Donnerstag, 23. März 2017
20.04.2016
 
 

Medienpropaganda: Der gute und der böse Nazi

Torben Grombery

Die Tugendwächter der Political Correctness waren stets zur Stelle, wenn kritische Stimmen gegen linke Politikideen, vorwiegend gegen die Migrationspolitik, laut wurden. Unzählige unliebsame Personen wurden aus ihren Ämtern katapultiert, Autoren an Auftritten gehindert, zahlreiche Karrieren und Reputationen zerstört. Persönlichkeiten wie Gerda Horitzky, Thilo Sarrazin oder Martin Korol seien an dieser Stelle stellvertretend genannt. Jetzt wurde mit Andrij Parubij ein rechtsextremer Politiker zum neuen Parlamentspräsidenten der Ukraine gewählt: Doch darüber gibt es keinen Aufschrei. Kein Geheuchel der Heuchler. Schweigen im Blätterwald – und täglich grüßt die linksgrüne Doppelmoral.

 

Wer erinnert sich nicht an den überschwänglichen Schwall der Empörung in der regionalen Dortmunder Medienwelt, als die langjährige Kommunalpolitikerin der CDU, Gerda Horitzky, die aus den Fugen geratene Massenzuwanderung in ihrer Region kritisierte.

 

Sie warnte eindringlich vor den negativen Folgen dieser verfehlten Migrationspolitik für ihre Dortmunder Nordstadt, in der sie geboren wurde und aufgewachsen ist und für die sie sich viele Jahre als Kommunalpolitikerin und stellvertretende Bezirksbürgermeisterin eingesetzt hat.

 

Sie wollte schlicht eine Zeit ohne Kopftücher erleben. Auf Betreiben der Grünen, der SPD, der Linken und der Piraten wurde die betagte Dame in der Folge mit rasanter Geschwindigkeit aus ihrem Amt gewählt und ins politische Abseits verbannt. Heute ist die Dortmunder Nordstadt zu einer multikulturellen »No-go-Area« mutiert, wie selbst die linke FAZ einräumen muss.

 

Wer erinnert sich nicht an die massive Empörung in der regionalen Bremer Medienwelt, als der langjährig erfahrene Lehrer und Kommunalpolitiker Dr. Martin Korol in einem sachlich fundierten und richtigen, allerdings unglücklich formulierten Aufsatz vor den Folgen des Ansturms der Roma-Einwanderer (Armutsmigranten) aus Rumänien und Bulgarien für sein Bundesland Bremen eindringlich warnte und mahnte.

 

Auch Martin Korol wurde auf Betreiben linksgrüner Politiker und Medienmacher aus den Reihen der SPD und ihr nahestehender Organisationen ausgeschlossen und mit Schimpf und Schande ins gesellschaftliche Abseits verbannt.

 

Heute findet man dort, exakt wie von Korol prognostiziert, Deutschlands ärmsten Stadtteil vor. Und das Bundesland Bremen wird aktuell von einem Fall von Sozialbetrug mit Armutszuwanderern aus Bulgarien in ungeahntem Ausmaß (die Schadenshöhe wird auf 90 Millionen Euro pro Jahr geschätzt) erschüttert, bei dem die exakte Rolle des SPD-Abgeordneten Patrick Öztürk noch nicht abschließend geklärt werden konnte.

 

Unterdessen wurde vor wenigen Tagen in der Ukraine ein neuer Regierungschef gewählt.


»Mit breiter Parlamentsmehrheit ist Wladimir Groisman zum Ministerpräsidenten gewählt worden.«

 

So oder so ähnlich ist über den ukrainischen Machtwechsel in den deutschen Leitmedien unisono berichtet worden.

 

Der politisch mächtige Posten, den Wladimir Groisman zuvor innehatte, nämlich der des Parlamentspräsidenten, wurde hingegen am selben Tag an den der Swoboda-Partei nahestehenden parteilosen Politiker Andrij Parubij vergeben – für den die Mehrheit im Parlament übrigens deutlich größer ausfiel als für den neuen Ministerpräsidenten Wladimir Groisman.

 

Die Wahl von Andrij Parubij zum neuen Parlamentspräsidenten hingegen verschweigen uns die Medien in Deutschland (siehe beispielsweise hier, hier oder gerne auch hier). Das wiederum könnte damit zusammenhängen, dass bei der linksdominierten Wikipedia Folgendes über den umtriebigen Politiker zu lesen ist:

»Parubij war vom 27. Februar bis 7. August 2014 Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine. Er war Mitbegründer der rechtsextremen Sozial-Nationalen Partei der Ukraine, des Vorläufers der heutigen Swoboda-Partei, und war zeitweise auch in der Führung der nationalistischen Organisation Patriot der Ukraine aktiv.

In seiner politischen Laufbahn wechselte er mehrfach die Parteizugehörigkeit, bei den Parlamentswahlen 2012 kandidierte er auf der Liste von Julija Tymoschenkos Vaterlandspartei und wurde erneut in die Werchowna Rada gewählt. Während der Euromaidan-Proteste galt Parubij als ›Kommandeur des Maidan‹, wobei er eng mit dem Führer des Rechten Sektors Dmytro Jarosch kooperierte.«

Das extrem linke Blatt Junge Welt feiert den Mann bereits als »Hermann Göring des Tages«.

 

Ohne jedwede Wertung über den neu gewählten ukrainischen Parlamentspräsidenten bleibt abschließend festzustellen, dass wir in der Tat auch nicht alles wissen müssen, besonders dann nicht, wenn die Informationen nicht ins politisch vorgegebene Konzept passen. Zu viele Informationen können schlussendlich auch belasten …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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