Sonntag, 25. Juni 2017
20.07.2016
 
 

Die Terrorversteher in Politik und Medien

Stefan Schubert

Die Wut steigt in mir nach jedem Terroranschlag hoch, je abscheulicher die Tat, je mehr Kinder betroffen sind, desto menschenverachtender die Tatbegehung, und desto größer meine Wut. Ich muss mich beim Schreiben zügeln, dieser Wut nicht nachzugeben, sonst würde ich ins Vulgäre abrutschen. Nach einem Tag habe ich meine Wut wieder weitestgehend im Griff, doch dann erscheinen Gesichter von Renate Künast und Jakob Augstein auf den Bildschirmen und meine Wut steigt.

 

Paris, Brüssel, Orlando, Nizza, Würzburg, der islamistische Terror wütet weltweit. Durch Merkels grenzenlose Politik, sind Deutschlands Bürger und vor allem die Frauen Opfer einer grenzenlosen Kriminalität geworden, und nun ist der Terrorismus durch Flüchtlinge unwiderrufbar in Deutschland angekommen und schlimmer noch, er wird für viele Jahre bleiben, wenn nicht für immer. Statt eines staatlichen konsequenten Handelns, überbieten sich Politik und Medien in einem relativen Verständnis für die Täter.

Die islamistischen Terrorversteher stehen politisch links, natürlich, was denn auch sonst. Eine korrektive Einordnung dieses Verhaltens und die Entlarvung ihrer absurden Argumentationen finden in den Medien dieses Landes nicht statt.

 

Der anzustrebende Zustand, dass eine vierte Gewalt im Land, die Exekutive, Legislative und Judikative kontrolliert und Missstände anprangert, findet schlicht nicht statt. Die veröffentlichte Meinung in Deutschland entspricht zu gefühlten 90 Prozent Merkels Allparteienkoalition.

 

So ist der Wechsel vom ZDF-Mann Seibert ins Kanzleramt zwar an Dreistigkeit nicht zu überbieten, inhaltlich jedoch nicht verwunderlich. Auch wenn sich das Staatsfernsehen noch weigert, das heute-journal in Merkels Welt umzubenennen.

 

Kriminalität und islamistischer Terror schließen sich nicht aus

 

Nach den Taten islamischer Fanatiker, ist das Blut der Opfer noch nicht mal getrocknet, ihre Leichen liegen nur notdürftig mit Rettungsfolie bedeckt auf dem Asphalt, da ist der Stoßseufzer aus deutschen Redaktionsstuben und aus Berlin-Mitte bis ins eigene Wohnzimmer zu vernehmen. Im Lebenslauf des Terroristen sind die Hobby-Kriminologen auf einen Punkt gestoßen, der es ihnen ermöglicht, der Bevölkerung zu suggerieren, dass dieser Terroranschlag nichts mit dem Islam zu tun hat, sondern dass dieses Massaker die Tat eines Kriminellen, eines Psychopathen oder eines verkappt-schwulen Schwulenhassers ist.

 

Gott sein Dank.

 

Dass ihre Schlagzeilen und Argumentationen schon in den nächsten Tagen durch polizeiliche Erkenntnisse widerlegt werden, stört deutsche Journalisten nicht im Geringsten. Es berichtet ja schließlich keiner der Ihren, über die Verfehlungen des eigenen Berufsstandes, so viel Korpsgeist ist an dieser Stelle natürlich gestattet. Und wer liest nach 3 Tagen Terrorberichterstattung dann noch Hintergrundberichte darüber, dass der Orlando-Attentäter ein praktizierender Moslem war, der mindestens drei-, viermal in der Woche die Moschee für die Predigt aufsuchte?

 

Und, dass er im Angesicht der zum Einsatz bereitstehenden SWAT-Einheiten der Polizei und damit seines sicheren Todes, den Polizeinotruf wählte, um sich mit seinen letzten Worten zum IS zu bekennen?

 

Unmittelbar nach dem Anschlag bekannte sich zudem der Islamische Staat zu der Tat und dem Attentäter. »Einer der Soldaten des Kalifats in den USA hat einen Angriff ausgeführt, bei dem ihm der Zugang zu einem Treffen der Kreuzzügler in einem Nachtklub für Homosexuelle in Orlando, Florida, gelungen ist«, heißt es wörtlich in dem Bekenntnis auf dem IS-Radiosender Albayan.

 

Doch da war die Medien-Karawane längst weitergezogen, die Krisen in der Welt hatten längst neue Schlagzeilen produziert und die Massenmedien waren ihrem selbst aufgestellten Volkserziehungsauftrag längst nachgekommen. Nämlich, die Empörung und Wut über den Terroranschlag kleinzuhalten, schon im Keim zu ersticken und keine grundsätzliche Diskussion über den Islam aufkommen zu lassen. Schließlich hat Merkel ja verkündet, dass der islamistische Terror, Tschuldigung Freudscher Vertipper, dass der Islam zu Deutschland gehört.

 

Ein Mohammed Atta der Straße?

 

Nizza war auch so ein toller Anschlag für diese Terrorversteher, schließlich hatte der Terrorist doch tatsächlich in den Jahren zuvor Straftaten begangen, ein Bier getrunken und irgendwann 2001 ein Antidepressivum geschluckt. Flugs, war die linke Verschwörungstheorie vom kriminellen Psychopathen fertig. Wieder einmal den Islam aus der Schusslinie gezogen. Puuhh, das war aber wirklich knapp.

 

Dumm nur, dass die französische Polizei keinerlei Rücksicht auf die Realitätsverweigerung deutscher Journalisten und Politiker nimmt. Zuerst einmal wurde klargestellt, dass es sich entgegengesetzter Meldungen zufolge, bei dem Täter nicht um einen Franzosen handelt, sondern um einen Tunesier.

 

Der Umstand von »einheimischen« Tätern wird von den Terrorverstehern oft dazu missbraucht, die eigene Untätigkeit und das Versagen des Staates im Kampf gegen den radikalen Islam zu rechtfertigen. »Dschihadisten sind unsere Söhne und Töchter«, lautet eine dieser Phrasen. Na, wissen Sie, wer das gesagt hat? Renate Künast? Jakob Augstein? Nein, knapp daneben, ein gewisser Thomas de Maizière, seines Zeichens Bundesinnenminister.

 

Der Computer des Nizza-Attentäters war voll mit dschihadistischer Propaganda, so die französischen Ermittler und er war auch kein durchgeknallter Alleintäter, sondern hatte Hilfe von einem albanischen Paar und drei weiteren Männern, die ihm auch die scharfe Pistole besorgt haben sollen. Zudem war der Anschlag militärisch exakt vorbereitet, er hat den späteren Tat-LKW schon 10 Tage vor dem Anschlag reserviert. Mehrfach hat er in den folgenden Tagen die Promenade von Nizza befahren und ausgekundschaftet, belegen Überwachungskameras. Die Prüfung für den LKW-Führerschein hat er erst vor einem Jahr abgelegt. Etwa eigens für die Tat? Ein Mohammed Atta der Straße?

 

Doch mit diesen besorgniserregenden Hintergründen halten sich deutsche Qualitätsmedien nicht auf. Schließlich muss wieder ein Tweet von Heiko Maas zu angeblich rechten Hasskommentaren auf Facebook in alle Wohnzimmer der Republik weiterverbreitet werden. Big Brother is watching you, lautet die Parole.

 

Nun Würzburg, ein 17-jähriger oder vielleicht auch 24-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan, der wahrscheinlich doch eher aus Pakistan stammt, hackt mit einer Axt mit »Vernichtungswillen« willkürlich auf Fahrgäste ein. Die Schädelverletzungen durch die Axthiebe sind so gravierend, dass ein Touristenpaar aus Hongkong noch immer mit dem Tode ringt.

 

Der Täter ruft »Allahu Akbar«, hat eine selbstgemalte IS-Fahne in seinem Zimmer und der Islamische Staat veröffentlich ein eindeutiges Bekennervideo von ihm. Die erste Schlagzeile im Spiegel lautete »Amoklauf im Regionalzug«. Wie hieß doch gleich nochmal der Werbespruch dieses Blattes? Jetzt ist es mir doch wieder eingefallen, war einfach zu abwegig für mein Kurzzeitgedächtnis: »Der Spiegel. Keine Angst vor der Wahrheit«, man ist versucht zu lachen, wenn es nicht so entlarvend wäre.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

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