Sunday, 24. July 2016
15.10.2014
 
 

Innenminister ruft Bürger zur Aufnahme von Flüchtlingen in privaten Wohnungen auf

Torben Grombery

Nach dem Bundestagsabgeordneten Martin Patzelt (CDU) und Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ruft jetzt schleswig-holsteins frischgebackener Innenminister Stefan Studt (SPD) Bürger dazu auf, bei der Unterbringung von Flüchtlingen zu helfen. Im Norden Deutschlands möchte man Flüchtlinge bevorzugt in leer stehenden Privatwohnungen unterbringen, weil man verhindern möchte, dass diese sonst als »Hilfskräfte« ausgenutzt werden. Auch eine Zwangsaufnahme wird erstmalig befürchtet.

 

Im nördlichsten Bundesland Schleswig-Holstein regiert die SPD in einer gemeinsamen Koalition mit den Grünen und dem Südschleswigschen Wählerverband (SSW). Dort hat die mit rund 30 Prozent des Wählervotums dominierende SPD − freundlich ausgedrückt − derzeit mit einigen Turbulenzen zu kämpfen.

Nachdem die parteilose Bildungsministerin Waltraud Wende vor wenigen Wochen wegen eines Bestechungsverdachts zurücktreten musste – ihren Posten übernahm übrigens die Sozialdemokratin Britta Ernst, »Ehefrau« des Hamburger Bürgermeisters Olaf Scholz (SPD) – trat kurz darauf auch der Innenminister Andreas Breitner (SPD) überraschend zurück.

 

Dieser wurde zum Direktor des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen »bestellt«, also in einen Verband derselben Wohnungswirtschaft, für die er als Minister zuständig war.

 

Dessen Nachfolger wurde der bisherige Chef der Staatskanzlei Stefan Studt (SPD) – weil er »toll« ist.

 

Dieser neue, tolle Innenminister hat sich jetzt mit einem Appell an seine Bevölkerung gewandt: Die Bürger in Schleswig-Holstein sollen dem Staat bei der Unterbringung von Flüchtlingen helfen. Die Menschen dürfen ihre freien Wohnungen den Gemeinden melden.

 

Damit dem tollen Minister vermutlich nicht der Zungenschlag eines linksgrünextremistischen Deutschenhassers angelastet werden kann, durfte den Hintergrund dafür dann Martin Link vom Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein erläutern:

»Es sei eine tolle Sache, wenn Bürger ihre freien Wohnkapazitäten zur Verfügung stellten. Die gemeinsame Unterbringung von Flüchtlingen und Bürgern in ein und derselben Wohnung hält Link jedoch für hochproblematisch. Er befürchtet, dass Flüchtlinge dann als Hilfskraft ausgenutzt werden könnten.«

In Norddeutschland muss sich damit aber niemand ernsthaft Sorgen machen, dass man als Bürger keine Flüchtlinge in seinen eigenen vier Wänden aufnehmen darf – die Grünen sind schließlich auch noch da:

»Die grüne Landtagsfraktion hält es dagegen für eine sympathische Idee, dass Bürger Flüchtlinge sogar direkt in ihrer eigenen Wohnung aufnehmen. ›In der Regel sind das sehr freundliche, aufgeschlossene und intelligente Menschen aus dem Mittelstand, die zu uns kommen‹, sagt der Grüne Burckhard Peters. Mit dem persönlichen Kontakt sei der Flüchtling oftmals kein Ausländer mehr.«

Die linkspolitischen Verantwortlichen im Bundesland Schleswig-Holstein rechnen insgesamt mit einer großen Hilfsbereitschaft der Bevölkerung bei der Unterbringung von Flüchtlingen.

 

Die allermeisten Kommentare der Bürger unter den Presseberichten zur Thematik hinterlassen diesbezüglich allerdings berechtigte Zweifel. Auch Politiker der CDU spielten bei der parteiübergreifenden Flüchtlingsparty den Miesepeter: Für sie ist wichtig, dass es zu keiner Zwangsaufnahme kommt.

 

 

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Leser-Kommentare (125) zu diesem Artikel

16.10.2014 | 20:04

Gesocksbremse

Geht es noch? Ticken die noch richtig? Wie weit kann diese Volks-Verarsche durch die tollwütige Politik noch übertrieben werden? Wer schützt das Deutsche Volk vor diese selbstzerstörenden Psychopathen? Wann stehen die Bürger endlich auf und gehen auf die Barrikaden?


16.10.2014 | 17:10

Querdenker

Hallo Leute! Macht doch nicht so ein "GEDÖNS", Unser oberster Repräsendant hat doch schon zwei Mädels um die er sich kümmern muss. Seine Ehefrau und seine Gespusi! Wollt ihr dem christlichem Ehebrecher wirklich noch ein paar Asylanten zumuten? Obwohl verdient hätte es ja der Widerstandskämpfer (wohl erst erst seit Dezember 89) ja eigentlich schon. Wer Gottes Gebot bricht hat Strafe verdient! S. Wagner Gastrecht ja, wenn sich auch wie ein Gast benommen wird. Ihrem...

Hallo Leute! Macht doch nicht so ein "GEDÖNS", Unser oberster Repräsendant hat doch schon zwei Mädels um die er sich kümmern muss. Seine Ehefrau und seine Gespusi! Wollt ihr dem christlichem Ehebrecher wirklich noch ein paar Asylanten zumuten? Obwohl verdient hätte es ja der Widerstandskämpfer (wohl erst erst seit Dezember 89) ja eigentlich schon. Wer Gottes Gebot bricht hat Strafe verdient! S. Wagner Gastrecht ja, wenn sich auch wie ein Gast benommen wird. Ihrem Kommentar nach haben Sie bestimmt schon welche zugeteilt bekommen.Viel Spaß und Kurzweil wünsche ich Ihnen mit Ihren Asylanten.Bitte berichten bald sie auf dieser Seite von Ihren lieben Gästen.


16.10.2014 | 16:32

werner henrique tönjes

Diese Politiiker sollen doch den Beispiel geben und ihre Wohnung zu Verfügung stellen für die Asylantes aus aller Welt.


16.10.2014 | 16:29

Brigitte Müller

Also mal ehrlich ,diese Menschen zusammen mit Christen und ganz anderen Kulturen und Eßverhalten in einer Wohnung ? Mit der Angst vielleicht am Morgen gar nicht mehr aufzuwachen ! . Da muss man doch schon am normalen Gedächnis solche Politiker zweifeln .Auch die Krankheiten die hier eingeschleppt werden sowie Läuse und anderes Ungeziefer ,nein Danke Ihr Idioten da oben in Berlin ,hättet ihr Obama nicht unterstützt in Syrien und anderen Länder alles kaputt zu schießen und die...

Also mal ehrlich ,diese Menschen zusammen mit Christen und ganz anderen Kulturen und Eßverhalten in einer Wohnung ? Mit der Angst vielleicht am Morgen gar nicht mehr aufzuwachen ! . Da muss man doch schon am normalen Gedächnis solche Politiker zweifeln .Auch die Krankheiten die hier eingeschleppt werden sowie Läuse und anderes Ungeziefer ,nein Danke Ihr Idioten da oben in Berlin ,hättet ihr Obama nicht unterstützt in Syrien und anderen Länder alles kaputt zu schießen und die jetzigen IS auszubilden ,mit Waffen zu versorgen hätten diese Flüchtling ihre Heimat nicht verlassen müssen .Ihr seid die gleichen Blutrünstigen Monster wie die AMIS und ihnen hörig weil ihr zu dumm seit euer Gehirn ein zuschalten .Deshalb könnt ihr auch die Suppe selbst auslöffeln . Viel Spaß dabei und verschluckt euch nur nicht ...........B.M.


16.10.2014 | 15:40

dormeier

Flüchtlinge aufzunehmen und unterzubringen , ( wohlgemerkt : richtige Flüchtlinge ) dürfte meines Erachtens kein Problem sein und stößt auf keine Bedenken ! Das Problem , sind doch augenscheinlich all diese Sozialtouristen die dann leider nicht abgeschoben werden , weil unsere rot-grünen Gutmenschen dies verhindern ! Wenn man die ganzen Scheinasylanten nämlich konsequent abschieben würde , hätten wir ausreichend Platz etc.


16.10.2014 | 12:41

Martin

Die meisten Kommentare treffen des "Pudels Kern". Will da oben keiner merken, dass die eigene Bevölkerung die Nase voll hat! Richtig, sollen diese großmäuligen Politiker doch diese Leute aufnehmen und vor allen Dingen die Unkosten bezahlen! Schon wird der Schrei (siehe Fernsehberichte von gestern) laut :".. Wir wollen menschenwürdig leben.." Warum bleiben sie nicht in ihrer Heimat und machen dort Ordnung, anstatt hier Forderungen zu stellen.... Hier kommt...

Die meisten Kommentare treffen des "Pudels Kern". Will da oben keiner merken, dass die eigene Bevölkerung die Nase voll hat! Richtig, sollen diese großmäuligen Politiker doch diese Leute aufnehmen und vor allen Dingen die Unkosten bezahlen! Schon wird der Schrei (siehe Fernsehberichte von gestern) laut :".. Wir wollen menschenwürdig leben.." Warum bleiben sie nicht in ihrer Heimat und machen dort Ordnung, anstatt hier Forderungen zu stellen.... Hier kommt intelligenter Mittelstand! Unsere Politiker sollen sich mal unters gemeine Volk mischen und sich anschauen, wer Einkaufsmärkte o.Ä. bevölkert!!!
In Maßen ist Multi-Kulti ja okay, aber in Massen reicht es langsam. ..Frei nach Goethe, "Nicht nur die Geister, die ich rief, wird ich nicht mehr los", es werden immer mehr. Überall werden Sozialleistungen gekürzt - Steuern
willkürlich erhöht - über Mindestlohn diskutiert, weil vielen trotz Arbeit nichts zum Leben bleibt u.v.m.. ... Der Krug geht zu Wasser bis er bricht!

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