Wednesday, 27. July 2016
08.03.2016
 
 

Lügenpresse: Der Pakt mit dem Teufel

Torben Grombery

Deutschlands Parlamente und Redaktionsstuben sind seit unzähligen Jahren ähnlich vollgestopft mit linken bis extrem linken Ideologen. Wenn Linke über Linke schreiben, ist stets alles in Butter. Um das festzustellen, genügt ein kurzer Blick in die örtlichen Mainstream-Blätter. Die aktuell im Verbotsverfahren befindliche und politisch völlig unbedeutende NPD kommt bei dieser Besetzung naturgemäß nicht gut weg. Es sei denn, sie ist hilfreich, um einem weiteren verhassten Politgegner zu schaden – und urplötzlich gehen die Lichter auf der großen Bühne an.

 

Das aktuell erneut angestoßene und derzeit vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe laufende Verbotsverfahren gegen die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) wird in den deutschen Leitmedien unisono beklatscht. Wahrscheinlich exakt nur so lange, bis es ein weiteres Mal scheitert. Dabei dümpelt die Partei seit vielen Jahren in den Umfragen bundesweit um die 0,3 Prozent herum und war auf dem besten Wege, sich ganz von selbst abzuschaffen. Doch der Zweck heiligt die Mittel.

Eine extrem linksdominierte Medienlandschaft wie in Deutschland, die nicht ansatzweise in der Lage ist, über jedwede Andersdenkende selbst nur halbwegs neutral zu berichten, ignoriert eine Partei wie die NPD naturgemäß in Gänze. Das kennen wir aus der Vergangenheit. Das ist in einem von Vernunft getragenen Rechtsstaat zwar nicht unbedingt geboten, aber völlig legitim.

 

In diesem Zusammenhang sei kurz an die Wahlen der Bundespräsidenten in den Jahren 2010 (Christian Wulff) und 2012 (Joachim Gauck) erinnert. Wer den Wahlakt der 14. und 15. Bundesversammlung nicht live im Fernsehen verfolgen konnte, der war gezwungen, das Internet zu bemühen, um herauszufinden, dass die NPD ebenso jeweils einen Kandidaten aufgestellt hatte.

 

Nun steht uns am nächsten Sonntag ein Superwahlsonntag bevor. Und die Kommunalwahl in Hessen hat uns bereits einen kleinen Vorgeschmack serviert: Es wird äußerst ungemütlich für die Regierungsparteien CDU und SPD. Die Bild schreibt nicht umsonst in ihrer Linkleiste zum aktuellen Beitrag über die neue Wahlumfrage: »Neuer Umfrage-Schock vor Super-Wahl-Sonntag: ALLE Landesregierungen verlieren ihre Mehrheit«.

 

Die in diesem Beitrag zugrundeliegende Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für das Bundesland Sachsen-Anhalt taxiert die Alternative für Deutschland (AfD) bei 19 Prozent. Die noch junge Partei ist auf dem Sprung, in dem ostdeutschen Bundesland auf Anhieb die zweitstärkste politische Kraft zu werden. Die NPD wird nicht explizit aufgeführt und dümpelt bei den Sonstigen so bei einem Prozent.

 

Nun hat diese politisch völlig unbedeutende NPD sich eine unkonventionelle Kampagne ausgedacht und diese im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Sie wirbt um »Leihstimmen« von Anhängern der AfD für die am Sonntag stattfindende Wahl. Erststimme für die AfD – Zweitstimme für die NPD, lautet das Credo.

 

Diese völlig absurde Kampagne interessiert eigentlich niemanden. Und ihr Zweck ist selbst für Blinde absolut durchschaubar. Dennoch öffnet sich für die NPD genau dafür die ganz große Bühne. Die Tagesschau berichtet ausführlich: »NPD wirbt um AfD-Leihstimmen«. Die NPD darf sogar ihr Wahlplakat prominent präsentieren.

 

Wer nun die gängigen Nachrichtensuchmaschinen im Internet mit »AfD+NPD« füttert und nach aktuellen Beiträgen sucht, dem wird schnell klar, was da derzeit hinter den Kulissen abläuft und welches perfide Ziel dahintersteht:

 

Um die AfD so kurz vor den anstehenden Wahlen noch einmal relativ unangreifbar in einem Atemzug mit der NPD nennen zu können, berichten die Mainstream-Medien bundesweit in epischer Breite über diese ominöse und nutzlose NPD-Kampagne. Ein Pakt mit dem Teufel.

 

Falls es jemand auch jetzt noch nicht verstanden haben sollte:

 

Sie, liebe Leser, sollen die AfD am Sonntag nicht wählen – und das nicht nur wegen ihrer Nähe zur NPD! Verstanden?

 

 


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