Tuesday, 26. July 2016
07.03.2016
 
 

Kaum gezwitschert, schon blamiert: Künast hat es schon wieder getan

Torben Grombery

Wenn es darum geht, andere und insbesondere Andersdenkende herabzuwürdigen oder zu belehren, ist das grüne Urgestein Renate Künast stets lauthals und in erster Reihe mit von der Partie. Bei eigenen Defiziten hingegen reagiert der Gutmensch der ersten Stunde gerne bissig. Nach ihrem peinlichen Facebook-Fauxpas Ende 2015 kassierte die Bundestagsabgeordnete jetzt den nächsten Shitstorm auf Twitter.

 

Die ehemalige Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie einstige Fraktionsvorsitzende der Grünen im Deutschen Bundestag, Renate Elly Künast (60), mischt auch gerne in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter mit.

 

So auch während der gestrigen Diskussionsrunde von Anne Will im Ersten über das Thema: »Ist Europa noch zu retten?«.

 

Die Ansichten von Wills Diskussionsgast Richard Sulík (48), Mitglied des Europäischen Parlaments aus der Slowakei und Vorsitzender der von ihm gegründeten, liberalen Partei Sloboda a Solidarita (Freiheit und Solidarität – kurz SaS), passen naturgemäß nicht so in das linksgrüne Weltbild von Renate Künast.

 

So setzte Künast noch während der laufenden Sendung einen negativen Tweet auf der sozialen Plattform Twitter über den Andersdenkenden aus der Slowakei ab: »oh je, es gibt bestimmt bessere Botschafter für #Polen. #annewill.«

 

 

Ungefähr eine halbe Stunde später stellte die Bundestagsabgeordnete der Grünen dann fest, dass sie einen regelrechten Antwortsturm auf ihren Kurzeintrag bei Twitter ausgelöst hatte und bemerkte wohl auch ihren peinlichen Fehler.

 

Es folgte ein weiter Kurzeintrag – diesmal an sich selbst adressiert:

»@RenateKuenast man soll nicht tweeten, wenn man nur kurz rein zappt. aber man muss daraus auch keinen weltuntergangs-shitstorm machen.«

Zu spät. Der Shitstorm war schon in vollem Gange.

 

Insbesondere auch, weil Renate Künast eine Wiederholungstäterin ist. So wollte die Grünen-Politikerin anlässlich ihrer USA-Reise im Herbst des vergangenen Jahres ein schickes Foto auf ihrer Seite beim sozialen Netzwerk Facebook posten – und zog sich damit das Gespött der versammelten Netz-Gemeinde auf sich:

 

 

Vor der Korrektur war über dem Bild zu lesen: »Washington in Washington. Und ich.«

 

Nun stand die fein herausgeputzte Grünen-Abgeordnete stolz vor dem Lincoln-Memorial in Washington und verwechselte die US-Präsidenten George Washington (1732-1799) und Abraham Lincoln (1809-1865). Diesen kleinen Fehler kommentierte ein Nutzer seinerzeit hämisch mit: »Politik war noch nie ihre Stärke«.

 

 

 

 

 

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