Saturday, 27. August 2016
23.02.2012
 
 

Dauerthema Benzin- und Dieselpreise: staatlich geduldeter Terror an der Tankstelle

Thomas Mehner

Viele Autofahrer schäumen derzeit vor Wut angesichts der hohen Spritpreise, vor allem jene, die aus beruflichen Gründen gezwungen sind, jeden Tag viele Kilometer zwischen ihrem Arbeitsplatz und ihrem Wohnort hin- und herzupendeln. Die Bundesregierung reibt sich derweil die Hände, denn jeder Cent, den Erdöl teurer wird, lässt auch die auf die Kraftstoffe aufgeschlagenen Steuern steigen – und damit die Staatskassen kräftig klingeln. Das Ironische an der Geschichte: Die Mehreinnahmen werden (zumindest teilweise) wohl gleich dazu verwendet, um sie den Euro-Pleitekandidaten in den Rachen (oder den Allerwertesten, je nach Sichtweise) zu schieben, wo das Geld sinnlos verpufft.

Der Zeitpunkt ist erreicht, wo man als denkender Otto Normalbürger dieses Landes nur noch schreiend im Kreis herumrennen möchte. Schuld daran sind die politischen Zustände in dieser sich Bundesrepublik Deutschland nennenden Folge des Zweiten Weltkrieges, von der immer mehr Zeitgenossen behaupten, sie sei lediglich eine Staatssimulation, die von den ehemaligen Alliierten dominiert werde.

 

Tatsache ist: Dass innerhalb der hiesigen Struktur- und Verwaltungseinheit der Bürger und sein Wohl keine Rolle spielen, weil die Führungsriege laufend mit ihren eigenen Skandalen und Skandälchen befasst ist, beweist ja schon allein der Verschleiß an Bundespräsidenten, der

dermaßen hoch ist, dass selbst ausgewiesene afrikanische Bananenrepubliken Ähnliches in so kurzer Zeit bisher nur sehr selten zustande bekommen haben. Eine reife Leistung, zu der man nur kondolieren kann!

 

Unsere Bundespolitiker leisten zwar einen Amtseid, in dem sie schwören, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, doch gerade in den vergangenen Jahren kann man nur noch erkennen, dass genau das Gegenteil geschieht: Die Karre wird, bildlich gesprochen, immer weiter in den Dreck hineingestoßen, weil diejenigen, die sie eigentlich herausziehen sollten, weder über Durchblick noch Können verfügen. Und man nutzt jede Gelegenheit, um die Situation weiter zu verschärfen.

 

Beispielsweise wird zusammen mit den anderen europäischen US-Vasallen kräftig Druck gegen den Iran aufgebaut mit der Folge, dass a) die Kriegsangst steigt und b) die Iraner den ersten Europäern schon den Hahn für das Schwarze Gold zugedreht haben. Die Folgen sind bekannt: Die so genannten Märkte reagieren mit Preissteigerungen, die selbstverständlich auch die deutschen Lande betreffen und auf jeden Einzelnen von uns zurückschlagen. Da kann man nur sagen: tolle Politik, hervorragende Leistung unserer Regierenden, die, in ihren dicken Bonzenschleudern sitzend, natürlich nichts von den Sorgen und Nöten des gewöhnlichen Mannes und der normalen Frau auf der Straße wissen (wollen). Mich erinnert dieses Abgehobensein an Honecker und Co., die zum Schluss auch nicht mehr wussten, was um sie herum passierte. Die Folgen sind bekannt.

 

Das, was an den Tankstellen geschieht, ist meines Erachtens Terror – staatlich geduldet und gegen die Bürger gerichtet. Da verwundert es nicht, dass erste Mitmenschen zum Tankboykott aufrufen, wobei es meines Erachtens wichtiger wäre, unseren so genannten Volksvertretern (oder sollte man besser Lobbyvertreter sagen?) die Leviten zu lesen. Und zwar richtig! Das Geschwätz einiger Politiker, dass sie gegen steigende Preise an der Zapfsäule vorgehen wollen, ist ja kaum ernst zu nehmen, sondern hat nur Ventilfunktion. Der dämliche deutsche Michel wird mal wieder hinters Licht geführt – wie so oft in seiner jüngeren Geschichte.

 

Man stelle sich einmal vor, morgen würde der Irankrieg beginnen. Was wären die Folgen? Darüber lassen sich gewiss zahlreiche theoretische Planspielereien anstellen, eines wäre aber gewiss: ein explodierender Ölpreis, der weitere Preissteigerungen automatisch nach sich zöge. Und wenn ich hier von »explodieren« schreibe, dann ist das auch so gemeint. Der Liter Benzin oder Diesel dürfte dann kaum mehr unter zwei Euro zu haben sein, wenn die Angelegenheit eskaliert, dürften sogar die abartigen Spinnereien der Grünen, die dereinst von fünf D-Mark faselten, von der Realität eingeholt werden. Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass das alles gewollt ist und dass die Verantwortlichen den Bürger bis auf den letzten Bluts- und Schweißtropfen auszupressen gedenken. Was dann geschieht, bleibt abzuwarten.

 

Auch wenn die Deutschen keine Revolutionäre sind, so werden sie doch in Notwehr reagieren müssen. Auf diesen Tag bin ich heute schon gespannt, ja ich fiebere ihm geradezu entgegen, denn – und diesbezüglich sollte man sich keinen falschen Hoffnungen hingeben – das herrschende System ist der pure Wahnsinn, nicht zukunftsfähig und frisst sich und seine Kinder selbst.

 

Kaum zu fassen: In Deutschland wird aufgrund der immer höher werdenden Energiepreise (und die Kraftstoffpreise sind ja nur ein Teil von ihnen) immer mehr Menschen der Strom abgedreht, weil diese ihre Rechnungen nicht bezahlen können. Mittlerweile, so meldete Welt Online, betrifft dies nach Schätzungen von Verbraucherschützern 600.000 Haushalte. Was für ein Fortschritt – und das zu Beginn des 21. Jahrhunderts! Es gibt zwar Elektroenergie, aber man kann sie sich schlichtweg nicht mehr leisten. Da sind wir doch in unserer zivilisatorischen Entwicklung weit gekommen, so weit, dass manche gezwungen sind, über die Heizverfahren unserer Vorfahren nachzudenken.

 

In diesem Zusammenhang darf man nicht vergessen, dass die Energiepreise weiter steigen sollen. Frau Merkel sei Dank! Schnell raus aus der Kernenergie, aber keinen Plan für eine wirkliche kostengünstige Alternative. Freilich: Wir werden künftig von deutschen AKWs kaum mehr verstrahlt werden können. Dafür dürften sich dann aber vielleicht ab 2014 die Fälle häufen, in denen Menschen im Winter hierzulande erfrieren – vor allem dann, wenn die Angaben russischer Forscher stimmen, die ab diesem Zeitraum eine deutliche Klimaabkühlung und eiskalte Winter voraussagen.

Da beneidet man doch glattweg den einst in Höhlen lebenden und am warmen Feuer sitzenden Urmenschen, der noch Selbstversorger war und jedem, der ihm dumm in seine Angelegenheiten hineinredete, einen Scheitel zog – mit der bereitstehenden Keule. Das waren noch Zeiten!

 

Und was waren das noch für Zeiten, als Wegelagerer, Räuber und Strauchdiebe, die unvorsichtige Reisende überfielen und sie von ihrem Hab und Gut »befreiten«, als vogelfrei galten und von jedermann zur Strecke gebracht werden durften. Heute reist man ebenfalls von A nach B und wird dabei unterwegs genauso ausgeplündert. Allerdings, und das ist der kleine aber feine Unterschied, darf man die Gauner nicht am nächsten Baum… Sie wissen schon. Und das, obwohl sie es tausendfach verdient hätten. Ich meine: vorwärts in die Vergangenheit, da war vieles einfacher, besser und die Menschen waren geradliniger. Heute hingegen findet man gerade hierzulande vielerorts nur noch Feiglinge, Duckmäuser, Realitätsverdränger, Berufsoptimisten, Wahrheits- und Beratungsresistente sowie diejenigen, denen bereits unmittelbar nach der Geburt das Rückgrat entfernt wurde.

 

Schande über diese Gesellschaft, die sich offen nennt, vor lauter Offenheit aber nicht mehr ganz dicht ist, den EU- und anderen Rattenfängern hinterherläuft und keine Lösungen für die anstehenden Probleme hat. Eine hochtechnisierte Gesellschaft, die Hunderttausende von Menschen im Dunkeln sitzen lässt, ist das beste Beispiel für den perfekt inszenierten und bürokratisch verwalteten Irrsinn, der vor unser aller Augen abläuft und immer schlimmer wird. Es wird höchste Zeit, sich dagegen zur Wehr und ein Zeichen zu setzen.

 

Zum Schluss sei noch für diejenigen, die meinen, dass dieser Artikel viel Polemik enthalte, angemerkt: Genau das war auch beabsichtigt, denn anders lassen sich die hiesigen Zustände kaum mehr beschreiben beziehungsweise darstellen. Ich weise auch extra darauf hin, weil es ja stets einige Zeitgenossen gibt, die meinen, es besser wissen zu müssen. Bitteschön, das ist ihr gutes Recht. Allerdings handelt es sich dabei meist um solche Typen, die gern als Erbsenzähler daherkommen und sich beschweren, wenn in diesem oder jenem Text ein Fehler steckt, den es zu bemängeln gilt, die aber in der Mail, die sie an den Verlag schicken, gleich dutzendfach Orthografie und Grammatik verstümmeln, was immer wieder für allgemeine und vielfache Belustigung sorgt.

 

 


 

 

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