht von anfänglichen Demonstrationen in türkischen Grenzgebieten bis hin zu Kalaschnikow-behangenen Patrouillengängen und zu reinen Kriegseinsätzen innerhalb der YPG, einer in wenigen Jahren entstandenen De-facto-Armee im kurdisch besiedelten Nordsyrien.

 

Eine Zusammenarbeit mit der PKK bestreitet die kurdische Miliz zwar, nichtdestotrotz verstummen diese Vorwürfe nicht. Die Rekrutierung in Deutschland geschieht hauptsächlich über Facebook, wo pausenlos Frontnews gepostet werden und dazu aufgerufen wird, sich dem bewaffneten Kampf anzuschließen. Das aktuell beworbene Projekt besteht in der Aufstellung einer eigenen Median Empire Army innerhalb der YPG.

 

 

Die Rocker aus Köln schreiben ferner auf Facebook davon, »IS-Ungeziefer« zu jagen und: »Während andere labern, sind unsere Jungs an der Front und kämpfen.« Auch wird auf ihrer Seite ein Angriff auf Ibrahim Abou-Nagie in Deutschland gefeiert, als dieser von bisher unbekannten Kurden niedergeschlagen wurde. Abou-Nagie gilt als aggressiver Salafist und Radikalisierer, der zudem hinter der Koran-Verteilungs-Aktion Lies steht.

 

So verständlich der Kampf der Kurden gegen den IS ist, fordern diese Aktivitäten weitere Unruhen zwischen Kurden und Salafisten auf Deutschlands Straßen geradezu heraus. Die sowieso schon angespannte Sicherheitslage wird dadurch weiter erhöht.

 

Die Bundesregierung sieht trotz dieser Entwicklung keinen Grund zu handeln, »...solange die Kämpfer nicht offiziell die als Terrororganisation eingestufte PKK unterstützen«, beantwortete ein Regierungssprecher eine entsprechende Nachfrage.

 

Andy Neumann, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, spricht anlässlich eines Interviews unabhängig von der drohenden Zuspitzung eine weitere Gefahr an: »Wie werden wir mit den ›Rückkehrern‹ umgehen? Es handelt sich bei ihnen immerhin um potenziell gewaltbereite Straftäter, die dann, ausgestattet mit paramilitärischer Kampferfahrung, wieder nach Deutschland einreisen.«. So umschreibt man wohl die Angst vor der Entstehung einer neuen Mafia im Lande, in diesem Fall eine durch einen brutalen Kriegseinsatz völlig verrohte Mafia.

 

Die geschilderten Gang-Aktivitäten sind in Deutschland bereits weit fortgeschritten, eine Trendwende ist nicht zu erkennen. Im Gegenteil, es ist eine dynamische Zunahme und gesteigerte Militanz zu erwarten. Einen Vergleich zu amerikanischen Großstädten benötigt man schon seit Jahren nicht mehr, es reicht, die gewalttätigen Aktivitäten von ethnischen Gangs in Malmö, Göteborg, London und dutzend anderer europäischer Großstädte zu betrachten.

 

Während die Innenminister damit beschäftigt sind, Kriterien für polizeiliche Statistiken zu überarbeiten, werden diese Gangs im Zuge einer steigenden Einwanderung problemlos wachsen und sich unaufhörlich ausbreiten. Diese Banden der neuesten Generationen eint neben ihrer ethnischen und religiösen Gemeinsamkeit erstmalig eine politische Agenda, bis hin zu islamistischem Terrorismus.

 

 

 

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Leser-Kommentare (49) zu diesem Artikel

12.10.2015 | 15:45

rospo

Oh, Herr, verschone uns von Frau Merkel, sie ist unser Untergang!!!!!!


06.09.2015 | 17:58

Margrit Steer

Das alles wird bei uns auch noch sehr gewaltig kommen. Denn diese Infasion derzeit von Muslimen wird nicht folgenlos bleiben Es kann einem wirklich Angst und Banke werden


02.09.2015 | 02:39

manfred

Was soll das mit den pseudolinks da Geld verdienen bla bla. Geld verdient Mann mit Arbeit und nicht mit klicken im Netz geht mir schon auf den s.... ihr .....


01.09.2015 | 00:13

sieh nochmal an

@Zens-Ur 28.08.2015 | 22:04 --- Hm, wenn ich deine Kommentare so beobachte,stelle ich immer wieder fest, dass dieser Name "Zens-Ur" ein Pseudonym ist für Arroganz, Ignoranz, nicht Wissen, worum es geht, mangelndes Verständnis. Was dann gerne zu beleidigenden Äußerungen führt. Offenbar hast du nichts von dem mitbekommen, weswegen ich schrieb. Das ist schon ok. Aber sich dann in dieser Weise aufzublasen, zeugt halt von fragwürdigem Stil. Zeigt keine Souveränität, sondern...

@Zens-Ur 28.08.2015 | 22:04 --- Hm, wenn ich deine Kommentare so beobachte,stelle ich immer wieder fest, dass dieser Name "Zens-Ur" ein Pseudonym ist für Arroganz, Ignoranz, nicht Wissen, worum es geht, mangelndes Verständnis. Was dann gerne zu beleidigenden Äußerungen führt. Offenbar hast du nichts von dem mitbekommen, weswegen ich schrieb. Das ist schon ok. Aber sich dann in dieser Weise aufzublasen, zeugt halt von fragwürdigem Stil. Zeigt keine Souveränität, sondern eher Boshaftigkeit. Und die o.g. Eigenschaften. Übrigens : Was trägt dein Text zur Sache bei ?


31.08.2015 | 21:30

Nationalliberaler

Schubert weiss, wovon er spricht und er vertritt den Rechtsstaat republikanischer Prägung ohne STASI-Seuche. Trotzdem sei ein außerrepublikanischer Einwurf gestattet: "Rocker" und Islam; doppelt verniggert brennt besser..! Wenn hier, im Sinne einer finalen Gefahrenabwehr staatswidriger, antideutscher Umtriebe, einst nach, seinerzeit problembehafteter, jedoch nicht grundloser, Art und Sitte der späten 30er jahre verfahren werden wird... Ich werde vieles tun,um mein...

Schubert weiss, wovon er spricht und er vertritt den Rechtsstaat republikanischer Prägung ohne STASI-Seuche. Trotzdem sei ein außerrepublikanischer Einwurf gestattet: "Rocker" und Islam; doppelt verniggert brennt besser..! Wenn hier, im Sinne einer finalen Gefahrenabwehr staatswidriger, antideutscher Umtriebe, einst nach, seinerzeit problembehafteter, jedoch nicht grundloser, Art und Sitte der späten 30er jahre verfahren werden wird... Ich werde vieles tun,um mein Bonner Deutschland zu restaurieren und antidemokratische Exzesse in alle Richtungen zu verhindern; doch im letzten Zweifel würde ich dem Volksgeiste folgen. Und NSDAP wählen.


28.08.2015 | 22:04

Zens-Ur

28.08.2015 | 00:29 @ sieh mal an: Sollte ich mich wirklich auf diese verquaste Logik und ignorante Weltsicht einlassen? Ein kleiner Tip(p): Nimmt man das ganze Geschreibsel (ungewollt) zur Kenntnis, kommt man zum Ergebnis, daß hier ein Fall von Schreibzwang vorliegt. Informieren, welche Facharztrichtung dagegen wohl am besten helfen kann!

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