Donnerstag, 30. März 2017
23.05.2016
 
 

Flüchtlingskrise hält an: Im Jahr 2016 bereits 250 000 Asylanträge in Deutschland gestellt

Stefan Schubert

Während der Mainstream mittlerweile die ganze Aufmerksamkeit auf den katastrophalen Merkel-Erdoğan-Deal lenkt, hält die illegale Masseneinwanderung nach Deutschland an. Das Statistikportal Statista hat veröffentlicht, dass im Jahr 2016 (Stand: April) bereits 246 393 Asylanträge gestellt wurden. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2014 waren nur 200 000 Anträge in Deutschland gestellt worden. Es droht damit auch im Jahr 2016 eine unkontrollierte millionenfache Einwanderung.

 

Wenn man lange genug im Statistikland Deutschland sucht, findet man die auch gut versteckten offiziellen Zahlen der Bundesregierung, die diese Aussagen bestätigen. In der Asylgeschäftsstatistik des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) für den Monat April 2016 sind identische Zahlen ausgewiesen.

246 393 Asylanträge in Deutschland allein in den ersten vier Monaten des Jahres. Man schüttelt zwar ungläubig den Kopf, denn unsere Politiker und deren Kumpels in den Redaktionsstuben vermitteln uns ja seit Wochen, dass man angeblich alles im Griff habe. Lediglich etwas Nachjustierung sei vonnöten, dann hätte Mutti Merkel gerade noch die Kurve bekommen. Aber dem ist bei Weitem nicht so.

 

Die ganze Welt strömt nach Deutschland

 

Aufgrund der politisch verordneten Besserbehandlung von syrischen Flüchtlingen ist es nicht verwunderlich, dass 117 000 Asylanten in ihren Anträgen behaupten, aus Syrien zu stammen. Mit 36 000 Personen stellen Iraker die zweitgrößte Gruppe. Und während deutsche Soldaten und Aufbauhelfer noch immer am Hindukusch ihr Leben für ein besseres Afghanistan riskieren, haben nur von Januar bis April 2016 30 000 Afghanen ihrem Land den Rücken gekehrt, um in deutsche Sozialsysteme einzuwandern: Iran 6500 Asylanträge, Pakistan 4000, Eritrea 3800.

 

Die ganze Welt scheint nur noch ein Ziel zu kennen: das dank Merkel grenzenlos gewordene Deutschland. Und irgendwie habe ich noch im Hinterkopf, wie sich Berliner Minister für die Einstufung der Balkanländer als sichere Drittstaaten überschwänglich selbst lobten und folglich deren Einwanderung als für beendet verkündet haben.

 

Die Zahlen ihrer eigenen Bundesbehörde sagen dabei etwas vollkommen anderes aus: Albanien 5100 Einwanderer, und aus Serbien 3400 Personen. »Beendet« sieht für mich irgendwie anders aus.

 

Bei 12 000 Asylantragstellern ist deren Nationalität ungeklärt oder angeblich staatenlos. Was dies bedeutet, haben die letzten Jahrzehnte bitter verdeutlicht. Der unfähige Rechtsstaat wird diese Migranten für immer in Deutschland belassen, während der Steuerzahler diesen Irrsinn bezahlen muss.

 

»Im Vergleichsmonat des Vorjahres wurden 100 755 Erstanträge gestellt; dies bedeutet einen Anstieg der Antragszahlen um 138 Prozent im Vergleich zum Vorjahr«, so die BAMF-Analyse weiter. Auch in den Zahlen des EASY-Systems der Bundesregierung ist die anhaltende Flüchtlingskrise deutlich abzulesen. Nach deren Zählung sind in den ersten vier Monaten des Jahres 2016 bereits 200 000 Flüchtlinge nach Deutschland eingereist.

 

Genau genannt werden 189 648 Personen für diesen Zeitraum, wobei beim EASY-System zwischen Asylsuchenden und Kriegsflüchtlingen nach den Genfer Konventionen unterschieden wird. Die tatsächliche Zahl der Eingereisten dürfte dadurch deutlich über 200 000 liegen.

 

Beinahe die gesamte Presse verschweigt diese Zahlen. Lediglich in der FAZ war eine entsprechende Schlagzeile zu lesen, die aber tatsächlich den Zusatz verwendete »Krise entspannt sich«. Als Beleg für diese Behauptung wurden wieder einmal nicht die Werte der Vergleichsmonate des Vorjahres herangezogen, sondern die Höchststände des Oktober 2015, als Zehntausende jeden Tag über die nach wie vor offenen deutschen Grenzen strömten.

 

Obergrenze von 200 000 Einwanderern erreicht. Wo bleibt Horst Seehofer?

 

In den ersten vier Monaten des Jahres 2016 sind demnach genauso viele Personen nach Deutschland eingereist und eingeschleust worden wie im gesamten Jahr 2014 (203 000). Und im Jahr 2014 waren absolute Höchstzahlen zu vermelden, die nur vom Balkankrieg Anfang der 1990er-Jahre übertroffen wurden. In der Nachbetrachtung belegen diese Zahlen, dass bereits im Jahr 2014 die Flüchtlingskrise begann.

 

Sie geht damit ins dritte Jahr. Die große Koalition der Realitätsverweigerer macht trotz dieser dramatischen Zahlen mit ihrer unverantwortlichen Politik weiter wie bisher. Flüchtlingsmutti Merkel lehnt es nach wie vor ab, vor den Kameras der Weltöffentlichkeit ihren epochalen Fehler zu revidieren.

 

Dabei wäre die Botschaft einfach zu verkünden, wie es beispielsweise die australische Regierung oder der EU-Ratspräsident Donald Tusk bereits getan haben. »Egal, woher Sie stammen: Kommen Sie nicht nach Europa!«, so Tusk.

 

Genau dieses Signal muss Merkel in die Welt senden und dann ihren Worten zur Abwechslung auch Taten folgen lassen. Doch diese staatsmännische Größe bei der Kanzlerin zu erwarten wird vergebens bleiben. Auch der Heißluftfön der Regierung, Horst Seehofer, bleibt stumm.

 

Ließ er sich noch am 29. Februar dieses Jahres im Bayernkurier für seine Forderung nach einer Obergrenze von 200 000 Flüchtlingen im Jahr feiern, so passiert beim Erreichen dieser Zahl wieder mal nichts im Freistaat.

 

»Horst, aufwachen! Die 200 000-Grenze ist überschritten ...« Doch wie bereits bei der zigmal angekündigten Verfassungsklage gegen die grundgesetzwidrige Politik der Kanzlerin: Außer heiße Luft kommt aus Bayern nichts mehr.

 

 

 

 

 

 

 

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