Tuesday, 31. May 2016
13.11.2015
 
 

Heinz Buschkowskys Deutschland 2020: Zehn Millionen Flüchtlinge, Ghettoisierung, Islamisierung

Stefan Schubert

Der ehemalige Bürgermeister von Berlin-Neukölln ist einer der letzten Klartext-Politiker der Republik. Seinem Realitätssinn, nach 15-jähriger Amtszeit in dem Problemstadtteil, haben die weltfremden Ideologen in den Talkshow-Karussells nichts entgegenzusetzen. Dies allein schützt ihn, um nicht neben seinem Parteigenossen Thilo Sarrazin auf dem medialen Scheiterhaufen verbrannt zu werden.

 

In einem großen Welt-Interview räumt der Pragmatiker mit den Phrasen der Politik-Funktionäre auf. Das »Wir schaffen das« von Angela Merkel nennt er eine »Durchhalteparole«. Auch für Merkels Behauptung, »dass 70 Prozent der Syrer wieder nach Hause gehen« hat er nur Spott übrig. »Dies ist die gleiche Fehleinschätzung wie zur Rückkehr der Gastarbeiter der 60er-Jahre. Ein Placebo zur Volksberuhigung.«

Er rechnet nicht mit einem Absinken der Flüchtlingsströme. Im Gegenteil: Durch den Familiennachzug und auf EU-Prognosen gestützt geht er von bis zu zehn Millionen Flüchtlingen bis 2020 aus. »Das ist eine ganz unaufgeregte Rechnung anhand der vorliegenden Fakten.« Auch über die negativen Auswüchse, weil der Flüchtlingsstrom in Deutschland aus 70 Prozent allein reisenden Männern besteht, nimmt Buschkowsky kein Blatt vor den Mund. » (...) Es genügt ein falsches Wort oder ein schiefer Blick, um eine Prügelei auszulösen. Die Mehrheit reagiert brutal.

Christen werden gemobbt. Sie dürfen nicht mehr in die Küchen, weil sie dort Schweinefleisch zubereiten. Salafisten kommen in die Unterkünfte und verteilen Lebensmittel – aber nur an Glaubensbrüder.«

 

Die stattfindende Islamisierung belegt er anhand von Beispielen. »Hausmeister sollen keine Glühbirnen in der Sporthalle wechseln, wenn Mädchen darin turnen; Lehrer keine Leberwurst auf den Pausenbroten haben, um nicht die religiösen Gefühle zu verletzen. Der Weihnachtsmarkt wird zum Wintermarkt, um die Muslime nicht zu beleidigen.

 

In der Schulfibel tragen kleine Mädchen Kopftuch.« Er sieht bereits »(...) den Kampf um die Dominanz im öffentlichen Leben« toben. Diesen Kampf um die gesellschaftliche Leitkultur in Deutschland sieht Buschkowsky in den nächsten Jahren eskalieren. »Die Zahl der Muslime wird sich verdreifachen oder vervierfachen. Ihr politisches und gesellschaftliches Gewicht wird also zunehmen. Irgendwann werden sie politische Parteien gründen, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. (...) Da sind der Ruf des Muezzin und islamische Feiertage bereits Nebenkriegsschauplätze.«

 

Um zu versuchen, nicht ganze Stadtteile umkippen zu lassen und umgehend in No-Go-Areas zu verwandeln, unterstützt er die hochumstrittene Praxis, Asylbewerber dezentral und durchmischt unterzubringen. »Das bedeutet, preiswerter Wohnraum muss auch in bürgerlichen Wohnvierteln errichtet werden müssen. Da wird nicht immer Freude aufkommen. Ich unke, das wird scheitern. Viel heuchlerische Zustimmung, aber am Ende steht dann doch wieder die Ghettoisierung der Flüchtlinge. Die Beispiele gibt es überall. Von Schweden bis England, von Kiel-Gaarden bis Dortmund-Nord.«

 

An dieser Stelle möchte ich Herrn Buschkowsky energisch widersprechen, denn durch die Unterbringung in bürgerlichen Wohnvierteln wird die gesamte Bevölkerung in Geiselhaft für eine katastrophale Politik der politischen wie publizistischen Eliten genommen.

 

Diese berauschen sich an ihrem eigenen Flüchtlingskult und leben ihren moralischen Größenwahn bei ARD und ZDF aus, um dann mit der Limousine in ihre Villa an der Außenalster zu verschwinden. Diese Gated Communities bleiben aber 80 Prozent der Bevölkerung verwehrt, die Mittel- und Unterschicht muss somit allein die negativen Folgen der illegalen Masseneinwanderung schultern.

 

Durch diese Praxis entsteht dann nicht ein Groß-Ghetto am Stadtrand, sondern ein dutzend kleinere Ghettos über die ganze Stadt verteilt. Auch in vorher gutbürgerlichen Vierteln ist man gegen diese Willkür politischer Entscheidungsträger machtlos.

 

Für die meisten Menschen ist ihr Immobilienkauf die größte Anschaffung des Lebens, wohl überlegt, manche suchen Jahre, um den geeigneten Standort zu finden. Infrastruktur, Ärzte, Supermärkte und Bäckereien, der Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr, Parkplätze, der Schnitt und natürlich der Preis der Immobilie und vor allem die Nachbarschaft.

 

Möchte ich dort wohnen? Möchte ich dort auch noch in zehn oder 20 Jahren leben? Dann wird mit der Bank verhandelt und der Tilgungsplan über 20 und 30 Jahre vereinbart. Und von einem Tag auf den nächsten entsteht in unmittelbarer Nähe ein Containerdorf oder demnächst gleich eine komplette Siedlung, bevorzugt für Flüchtlinge gebaut, ohne lästige Bauvorschriften und aus den eigenen geleisteten Steuergeldern finanziert. Natürlich entsteht so Wut und Frustration im bürgerlichen Milieu und zwar völlig zu Recht.

 

Die Pariser Banlieus werden oft bei Diskussionen als Grund einer gescheiterten Integrationspolitik genannt. Alle Jahre wieder kommt es dort zu schweren Unruhen. Immigranten, Kriminalität, Drogenhandel wie -konsum beherrschen dort das Straßenbild.

 

Sarkozy wollte als Innenminister diese Vorstädte einmal »mit dem Kärcher« von Kriminellen befreien. Der Aufschrei in den Medien war entsprechend, bei den Pariser Bürgern fiel diese Äußerung jedoch auf große Zustimmung. Sie wählten ihn kurze Zeit darauf zum Staatspräsidenten.

 

Wie ich aus persönlichen Gesprächen weiß, haben die Pariser Bürger ein viel differenzierteres Bild über die Banlieus, als es die Medien vermitteln. Jeder, der es wirklich schaffen will, schafft es auch, er bildet sich stetig fort und arbeitet sich hoch, ist dort die vorherrschende Meinung.

 

Das Scheitern der Integration mit dem Wohnort zu begründen, bezeichnen viele Pariser zutreffend als reine Ausrede. Viele Bürger sind sich sehr wohl über die Vor- wie Nachteile der Vorstädte bewusst. Was sie vor allem schätzen, ist, dass ihre angestammten Wohnquartiere von vergleichbaren Zuständen weitestgehend verschont geblieben sind.

 

»Lieber dort draußen als hier mitten unter uns«, lautet das Credo. Deutschland muss, aufgrund des Versagens der Bundesregierung, innerhalb weniger Monate eine Million, wahrscheinlich eher 1,5 Millionen Einwanderer, davon 70 Prozent junge Männer, mit Wohnraum versorgen.

 

Die Zahlen steigern sich unaufhörlich jeden Tag um weitere 10 000 illegale Einwanderer. Diese werden die rot-grünen Landespolitiker und Bürgermeister ohne Rücksicht auf Verluste inmitten der Wohngebiete einquartieren. Deutschland steht damit am Anfang einer, vor einem Jahr noch als völlig abwegig bezeichneten, flächendeckenden Ghettoisierung.

 

 

 

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