Tuesday, 26. July 2016
09.12.2015
 
 

Chemnitz: Sprengstoffanschlag auf AfD-Parteibüro

Torben Grombery

Der nunmehr vierte Angriff auf ein Parteibüro der Alternative für Deutschland (AfD) in wenigen Tagen in Chemnitz wurde mittels eines selbstgebastelten Sprengsatzes aus illegalen Böllern, die vermutlich aus Tschechien geschmuggelt wurden, verübt. Die Detonation war so stark, dass die Eingangstüre beschädigt wurde und im Nahbereich der Putz von den Wänden bröckelte. Besonders pikant: Ein Abgeordneter und sechs weitere Mitglieder der AfD befanden sich zum Zeitpunkt des Anschlags in dem Büro.

Das Parteibüro des Chemnitzer Kreisverbandes der Alternative für Deutschland (AfD) in der Theaterstraße in Chemnitz, das zugleich auch dem stellvertretenden Landesvorsitzenden und AfD-Fraktionsmitglied Carsten Hütter als Abgeordnetenbüro dient, wurde innerhalb von einer Woche zum vierten Mal Ziel eines Angriffs von mutmaßlich linksradikalen Gewalttätern.

 

Zunächst wurden wohl schon seit Wochen mehrfach Aufkleber einer Antifa-Gruppe an den Scheiben des Büros angebracht. In der Nacht zu Samstag wurde eine Scheibe dann von Unbekannten mit Pflastersteinen beworfen – und obwohl sie aus Sicherheitsglas besteht, wurde die große Schaufensterscheibe dabei stark beschädigt. Anschließend stellten die Täter ein Carglas-Werbeschild vor dem Haus auf.

 

In der Nacht zu Montag wurde die bereits beschädigte Scheibe des Parteisitzes dann mit Farbe großflächig beschmiert. Die bisher unbekannten Täter schrieben in beigem Farbton »AFA 091« an die Schaufensterscheibe – diese Abkürzung ist in der linksextremen Szene für »Anti-Faschistische Aktion Chemnitz« bekannt.

 

Die Angriffe gegen die Partei gipfelten jetzt mit dem vorläufigen Höhepunkt der Gewaltwelle in einem Anschlag mittels eines selbstgebastelten Sprengsatzes aus illegalen Böllern, die vermutlich aus Tschechien geschmuggelt wurden. Durch den direkt vor der Eingangstüre detonierten Sprengsatz wurde diese stark beschädigt sowie die Hauswände im Nahbereich in Mitleidenschaft gezogen.

 

Dieser Anschlag ereignete sich während einer Sitzung des AfD-Kreisvorstands in dem Bürgerbüro. Neben dem AfD-Landtagsabgeordneten Carsten Hütter kamen sechs weitere Funktionsträger der Partei mit einem Schrecken davon.

 

Laut Auskunft des Vize-Chefs und Landtagsabgeordneten der sächsischen AfD aus Marienberg, Carsten Hütter, hat die Polizei auch nach dem 30. Anschlag auf Einrichtungen der Partei in Sachsen in noch keinem einzigen Fall einen Verdacht, geschweige denn einen Täter ermittelt.

 

Eine Ursache in der Intensität der Angriffe sieht die AfD in dem Erfolg ihrer Herbstoffensive, der sich auch in den jüngsten Umfragen wiederspiegelt. In Sachsen Anhalt wird die Partei laut aktuellen Erhebungen mit 13,5 Prozent taxiert – auf Bundesebene zwischen acht und zehn Prozent.

 

Erst vor wenigen Tagen wurde das Wohnhaus des Bremer AfD-Bürgerschaftsabgeordneten Alexander Tassis im Bremer Ortsteil Schwachhausen Ziel eines Angriffs. Auch hier wurde durch einen Steinwurf eine Fensterscheibe beschädigt und die Hauswand mittels Farbbeuteln in roter Farbe beschmiert. Der Spruch »AfD stoppen« wurde an die Wand geschrieben.

 

Auch das Bürgerbüro von AfD-Chefin Frauke Petry in Borna (Kreis Leipzig) wurde jüngst zum wiederholten Male das Ziel feiger Steinattacken und sonstiger Sachbeschädigungen. Die linksradikalen Gewalttäter schrecken allerdings auch vor persönlichen Übergriffen auf Funktionäre der Partei nicht zurück.

 

So wurde der Vorsitzende der Hochschulgruppe der Jungen Alternative in Göttingen, Lars Steinke, erst kürzlich von unbekannten Angreifern in einer dunklen Seitenstraße unvermittelt mit Faustschlägen und Tritten traktiert.

 

Besonders bemerkenswert: Steinke, der die Angreifer aus dem Umfeld der linksextremen Antifa verortet, wurde schon einmal – vier Wochen zuvor – von vier bis fünf Vermummten körperlich angegriffen.

 

Der Druck auf die Partei wird mit steigender Popularität auf allen Ebenen sichtbarer. So gestaltet es sich für die Partei mittlerweile sogar äußerst schwierig, überhaupt adäquate Räumlichkeiten für einen Parteitag anzumieten – besonders in den Regionen, wo Sozialdemokraten das Sagen haben.

 

Auch könnte die Partei alsbald ins Visier des Thüringer Verfassungsschutzes geraten. Das machte zumindest der neue Präsident, Stephan J. Kramer, nicht nur in einem Nebensatz deutlich.

 

Eine Ursache für die enorm gesteigerte Intensität der Angriffe auf die AfD dürfte aber auch in Artikeln wie diesen zu finden sein – sollte man überhaupt danach forschen wollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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