Wednesday, 24. August 2016
24.11.2015
 
 

Merkels tödliche Politik: Fünf Terroristen nutzten die Flüchtlingsrouten

Stefan Schubert

Was nicht sein darf, findet nicht statt. Jedenfalls nicht in den deutschen Mainstreammedien. Mit allen Mitteln versuchen die politisch-publizistischen Eliten, das Offensichtliche zu vertuschen, nämlich den kausalen Zusammenhang zwischen der Pariser Terrorserie und Merkels unkontrollierten Flüchtlingsmassen.

 

Wer in diesen Zeiten unabhängig informiert sein will, ist auf ausländische wie alternative Medien angewiesen. Die Neue Zürcher Zeitung und Le Monde berichten über neueste französische Ermittlungsergebnisse, dass bis zu fünf der islamistischen Attentäter über Griechenland nach Frankreich gelangten.

Die Ermittlungen der französischen Behörden sind bei Weitem nicht abgeschlossen, nicht alle Attentäter sind identifiziert, selbst bei der exakten Anzahl der beteiligten Terroristen schwanken die Zahlen. Umso beunruhigender sind die von Le Monde veröffentlichten Ermittlungsergebnisse, dass bis zu fünf Terroristen die Flüchtlingsroute über Griechenland gewählt haben, um nach Frankreich zu gelangen.

 

Damit ist belegt, dass der islamische Terrorismus Merkels Politikversagen der offenen Grenzen als die Achillesferse der gesamten europäischen Sicherheitsarchitektur ausgemacht und gnadenlos für seine Zwecke verwendet hat und auch zukünftig verwenden wird.

 

Denn die Kanzlerin ist unfähig, ihren Irrtum und ihre epochale Fehlentscheidung einzugestehen und die deutsche Südgrenze endlich zu sichern und strengstens zu kontrollieren. So hat Präsident Hollande bereits mehrfach bei Merkel interveniert, dass Deutschland seinen Verpflichtungen zur Grenzsicherung nachkommen soll, doch vergeblich.

 

Denn damit würde Merkel eingestehen, dass die Terroranschläge von Paris ohne Deutschlands offene Grenzen so nicht geplant und ausgeführt hätten werden können.

 

Dies wäre ein nicht mehr zu leugnender Fakt, dass die Flüchtlings- und die Anti-Terror-Politik längst miteinander vermischt sind. Genau dieses versuchen deutsche Regierungsmitglieder mit allen Mitteln zu verhindern, wie die Neue Zürcher Zeitung zutreffend berichtet:

»Politiker und Journalisten versuchen mit erstaunlicher Vehemenz, der Debatte aus dem Weg zu gehen, was die Anschläge, deren Hintergründe und die Strategie der Terroristen für die Flüchtlingspolitik bedeuten. Innenminister de Maizière, der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, Politiker von Regierung und Opposition sehen es als ihre Pflicht an, vor einer ›Vermischung‹ der Fragen zu warnen. Selbst der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer kritisierte seinen Finanzminister Markus Söder für dessen Einlassung, Paris ändere alles, auch die Ausgangslage für die Politik der offenen Grenzen von Bundeskanzlerin Angela Merkel.«

Trotz unfähiger deutscher Entscheidungsträger sind die Fakten unbestritten, auch wenn Politik und Medien diese beharrlich verschweigen:

  1. Der Pass auf den Namen Ahmad al-Mohammed scheint gefälscht. Dies ist aber zweitrangig, denn der Inhaber dieses Passes reiste Anfang Oktober auf der griechischen Insel Leros ein und wurde dort als Flüchtling registriert. Seine dort genommenen Fingerabdrücke sind identisch mit denen des Selbstmordattentäters, der sich in der Nähe der deutschen Nationalmannschaft am Stade de France in die Luft sprengte. In nur zwei Tagen reiste der Islamist 733 Kilometer und wurde in der serbischen Stadt Preševo erneut als Flüchtling registriert. Europaweit sind die Sicherheitsbehörden wegen der Hintergründe der Reise alarmiert, da der Attentäter die Reise auf der Balkanroute mit einem bis jetzt nicht identifizierten Komplizen angetreten hat, der sich danach immer noch, bewaffnet, im Grenzbereich von Frankreich-Belgien und Deutschland aufhalten könnte.

  2. Der marokkanischstämmige Belgier Salah Abdeslam soll für die Einreise nach Griechenland seine persönlichen Ausweisdokumente benutzt haben, so die französischen Ermittlungsergebnisse. Abdeslam ist einer der Kalaschnikow-Angreifer, der die Restaurantbesucher ermordet hat. Abdeslam ist weiterhin flüchtig und gilt als extrem gefährlich.

  3. Einer der Selbstmordattentäter aus dem Konzertsaal Bataclan, Samy Amimour, ist nach seinem Syrienaufenthalt »wahrscheinlich über Griechenland« eingereist, berichtet Le Monde aus Ermittlerkreisen.

  4. Auch der Drahtzieher der Terroranschläge, Abdelhamid Abaaoud, benutzt problemlos die Griechenland- und später die Balkan-Route, wie der französische Journalist des Le Figaro und Nahost-Experte Georges Malbrunot, von marokkanischen Geheimdienstkreisen erfuhr. Auch die gut unterrichtete Seite Saferoom News bestätigte die Einreise einer ganzen Terroristengruppe über Griechenland nach Frankreich.

  5. Und die Washington Post berichtet mittlerweile über einen fünften Pariser Terroristen, der die Griechenland-Route genutzt hat. Dieser sei am Mittwoch bei der Razzia auf die vermutete konspirative Wohnung Abaaouds in Saint-Denis festgenommen worden.

Der Islamische Staat hat somit gezielt ein ganzes Angriffsteam von Terroristen auf die Flüchtlingsrouten geschickt, um die chaotische Völkerwanderung für die Schleusung der Selbstmordattentäter zu nutzen. Befürchtungen und Warnungen, die von Politik und Medien ausnahmslos als Verschwörungstheorien, geistige Brandstiftung oder schlicht als Hetze gebrandmarkt wurden.

 

Auch heute, nach diesen Erkenntnissen, ist kein Wort der Einsicht oder Reue oder gar der Übernahme von einer politischen Mitverantwortung für die 132 ermordeten Pariser Bürger zu vernehmen.

 

Die politisch-publizistischen Eliten nehmen lieber neuerliche Anschläge in Kauf, als von der ausgegebenen Staatsdoktrin »Wir schaffen das« auch nur einen Deut abzuweichen. Bei den Opfern handelt es sich ja auch nur um normale Bürger, die ein Rockkonzert besuchten oder sich in einem Restaurant und Café trafen.

 

Wie würde wohl die staatliche Reaktion aussehen, wenn die islamistischen Selbstmordattentäter die Politiker selbst ins Visier nähmen?

 

Gleichzeitig das Berliner Konrad-Adenauer- und das Willy-Brandt-Haus in einer koordinierten Aktion angriffen und Heiko Maas mit einer Kalaschnikow niedergemetzelt hätten? Und zeitgleich Angela Merkel bei ihrem nächsten Selfie in einer Flüchtlingsunterkunft von einem Sprengstoffgürtel in Stücke gerissen worden wäre?

 

Es würde keine Stunde dauern, und die Bundeswehr würde mit gepanzerten Fahrzeugen in den Städten und an der Grenze aufmarschieren und diese umgehend schließen. Städte und Autobahnen würden abgeriegelt und nur durch hermetisch gesicherte Kontrollposten zu passieren sein. Es würde in wenigen Tagen damit begonnen, einen Grenzzaun zu errichten, und Hunderte bekannte islamistische Gefährder würden in unbefristeten Präventionsgewahrsam genommen, radikale Moscheen geschlossen und radikale Prediger ausgewiesen werden.

 

Solange aber nur der gemeine Bürger von dem islamistischen Terror betroffen ist, erklingen aus Berlin nur Durchhalteparolen und die Polizei wird in einer reinen Symbolpolitik verheizt.

 

 

 

 

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