Samstag, 10. Dezember 2016
08.01.2011
 
 

Fall Kirsten Heisig: René Stadtkewitz im Interview

Torben Grombery

René Stadtkewitz war einer der letzten Weggefährten der verstorbenen Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig. Grund genug, den Gründer der Partei »Die Freiheit« zu den politischen Ambitionen Kirsten Heisigs und zu den Spekulationen bezüglich ihres Todes zu befragen.

Redaktion: In den vergangenen Tagen erschienen unzählige Meldungen über das mögliche politische Engagement der leider sehr tragisch und viel zu früh von uns gegangenen Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig.

René Stadtkewitz: Es schmerzt sehr, wie das Ansehen Kirsten Heisigs mit den Füßen getreten wird.

Redaktion: In einem aktuellen Spiegel-Artikel werden Sie damit zitiert, dass die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig das Gesicht der von Ihnen gegründeten Partei »Die Freiheit« werden sollte. Wie kam es dazu?

René Stadtkewitz: Kirsten Heisig war nicht nur Jugendrichterin. Ihre Arbeit bezeichnete sie oft als Reparaturbetrieb. Sie meinte damit die Reparatur von Fehlern, die auf politische Entscheidungen – auch nicht getroffene Entscheidungen, das Wegsehen der Politik – zurückzuführen sind. Die Fälle, die sie beschäftigten, gingen ihr persönlich oft sehr nahe. So betätigte sie sich zusätzlich zu ihrem Richteramt als Sozialarbeiterin, hielt Vorträge und führte Interviews.

Vor einigen Jahren erlebte ich sie das erste Mal bei einem Vortrag im CDU-Ortsverband Alt-Pankow. Sie überzeugte mit ihrer Energie und ihrem festen Willen, die Dinge nicht einfach weiterlaufen zu lassen. Schon damals warb sie für ihr Modell, das später als »Neuköllner Modell« deutschlandweit bekannt wurde. Im Herbst 2009 lernte ich Heisig dann persönlich kennen, als ich sie gemeinsam mit Serap Cileli, Hartmut Krauss und Oda Dridi-Dörfel als Referentin zu einer geplanten Veranstaltung in das Berliner Abgeordnetenhaus einlud. Die Veranstaltung trug den Titel »Der Islam ein Integrationshindernis?«, wobei es darum ging, im Laufe der Veranstaltung das Fragezeichen zu lüften.

Ohne zu zögern sagte sie sofort zu. Leider scheiterte diese Veranstaltung an der fehlenden Unterstützung der CDU-Führung, als plötzlich teils ehemalige CDU-Funktionäre gegen diese Veranstaltung sturmliefen. Und dies, obwohl eine Woche zuvor bereits mehr als 340 Anmeldungen vorlagen. Nach dem Scheitern der Veranstaltung zog ich die Konsequenzen und trat aus der CDU aus.

Kirsten Heisig hatte von den Ereignissen, die zur Absage führten, nicht viel mitbekommen, da sie kurz zuvor ein paar Tage Urlaub nahm. Als sie nach ihrem Urlaub von meinem Austritt erfuhr, rief sie mich an und erklärte ihren Ärger über die CDU. Wir verabredeten uns zu einem persönlichen Gespräch. Zu diesem Zeitpunkt glaubte ich mit der Politik abgeschlossen zu haben und brauchte einige Zeit für mich.

Erst im Februar 2010 kam es dann zu einem ersten Gespräch. Anfang März trafen wir uns erneut, diesmal zum Mittagessen in Moabit. Wir unterhielten uns bis zum späten Nachmittag. Sie erzählte mir von ihrem Buch, das sie gerade in die juristische Prüfung gegeben hatte, um ganz sicher zu gehen. Sie sagte mir, es solle im August erscheinen. Später sollte sich die Veröffentlichung noch in den September verschieben. Sie berichtete auch von der Situation in ihrer Dienststelle, vom Mobbing und den Steinen, die ihr seitens ihrer Dienstherrin in den Weg gelegt wurden. Wir sprachen über den ehemaligen Berliner Oberstaatsanwalt Roman Reusch, der aufgrund seiner kritischen Äußerungen über Migration und Kriminalität die Leitung der Intensivtäter-Abteilung verlor. Heisig äußerte Befürchtungen, dass es ihr eines Tages genauso ergehen könnte.

Die mediale Öffentlichkeit betrachtete sie als Schutz und als Gefahr zugleich. Als Richterin agierte sie in einem großen Spannungsfeld. Auf der einen Seite ging sie selbst auf Medien zu, sagte bei einer Anfrage selten nein, auf der anderen Seite befürchtete sie, dass eines Tages Befangenheitsanträge erfolgreich sein könnten und sie dadurch in weitere Schwierigkeiten käme. Und dennoch wirkte sie nie verzweifelt, sondern strahlte eine Energie aus, die ansteckte. Mit dieser starken Frau am Tisch sitzend wurde mir schnell klar, dass es das Falscheste wäre, die »Flinte einfach ins Korn zu werfen«.

So erzählte ich ihr von den vielen Zuschriften, die ich nach meinem Austritt erhalten habe und von meiner Teilnahme als Erstunterzeichner der Aktion »Linkstrend stoppen«. Dann unterbrach sie mich mitten im Satz und sagte, dass sie sich auch über mich informiert habe. Sie sprach mich auf die damalige Bedrohungssituation und auf den Brandanschlag an, sie wollte nicht glauben, dass ich mich nach alledem nun einfach so zurückziehe. Deshalb fragte sie mich, was ich nun vorhätte. Ein wenig überrascht erklärte ich ihr, dass ich mir noch nicht sicher sei, aber nach zahlreichen Gesprächen nun darüber nachdenke, etwas Neues zu gründen. Längst zum »Du« übergegangen unterhielten wir uns nun über die politische Lage in unserem Land. Wir sprachen über die Notwendigkeit von Veränderungen, über die Trägheit der etablierten Politik und ihre Diskrepanz zum Volk, die den stetig ansteigenden Problemen gegenübersteht.

Und wir sprachen auch über den Islam, über türkisch-arabische Familienclans. Irgendwann fragte ich, ob sie denn nie darüber nachdachte, die Politik selbst in die Hand zu nehmen. Mich überraschte, dass sie anfangs zweifelte, dass sie für die Politik geeignet sein könnte. Aber ich konnte ihr erklären, dass sie längst in die Politik eingestiegen sei, ob sie es wollte oder nicht. Denn das, was sie machte, war Politik. Ihr Neuköllner Modell, das nach drei Jahren intensiver Arbeit gegen den Widerstand des Senates nun kurz vor der berlinweiten Umsetzung stand, ihre Auftritte im Fernsehen, ihre Interviews, ihr sozialer Einsatz, das alles war längst Politik. Das Wichtigste aber war, dass sie bei allem, was sie tat, eine enorme Glaubwürdigkeit verkörperte, die sie auch deshalb bei den Menschen so beliebt machte.

Sie erzählte mir, dass sie bereits Angebote erhalten hatte, eines davon, glaube ich mich zu erinnern, kam aus Hessen. Diese Angebote kamen sowohl von der CDU als auch von der SPD. Beide Angebote habe sie ausgeschlagen. Dann sagte sie: »Diesmal aber sage ich nicht nein.« Sie verspüre sowieso nicht viel Lust darauf, noch 19 Jahre als Jugendrichterin zu kämpfen, und sie sei sicher, dass ihr Buch eine Lawine, eine Welle der Empörung auslösen würde. An dieser Stelle wirkte sie fast unsicher. Einerseits freute sie sich spürbar und konnte die Veröffentlichung kaum erwarten, auf der anderen Seite war sie nicht sicher, welche Folgen die Veröffentlichung haben würde und ob sie der dann folgenden Auseinandersetzung gewachsen sei. Plötzlich fragte sie mich, ob sie dann noch für eine Kandidatur interessant sei, wenn sie anschließend medial und beruflich niedergemacht worden sei. Ich antwortete ihr: doch, und dann erst recht!

Redaktion: Wie hatten Frau Heisig sich die konkrete Zusammenarbeit vorgestellt und was wünschte sie sich?

René Stadtkewitz: Natürlich nicht so, wie in manchen Zeitungen zu lesen war. Kirsten Heisig wollte ganz sicher nicht eine Partei aufbauen. Jeder hätte das getan, was er am besten kann. Um einen Parteiaufbau hätte sie sich nicht kümmern müssen, sie wäre dann irgendwann als Spitzenkandidatin dazugekommen. Sie hätte die repräsentativen Termine wahrgenommen und ich mich in erster Linie um die Organisation gesorgt und durch meine Arbeit im Parlament ihre Auftritte ergänzt. Sie hätte nicht einmal Mitglied werden müssen.

Wenn man lange in Parteien tätig war, lernt man viele Menschen kennen. Man lernt auch solche kennen, die man besser nie kennengelernt hätte. Kirsten Heisig aber war so unwahrscheinlich natürlich, offen und meist humorvoll. Ihre Art machte es jedem leicht, sie zu mögen. Nach den Gesprächen, Telefonaten und zahlreichen SMS war ich mir sicher, dass wir gut zusammengearbeitet hätten. Ich bin davon überzeugt, dass sie sich Anerkennung wünschte. Sie hat viel Zeit, Kraft und Ausdauer in ihrer gesamten Arbeit investiert und – auch das haben die Gespräche gezeigt – sie war sich gar nicht bewusst, wie viele Menschen ihren Einsatz respektvoll bewunderten.

Redaktion: Und warum behaupten der Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky und andere nun, das könne nicht stimmen?

René Stadtkewitz: Ich schätze Heinz Buschkowsky für sein offenes Wort. Dennoch hat auch er nicht immer Recht. Kirsten Heisig berichtete mir, dass Heinz Buschkowsky einer der wenigen war, der sie stets unterstützte, auf den sie sich verlassen konnte. Ich bin sicher, sie mochte ihn. Dies bedeutet doch aber nicht, dass sie ihm alle Gedanken offenbart hat und schon gar nicht zu einem Zeitpunkt, wo das Projekt noch weit von einem Start entfernt war, sondern sich alles noch einer gedanklichen Phase befand. Ich weiß natürlich nicht, was sie ihm alles anvertraut hat und was nicht. Denn wenn sie ihm, wie er glaubt, alles erzählt hätte, warum hat dann Heinz Buschkowsky zum Beispiel die Mobbingsituation nie öffentlich gemacht, der sie ausgesetzt war? Ich denke, spätestens nach ihrem tragischen Tod müssen wir uns alle, die sie kannten, eingestehen, dass sie viele Geheimnisse offenbar niemanden oder nur ganz wenigen anvertraut hat und wir alle nicht in der Lage waren, die schwierige Situation, in der sie sich befand, zu erkennen und ihr zu helfen, wo sie Hilfe dringend gebraucht hätte. Die Gespräche mit ihr werde ich lange in Erinnerung halten, den Schmerz, ihr nicht geholfen zu haben, jedoch ebenso.

Redaktion: Über das tragische Ableben von Kirsten Heisig kursieren zahlreiche Gerüchte. Glauben Sie an die Version des Selbstmordes?

René Stadtkewitz: Auch für mich war ein Suizid zunächst unvorstellbar. Wie viele andere konnte und wollte ich nicht glauben, dass diese starke Frau am Ende doch so zerbrechlich war. In keinem der Gespräche hatte sie den Eindruck hinterlassen, als belaste sie irgendetwas derart. Genauso wenig waren ihr Depressionen anzumerken. Allerdings hat sie stets vermieden, über ihre Familie oder ihr Privatleben zu sprechen. Fragen wich sie – wie mir später erst klar wurde – stets geschickt aus.

Der magere Informationsfluss und gerade die voreilige »Schuldzuweisung« der Senatorin noch vor Abschluss der Ermittlungen haben sehr viel Raum für Spekulationen gelassen. Ich habe deshalb auch Verständnis dafür, dass es viele Menschen gibt, die an der offiziellen Version nicht glauben wollen. Dennoch, nach allem, was ich inzwischen erfahren habe, gerade aus dem familiären privaten Umfeld, denke ich heute – trotz vieler offenen Fragen – ein wenig anders über diese schreckliche Tragödie. Auch wenn ich weiß, dass es nötig wäre, alle Details öffentlich zu machen, um wenigstens halbwegs nachvollziehen zu können, bin ich mir ebenso sicher, dass dies niemandem hilft, vor allem aber, dass sie es nicht verdient hat, dass alle privaten Details nun öffentlich diskutiert werden. Denn selbst wenn man dies täte, bleibt immer noch das Unverständnis. Wie soll man auch die Motive für einen Suizid nachvollziehen? Die Spekulationen würden auch dann nicht enden.

Zur Wahrheit gehört auch, dass sich beinahe alle teils an den Haaren herbeigezogenen Argumente, mit denen Spekulationen genährt werden, widerlegen lassen. Auch ich kenne einige Leute bei der Berliner Polizei. Kirsten Heisig war dort sehr beliebt. Wir können absolut sicher sein, dass gerade die Berliner Polizei ihre Arbeit hervorragend getan hat.

Wenn nun aber, wie auch auf dieser Website publiziert, über einen Zusammenhang zwischen ihrem Tod und ihren Überlegungen politisch aktiv zu werden spekuliert wird, dann schmerzt dies nicht nur sehr, sondern überschreitet eine moralische Grenze der Meinungsfreiheit. Wenn dann auch noch von einem Journalisten, der den Anschein erweckt, sich in einer Theorie verrannt zu haben, das Pentagon oder meine Reise nach Israel ins Spiel gebracht werden, dann graut es mir, wie das Ansehen dieser mutigen Frau mit den Füßen getreten wird.

Redaktion: In den zahlreichen Rückblicken zu 2010 wurde auf Kirsten Heisig eher selten bis gar nicht hingewiesen. Wie gehen Sie mit dem Erbe der Jugendrichterin um?

René Stadtkewitz: In der Tat wurde in vielen Jahresrückblicken so manche Nebensächlichkeit erwähnt, Kirsten Heisig jedoch nicht.
Bereits kurz nach ihrem Tod sollten offenbar schnell ihre Spuren verschwinden. Ich habe nie verstanden, warum die zuständige Justiz-Senatorin Gisela von der Aue nicht bereit war, wenigstens ein Kondolenzbuch auszulegen. Mit fadenscheinigen Begründungen wurde diese Mindestwürdigung ihrer Arbeit abgelehnt. Ich habe der Senatorin am 6. Juli deshalb einen Brief geschrieben, der bis heute nicht beantwortet wurde. In dieser Zeit wäre ich für die Unterstützung dieses Anliegens von manch heute genannten Weggefährten dankbar gewesen. Lediglich eine enge Freundin schloss sich meinen Forderungen an, wurde aber ebenso wenig gehört.
Wir aber wollen und werden ihr Vermächtnis in Erinnerung halten und haben uns bemüht, die Vorschläge von Kirsten Heisig aus ihrer Arbeit und aus ihrem Buch in unser Grundsatzprogramm aufzunehmen. Deshalb nennen wir ihr Modell auch nicht »Neuköllner Modell«, sondern »Kirsten-Heisig-Modell«, so wie ich bereits in meinem Brief an die Justiz-Senatorin formulierte.

Redaktion: Herzlichen Dank für das Interview.

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