Montag, 26. Juni 2017
03.09.2010
 
 

Weiter so, Herr Sarrazin!

Thomas Mehner

Die Meute kam – und kläffte, als am Montag dieser Woche Thilo Sarrazin sein Buch »Deutschland schafft sich ab« in der Bundespressekonferenz in Berlin vorstellte. Gebissen hat sie indes nicht, dazu sind die Zähne (mittlerweile) viel zu stumpf geworden. Die Meute mag es nicht, wenn jemand den Finger in die zahlreichen Wunden dieser Republik legt und vollkommen zu Recht Probleme anspricht, die immer größer werden, von Politik und Medien aber verdrängt werden, bis es zum Knall kommt. Wehret den Anfängen!, heißt es nicht umsonst. Die Probleme, die sich aus der mangelnden Integration bestimmter Zuwanderer ergeben, sind altbekannt. Getan wird dagegen nichts. Die Verantwortlichen schauen zu, wie Parallelgesellschaften und Gettoisierung voranschreiten und pumpen immer mehr Geld in ein System, das nicht funktioniert. Unser Steuergeld, für das wir hart haben arbeiten müssen. Es reicht!


Thilo Sarrazin hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Er will nicht, dass seine Kinder oder Enkel in einem zu großen Teilen muslimischen Land leben, das sich dereinst Deutschland nannte. Ich reiche ihm die Hand, ich will es auch nicht. Keiner will es, den ich kenne. Könnten unsere Urväter aufstehen, die einst die Türken vor Wien zurückwarfen, und sehen, was hierzulande läuft, sie kämen wohl aus dem Staunen nicht mehr heraus und würden sich fragen, ob wir Abendländer komplett irre geworden sind.

Diejenigen, die kläffen, sind die, die immer »bellen«, wenn ein anderer, ihnen politisch nicht in den Kram passender Zeitgenosse einen »Knochen« hat und damit das Interesse der Öffentlichkeit auf sich zieht. Es sind die hierzulande lebenden Gutmenschen und all jene, die etwas zu verlieren haben, wenn des Volkes Meinung sich nämlich einmal wirklich in politischen Entscheidungen niederschlagen würde. Schon in der Bibel steht: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Nun sind wir ein paar tausend Jahre weiter, etwas besser »sozialisiert« (welch blödsinniger Begriff; wenn wir das wirklich wären, würden Frau Merkel und Co. keinen Krieg führen, dann hätten die hierzulande Lebenden schon längst den Bundestag und das Bundeskanzleramt belagert). Das heißt aber nicht, dass jeder, der glaubt, hierherkommen zu müssen, von den deutschen »Deppen«, die noch arbeiten, versorgt wird. Das Land, in dem einst Milch und Honig flossen, ist nämlich längst finanziell am Ende. Die Staatsschulden belaufen sich auf über 1,7 Billionen Euro! Das Boot ist also voll, es steht kurz vor dem Kentern. Noch mehr Menschen an Bord zu hieven, bedeutet, seinen Untergang zu riskieren. Offensichtlich wollen das unsere Gutmenschen. Stellt sich die Frage: Weshalb? In wessen Auftrag arbeiten sie daran, dass das Boot Deutschland untergeht? Oder sind sie einfach nicht in der Lage, zu begreifen, dass es so nicht mehr weitergehen kann?

Selbstverständlich kann man nicht alle sogenannten Migranten (ein scheußlicher Begriff, auch erfunden von solchen Gutmenschen) über einen Leisten ziehen. Viele von ihnen haben sich integriert, sind fleißig, zahlen Steuern. Um sie geht es auch gar nicht. Es geht um jene, die teilweise schon in dritter Generation in und von unseren Sozialsystemen leben, kriminell geworden sind – und auf die diese Gesellschaft gut verzichten kann. Doch statt sie aus dem Land zu befördern, werden sie in vielen Fällen weiter alimentiert. Der finanzielle Schaden, der dadurch entsteht, ist für normale Menschen nicht mehr vorstellbar, er geht, addiert man alle Kosten über die Jahre hinweg zusammen, in die Hunderte Milliarden!

Das einstige Land der Dichter und Denker braucht keine Migrantenschicht, die ausgehalten werden muss. Es braucht tatkräftige, intelligente Menschen, die anpacken, die etwas bewegen wollen. Kein verantwortlicher Vertreter irgendeiner Nation der Erde sieht das anders. Freilich, die Deutschen fühlen sich verpflichtet aufgrund ihrer Vergangenheit. Wenn aber dieses »Denken« zur Selbstaufgabe und zur Selbstabschaffung führt, dann ist das System krank, sterbenskrank! Dass es das ist, steht für mich außer Frage. Die Krankheit lässt sich als »Nazi-Macke mit massiven Auswirkungen auf die Realitätssicht und den gesunden Menschenverstand« diagnostizieren. Ohne Behandlung verläuft das Ganze tödlich.

Nun will die SPD Herrn Sarrazin aus der Partei werfen. Ein Parteiausschlussverfahren ist eingeleitet, heißt es. Wie sich die Bilder gleichen: Ich erinnere mich noch gut an meine Zeit als DDR-Bürger. In den 1980er-Jahren gab es einige mir gut bekannte SED-Genossen, die mit der Linie ihrer Partei nicht mehr einverstanden waren, Kritik äußerten – und deshalb hinausgeworfen wurden. Ihnen fehlte angeblich der »richtige Klassenstandpunkt«. Ähnlich scheint es bei der bundesdeutschen SPD zu sein, zumindest in deren Vorstand. Nun ja, mich wundert das nicht: Rot bleibt rot – egal was immer behauptet wird, die Methoden der Indoktrination, der Bevormundung und der Beschneidung der Meinungsfreiheit sind stets dieselben gewesen bei diesen linken Strukturen. Die Demagogen sitzen hier – und wenn man genau hinsieht, kann man sie schnell erkennen.

Schlimm ist nur, dass die deutsche Journaille, die von sich behauptet, meinungsbildend zu sein, diesem Kurs der Demagogen folgt. Aber keine Sorge: Immer weniger Menschen glauben der in Zeitungen und Internetmedien politisch korrekten staatstragenden Propaganda. Die Menschen stehen zu einem Großteil hinter Herrn Sarrazin. Tollster Nebeneffekt: Weil die Massenmedien so auf den Mann eingedroschen haben, kaufen sich nun auch Menschen das Buch, die bisher eher wenig politisches Interesse zeigten. Und die meisten davon dürften Sarrazins Thesen teilen, wenn sie mit der Lektüre fertig sind. Tja, dumm gelaufen. Aber so ist das eben: Man soll nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt, meine Damen und Herren System-Schreiberlinge!

Interessant sind auch die Meinungen des Zentralrats der Muslime und des Zentralrats der Juden. Der Erste forderte für Herrn Sarrazin einen Integrationskurs. Wie niedlich – und wie unverschämt. Meine Damen und Herren, die meinen, dort etwas zu sagen zu haben: Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, wer hier ethnischer Deutscher ist und wer einst zuwanderte. Wir leben nicht in Absurdistan, sondern in Deutschland. Wenn sich jemand zu integrieren hat, dann sind es die ausländischen Zuwanderer! Oder sehen sie das etwa anders? Ja? Dann sorgen Sie bitte aber auch schnellstens dafür, dass deutsche Arbeitslose in die Türkei oder in irgendeinen arabischen Staat ihrer Wahl auswandern können, um dort auf Kosten der arbeitenden Menschen zu leben!

Und dass der Zentralrat der Juden als Moralapostel der höchsten Instanz auch etwas abzusondern hatte – wen wundert’s?! Bevor die dort Verantwortlichen deutsche Autoren, die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen, »durch den Wolf drehen« wollen, sei ihnen dringend angeraten, einmal nach Israel zu schauen und dort einzugreifen. Die mehr als 300 toten Palästinenserkinder, die das feige Bombardement der israelischen Luftwaffe in Gaza vor gar nicht allzu langer Zeit forderte, bleiben mir unvergessen. Niemand, der so etwas tut oder auch nur im Entferntesten – und sei es durch sein Schweigen – unterstützt, hat das moralische Recht, seine Stimme gegen andere zu erheben.

Im Übrigen: Wann gründen ein paar gewitzte, germanische Wurzeln aufweisende »Ureinwohner« dieser Nation den Zentralrat der Deutschen? Ich meine, es wird allerhöchste Zeit dafür, denn die hiesige Politik vertritt schon lange nicht mehr die Interessen des deutschen Volkes!

Apropos Politik. Auch Frau Dr. Angela Merkel, ihres Zeichens, na Sie wissen schon, hatte an dem Buch von Thilo Sarrazin herumzumäkeln. Wissen Sie eigentlich, liebe Frau Merkel, wer alles einen Grund hätte, an der von Ihnen betriebenen Politik Kritik zu üben? Mittlerweile dürften es Millionen von Menschen in diesem Land sein, die Ihren sofortigen Rücktritt befürworten würden. Denn das, was die von Ihnen und Herrn Westerwelle vertretene schwarz-gelbe Koalition bisher zuwege gebracht hat, ist eine Katastrophe für dieses Land. Halten Sie sich also zurück, gehen Sie in sich und erledigen Sie das, was sie geschworen haben: Schaden vom deutschen Volk abzuwenden!

Mittwoch Abend saß Herr Sarrazin bei Hart aber fair. Mit dabei Michel Friedman, der – wie immer – seine Moralkeule schwang. Der Mann ist unerträglich. Hat er seine Vergangenheit vergessen? Wenn mir ein rechtskräftig verurteilter Straftäter etwas von Moral, Anstand und Menschlichkeit erzählen will, dann muss ich mich fragen, wie krank ein solches System ist, das solchen Menschen eine öffentliche Plattform bietet. Pfui Teufel, Deutschland! Pfui Teufel, Herr Plasberg! Und dreimal pfui Teufel, Herr Friedman!

Lieber Herr Sarrazin, ein paar Sätze zum Schluss: Machen Sie weiter! Lassen Sie sich, auch wenn sie aus der SPD »gefeuert« und von der Politik ermahnt werden, nicht von diesen Leuten beeindrucken, die den ganzen hierzulande existierenden Schlamassel erst verursacht haben. Sie sind ein Hoffnungszeichen in dunkler Zeit, eine Ermutigung für all jene, die bereits resigniert haben. Andere werden auf sie zukommen, sie unterstützen. Die Meute wird derweil weiter kläffen, bis sie jemand anderem einen Knochen abjagen kann. Stellt sich letztlich nur die Frage: Wann kommen endlich die Hundefänger?

 

 


 

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