Sunday, 26. June 2016
23.02.2016
 
 

Datenleck: Kölner Polizei erhöht Druck auf Polizisten

Torben Grombery

Der kurz nach den gravierenden Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht rund um den Kölner Hauptbahnhof an die Öffentlichkeit lancierte interne Polizeibericht eines Bundespolizisten hat die bekannten Beschwichtigungsphrasen der Politiker torpediert und bundesweite Diskussionen über den tatsächlichen Geschehensablauf ausgelöst. Genau das soll in Zukunft nicht mehr passieren.

 

Insbesondere die alternativen Medien und viele Millionen Menschen in Deutschland sind äußerst dankbar genau dafür, dass der interne Polizeibericht (Einsatzerfahrungsbericht) eines leitenden Beamten der Bundespolizei, der in der Silvesternacht mit einer ihm unterstellten Hundertschaft zur Hilfe an den Kölner Hauptbahnhof gerufen worden war, an die Öffentlichkeit durchgestoßen wurde. Die KOPP Redaktion hat diesen Bericht seinerzeit in Gänze unkommentiert veröffentlicht.

 

Die für die Kölner Misere mitverantwortlichen Politiker vor Ort, die noch wenige Stunden vor Bekanntwerden des internen Polizeipapiers in üblicher Manier die gewohnten Phrasen der Relativierung und Beschwichtigung absonderten, gerieten auch deswegen kurz darauf in enorme Erklärungsnot.

 

Der von der Landespolitik eingesetzte Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers musste seinen Posten räumen (die Führungsspitze der Polizei in kreisfreien Städten in NRW wird auf Kabinettssitzungen der rot-grünen Landesregierung auf Vorschlag von SPD-Innenminister Ralf Jäger bestimmt).

 

Die von der Politik geführten Polizeibehörden zählen allgemein nicht unbedingt zu den meinungsfreudigsten Institutionen des Landes. Die wahren Zustände sollen eben nicht ungeschminkt an die Öffentlichkeit gelangen.

 

Das würde in vielen Fällen nämlich exakt das Totalversagen der Politik und ihrer Darsteller offenlegen. Deshalb sind sehr viele Menschen äußerst dankbar genau dafür, dass mutige Polizisten – zumeist aus Verzweiflung über die Zustände – derartige Informationen an die Öffentlichkeit lancieren, was in den letzten Jahren eher selten vorgekommen ist.

Einer der Gründe dafür ist auch im Strafgesetzbuch unter Paragraph 353b »Verletzung des Dienstgeheimnisses und einer besonderen Geheimhaltungspflicht« zu finden. Harte Strafen bis hin zum Ausscheiden aus dem Polizeidienst inklusive Verlust der Pensionsansprüche drohen.

 

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung ermittelt jetzt die Kölner Polizei wegen einer möglichen Verletzung von Dienstgeheimnissen. »Es wird derzeit eine Materialsammlung erstellt, die Polizei recherchiert intern«, sagte dem Blatt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln.

In den vergangenen Wochen, so berichten es Polizisten gegenüber der Süddeutschen Zeitung, sei der Druck intern gestiegen. Vorgesetzte hätten deutlich gemacht, dass keine Ermittlungsergebnisse mehr an die Öffentlichkeit gelangen dürften.

 

Für die linkslastige Frankfurter Allgemeine Zeitung wirken diese internen Informationen in den Händen der Öffentlichkeit übrigens eher als Brandbeschleuniger – sind also für eine Debatte und Lösung der Probleme nicht hilfreich. Das sehen viele Menschen jedoch ganz anders!

 

 

 

 

 

 

.

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Flüchtlingskriminalität: Schweigekartell setzt Vertuschungen fort

Stefan Schubert

Die Schamphase nach dem arabischen Sex-Mob von Köln und einem weiteren Dutzend Städten ist im zwangsfinanzierten Staatsfernsehen schon wieder vorbei. Schwerste Straftaten von Einwanderern wie die Vergewaltigung einer Siebenjährigen, der dreifache Mordversuch eines Syrers und Attacken einer muslimischen Jugendgang auf einen Kiosk mit  mehr …

Vertuschter Schweigebefehl: Warum Medien erst jetzt über Flüchtlingsgewalt berichten dürfen

Markus Mähler

Plötzlich darf berichtet werden: Politiker wussten bereits im Oktober 2014 über kriminelle Flüchtlinge Bescheid. Sie verordneten aber Schweigen und entschieden sich gegen die Wahrheit, gegen das Volk. Warum braucht Springers Welt ein Jahr, um diesen Skandal aufzudecken? Das Protokoll der Sitzung lag offen, nicht erst seit der Kölner  mehr …

Jetzt offiziell: Innenminister Jäger vertuscht seit 2014 die Kriminalität und Gewalt nordafrikanischer Banden

Stefan Schubert

Das Schweigekartell im rot-grünen NRW bricht immer mehr in sich zusammen. So sind jetzt Einzelheiten der Innenausschussitzung vom 23. Oktober 2014 publik geworden, in der Politiker aller Altparteien die Vertuschung von Gewalt und von Straftaten durch gefährliche und aggressive Gruppen nordafrikanischer Flüchtlinge beschlossen haben. Es  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

»Geheimsache Asyltransport« – ein verfrühter Aprilscherz?

Udo Ulfkotte

Wenn Asylbewerber befördert werden, dann soll das künftig der Geheimhaltung unterliegen. Etwa so, wie Geld- oder Goldtransporte der Deutschen Bundesbank. Nein, das ist kein Scherz.  mehr …

Saudia-Arabien will syrischen Rebellen Luftabwehrraketen liefern

Tyler Durden

Als am 30. September russische Kampflugzeuge vom syrischen Latakia aus erste Luftangriffe starteten, verschlechterte sich die Lage der syrischen Opposition massiv. Da die syrische Luftwaffe völlig veraltet und ständig auf Ersatzteile und intensive Wartung angewiesen war, stellte Russland eine der hochentwickeltsten und kampfstärksten Luftwaffen  mehr …

Neuer Bundestrojaner bald einsatzbereit

Birgit Stöger

Das von Thomas de Maizière (CDU) geführte Bundesinnenministerium hat die Freigabe für den sogenannten »Bundestrojaner« erteilt. In wenigen Wochen soll die Einsatzgenehmigung erfolgen. Das vom Bundeskriminalamt (BKA) in Auftrag gegebene Ermittlungsinstrument, im Kern eine hocheffiziente Spähsoftware, soll zukünftig Mobiltelefone und Computer von  mehr …

Polizeibericht zu Köln: »Respektlosigkeit, wie ich sie in 29 Dienstjahren noch nicht erlebt habe«

Redaktion

Der interne Polizeibericht (Einsatzerfahrungsbericht) eines in der Silvesternacht in Köln eingesetzten Polizeibeamten der Bundespolizei offenbart das erschreckende Ausmaß einer langjährig verfehlten Politik in vielen Bereichen. Die KOPP Redaktion veröffentlicht das »Dokument des Grauens« in vollem Umfang unkommentiert.  mehr …

Werbung

Und sie hatten sie doch!

verheimlicht vertuscht vergessen 2016

verheimlicht vertuscht vergessen 2016

»Geschrieben. Gestoppt. Und doch gedruckt! Die Erfolgsgeschichte von Gerhard Wisnewskis Jahrbuch wird jetzt im Kopp Verlag fortgeschrieben ...

Das war wohl noch nie da: Ein Buch wird Opfer seines eigenen Credos! Gerhard Wisnewskis jährlicher Bestseller verheimlicht - vertuscht - vergessen wurde nun sogar seinem Verlag Droemer Knaur zu heiß! Kurz vor Druck wurde die neueste Ausgabe 2016 gestoppt! Begründung: Wisnewski habe in seinem Werk Flüchtlinge »verunglimpft«. « 

>>hier erfahren Sie mehr <<

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

Spendenaktion

Kopp Vital Magnesium-Öl

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Whistleblower

Insider aus Politik, Wirtschaft, Medizin, Polizei, Geheimdienst, Bundeswehr und Logentum packen aus!

Edward Snowden, der US-amerikanische Whistleblower, der 2013 geheime Dokumente über verschiedene Überwachungssysteme der US-Geheimdienste veröffentlichte, ist den meisten bekannt. Sicher auch Julian Assange, der Sprecher der Whistleblower-Plattform Wikileaks, die es sich zum Ziel gesetzt hat, geheim gehaltene Dokumente allgemein verfügbar zu machen. Beide haben im Ausland Asyl beantragt, weil man sie juristisch wegen Verrats belangen möchte.

mehr ...

Der große Gesundheits-KONZ

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.